Gesundheitspolitik: Kurpfuscherei


Freie Heilpraktiker e.V. (FH)



Gesundheitspolitik: Kurpfuscherei



(Düsseldorf) - Kurpfuscherei nennt der Vorsitzende des Berufs- und
Fachverbandes "Freie Heilpraktiker e.V. Düsseldorf, Heilpraktiker Bernd
R. Schmidt, die Gesundheitspolitik der Bundesregierung mit ihrer
Ministerin, Frau Schmidt.



Mit der Diskussion um Krankenkassenbeiträge, Verlagerung von Kosten in
andere Bereiche etc. kann keinesfalls von einer durchgreifenden Reform,
allenfalls von einer Vortäuschung derselben, gesprochen werden. Alles
nur Flickschusterei.



Kosten sollen lediglich verlagert werden, um damit günstigere Beiträge
vorzutäuschen, die dann der Patient und Steuerzahler an anderer Stelle
zu zahlen hat.



Zur durchgreifenden Reform fehlt es entweder an Mut oder am nötigen
Sachverstand.



Ausgehend davon, daß die Krankenkasse eine Risiko-Solidargemeinschaft
für finanzielle Hilfe, besonders außerhalb des Bagatellbereichs, bei
Krankheit sowie für sachgerechte und gezielte Gesundheitsvorsorge
darstellt, werden sich die Verantwortlichen in einer umfassenden Reform
dazu entschließen müssen, dem Versicherten ein gewisses Maß an
Eigenverantwortung, d.h. auch eigenen finanziellen Anteil, im
Leistungsfall zuzumuten.



Eine Eigenbeteiligung von z.B. jährlich 480,00 EURO (Notfälle
ausgeschlossen) ist absolut zumutbar.



Dies Kassen würden nicht nur diesen Anteil einsparen, sondern durch den
erheblichen Abbau von Bürokratismus und Wegfall der Bagatellfälle
ergäben sich erhebliche Kostensenkungen im Rahmen der Verwaltung mit der
Folge von Beitragssenkungmöglichkeiten.



Die Patienten könnten unter dem Strich einschließlich des Selbstbehaltes
mit weniger Aufwand rechnen können.



Der Bürger wird letztendlich dazu bereit sein. Die Millionen jährlichen
Patientenkontakte bei Heilpraktikern, bei denen die übergroße Mehrheit
der Patienten, die wahrlich nicht die Reichen sind, aus der eigenen
Tasche bezahlen müssen, beweisen, daß der Bürger bereit ist, einen
Eigenanteil zu tragen.



Das Durchforsten der Krankenkassenkosten nach Leistungen, die nicht der
Solidargemeinschaft zu unterliegen haben, würde noch ein übriges zur
Kostendämpfung beitragen.



Quelle/Kontaktadresse:



Freie Heilpraktiker e.V. (FH)

Sternwartstr. 42

40223 Düsseldorf

Telefon: 0211/9017290

Telefax: 0211/3982710



eMail: BRSFH@t-online.de

Internet: http://www.freieheilpraktiker.com

 
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