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Seit dem Beginn dieses Jahrhunderts hat sich die praktizierte Homöopathie erheblich erweitert, ohne sich in ihren Regeln zu verändern. Durch den heute üblichen massiven Einsatz der Antibiotika auch bei geringen Infekten, die obendrein noch als viral zu erkennen sind, entwickeln sich neue Krankheitsbilder, in denen die Schäden durch Antibiotika ihren Ausdruck finden. Bekannt sind die Zahn- und Knochenschäden durch Tetracyclin; weniger bekannt sind die Schäden nach Penicillin und den damit verwandten Antibiotika, die alle an den Namensendungen mit ....cillin zu erkennen sind. Antibiotika können Körper und Geist (be-)schädigen Der französische Homöopath Dr. Orthon-André Julian hat bereits 1960 ein Arzneimittelbild des Penicillins veröffentlicht, das ein eigenständiges chronisches Krankheitsgeschehen darstellt. Gemütssymptom des Penicillinbildes ist die große Schwäche mit geistiger Trübung, befindet sich nur in liegender Stellung wohl, jede Anstrengung fällt schwer. Jeder Homöopath kennt die Schulkinder, die nach gründlicher Penicillinbehandlung nicht mehr lernen können, sie sind müde und unfähig, sich zu konzentrieren. Auch Erwachsene, die ihre häufig wiederkehrenden Infektionen mit Penicillinen behandeln, klagen über solche Beschwerden. Schlafstörungen nachts um 2.00 Uhr und 4.00 Uhr sowie Verschlimmerung vieler Beschwerden sind ein Hinweis auf Penicillin. Auch chronische Eiterungen der Ohren, Eiterungen der Haut mit Furunkeln im Gesicht oder über den ganzen Körper, eitriger Schnupfen, Nervenschmerzen, Schwellung der Lider, Angina, trockener Husten, Asthma, Ohrensausen, Kreislauf- und Herzbeschwerden, subfebriler Zustand (leichte Temperatur) mit Frösteligkeit, blitzartige Schmerzen, Verdauungsbeschwerden von Mund (Zahnschmerzen mit aphtösem Mund, Zahnfleischentzündung und brauner Zunge) bis Darm, Nierenschmerzen, -entzündungen und Eiweißausscheidung im Urin, Ausfluß, Gelenk-, Rücken- und Muskelschmerzen mit Ermüdung durch leichteste Bewegung; heiße oder kalte Schweiße, Furunkel, Ekzeme, Ödeme und Warzen. Außerdem stellten sich Schilddrüsenstörungen ein, sowohl Unter- wie Überfunktionen. Eine chronische Thrombozytopenie, die auch das Ergebnis allzu eifriger Penicillinbehandlung sein kann, hat eine so starke Blutstörung zur Folge, daß oft nur noch die Suche nach einem Knochenmarkspender als letztem Rettungsanker bleibt. Die Modalitäten, das heißt Leitsymptome, sind: V erschlimmerung: Durch feuchte Kälte, durch Bewegung, um 4.00 Uhr Besserung: Durch Ruhe, durch warme, trockene Witterung. Alle Symptome treten rechts häufiger auf. Bei jahrelangem Penicillingebrauch häufen sich oft die Eiterungen, so daß Hepar sulfuris das richtige Simile sein kann. Bei Furunkeln nach Penicillin kuriert Silicea oft den Fall. Penicillinschäden werden der Sykosis (homöopathische Miasmenlehre) zugerechnet und die entsprechenden sykotischen Mittel wie Acidum nitricum, Lycopodium neben anderen sind bei Antibiotikaschäden oft erfolgreich. Als Beispiel ein „typischer" Penicillinfall: Ein etwa vierjähriges Mädchen hat einen trockenen Husten, nachts sehr unruhig, besonders zwischen 2.00 und 4.00 Uhr. Keines der repertorisierten homöopathischen Mittel schlägt an; nach gründlicher Befragung der Mutter stellt sich heraus, daß das Kind vor ca. 4 Monaten gegen eine Bronchitis Antibiotika erhalten hatte. Nun hatte der Körper nach entsprechender Erholungsspanne wieder die Kraft, die alte Störung in veränderter Form, sozusagen „nach Penicillin" wieder aufzugreifen. Der Husten war mit homöopathischem Penicillin nach wenigen Stunden verschwunden. Antibiotika - sie retten nicht nur Leben, sie bedrohen es auch Leider sind von den anderen Antibiotika-Gruppen nur noch die Sulfonamide und Chloramphenicol ähnlich gut getestet, für z.B. neuere Antibiotikagruppen wie Cephalosporine, Gyrasehemmer (oder Chinolone), Makrolidantibiotika oder Glycopeptide (dazu gehört das Vancomycin als letztes Mittel gegen den Staphylococcus aureus) fehlt ein getestetes Arzneimittelbild, aber die Rote liste als Quelle gibt hier auch schon gute Hinweise. Chloramphenicol zum Beispiel wird generell bei schweren Erkrankungen, wie fiebrige Darmerkrankungen (Typhus, Paratyphus, Salmonellen, Cholera), Hirnhaut- und Kehlkopfentzündungen bei Kindern und bei Augeninfektionen als Salben und Tropfen eingesetzt. Die Nebenwirkungen sind schwer, ganz besonders können sich Knochenmarkschäden mit tödlichen Anämien entwickeln. Solche Knochenmarkschäden entwickeln sich oft erst nach einem Jahr und können schon durch sehr kleine Chloramphenicolmengen ausgelöst werden. Weiterhin können Blutkrankheiten, Nervenentzündungen und Hautreizungen auftreten. Einige wichtige, höchst ansteckende Erreger sind bereits gegen Chloramphenicol resistent. Dr. Julian testete Chloramphenicol schon im Jahre 1970 mit 6 Prüfern, von denen 3 Frauen waren. Die wichtigsten psychologischen Symptome waren die geistige Verwirrung, Halluzinationen, extreme Schläfrigkeit nachmittags gegen 5 Uhr, der Eindruck, sich bewegen zu müssen, Hitze oder das Gefühl von Hitze, Apathie mit Schwäche, Kopf-, Nerven- und Muskelschwäche, Schwindel- und Schlafstörungen. Nerven-, Muskel- und Kopfschmerzen; Erwachen nachts von 2.00 bis 5.00 Uhr mit starkem Kopfschmerz Entzündungen und Blutungen an Gaumen, Zahnfleisch und Lippen. Mundtrockenheit mit schlechtem Atem und fauligem Geschmack. Schwarze Zunge. Anorexie (Magersucht). Starker Hunger zwischen 11.00 Uhr Mittag und um 5.00 Uhr nachmittags. Durst auf große Mengen, besonders Bier. Bluterbrechen. Abneigung gegen Zucker und Süßigkeiten, Symptome, die auf eine Disposition zu Diabetes hinweisen. Darmkrämpfe gegen Abend. Weicher Stuhl mit üblem Geruch und heftigem Stuhldrang. Herzjagen. Asthmatisches Atmen. Schmerzen in der Kniescheibe. Beträchtlicher Axelschweiß. Verschlimmerung: Nach dem Essen. Besserung: Kopf hochhalten, Druck der Hand. Die Sulfonamide als Antibiotikagruppe gehören zu den ältesten Medikamenten dieses Genres und wurden von J. Kishore, New Delhi, 1969-70, nach Symptomen getestet, dann von Julian 1970 veröffentlicht, so daß ein gutes Mittelbild existiert. Heute kann das homöopathische Mittel Sulfanilamidum (chemisch der aktive Teil bei der Wirkung im lebenden System) zur Abdeckung dieser Sulfonamid-Unterdrückung sowie Schädigung verwandt werden. Es wurde getestet von Sutherland 1940-43 und von Julian mit anderen Quellen zusammengefaßt. Das Symptombild zeigt neben den wichtigen psychischen Symptomen, die er herausfand, auch eindeutige Hinweise zu wichtigen Drüsenstörungen wie Störungen der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse mit Diabetes und verzögerte Pubertät, wie sie auch das Sulfonamidbild aufweist. Die psychischen Symptome sind ähnlich denen anderer Antibiotika: Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwierigkeiten, Apathie, Delirium, Stimmungsumschwünge bis zur Schizophrenie sowie Kopfschmerzen, Schwindel, Muskel- und Nervenschmerzen, speziell Ischialgien, chronische Enzephalopathien (Gehirnleiden). Unterzuckerungssymptome, Appetitverlust, Übelkeit, Darmkrämpfe, wie sie auch die Arzneimittelbilder der anderen Antibiotika aufweisen. Zynose der Lippen, Nase, Ohren und Fingerspitzen mit livider Färbung. Die chronische Thrombozytopenie weisen alle Antibiotika als Folgeschaden aus wie auch andere Blutschäden mit der entsprechenden Schwäche. Aber Sulfanilamidum zeigt noch eine erhöhte Stickstoffkonzentration im Blut und Acetonausscheidung im Urin. Alle Arten von Störungen der Augen und Umgebung, aber mehr links. Auch hier treffen wir wieder wie bei anderen Antibiotika die Ohrgeräusche an, die moderne Geißel der älteren Generation, die „natürlich" auch schon oft Antibiotika nehmen „mußten". Langsame Blasenentleerung und andere Blasenbeschwerden wurden bemerkt und bei Männern eine Einschränkung der Spermienproduktion. Klinisch festgestellte Pigmentstörungen der Haut entstehen nach Sulfonamidanwendung ebenso wie chronische Ekzeme. Keine Verschlimmerungs-Modalität Besserung: Heiße Kompressen und Absonderungen Betroffene Seite: Links besonders. Was soll der Kranke angesichts dieser erschreckenden Neben- und Folgewirkungen tun? Wichtig: Machen Sie Ihren Arzt anhand des Beipackzettels sofort auf Nebenwirkungen aufmerksam, damit im akuten Fall das Medikament gestoppt wird, bevor es zu bedrohlichen Komplikationen kommt. Einige Antibiotika können z.B. lebensgefährliche allergische Schockreaktionen auslösen. Viele Antibiotikafolgen werden allerdings erst, wie in obigem Beispiel, nach Wochen oder Monaten sichtbar, so der Mangel an Konzentration, wodurch sich die Schulnoten ehemals guter Schüler drastisch verschlechtern und Versetzung sowie Berufswahl gefährden. Marternde Ohrgeräusche, lebensgefährliche Blutkrankheiten, chronische Ekzeme und Blasenentzündungen sowie alle Arten von Schwäche und Müdigkeit haben heutzutage auch bei Heranwachsenden keinen Seltenheitswert mehr. Diese Antibiotika-Krankheiten sind dann schulmedizinisch überhaupt nicht mehr zu heilen (allenfalls in der Symptomatik unterdrückend zu behandeln) und homöopathische nur soweit die eigene Lebenskraft noch nicht zu stark geschädigt ist. Impfschäden nehmen weiter zu Ein weiteres unendliche Thema ist das Impfen. Eben berichtete die FAZ vom 12.05.1999, daß man im Herbst 1998 wohl endlich den letzten Fall von Polio mit bleibenden Lähmungen bei einem Kind nach einer Schluckimpfung gesehen habe. Der „neue" Polio-Impfstoff sei, wie man hofft, nicht mehr so gefährlich. Eine interessante Aussage, nachdem man der Bevölkerung seit der Einführung der Schluckimpfung Anfang der 60er Jahre weismachen wollte, daß dieser Impfstoff unschädlich sei! Da zu diesem Thema die Meinung der Schulmedizin von vorsichtig-kritisch - Impfen nur nach Aufklärung und Absprache mit den Eltern und in besonderen Fällen (Deutschland Radio vom 04.05.1999) - bis zu der arroganten Aussage eines Virologen, der wiederholt von Hörern auf Impfschäden angesprochen wurde: „Krank nach Impfung ist rein zufällig." (am 11.05.1999 im gleichen Sender). Dieser Professor für Virologie zeichnete sich auch durch mehrere krasse Falschaussagen bezüglich der Impfstoffe aus wie: „Der neue Polio-Impfstoff wird nicht mehr auf Affennnieren hergestellt“ und „Es handelt sich um einen Totimpfstoff" beweist damit eigentlich nur, daß er sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, den Beipackzettel zu lesen: das Virus ist inaktiviert (durch Ethanol und Formaldehyd), kann aber im Körper wieder aktiv werden und die Herstellung erfolgt nach wie vor auf Affennieren-Zellkulturen, die heute möglicherweise besser kontrolliert werden als vor nahezu 40 Jahren. Eben dieser Impfstoff, der bis Anfang der 60er Jahre verwendet wurde, hat nachweislich Affenviren enthalten, die im Verdacht stehen, spätere Gehirntumore verursacht zu haben, was laut internationaler Ansicht der Schulmedizin als praktisch erwiesen gilt. Man kann dies natürlich immer lächerlich machen und behaupten, wir haben millionenfach geimpft und nichts ist passiert, denn eine vergleichbare Krebsstatistik existierte in Deutschland nicht vor 40 Jahren und sie existierte auch heute noch nicht. Es läßt sich auch immer die Behauptung aufstellen, daß z.B. eine chronische Bronchitis mit anschließendem Asthma einer 70jährigen, die 3 Tage nach der Grippe-Impfung begann, reiner Zufall ist. Oder die Epilepsie eines Kindes, die nach der Impfung startete, aber ein Studium des Beipackzettels zeigt eben diese oder ähnliche Folgeerscheinungen an. Alle Eltern, die sich gründlich mit diesem Thema befaßt haben und impfen wollen oder müssen, sollten sich von ihrem Impfarzt ein Attest ausstellen lassen, daß ihr Kind ganz gesund ist und vorsichtshalber noch 10 Photos anfertigen, worauf man leicht erkennen kann, daß das Kind lacht, krabbelt oder läuft, um bei evtl. Impfschadensprozessen zu beweisen, daß das Kind wirklich gesund war und den Schaden nicht von Geburt an hatte. Für diese Prozesse gilt in Deutschland die Regel, daß der Schaden, z.B. eine Meningitis mit Gehirnschädigung innerhalb von 72 Stunden nach der Impfung erfolgt sein muß und es ist den Eltern oft im nachhinein nicht möglich, zu einer lückenlosen Dokumentation zu kommen. Es ist deshalb besonders wichtig, das Kind erst ab ca. 3 Jahren impfen zu lassen, denn die Beweislage ist bei einem so großen Kind, wo die Sprachentwicklung bereits abgeschlossen ist, ungleich günstiger. Wir hören manchmal von Vätern, die darauf bestehen, ihr Kind „gründlich" zu impfen, aber sich weigern, die entsprechende Literatur zu studieren. Wir empfehlen den Müttern, den Beipackzettel vor dem Impftermin vom Arzt zu holen und zu verlangen, daß der Vater diesen wenigstens liest - es handelt sich ausdrücklich um eine gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation. Er sollte auch selbst das Kind zum Arzt begleiten und sich das Gesundheitsattest ausstellen lassen.
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