Spanien: Sonne, Strand und Grausamkeit


Tierquälerische Volkstraditionen wie Wachtelschießen in der Kritik

Ausgelöst durch eine Berichterstattung der Bild am Sonntag stehen spanische Bräuche erneut in der Kritik der Öffentlichkeit. Bei einem „Volksfest“ in der Urlaubshochburg Alicante werden regelmäßig tausende Wachteln bestialisch getötet. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes verdient Spanien für die vielen tierquälerischen Traditionen die Auszeichnung als tierfeindliches Land in der EU.

Bei dem Stiertreiben in Pamplona werden Stiere durch schreiende und tobende Menschenmassen direkt zur Stierkampfarena getrieben um dort anschließend abgeschlachtet zu werden. Jährlich werden über 30.000 Tiere bei Stierkämpfen getötet. Windhundrennen in den spanischen Arenen oder das Erhängen ausgedienter Jagdhunde sind grausamer Alltag in Spanien. Diese Tierqualen werden von spanischer Seite immer mit dem Hinweis auf „Volksbrauchtum“ verteidigt.

Von der Öffentlichkeit bisher nahezu unbemerkt, hat sich offenbar eine weitere grausame „Volksbelustigung“ in der Urlaubsprovinz Alicante entwickelt: das Wettschießen auf lebende Zielscheiben. Beim monatlichen Schießturnier in der Ortschaft Elche werden lebende Wachteln in die Luft katapultiert, damit die Wettbewerber, darunter Vertreter der Guardia Civil, sie abschießen können. Die Veranstalter tragen dafür Sorge, dass die Vögel den Schützen möglichst direkt vor die Gewehrmündung fliegen, um mühelos anvisiert werden zu können.

„Das ist Tierqual pur. Spanien hat das Siegel tierfeindliches Land in der EU verdient. Die spanische Sicht von Traditionen und Volksbelustigung hat so gar nichts mit der Ethik einer Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu tun. Das ist eher tiefstes Mittelalter“, protestiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Der Deutsche Tierschutzbund ruft zu Protesten beim hiesigen Botschafter auf. Auf der Internetseite www.tierschutzbund.de sind weitere Informationen und Adressen hinterlegt. Europas größte Tier- und Naturschutzorganisation hat auch die als Tierfreundin bekannte Königin Sofia um Unterstützung gebeten.
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Fotos unserer letzten beiden Fernsehauftritte im WDR und in tv. nrw können Sie auf unserer HP sehen.
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Gestern Abend sind 18 Hunde durch das Veterinäramt sichergestellt worden. Diese wurden extrem schlecht gehalten, waren verfloht und hatten verfaulte Zähne. Sie werden bei uns aufgepäppelt und gegebenenfalls vermittelt. Da es sich noch um Verwahrtiere handelt, möchten wir noch keine weiteren Angaben machen.

Ihr Tierheim Düsseldorf

 
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