Quecksilber geht uns an die Nerven


Jan W. Moestel, Heilpraktiker

Historie und Grundlagen

Quecksilber (Hg) liegt im Periodensystem direkt neben Gold und aus dieser Verwandtschaft wurden allerlei alchemistische Kunststücke aufgeführt, um Quecksilber oder Blei in Gold zu verwandeln.

Quecksilber ist ein flüssiges Metall, welches sich in kleine Kügelchen aufteilt, sobald man es herunterwirft. Eine weitere Eigenschaft ist, daß es sich bei Raumtemperatur in den gasförmigen Zustand verwandelt und als solches unsichtbar, geruchlos aber immer noch genauso giftig ist. Zu früheren Zeiten wurden auch Spiegel mit Quecksilber belegt. Auffallend war, daß die Spiegelbeleger, die tagtäglich mit mehreren Litern flüssigen Quecksilbers arbeiteten, durch das Einatmen der Dämpfe oft nach dem 40. Lebensjahr ihre Unterschrift unter den Lohnzetteln nicht mehr machen konnten. Quecksilbervergiftungen führten zu einer Nervenbelastung, die mit Tremor, Gefühlslosigkeit, Gedächtnisschwäche, Übelkeit, Schlaf-losigkeit und anderen Nervensymptomen einherging.

Zu früheren Zeiten war das Quecksilber aber auch ein Heilmittel. Die Araber verabreichten Quecksilbersalze gegen chronische Hautkrankheiten, in Europa galt Quecksilber als letztes Heilmittel gegen die gefürchtete Syphilis.Heute noch sind Quecksilberpräparate von Bedeutung: in der Haut- und Wundreinigung (Antiseptikum, Wundpuder), als Augensalben sowie als Medikamente gegen Pilz- und Bakterienkrankheiten (Händedesinfektion, Spülung von Körperhöhlen), aber auch in der Landwirtschaft wird Quecksilber verwendet als Fungizid und Saatbeizmittel.

Amalgam – Das Quecksilber in der Zahnheilkunde

Amalgam ist ein Werkstoff für Füllung und Plomben, bei dem Quecksilber mit verschiedenen Metallen gemischt wird (Zinn, Silber, Kupfer u.a.) Die Wirkungsweise des Quecksilbers wurde oben geschrieben, es ist ein effizientes Mittel gegen Bakterien, so auch gegen Karies. Ein weiterer Vorteil des Amalgams ist die leichte Formbarkeit und Nachhärtung. In den letzten Jahren wurden 10 bis 20 Tonnen Amalgam verarbeitet, woraus deutsche Zahnärzte rund 40 Millionen Amalgamfüllungen herstellten. Heute, d.h. in den letzten 2 Jahren, wurde sehr viel publiziert über die Nebenwirkungen von Amalgam, so hat der Quecksilberverbrauch in der Zahnarztpraxis drastisch abgenommen.

Die WHO hat die täglich duldbare Menge, die der Mensch aufnehmen kann, ohne Schaden zu leiden, mit 0,15 Mikromol (30 Mikrogramm) festgelegt, der biologische Arbeitsstoff-Toleranzwert für Quecksilber wurde in Deutschland mit 1 Mikromol/ Liter; 200 Mikrogramm/Liter) Quecksilber im Urin bzw. pro g Kreatinin festgelegt.

Die akute Quecksilbervergiftung

Akute Quecksilbervergiftungen entstehen eigentlich nur aufgrund einer kleiner Anzahl von Möglichkeiten:

– ein zerbrochenes Fieberthermometer

– Arbeiten in einer Fabrik, die quecksilberhaltige
Substanzen verarbeitet

– quecksilberhaltige Abwässer und Verzehr von Fischen aus diesen Gewässern (Minamata-Skandal)

– herausbohren von vielen Amalgamplomben

Zum Verdeutlichen hier ein Beispiel aus dem Kinderhospital Osnabrück: Drei Geschwister wurden mit dem Verdacht einer Neurodermitis in eine Kinderklinik eingewiesen.

Mädchen (knapp 3 Jahre alt), Symptome: Anorexie, Gewichtsverlust, Lichtempfindlichkeit, Ekzeme, schwitzende und schuppende Handflächen, Mattigkeit.

Mädchen ( 20 Monate alt), Symptome: Ekzeme mit Superinfektionen, Prurigo, Anorexie.

Junge (knapp 7 Jahre alt), Symptome: juckende Ekzeme, Nervosität.

In der klinischen Untersuchung führte die Diagnose zu einer Quecksilbervergiftung. Ursache war der Bruch eines Thermometers im Kinderzimmer vor 8 Monaten. Das Quecksilber konnte nicht sauber und vollständig aus dem Teppich entfernt werden. 9 Monate nach dem Unfall war kein Quecksilber mehr in der Raumluft nachweisbar.

Symptome einer akuten Hg-Vergiftung:

– Speichelfluß

– Stomatitis

– Gastroenteritis

– ulzeröse hämorrhag. Kolitis

– Erbrechen

– Koliken

– Diarrhoe

– Nephritis

– Anurie

– Urämie

Therapie der akuten Quecksilbervergiftung:

Der bekannte Toxikologe Dr. Max Daunderer, München hat bedeutenden Einfluß auf die Entwicklung des Chelatbildner DMPS genommen. Diese 2,3-Dimercaptopropan-1-Sulfonsäure (DMPS) ist in dem verschreibungspflichtigen Präparat Dimaval enthalten und zählt zu den Notfalltherapeutika.

Sogenannte Provokationsmessungen der Quecksilberausscheidung, wie sie z.B. mit DMPS als Komplexbildner durchgeführt werden, führt zu einer Mobilisation von Quecksilber aus den Gewebedepots und dementsprechend zu einem Anstieg des Gehaltes im Blut und zu einer vermehrten Ausscheidung mit dem Urin.

Der Zusammenhang zwischen Amalgamplomben und körperlichen Beschwerden

Alleine die Anwesenheit von Quecksilber in Amalgamplomben muß nicht zwangsläufig mit einer Belastung des Organismus einhergehen. Allerdings wurde in großangelegten Studien und Untersuchungen zweifelsfrei belegt, daß jede Amalgamplombe eine gewisse Menge an Metallen freisetzt. Aus dem Füllstoff gelangen ca. 3 bis 17 Mikrogramm Quecksilber in Gesellschaft der anderen Metallegierungen in den Körper. Durch die unten erwähnte EAV-Testung stellt man immer wieder fest, daß auch Amalgamfüllungen gut vertragen werden und nicht für die Beschwerden verantwortlich sind. Sollte das Verarbeiten von Amalgam gänzlich ungefährlich sein, so wundert es, daß vor der Applikation von Amalgam am Menschen als Gift gilt und später, wenn dann der Zahnarzt, sein Hilfspersonal, Abzüge, Abwassersammler damit in Berührung kommt, sind die quecksilberhaltigen Abfällen als Sondermüll zu behandeln. Nur in der Phase, während es im Mund als Plomben vorhanden ist, ist es unschädlich.

Wichtig für den Träger von Amalgamplomben ist, daß die Abgabemenge abhängig von der Verarbeitung und Herstellung der Plombe ist; gut eingepaßte und fest hergestellte Füllungen geben natürlich weniger Metalle ab. Ebenso wichtig für die toxische Situation im Körper ist die Anzahl der Plomben: Wer keine Amalgamplomben in den Zähnen hat, kommt bei Messungen nie über 50 Mikrogramm Quecksilber pro Gramm Kreatinin im Urin (Kreatinin ist die Referenzgröße im Urin, die die Konzentration der Ausscheidung angibt), bei 4 –8 Plomben steigt der Wert auf über 120 Mikrogramm, und wer mehr als zehn Amalgamplomben hat kommt leicht auf 200 Mikrogramm Quecksilber.

Einen ganz anderen Faktor von Umweltbelastung stellt das Quecksilber dar. Durch die bioelektrische Fähigkeit besteht ein Spannungszusammenhang zwischen Gold und Quecksilber. Sind im Mund gleichzeitig Gold-Inlets und Amalgam-Plomben vorhanden, so entstehen hier massive elektrische Spannungen, die wiederum starken Einfluß auf die Körperelektrizität haben mit den Folgen, die sich mit einer Amalgambelastung vergleichen lassen. Gold sollte auch erst dann in den Mund eingesetzt werden, wenn das Quecksilber komplett ausgeleitet wurde.

Ein sehr starker Faktor, der Quecksilber aus den Plomben löst, ist der Säuregehalt im Speichel und der Nahrung (saure Speisen und Getränke und Kaugummis), ebenso wird auch durch den normalen Kauvorgang ein gewisser Abrieb freigesetzt. Der geringste Teil wird durch Quecksilbergase frei, da die Metallegierungen dies zum Großteil verhindern. Wohin gelangt aber dann das gelöste Quecksilber? Die chronische Freisetzung kann den Weg nach innen direkt in die Gewebe machen oder über den Weg von Nahrung und Luft.

Da Plomben meistens ziemlich weit in den Zahn hinein gebracht werden, wird eine gewisse Menge über die Zahnsubstanz aufgenommen und führt so zu den gräulichen Verfärbungen der Zähne bzw. des Zahnfleisches, man spricht hier vom Quecksilbersaum. Im Zahninneren gelangt das Quecksilber hier an den Zahnnerv und führt zu den typischen Beschwerden: Temperaturempfindlichkeit, Nervenreizungen, Trimgeminusreizung bzw. -entzündung oder -lähmung, Fazialisreizung bzw. -entzündung oder -lähmung.

Neben der reinen Nervenbelastung, wird auch ein wichtiger Anteil an Quecksilber im Kiefer und Kieferknochen abgelagert. Deponiert wird die Menge, welche die Lymphbahnen, die aus dem Zahn kommen, nicht abtransportieren können.

Gelangt das gelöste Quecksilber nach außen in die Mundhöhle, können eine Vielzahl von Symptomen entstehen:

– Aphthen (Ulcera der Mundschleimhaut)

– metallischer Geschmack im Mund

– chronische Mandelentzündung

– Heiserkeit

– Kehlkopfentzündungen

– Husten und Bronchitits

– Entzündungen der Speiseröhre

– Magenkrämpfe

– Ulcus ventriculi

– Ulcus duodeni

– allergische Reaktionen

– Durchfälle

– Obstipation

– Dysbiosen

– Pilzbefall im Darm

Wie oben geschrieben, ist Quecksilber ein Nervengift und führt bei einer Belastungssituation zu Nervenstörungen, die sich äußeren können in:

– Nervenschmerzen in Gesicht und Kopf

– Lähmungserscheinungen in Kopf
und Oberkörper

– Kopfschmerzen / Migräne

– Wetterfühligkeit

– Schwindel

– Tinnitus

– Zittern der Extremitäten

– Gefühllosigkeit bei Berührung usw.

– Gedächtnis- und Merkfähigkeits-Verlust

– Schlafstörungen

– Depressionen

– Haarausfall

– Konzentrationsproblemen

– Nervosität

– Gereiztheit, Ruhelosigkeit

– chron. Müdigkeitssyndrom

– Infektanfälligkeit

– rheumatischen Gelenkserkrankungen

– Allergiebereitschaft

Gehen die Quecksilberbestandteile in den gasförmigen Zustand über, werden sie über die Atemwege transportiert zu:

– Rachen

– Nebenhöhlen

– Nasenschleimhaut

– Kehlkopf

– Luftröhre

– Bronchien

– Lungenbläschen

und können dort zu Entzündungen, Belastungssituationen, Störungen Stoffwechsels und Immunsystems führen, wie auch zu degenerativen Prozessen.

Quecksilber beeinflußt das Immunsystem

Die Wirkungen des Amalgam auf das Immunsystem sind vielschichtig, so z.B. verdrängt Quecksilber die notwendigen Spurenelemente Zink und Selen von deren Rezeptoren und diese werden abgebaut. Da Quecksilber an den Zellrezeptoren allerdings nicht die dafür bestimmte Wirkung hat, gehen einige Funktionen verlustig, und somit bleiben eine ganze Reihe von Enzymen unwirksam. Ebenso sinkt die Zahl der T-Lymphozyten und bedingt so eine Schwächung des Immunsystems.

Über den Verdauungstrakt wird ein Großteil des verschluckten Quecksilbers in den ganzen Körper geschleust und gelangt so nicht nur zu den Ausscheidungsorganen wie Nieren, Leber, Darm, sondern auch zu jeder Zelle, bzw. ins Gewebe.

Eine umfassende Diagnose bezüglich Quecksilber im Organismus umfaßt aber auch diagnostische Methoden der Abgabemenge im Mund

(folgende Maßnahmen sind Empfehlung von M. Daunderer, München):

– erhöhte Abriebwerte im Kaugummi-Speicheltest

– Nachweis der Speicherung nach DMPS-Gabe im Urin bzw. nach DMSA-Gabe durch Nachweis des organischen Quecksilbers im Stuhl

Quecksilber-Grenzwerte sind hierbei: Speichel 2,7 Mikrogramm/l, Stuhl 2 Mikrogramm/kg (nach Gabe von DMSA oral), Urin nach 3 mg/kg DMPS i.v.: 50 Mikrogramm/g Kreatinin.

Eine naturheilkundliche Methode der Diagnose

In der Praxis hat sich eine Methode etabliert, die sehr einfach und effizient die Belastungssituation im Organismus austesten kann: die Elektroakupunktur (EAV).

Über die jeweiligen Meßpunkte an Händen und Füßen können sowohl der Funktionszustand der Organe, als auch deren Beeinflußbarkeit auf Umwelttoxine getestet werden. Mit Hilfe dieser Methode ist es in der Praxis möglich, individuelle Unverträglichkeiten festzustellen. Diese Fehlsteuerungen, die dem Bereich des vegetativen Grundsystems auf bioenergetischer Ebene entstammen, kann man erkennen, beurteilen, diagnostizieren und therapieren.
Spezielle Testsätze für dentale Belastungen, Zahnwerkstoffe und andere Substanzen sind über den Verfasser erhältlich. Bitte kostenloses Infomaterial anfordern: Fax Nr. 0911-7908898.

Aufgrund dieser Testungen ist es möglich, eine konkrete Belastungssituation zu diagnostizieren und darauf aufbauend ein Therapiekonzept und Therapiemaßnahmen zu entwerfen.

Die Belastungen von Quecksilber auf den Organismus können so vielschichtig sein, daß es an diesem Punkt sinnvoll ist, auf einige wichtige Punkte für die Ausleitung und Behandlung näher einzugehen:

„Amalgambestandteile, die nicht direkt ausgeschieden werden können, werden sich im Organismus ablagern.“ Dieses Statement sollte hier diskutiert werden. Wenn Quecksilber ein schädliches Metall ist, wie können sich die Natur und der menschliche Organismus davor schützen, daß dieses Metall toxische Wirkungen ausübt?

Quecksilber in der Natur

Den größten Teil an gelöstem Quecksilber findet man in den Weltmeeren. Wassertiere (Fische und andere) haben aufgrund dieser Tatsache Strategien entwickelt, um mit den giftigen Substanzen klarzukommen: Sie bilden Komplexe, d.h. sie inaktivieren diese Substanzen, indem sie biochemische Verbindungen eingehen, die neutral sind. Die wichtigste Verbindung ist das Quecksilberselenid. Das Spurenelement Selen bildet einen Komplex mit Quecksilber und machte es auf diesem Weg unschädlich. Da im Meerwasser genügend Selen frei verfügbar ist, haben die Fische auch keine Schwierigkeit damit. Anders sieht es mit uns Menschen aus, wir bekommen unser Selen durch die Nahrung und zu einem kleinen Teil aus der Luft, falls wir in Küstennähe leben. Selenzusätze können den Menschen also vor einer Quecksilbervergiftung schützen.

Jede Belastung des Organismus mit Quecksilber sollte vermieden werden, nicht nur durch Nahrungsmittel, sondern eben auch durch das Entfernen von Amalgamplomben. Amalgam verstärkt außerdem auch noch die toxischen Wirkungen von Formaldehyd, PCP, Lindan, u.a.

Sinnvolle und effektive Entfernung des Amalgams:

Sollen Amalgamplomben entfernt werden, so sind einige Dinge zu beachten, damit durch das Herausbohren nicht die Gefahr einer akuten Quecksilbervergiftung besteht:

– Immer nur 2 – 3 Plomben auf einmal entfernen lassen.

– Immer nur mit Kofferdamm herausbohren lassen (Kofferdamm ist ein Kunststofftrichter, der den ganzen Mundraum abdeckt, so daß der Schleifstaub nicht mit der Schleimhaut in Berührung kommt).

– Rechtzeitig mit der Entgiftung beginnen, d.h. 14 Tage vor der Entfernung mit der orthomolekularen Medizin einen Substitutionspuffer anlegen.

– Es sollten nie Quecksilber und Goldfüllungen gleichzeitig im Mund sein, Keramikfüllungen sind hier vorzuziehen.

Entgiftung durch Orthomolekulare Therapie (OM)

Ausscheiden von Quecksilber durch: Selenomethionin, L-Cystin, Vitamin C, Vitamin E und Zink

Das Element der Wahl: Selen

Das essentielle Spurenelement Selen ist sowohl ein Bestandteil des physiologischen Schutzsystems gegen peroxidative Schädigungen als auch ein natürlicher Antagonist des Quecksilbers und andere toxischen Schwermetallen. Eine Erhöhung der Selenzufuhr durch Substitution geeigneter Präparate wird Trägern von Amalgamfüllungen empfohlen.

Während einer Zahnbehandlung, bei der Amalgamplomben entfernt werden, ist es zu empfehlen, täglich den Mund mit Selenase Trinkampullen (Natrium-Selenit) zu spülen (bitte nur spülen und ausspucken!).

Zur Ausleitung und Entgiftung des Quecksilbers im Organismus (d.h. Depotquecksilber in den Geweben, Organen und Zellen) eignet sich Selenmethionin wesentlich besser als Selenhefe, da Selenmethionin ohne weitere Hilfsstoffe direkt in die Zelle wandern kann und hier Komplexe mit Quecksilber bilden kann. Die notwendige Dosis an Selenmethionin liegt bei 100 – 200 Mikrogramm täglich über mehrere Wochen. Informationen: Alte Apotheke, Eisenbahnstr. 2, 79418 Schliengen.

Zusätzlich sollte Vitamin C in einer Dosis zwischen 500 und 1000 mg täglich eingenommen werden. Vitamin C mobilisiert das Quecksilber aus den Geweben über die Sauerstoff- und Stoffwechselanregung und entfernt es langsam aus dem Körper.

Das Spurenelement Zink ist der Gegenspieler des Quecksilbers und kann so die Belastung an Quecksilber mildern. Ein weiteres Spurenelement, welches sehr vernachlässigt wurde, ist Germanium.

Eisen substituieren, wenn ein Mangel besteht. Vitamin E 400 - 600 IE

Eine weitere Möglichkeit zur Entgiftung stellt das reduzierte Glutathion dar. 2–3 mal täglich 100 Milligramm.

Zusätzliche therapeutische Maßnahmen zur Quecksilberausleitung:

Ballaststoffreiche Kost, bzw. Einnahme faserreicher Präparate, Knoblauch, Meerrettich, Kapuzinerkresse

Heilfasten

Immer die wichtigen Entgiftungsorgane unterstützen:

allgemein: Toxex spag. Pekana

Leber: Hepatofalk planta, Falk

Nieren: Solidago Nestmann

Darm: Colina, Intersan

Lymphe: Lymphdiaral Pascoe
Homöopathische Ausleitung

Nach einer detaillierten EAV-Testung stehen dem Therapeuten eine ganze Reihe von Präparaten zur Quecksilberentgiftung zur Verfügung. Die oben beschriebene Austestung ist eine ideale Möglichkeit, auch über die Verordnung der getesteten Nosoden eine Ausleitung durchzuführen. Der Hintergrund zu dieser Behandlungsform ist, daß über die homöopathisch aufbereiteten Substanzen der Körper in die Lage versetzt wird, die toxischen Substanzen zu erkennen und angeregt wird, diese aus den Geweben zu lösen. Hier setzt dann die orthomolekulare Medizin an, die die gelösten Substanzen bindet und ausscheiden kann.

Physikalische Unterstützung der Ausscheidungsfunktion:

Sauna und Dampfbäder regen die Ausscheidung über die Haut an, Ekzeme und Allergien, die durch Quecksilberbelastungen bedingt sind, können so verschwinden.

Quecksilberausleitung ist immer ein umfassender und multiorgan-bezogener Therapieablauf. Die oben geschilderten Therapieansätze sollen dabei helfen, zu einem eigenen sinnvollen und effektiven Therapiekonzept zu kommen. •
 
zurück top Druckversion