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Bäume helfen heilen oder: „Von der Heilkraft unserer Bäume“ Manfred Himmel Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum der Wald auch heute noch so viele Spaziergänger anlockt? Warum Kinder so gerne auf Bäume klettern? Ist es nur die gute Luft und Erlebnisdrang, oder steckt mehr dahinter? Zunächst könnte man dazu anführen, daß die Menschen im Wald Ruhe, Erholung und geistige Anregungen finden. Goethe war deshalb der Meinung, daß er sich seine besten Gedanken erwandert hat. Und im Wipfel eines Baumes wird jeder Mensch von anregenden und erhebenden Energieströmungen durchpulst, die einen geradezu euphorischen Seinszustand hervorrufen können. Der Wald ist also nicht nur die grüne Lunge unserer Erde, sondern beschenkt uns auch noch mit vielen anderen Wohltaten. Den größten Anteil an dem Heilungspotential von „Doktor Wald“ haben die Bäume. Schon früh wurde der Baum den Menschen zum Sinnbild für Wachstum, Stärke und die ewige Erneuerung des Lebens im Kreislauf der Natur. Mehr noch - er galt bei allen alten Völkern als Quelle der Inspiration und unermüdlicher Kraftspender. Und schließlich waren es doch die Pflanzen, Sträucher und Bäume, die erst die geeigneten Lebensbedingungen für Tiere und Menschen schufen. Der Apotheker fertigt aus den Substanzen gefällter Bäume vielfältige Heilmittel. Doch alle darin enthaltenen Heilsubstanzen befinden sich auch schon im feinstofflichen Strahlenkleid - in der Aura der Bäume. Wir wissen heute: Bäume sind Lebewesen wie wir - mit Haut, Adern, Kreislauf, Nerven und Atmung. Sie können Schmerzen empfinden und sich freuen, haben paranormale Fähigkeiten und verfügen über wohltuende Heilkräfte. Bäume können mit uns kommunizieren, unserer Seele Trost spenden, Schmerzen lindern, unseren Charakter verändern und vieles mehr. Hundertjähriger Baum 270.000 Mark wert Am Beispiel einer einhundert Jahre alten Buche mit 25 Meter Höhe und einem Kronendurchmesser von fünfzehn Metern berechnete Aloys Bernatzky in der Zeitschrift Niedersachsen des Niedersächsischen Heimatbundes den Wert eines alten Baumes. Die Blätter dieser Buche ergeben eine Fläche von 1.600 Quadratmetern. Bei hellem Sonnenlicht und guter Ernährung verarbeitet diese Buche stündlich 2,3 Kilogramm Kohlendioxid, um gleichzeitig 1,7 Kilogramm Sauerstoff an die Umwelt abzugeben. Auf das Jahr berechnet, bei Abzug des Winters und der Nachtzeiten, in denen keine Assimilation erfolge, reiche diese Sauerstoffmenge, so Bernatzky, für zehn Menschen aus. Abgesehen vom Wert des Holzes und der Umweltverschönerung durch den Baum zieht der Autor folgenden Schluß: Um den 100jährigen Baum mit einem Kronenvolumen von 2.700 Kubikmetern in seiner Wirkung als Sauerstoffspender voll zu ersetzen, müßten 2.700 junge Bäume mit einem Kronenvolumen von einem Kubikmeter gepflanzt werden. Pro Jungbaum seien dafür rund 100 Mark Kosten anzusetzen, so daß der materielle Wert einer alten Buche zur Zeit 270.000 Mark betrage.dpa/fwt Jeder Baum wächst zu einer eigenen Persönlichkeit heran und unterscheidet sich von anderen Mitgliedern seiner Artgruppe. Je älter er wird, um so mehr prägt sich seine Individualität aus und um so transparenter wird er für die durch ihn hindurchwirkenden Bewußtseinsträger, die als eigentliche Quelle der in ihm liegenden Intelligenz und Weisheit zu betrachten sind. Diese Erkenntnisse sind keinesfalls neu, sondern stammen aus dem Erfahrungsschatz unserer Vorfahren. Bernhard von Clairvaux (1091-1153), ein Mann, der durch die Ausstrahlung seiner Persönlichkeit und die Lauterkeit seines Wesens sein ganzes Zeitalter mitgestaltete, bekennt: „Glaube mir, ich habe es selbst erfahren: daß wir mehr in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt.“ Die Bäume, ein jeder auf seine Art und nach seinen spezifischen Energien und Anlagen, sind bereit ihre Kräfte mit uns zu teilen. Dies um so mehr, wenn wir eine tiefe freundschaftliche Beziehung zu ihnen aufbauen. Solange wir in einem Baum nur ein Stück Brennholz oder Nutzholz sehen, wird er kaum bereit sein, uns von seinen Vitalkräften mehr abzugeben, als bei einem natürlichen Energieaustausch üblich ist. In den Genuß seiner sonstigen Fähigkeiten und Kräfte kommen wir so überhaupt nicht. Der Zauberschlüssel, der uns den Zutritt in die übergeordnete, feinstoffliche Wunderwelt ihrer Seinssphäre verschafft, ist der liebevolle Umgang mit ihnen. Vergessen wir also nicht, daß auch wir nur ein Teil der Natur sind, durch die sich die schöpferisch-kreative Intelligenz höherer Bewußtseinsebenen offenbart. Es ist gar nicht lange her, daß es bei der Landbevölkerung noch üblich war, einen Baum bei der Geburt eines Kindes zu pflanzen und beide mit sympathetischen Praktiken zu verbinden. Hierdurch entstanden schier unglaubliche Wechselbeziehungen auf der vitalen Ebene, vor allem in der sichtbaren Wechselbeziehung auf der vitalen Ebene, vor allem in der sichtbaren Erscheinung von Gesundheit und Krankheitsanzeichen zwischen Mensch und Baum. Mit verbürgten Begebenheiten ließen sich Bücher füllen! Noch in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts schoben in der Schweiz „wissende Mütter“ ihre Kinderwagen mit den Säuglingen zum Mittagsschlaf unter alte, mächtige Bäume, in der Annahme, daß die weise Baumseele ihre Kinder belehre. Im tschechischen Volksglauben nahm man sogar an, daß derart mit einem Baum sympathetisch verbundene Kinderseelen sich nachts in ihrem Baum aufhalten. Einige Heilpraktiker und Masseure, die heute wieder mit den feinstofflichen Heilenergien arbeiten, können diese Kräfte durch Einstimmung auf den jeweiligen Baum auch über weite Entfernungen in ihr eigenes feinstoffliches Energiesystem einfließen lassen. Doch bevor man solche Fähigkeiten erreicht, gilt es sich erst einmal vor Ort zu bemühen. Zur besseren Veranschaulichung greife ich aus der Vielzahl der Bäume mit ihren unterschiedlichen Heilkräften hier einmal die Birke heraus. Schon Goethe wußte: ein Mensch, der unter verspielten Birken heranwächst, wird einen anderen Charakter entwickeln als jemand, der unter strengen Eichen wandelt. Die feinstofflichen Heilenergien der Birke sind in der heutigen Zeit eine wahre Wohltat. Ihre Eigenstrahlung bringt das Energiefeld des Menschen wieder zum Strömen, wirkt erfrischend, vertreibt Unlust, Beklemmungen, Depressionen und beruhigt die Nerven. Sie öffnet den Geist für Inspirationen, löst Verhärtungen der Seele und des Körpers, regt den Stoffwechsel an. Über magnetisiertes Wasser greifen ihre Heilkräfte regulierend in den Flüssigkeitshaushalt ein, regen Blase, Nieren und die Hautfunktion an und beeinflussen Übergewicht günstig. Hildegard von Bingen bezeichnete die Birke als „das Glück“. Schon bevor sie in der Natur einen Baum aufsuchen, kann ihnen ein Beziehungstest mit Absudfläschchen zeigen, welcher Baum mit seinen Energien für sie zur Zeit günstig ist. Sind sie dann bei diesem Baum, hier also bei der Birke, laden sie zunächst alles im Erdmagnetfeld ab, was ihre Aura belastet. Dann betreten sie mit einer rituellen Geste den „inneren Raum“ des Baumes. Der innere Raum beginnt schon ein bis zwei Meter vor der äußersten Ausladung des Baumkörpers. Langsam, ganz langsam durchschreiten sie nun mit wachen Sinnen die Aurafelder des Baumes, die ringförmig den Stamm umgeben. Fängt ein Organ oder eine Zone ihres Körpers an, mit spezifischen Energien der Baumaura zu korrespondieren, so verweilen sie an der Stelle so lange, bis die Vibration, die dabei in der Regel auftritt, wieder abklingt und der Energieausgleich hergestellt ist. Sie können auch in verschiedenen Körperpositionen den Stamm der Birke umarmen um Ätherenergien aufzunehmen oder um sich ihren Kummer von der Seele zu reden, wie es Indianer oft tun. Sind sie mit einer Gruppe unterwegs, sollte sich jedes Mitglied intuitiv den richtigen Platz unter dem Baum suchen und dort einige Zeit verweilen. Eine weitere Möglichkeit der Energieaufnahme am Stamm des Baumes ist die Aufnahme über die Handchakren. Der feinstoffliche Äther oder Bioplasmakörper des Baumes ragt, wie bei anderen verkörperten Lebewesen auch, einige Zentimeter über den physischen Körper hinaus. Sensitive können die in dieser Ätherschicht fließenden Energieströme sehen oder fühlen. Können sie das nicht, gehen sie einfach mit Ihren Handflächen ca. zwei Zentimeter über dem Baumstamm zwanzigmal langsam und bedächtig rauf und runter. Wahrscheinlich spüren sie erst ein leichtes Prickeln. Später stellt sich das Gefühl von einer dichten, etwas klebrigen Masse ein, die sich den Händen wie Kuchenteig anhaftet. Nun übertragen sie diese Energie auf ihren Körper, indem sie die Hände kreuzen und sie über der Körperoberfläche zu den Füßen gleiten lassen. Die Handinnenflächen zeigen dabei zum Körper. sie werden dabei merken, wie die Energie langsam aus den Händen abfließt. Wiederholen sie diese Aufladung mindestens dreimal, oder bis ihr Körper mit dieser Energie gesättigt ist. Anschließend können sie die Birkenenergie auch auf andere Personen oder Tiere übertragen. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist das Magnetisieren von Gegenständen, Stoffen/Textilien oder Wasser. Magnetisiertes Birkenwasser kann vorteilhaft dem Badewasser beigegeben werden. Krankheiten wurden früher ausgebadet, deshalb hießen bis ins Mittelalter die Volksärzte „Bader“. Sie holen sich die belebenden Kräfte ihrer Birke aber auch ins Haus, wenn sie z.B. den Teppichboden mit dem magnetisierten Wasser besprengen oder es in einer Duftlampe verdampfen lassen. Wir beenden den Besuch bei unserem Baum, indem wir uns bedanken. Indianer lassen meistens etwas Tabak mit einer Danksagung zurück. Alle Bäumen nehmen aber auch gerne einige in den Boden gesteckte Eisennägel an. Nach der Verabschiedung schließen wir uns wieder rituell und lassen evtl. zu viel aufgenommene Energie ins Erdmagnetfeld abfließen. Natürlich ergeben sich aus einer Mensch-Baumbeziehung noch viele weitere Möglichkeiten. Doch am Anfang steht immer ein erstes Aha-Erlebnis, das uns zum weitermachen anregt. Schließlich lernen wir nach und nach uns auf einer anderen Bewußtseinsebene immer besser mit den Bäumen zu verständigen. Unsere „Batterien“ laden sich mit der Zeit immer leichter und schneller mit Lebensenergien auf. Der gesamte Organismus verjüngt sich und wir möchten vor lauter Lebensfreude wieder singen und springen. Buchhinweis der Redaktion „Wir“ Bäume helfen heilen - Wie Sie mit Bäumen Kontakt aufnehmen und ihre natürlichen Energien nutzen - von Manfred Himmel, 217 S., 2. Aufl. 1997, ISBN 3-7626-0560-2, Verlag Hermann Bauer, DM 34,00 (EURO 17,50 ab 01.01.2002 gültig) Der Baum ist eine Quelle der Inspiration, ein unermüdlicher Kraftspender, Sinnbild für Wachstum, Stärke und die ewige Erneuerung des Lebens im Kreislauf der Natur. Der Autor führt den Leser in das Reich der feinstofflichen Heilenergien, die zu bestimmten Zeiten im Strahlungsfeld der Bäume besonders stark strömen. Der im Umgang mit diesen Energien erfahrene Autor stellt in diesem Lehr- und Anleitungsbuch zur „magnetopathischen Baumheilkunde" ein Wissen von unschätzbarem Wert vor. Wesen und Wirken der feinstofflichen Welt, Verbindung aufnehmen mit den Heilkräften der Bäume, Übertragung heilender Energien auf Menschen und Tiere, verbale und nonverbale Kommunikation mit Bäumen, die positive Auswirkung einer Baumverbindung auf das seelische und körperliche Wohlbefinden. Wer eine gesunde Einstellung zur Natur hat oder findet und wer einen Blick für das Ganze und die Möglichkeiten der Natur hat und bewahrt, kann aus der Baumheilkunde für sich persönlich und für die Patientinnen und Patienten breitgefächerte Möglichkeiten schöpfen. Das vorliegende Buch gibt zahlreiche Anregungen und Hinweise, mit denen der Leser dann seine individuellen Erfahrungen sammeln kann. Eine interessante Anregung, die täglich und überall nachvollzogen werden kann.
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