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Metzler: „Bundesregierung denkt beim Krankengeld nun tiefer nach“
Zu den aktuellen Plänen aus dem Bundesgesundheitsministerium, die Benachteiligung der in der Gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versicherten Freiberufler und Selbstständigen auszuräumen, erklärt BFB-Hauptgeschäftsführer Arno Metzler:
„Offenbar haben die Koalitionsfraktionen und die Bundesregierung nunmehr tiefer nachgedacht und die Benachteiligung der in der Gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versicherten Freiberufler und Selbstständigen endlich registriert.
Einfach so und ohne ausreichende Information der Betroffenen sollte der Krankengeldanspruch von freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Freiberuflern und Selbstständigen wegfallen. Der BFB hat den Gesetzgeber bereits frühzeitig aufgefordert, die Regelung rückgängig zu machen. Mit Blick auf den Kalender, die Änderungen beim Krankengeld gelten bereits zum 1. Januar 2009, kommt die Einsicht nun zwar spät, aber immerhin.
Die anvisierten Änderungen begrüßt der BFB, sie müssen schnellstens sowie verständlich umgesetzt und vor allem zeitnah und offen an die betroffenen Kreise kommuniziert werden.“
Der BFB als Spitzenorganisation der freiberuflichen Kammern und Verbände vertritt rund eine Million selbstständige Freiberufler. Diese beschäftigen über 2,9 Millionen Mitarbeiter - darunter ca. 136 Tausend Auszubildende - und erwirtschaften 9,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
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