Erster Europäischer Huter Kongress in Nümbrecht


Gutes tun, schafft positive Energie

400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland befassten sich mit der Psychophysiognomik
von Michael Bork

Nümbrecht/Düsseldorf - Die Organisatoren des 1. Europäischen Huter Kongresses, das Zentrum zur Dokumentation der Lehre nach Carl Huter (ZDH), mussten mit der Durchführung dieser bislang einmaligen Veranstaltung direkt zwei Herausforderungen meistern: Einerseits galt es Vortragsthemen und Dozenten so zusammenzustellen, dass die enorme Vielfalt der Anwendungsbereiche der Psychophysiognomik zum Tragen kam. Andererseits war man sehr gespannt, wie viele Teilnehmer sich für diesen Kongress am Wochenende des 16. und 17. Oktobers 2004 in Nümbrecht interessieren würden. Am Sonntag dann, war das Team des ZDH zwar müde, aber doch glücklich: Rund 400 Teilnehmer, die sehr deutlich ihre Zufriedenheit mit dem Kongressgeschehen äußerten, sprachen eine deutliche Sprache und motivieren nach Aussagen von Organisationsleiter Bernd R. Schmidt zu weiteren Aktivitäten des ZDH, das unter der Schirmherrschaft des Berufs- und Fachverbandes „Freie Heilpraktiker e.V.“, Düsseldorf, steht.

Bereits die Referenten der Eröffnungsvorträge, Schmidt, Irmgard Wenzel und Wilma Castrian machten deutlich, dass die Huter-Lehre zeitgemäßer denn je ist. Allen voran war die 74jährige Wilma Castrian personifizierter Ausdruck der positiven Wirkungsweise der Psychophysiognomik. In einem nahezu einstündigen, völlig frei vorgetragenen Referat, sprühte die große geistige Erbin der Huterschen Lehre vor Vitalität und Lebensfreude, dass es eine schiere Lust war, sich von ihren reichhaltigen Lebenserfahrungen mit der Psychophysiognomik fesseln zu lassen.

Sechzehn Referenten, allesamt erfahrene Praktiker der Psychophysiognomik, gaben in dreiundzwanzig Vorträgen einen gut fundierten und nachvollziehbaren Überblick, dass die Huter-Lehre sich umfassend mit allen Aspekten für Körper, Seele und Geist auseinandersetzt und einen Brückenschlag bildet, von den unsichtbaren Lebensfeldern hinein in den Stoff.

Die Lehre Huters basiert auf zwei Säulen: Die Kenntnis der Kraft-Richtungs-Ordnung und das Wissen um die Naturelle der Menschentypen. Und so war es vom Vortragsablauf her nur konsequent, dass Irmgard Wenzel in einem der ersten Referate das Wesen der Kraft-Richtungs-Ordnung vorstellte. Frau Wenzel praktiziert seit 20 Jahren und gilt als eine der erfahrensten Vertreterinnen der Huterschen Lehre:

„Verstehen wir das Wort von seinem Wortstamm her, nämlich Kraft, Richtung und Ordnung, so erklärt es sich von selbst. Jede Kraft wirkt in eine oder aus einer bestimmten Richtung und hat ihre besondere Ordnung. Auf das Leben übertragen bedeutet dies, dass hinter der lebenden Erscheinung intelligente ‚Ursachen’ wirken. Diese ursächlichen Wirkkräfte können wir auch ‚Seelisch-geistige Kraftfelder’ nennen. Diese wirken ganz nach typischen Gesetzmäßigkeiten und erzeugen einen eindeutig zuzuordnenden Ausdruck. Überall, wo sich Leben manifestiert, sind diese Kraftfelder an ihrer charakteristischen Wirkungsweise zu erkennen. Weil der menschliche Körper, den wir in der Naturell-Lehre beschreiben, der sichtbare Ausdruck von Wirkkräften, also der Kraft-Richtungs-Ordnung darstellt, ist der tiefere Grund für eine unverwechselbare Individualität in diesen Wirkkräften zu suchen.

Wären wir in der Lage, diese Wirkkräfte und deren seelisch-geistigen ursächlichen Schwingungsfelder zu erfassen, so hätten wir eine direkte Schau der individuellen Persönlichkeitsstruktur und Charakteranlage eines Menschen.“
Einzelne Vorträge herauszuheben fällt angesichts des durchweg hohen Niveaus der Referate schwer. So sollen in Ergänzung zu den Beiträgen von Castrian und Wenzel hier zwei Themen stellvertretend für alle anderen Erwähnung finden:

Unter der Überschrift „Praktische Menschenkenntnis in der Kindererziehung“ verstand es Paul Reinmann, der 1961 begann Psychophysiognomik zu studieren und seit zehn Jahren Zentralpräsident des Schweizerischen Vereins für Menschenkenntnis ist, auch noch all die zu überraschen, die glaubten, dass sie von Kindererziehung eine große Kenntnis haben.

Zahlreiche Fallbeispiele aus seiner reichen Beratungspraxis, vorgetragen mit ansteckendem Witz und aus dem Herzen kommend, ließen die angesetzte Vortragszeit wie im Fluge vergehen. Seine Schilderungen machten aber vor allem deutlich, wie die Lehre Huters geeignet ist, einen Menschen von der Wiege an, seinen wahren Vermögen und Bestimmungen gemäß durch das Leben zu begleiten.

Ziele der praktischen Anwendung der Physiognomischen Psychologie sind dann auch Selbsterkenntnis, Verständnis für den Mitmenschen, Stärkung der Kommunikationsfähigkeit, bestmöglichste Entfaltung und Entwicklung des individuellen Charakter- und Begabungspotentials.

Damit ist die Psychophysiognomik auf zahlreichen Gebieten des täglichen Lebens eine wertvolle Hilfe: In der Erziehung, der Berufswahl, in der Partnerschaft (Freundschaft, Ehe, Familie), in der Mitarbeiterführung, dem Gesundheitswesen, der Politik, dem Rechtswesen, in allen Alltagsfragen und insbesondere in der erfolgreichen Heilpraktikerpraxis.

Während Reinmann mehr die seelisch-geistigen Aspekte am Beispiel der Kindererziehung vermittelte, ging Karlheinz Raab mit seinem Vortrag äußerst kompetent auf „die Topographie der Organe im menschlichen Gesicht“ ein. In nur fünfundvierzig Minuten gelang Raab der überzeugende Beweis, dass die Psychophysiognomik zwar eine eigenständige Richtung ist, sich zugleich aber als hervorragende Ergänzung für alle Bereiche der heilpraktischen Kunst anbietet.

Für die Teilnehmer, die fast aus der gesamten EU angereist waren, war es ein lehrreiches und motivierendes Wochenende. Ganz gemäß der Aussage Wilma Castrians: „Gutes tun, schafft positive Energien“.

Wer sich für die Lehre Carl Huters interessiert, dem gibt das Zentrum zur Dokumentation der Lehre nach Carl Huter (ZDH) gerne Auskunft. Ansprechpartner sind Bernd R. Schmidt und Irmgard Wenzel, Sternwartstraße 42, 40223 Düsseldorf,

Telefon (0211) 9017290, Fax (0211) 3982710,

E-Mail: BRSFH@t-online.de.

Pressekontakt:

Michael Bork Communications Services
im Auftrag des „ZDH Zentrum zur Dokumentation
der Lehre nach Carl Huter“

Michael Bork, Tel.: (02171) 501 376,
Fax: (02171) 387 999
Email: CommunicationsZDH@michaelbork.de



 
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