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Es gibt Stimmen, die behaupten, die Anthroposophie Rudolf Steiners habe sich über die Jahre hinweg ver-steinert. Der Ernährungswissenschaftler und Buchautor Roland Possin beschäftigte sich intensiv mit der anthroposophischen Ernährung und kann dieser Behauptung nur bedingt zustimmen. Rudolf Steiner sprach sich stets gegen jede Art von Dogmatismus aus. Einige seiner Anhänger klammern sich jedoch wörtlich an dessen Schriften und Vorträge. So ist es kein Wunder, daß manch Außenstehender die Anthroposophie als verstaubt betrachtet. Dabei war Steiner zu seiner Zeit ein fortschrittlich denkender Mensch. Er lebte von 1861 bis 1925. Sein Schaffen wird als eine geistige Antwort auf die materiell geprägte Denkweise der Neuzeit angesehen und soll eine Erweiterung der konventionellen Geistes- und Naturwissenschaften darstellen. Er zeigte unter anderem auf den Gebieten der Pädagogik, Kunst, Medizin, Architektur und Landwirtschaft neue Wege auf, unter Einbeziehung seiner geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse. Auch die Ernährung wurde von Steiner in seine weltbildlichen Betrachtungen einbezogen. Er hat zu diesem Thema nie eine Schrift verfaßt, aber etliche Vorträge gehalten. Charakteristisch für diese war, daß er sich von strengen Vorschriften distanzierte. Steiner zeigte den Menschen, welche Wirkungsweisen von der Nahrung ausgehen und überließ dem Einzelnen die Möglichkeit einer freien, individuellen Entscheidung. Steiners Ansichten zu den Wirkungsweisen von Nahrungsmitteln sind von einem rational/logischen Verstand nicht immer nachvollziehbar. Interessant ist jedoch, daß sich in anderen Gesundheitssystemen, zum Beispiel im Ayurveda, ähnliche Denkansätze finden lassen. Die drei Nahrungsgruppen Aus Sicht der Anthroposophie läßt sich die Nahrungspalette in drei Hauptgruppen unterteilen: Pflanzliche Lebensmittel, tierische Nahrung sowie Milch und daraus hergestellte Produkte. Pflanzennahrung Pflanzliche Nahrung allgemein hilft dem Menschen, sich dem Geistigen, Spirituellen zu öffnen. Steiner sagt zum Genuß von Pflanzenkost, daß diese den Menschen für Neues öffnet. Die pflanzlichen Lebensmittel sind innerhalb des anthroposophischen Weltbildes zusätzlich einem weiteren Ordnungsprinzip unterworfen: Die Pflanze wird in die Bereiche - Wurzel - Blatt/Stengel - Blüte/Frucht/Samen eingeteilt. Die Anthroposophie sagt, daß sich der Wurzelbereich der Pflanze auf den Kopf und das Sinnessystem des Menschen auswirkt. Die Beziehung zwischen diesen beiden Bereichen wird darauf zurückgeführt, daß die Wurzel ein Kontaktorgan zur Umwelt darstellt (indem sie Wasser und Mineralien aus dem Boden aufnimmt), ebenso wie die Sinnesorgane, die dem Menschen zur Kontaktaufnahme zur Außenwelt dienen. Aus dieser Beziehung wird in der Anthroposophie der Schluß gezogen, daß der Verzehr von Nahrung, bei der der Wurzelbereich dominiert, wie z.B. Möhren, Radieschen, Rettich und Sellerie sich positiv bei nervlichen Belastungen auswirkt. Der Blatt/Stengel-Bereich der Nahrungspflanze steht in Beziehung zum Brustraum des Menschen. Dieser wird auch als Rhythmisches System bezeichnet und umfaßt das Herz/ ........ Kreislaufsystem sowie die Atmungsorgane. Besonders die blättrige Nahrung eignet sich sehr gut zur Unterstützung der Atmung. Die Anthroposophie erklärt den Zusammenhang folgendermaßen: Die Pflanze atmet im Rahmen der Assimilation über das Blatt Kohlendioxyd ein und gibt Sauerstoff ab. Auch beim Menschen arbeitet eine Atemorganisation, jedoch im umgekehrten Verhältnis zur Pflanze. Er atmet Sauerstoff ein und gibt Kohlendioxyd ab. Nahrungspflanzen, bei denen der Blattbereich dominiert, sind z.B. Kopfsalat, Feldsalat, Weißkohl und Spinat. Der gerüstgebende Stengelbereich der Pflanze entspricht der ebenfalls stützenden Wirbelsäule des Menschen. Aus dieser Ähnlichkeit leitet die Anthroposophie die positive Wirkung von Nahrungspflanzen mit ausgeprägtem Stengelbereich (z. B. Mangold und Spargel) auf die Wirbelsäule des Menschen ab. Pflanzen, bei denen der Blüte/Frucht/ Samen-Bereich im Vordergrund steht, wirken sich auf den Bauchraum des Menschen aus. Zum Bauchraum werden u.a. die Funktionen der Verdauung, des Stoffwechsels allgemein und der Fortpflanzung gezählt. Differenzierter betrachtet zeigt Blütennahrung wie Blumenkohl und Brokkoli die Tendenz, Wärmestauungen im Körper zu lösen. Die Anthroposophie begründet diese Ansicht mit der Parallele zwischen dem Stoffwechselsystem des Menschen und dem der Blüte der Pflanzen. Beiden wohnt nach dieser Sicht ein höherer Wärmegrad inne als in den übrigen Bereichen. Über die Fruchtnahrung, zu der sämtliche Getreidearten, Hülsenfrüchte, Gurken, Kürbisse und Früchte wie Äpfel, Johannisbeeren, Pflaumen und Kirschen zählen, wird laut anthroposophischen Erkenntnissen die Blutbildung angeregt. Die Samennahrung, zu der sämtliche Nußsorten, wie auch Leinsamen und Sesam gehören, wirkt sich wärmend auf die Organe des Menschen aus. Dies läßt sich darauf zurückführen, daß sich im Samen das Licht der Sonne besonders konzentriert speichert und eine entsprechende wärmende Wirkung bei deren Verzehr auf den Menschen übergeht. Im Rhythmus sein In der anthroposophischen Weltanschauung wird den verschiedenen Rhythmen, die sowohl im Mikrokosmos (beim Menschen z.B. Atmung, Herzschlag) wie auch im Makrokosmos (auf der Erde Ebbe und Flut, die vier Jahreszeiten) vorhanden sind, eine große Beachtung zuteil. Es wird als erstrebenswert angesehen, diese Rhythmen so bewußt wie möglich wahrzunehmen und zu erleben, um mit diesem Bewußtsein tiefgehende Erkenntnis der Zusammenhänge des Lebens zu gewinnen. Aus diesem Grundgedanken heraus werden in der anthroposophischen Ernährung die sieben Getreidearten mit dem Rhythmus der Wochentage und der sieben unterschiedlichen Planeten zusammengebracht. Der Sonntag wird, wie der Name schon sagt, der Sonne zugeordnet. Aus anthroposophischer Sicht hat der lichtvolle Weizen von allen Getreidesorten den größten Bezug zur Sonne. Dieses Getreide wird dem geistig beanspruchten Menschen empfohlen. Es verleiht jedoch nicht nur dem Kopf, sondern auch den Gliedmaßen Kraft. Der Montag steht mit dem Mond in Verbindung. Dieser wirkt sich wiederum auf das flüssige Element aus. Der Montag gibt dem Menschen die Möglichkeit, sich noch etwas Ruhe zu gönnen und sich auf die Einsichten des Sonntags zu besinnen. Eine ähnlich besinnlich, harmonisierende Wirkung geht von der Reispflanze aus. Der Genuß von Reis eignet sich darüber hinaus bei Nierenschwäche, Bluthochdruck und Ödemen. Der Dienstag wird dem Planeten des Kriegsgottes Mars zugeordnet. Das französische Wort für diesen Tag, 'mardi', macht den Zusammenhang zu diesem Planeten deutlich. Dementsprechend ist die kraftgebende Gerste dem Dienstag zuzuordnen. Dem 'marsianischen' Getreide wird nachgesagt, daß es die Tatkraft unterstützt - im Körperlichen wie im Geistigen. Gerste kann, als Brei zubereitet, Probleme im Magen-Darm-Bereich lindern. Der Mittwoch heißt im Französischen 'mercredi'. Darin ist der Name des römischen Gottes Merkur enthalten. Merkur ist derjenige, der als Bote der Götter den Himmel mit der Erde verbindet. Das passende Getreide ist die Hirse. Dieses Korn erfüllt ebenfalls eine verbindende Funktion, indem es sich positiv auf unsere Sinnesorgane (Augen, Haut) auswirkt, welche zur Kontaktaufnahme zur Umwelt dienen. Wegen ihres Kieselsäuregehaltes festigt Hirse brüchige Fingernägel. Für Menschen, die leicht frösteln ist der Verzehr von Hirse besonders zu empfehlen, denn sie regt den Wärmeprozeß im Körper an. Jeudi (frz. Donnerstag) heißt 'Jupiter-Tag'. Der Göttervater Jupiter strahlt Großzügigkeit aus. In Waldorfschulen machen sich die Lehrerkollegien diese Atmosphäre zunutze. Sie halten ihre Konferenzen stets am Donnerstag ab, damit der Großmut und die Weisheit, die mit dem Tag zu tun hat, auch in ihre Gesprächsrunde einkehre. Diesem Wochentag wird der Roggen, dem eben jene erdende und substanzgebende Wirkung nachgesagt wird, zugeordnet. Roggen verleiht dem Menschen Standfestigkeit und stärkt darüber hinaus die Leberfunktion. Der Freitag heißt auf französisch mit 'vendredi' bezeichnet. Darin ist der Name der römischen Göttin Venus ........ enthalten. Venus ist einerseits die Liebesgöttin andererseits steht sie für das Wachsende, die Vegetation. In diesem Zusammenhang wird der Hafer mit dem Freitag verbunden. Er beinhaltet von allen Getreidearten die stärkste Beziehung zu den aufbauenden, substanzgebenden Kräften und kann gerade in Zeiten von Energiearmut genossen werden. Hafer steigert die körperliche Leistungsfähigkeit und ist nach überstandener Krankheit als Grundnahrungsmittel sehr gut geeignet. Der Samstag ist der Tag des Saturn. (Auf Englisch heißt er 'saturday'). Er sollte dazu genutzt werden, einen Zusammenhang und Sinn in den Geschehnissen der vergangenen Woche zu erkennen. Dazu ist ein gewisser saturnischer Ernst notwendig. Die Wirkung der Bodenständigkeit und der Ernsthaftigkeit wird dem Mais nachgesagt. Er wirkt übrigens stärkend für die Muskulatur. Tierische Nahrung Tierische Nahrungsmittel - Fleisch, Wurst, Fisch und Eier, haben gemein, daß sie sich 'schwerefördernd' auf den Menschen auswirken. Die von der fleischigen Kost ausgehende Schwere kann sich, körperlich spürbar, durch Ermüdungserscheinungen nach dem Essen äußern. Ständiger Fleischgenuß kann zur Folge haben, daß man sich intensiver mit dem Irdischen, Materiellen verbunden fühlt und fester auf dem Boden der Tatsachen steht. Dieses kann vorteilhaft, aber auch weniger vorteilhaft für den Einzelnen sein. Je nachdem, ob man von Temperament und Konstitution her abgehoben und luftig oder träge und schwer veranlagt ist.Auf die Frage zur vegetarischen Ernährungsweise angesprochen antwortete Rudolf Steiner, daß die fleischlose Kost gewisse Vorteile mit sich bringt. Für Menschen, die Vegetarier werden wollen sei es wichtig, daß ihr Verzicht auf Fleisch aus einem inneren Bedürfnis heraus erfolgt und mit einem persönlichen Entwicklungsprozeß zu tun hat. Es gibt nach Steiners Erfahrung Menschen, die ohne Fleisch nicht leben können und wiederum welche, denen es nichts ausmacht, auf tierische Nahrung zu verzichten. Jeder sollte für sich selbst sorgfältig abwägen, ob er wirklich ohne den Verzehr von Fleisch leben kann. Milchnahrung Die Milch und daraus hergestellte Produkte nehmen in der anthroposophischen Ernährung als dritte Hauptnahrungsgruppe eine separate, vermittelnde Stellung zwischen der pflanzlichen und der tierischen Nahrung ein. Milch und daraus hergestellte Produkte bringen den Menschen mit seinen weltlichen Aufgaben in Verbindung, lassen ihm aber den Freiraum, sich auch dem Spirituellen zu öffnen. Wärmende Rohkost Interessant ist die Meinung der Anthroposophie zum Thema Rohkost. Demnach wird nur rohe Wurzelnahrung (Karotten, Sellerie, Rote Bete etc.) als eigentliche Rohkost angesehen. Nahrungspflanzen bei denen der Blattbereich (Lollo Rosso, Kopfsalat, etc.) und vor allem der Blüte/Frucht/Samen-Bereich dominiert, sind über die Zufuhr von Sonnenlicht erwärmt worden. In diesem Sinne werden rohe Früchte wie z.B. Äpfel und Birnen als sonnengekocht angesehen und gelten im eigentlichen Sinne nicht mehr als roh, im Gegensatz zu Wurzelgemüse, das nur wenig dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Beim Verzehr von roher Nahrung ist es wichtig, auf den Reifegrad der Produkte zu achten. Aus dem Ausland eingeführte Früchte, die meist grün in die Transportflugzeuge verladen und erst auf dem Weg zum Verbraucher künstlich nachgereift werden, tragen weniger Wärmeenergie in sich, als heimische Produkte, bei denen sich die Süße unter der Kraft der Sonne entwickelte. Wenn man den Gedankengang von sonnenerwärmter Nahrung weiterverfolgt, so wird deutlich, daß diejenigen Menschen, die sich konsequent von Frischkost ernähren nicht nur rohe Nahrung essen, was anthroposophisch gesehen nur die Wurzelkost ist, sondern über den Verzehr von Obst und anderen Früchten, auch von der Sonne erwärmte Nahrung zu sich nehmen. Um innerlich nicht auszukühlen ist es gerade für Rohköstler wichtig, bevorzugt von der Sonne erwärmte Nahrung auf dem Speiseplan zu berücksichtigen - besonders in der kalten Jahreszeit. Dies ist in erster Linie Lagerobst, aus der heimatlichen Region, wie Äpfel und Birnen sowie Nüsse und getrocknete heimische Früchte. Die Ernährungspraxis Wer sich näher mit der anthroposophisch orientierten Ernährung beschäftigt, wird sich möglicherweise fragen, inwieweit diese im alltäglichen Leben zu praktizieren ist. Die oben genannten Empfehlungen sind nicht so zu verstehen, daß sie wortwörtlich gehandhabt werden sollten. Sie sind eher als Anregung gedacht, seine bisherige Ernährungspraxis zu überdenken und durch den einen oder anderen Punkt zu erweitern. Um Ihnen das Einbeziehen anthroposophischer Ernährungsansätze ein wenig zu erleichtern, hier noch einige Anregungen: Damit alle Bereiche des Menschen gestärkt werden, empfiehlt es sich, möglichst oft aus allen drei Teilen der Nahrungspflanze Speisen zuzubereiten. Das heißt, zum Beispiel ein Getreidebrei mit geriebenem Apfel zum Frühstück, mittags Spargelge- ........ müse und Lollo Rosso-Salat und eine Rote-Bete Suppe zum Abendessen. Probieren Sie mal aus, ein bis zwei Wochen lang Getreide im Rhythmus der Wochentage zu verzehren, so zum Beispiel am Freitagmorgen Porridge (siehe Rezept) oder an diesem Tag zum Mittagessen Haferauflauf. Spüren Sie dabei in sich hinein, was sich bei diesem 'rhythmischen Essen' in Ihnen verändert. Jeder Mensch ist in seinem Tagesablauf unterschiedlichen Anforderungen ausgesetzt. Eine gezielte Nahrungsauswahl kann helfen, den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Wenn Sie beruflich viel am PC zu tun haben, Ihr Kopf stark beansprucht wird, können Sie durch wurzeliges, nervenstärkendes Gemüse z.B. in Form von Karottensalat einen Ausgleich schaffen. Spüren Sie, ob Sie sich durch diese Nahrung besser konzentrieren können. Sollten Sie in der kalten Jahreszeit oft frieren, so versuchen Sie es einmal mit einem wärmenden Hirseauflauf (siehe Rezept). Wenn Sie sich leicht und luftig fühlen und es Ihnen schwer fällt, auf dem Boden der Tatsachen zu stehen, kann eine fleischhaltige Mahlzeit Sie mit der Erde in Verbindung bringen. Wer seine Sensitivität hingegen ausbauen möchte, kann dies über eine bevorzugt pflanzliche Ernährungsweise tun. Wenn Sie sich ganz rohköstig ernähren, testen Sie doch einmal, wie es sich für Sie anfühlt, die laut anthroposophischen Beschreibungen wärmende Samen/Frucht-Nahrung zu bevorzugen, im Unterschied zur kühlenden Wurzelnahrung. Ist für Sie ein Unterschied erkennbar? Letztendlich kommt es gar nicht darauf an, daß die oben beschriebenen Empfehlungen als unumstößlich richtig angesehen werden. Diese sind eher als Möglichkeit gedacht, das Wesen unserer Nahrung besser zu verstehen sowie näheren Kontakt zu den Signalen des eigenen Körpers aufzubauen. In diesem Sinne soll sich der Bericht über die anthroposophische Ernährung nicht in die Reihe der unzähligen Ernährungslehren, die einzig und allein angeblich Wunder und Gesundheit versprechen, einreihen. Ich wünsche Ihnen viel Freude auf der Entdeckungsreise zu der Ihnen individuell passenden Ernährung. Als Anregung dazu finden Sie anschließend einige Rezepte zum Ausprobieren. Rezepte (für jeweils vier Personen): Salatplatte (Zur Steigerung der Sensitivität) 1 Lollo Rosso, 2 Karotten, 1 Kohlrabi 4 Paprika, 1/2 Gurke Dressing: 400 g Joghurt, 2-3 EL Zitrone, 4 EL Sonnenblumenöl (kaltgepreßt), nach Geschmack Salz, Gewürze (Koriander, Gelbwurz, Kreuzkümmel) und frische Kräuter (Löwenzahn, Dill, Brennessel, Borretsch, Bitterklee) gehackt. Salat und Gemüse waschen beziehungsweise schälen, Salatblätter auf vier Teller verteilen. Gemüse raspeln bzw. klein schneiden und ebenfalls auf den Salatblättern anrichten. Dressing mischen und über den Salat träufeln. Gehackte, frische Kräuter als Verzierung verwenden. Hirseauflauf (Zur Anregung des Wärmehaushalts) 250 g Hirse, 600 ml Wasser, 1 Lorbeerblatt 400 g Gemüse der Saison (Erbsen, Karotten, Blumenkohl) 1-2 Knoblauchzehen, etwas Butter 200 g saure Sahne, etwas Kräutersalz, Curry, Gelbwurz, frische Kräuter (Schnittlauch, Thymian, Majoran) Die Hirse im Wasser mit Lorbeerblatt und Gewürzen aufkochen. Gemüse klein schneiden und dazugeben (festeres Gemüse zuerst). Die Masse etwa 20 Minuten auf kleiner Stufe quellen lassen. In der Zwischenzeit den Knoblauch kleinraspeln und in wenig Butter anbraten. Zum Schluß die saure Sahne und den angebratenen Knoblauch unterziehen. Das Ganze mit Kräutersalz und Kräutern abschmecken. Porridge (Zur Stärkung der inneren Kräfte) 160 g feine Haferflocken, 400 ml Wasser, 1/4 TL Zimt, etwas Butter oder Sahne, Honig, Trockenfrüchte (z.B. Rosinen geh. Aprikosen, Feigen) nach Geschmack. Haferflocken, Wasser und Zimt aufkochen. Masse in vier Schälchen verteilen. Mit etwas Butter oder Sahne, Honig und Trockenfrüchten verfeinern. Literatur: Graf, Emma: Getreideküche im Rhythmus der Wochentage, Michaels Verlag Renzenbrink, Udo: Die sieben Getreide, Geering Verlag Schmidt, Gerhardt: Dynamische Ernährungslehre Bd. 1+2, Proteus Verlag Steiner, Rudolf: Ernährung und Bewußtsein, Verlag Freies Geistesleben Steiner, Rudolf: Naturgrundlagen der Ernährung, Verlag Freies Geistesleben Possin, Roland: Die Ernährung im anthroposophischen Weltbild, unveröffentlicht Der Autor Roland Possin ist Ernährungswissenschaftler und Buchautor. Der Oecotrophologe ist als freier Publizist tätig und arbeitet in Lübeck als ganzheitlich orientierter Ernährungsberater. Roland Possin schrieb seine Diplomarbeit zum Thema anthroposophisch orientierte Ernährung. Er absolvierte eine Ausbildung zum Gesundheitsberater nach ayurvedischer Tradition. Buchveröffentlichungen: Hüter der Schöpfung - Die Erde heilen mit der Weisheit der Naturvölker, Hugendubel Verlag Vom richtigen Essen - Ernährung im Einklang mit den vier Elementen, Hugendubel & Heyne Verlag Die Stimme des Körpers - Ernährung im Einklang mit der Inneren Führung, Bastei Lübbe Verlag
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