Allergien, die "Seuchen" unserer Zeit


Annette Bisping-Hannig, Heilpraktikerin
 
Die neuesten medizinischen Statistiken lassen eine rapide Zunahme an Allergien und allergischen Erkrankungen erkennen, die sich inzwischen fast „seuchenartig" ausbreiten. Jeder Dritte soll an einer Allergie bedingten Krankheit leiden, wozu neben dem banalen Heuschnupfen und dem allergischen Asthma auch die weit verbreitete Neurodermitis zählt. Desensibilisierungen sind nur zu oft ein Beschleuniger von der leichten Allergie hin zum schweren Asthma, der Neurodermitis oder dem Rheuma.
 
Für diese Krankheiten ist grundlegend, daß das Immunsystem mit heftigster Abwehr auf an sich harmlose Stoffe reagiert, denn die Blütenpollen schaden grundsätzlich keinem Lebewesen, wie auch Hausstaub und Milben harmlos sind und den Menschen wohl schon seit Jahrtausenden begleiten. Das gänzlich aus den Fugen geratene Abwehrsystem richtet sich sogar gegen die eigenen Zellen und greift diese an; vielfältige Autoimmunerkrankungen sind die Folgen.
 
Bei Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, findet sich keine einzige Beschreibung oder Erwähnung eines Heuschnupfens oder einer anderen Allergie - und er ist für die detaillierte Beschreibung der Krankheiten seiner Zeit bekannt - was darauf schließen läßt, das allergische Erkrankungen noch vor 200 Jahren praktisch nicht vorgekommen sind. Erst nach Einführung des Impfzwanges für die Pockenschutzimpfung begannen sich allmählich Pollenallergien herauszubilden. Noch in den zwanziger Jahren der gerade erst vergangenen Jahrhunderts mußten für eine Studie über Allergien erst 30.000 Studenten befragt werden, um einen einzigen von Heuschnupfen Geplagten zu finden.
 
Zur Zeit der Hildegard von Bingen, im tiefsten Mittelalter, war der Heuschnupfen noch gänzlich unbekannt. Man kannte nur den Erdbeerausschlag. Als Erstbeschreiber des Heufiebers oder Heuschnupfens gilt der englische Arzt J. Bostok (1819). Der englische Arzt Charles Harrison Blackley berichtet 1873 über seinen Nachweis, daß Pollen die Ursache des Heufiebers sind; weil er Homöopath war, wurde sein einwandfreier Nachweis jahrelang nicht anerkannt. Mit der Kuhpockenimpfung Edward Jenners (1796 Erstveröffentlichung in England) beginnt die Einverleibung artfremden Eiweißes direkt in den menschlichen Organismus im großen Umfang. Natürlich zuerst in England; und von dort kommen auch die ersten Berichte über das Heufieber. Betroffen war weniger die Landbevölkerung, die im Zentrum des Pollenflugs lebte, sondern die meisten Heuschnupfen-Kranken stellte die begüterte Stadtbevölkerung, die sich die Impfbehandlung leisten konnte. In Deutschland wird der erste Heufieberbund 1897 auf Helgoland gegründet, 23 Jahre nach Einführung der gesetzlichen Impfpflicht zur Pockenschutzimpfung. Der Begriff Allergie [aus dem griechischen: anderes Werk/Tat] wird 1906 von dem Kinderarzt Klemens Joh. v. Pirquet geprägt, der auch den ersten Tuberkulintest vornahm. In der homöopathischen Behandlung zeigt sich ebenfalls die enge Verbindung von Tuberkulose der vorherigen Generationen zusammen mit der aktuellen TBC-Impfung zu den heutigen Allergien. Sterile Räume für Allergiker?
 
Sobald sich der Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen nähert, beginnt der Pollenflug. Die morgendlichen Nachrichten werden nun mit Naturkunde für den Stadtmenschen angereichert: „Vor Birkenpollen wird gewarnt!"
 
Nicht nur die Pflanzen unserer Heimat sind zu Feinden geworden; vor Milben in Teppichen und Betten wird gewarnt, vor „Hausstaub", vor Schimmelpilzen und, und, und.
 
Cayce empfiehlt dem Allergiker nicht, die allergenen Substanzen zu meiden, z.B. die blühende Wiese, sondern er rät, sich mit dem Urprinzip von Blühen und Fortpflanzung in aller Natur vertraut zu machen, um der Allergie die geistige Grundlage zu entziehen. Was aber ist mit dem Hausstaub und den Schimmelpilzen, oder mit den Nahrungsmittelallergien? Verbindungen zum Unbewußten lassen sich hier nur mühsam oder gar nicht konstruieren, wenn man den zugrundeliegenden Mechanismus nicht durchschaut. Allergien auf Nahrungsmittel sind gewöhnlich Unverträglichkeiten durch mangelnde Enzymbildung der Bauchspeicheldrüse (Schädigung durch Virusimpfungen, Kortison), eine Phosphat-Unverträglichkeit bei vorgefertigten Produkten oder eine allergische Entzündung des Darms, die nach neuesten Erkenntnissen durch das Protein Eotaxin maßgeblich gesteuert wird.
 
Allergische Reaktionen auf Schimmelpilze treten nach zu zahlreichem Antibiotikakonsum auf. Gegen diese giftigen Schimmelpilze, die bei jedem Banalinfekt hochdosiert eingenommen werden, bildet das Abwehrsystem schließlich Antikörper, die die allergische Reaktion auslösen. Immer mehr Menschen können kein rohes Gemüse oder Obst mehr essen, weil sich, wie überall in der Natur, geringe Spuren von Schimmelpilzen auf ihnen befinden.
 
Allergien erklärt man sich als eine aggressive (Immun)Reaktion des Körpers gegen normalerweise harmlose Stoffe, sozusagen eine übertriebene Aufrüstung und Kampfbereitschaft.
 
Wie versteht die Homöopathie Allergien?
 
Hahnemann kannte, wie bereits erwähnt, noch keine Allergiker, was darauf schließen läßt, daß allergische Erkrankungen noch vor 200 Jahren praktisch nicht vorgekommen sind. Hahnemann ist aber bereits 1813 zu einer grundlegenden Erkenntnis gekommen: Es gibt keine Erkrankung eines einzelnen Körperbereiches oder Organs, es gibt nur eine Störung der Lebenskraft (heute vielleicht einfacher als eine Art Überbewußtsein zu verstehen). Diese Lebenskraft wirkt vornehmlich durch bestimmte kontrollierende Organsysteme des Körpers. Mit unserem heutigen Wissen können 4 Kontrollsysteme identifiziert werden:
 
1. Das Bewußtsein: Angst zum Beispiel kann den ganzen Menschen zerstören.
 
2. Das Nervensystem: „Fehlschaltungen" führen zu erheblichen körperlichen Störungen.
 
3. Das Endokrinsystem: Diese Drüsen steuern wichtige Lebensvorgänge wie Wachstum und Entwicklung, männliche und weibliche Hormone, Stoffwechselvorgänge.
 
4. Das Immunsystem: Es steuert die Krankheitsabwehr sowie allergische Prozesse. Autoimmunstörungen werden hier ausgelöst.
 
Diese 4 Systeme sind so eng miteinander verflochten, daß sich die Störung nur eines Systems sogleich in Krankheitszeichen anderer Systeme niederschlägt.
 
Der Körper versucht, ein größtmögliches Maß an Harmonie trotz dieser Störung aufrechtzuerhalten, was nicht ohne Wirbel vonstatten geht. Erst jetzt nehmen wir die sogenannten „Krankheitssymptome" wahr. Hahnemanns Erkenntnis lautet: Ohne vorherige Störung der Lebenskraft ist keine Krankheit möglich!
 
Beziehen wir diese Erkenntnisse auf allergische Erkrankungen im weitesten Sinne, müssen wir an der Zweckmäßigkeit der üblichen Desensibilisierungsbehandlung ebenso zweifeln, wie an anderen Therapien, so zum Beispiel die Dauermedikation von Kortikoiden (Kortisonen) oder Antihistaminica etc. über einen längeren Zeitraum (zur Vorbeugung und zur Vor-, Haupt- und Nachblütezeit), wie es von pharmazeutischen Unternehmen empfohlen wird.
 
Bei Allergien ist das gesamte Immunsystem des Menschen erkrankt und verwirrt, sozusagen ausgerastet. Auf einer nicht sichtbaren Ebene halten uns die alle Maße übersteigenden allergischen Erkrankungen einen Spiegel unserer Gesellschaft vor: Der Kampf gegen die natürliche Ordnung und die Zerstörung der Natur findet unvermindert in allen Ländern und auf allen Ebenen statt: Mit Abholzung der Wälder und Verwüstung der Länder, mit Gentechnik in der Landwirtschaft, mit Massentierhaltung und mit modernen Medikamenten in der Medizin.
 
Homöopathie betrifft immer Körper und Gemüt
 
Jeder Störung der Lebenskraft, das heißt jeder Krankheit, liegt auch eine besondere individuelle Angstsituation zugrunde, die der Körper auslebt. (Ohne Ängste und Angstmache wären Impfungen nicht durchführbar!). Die homöopathischen Heilmittel tragen auch heilende Entsprechungen für diese Ängste in sich.
 
Bei anaphylaktischem Schock und starken allergischen Schwellungen ist häufig APIS - Bienengift - das Mittel der Wahl. Apis hat in seinem Mittelbild vielfältige Ängste und Depressionen, oft als Folge von schlimmen Ereignissen und Gram mit Lebensüberdruß und Todeswunsch.
 
ARSENICUM ALBUM - weißes Arsen - kann bei allen allergischen Reaktionen angezeigt sein und ist oft von heftiger nächtlicher Unruhe und Schlaflosigkeit oder scharfen Absonderungen (Schnupfen, Tränen) begleitet. Auf der psychischen Ebene zeigt sich starke Angst, besonders nachts, Ängstlichkeiten über Kleinigkeiten, Angst vor Dieben, Geistern und überhaupt den Mitmenschen.
 
EUPHRASIA - Augentrost - ist bekannt bei allergischem Schnupfen und Schwellungen, wenn die Augen besonders betroffen sind. Hier herrscht Verwirrung, „der Kranke blickt nicht mehr durch", kann sich nicht konzentrieren, weint im Liegen, schwaches Gedächtnis, Nervosität und Grübelei versperren den Weg zum leichten Umgang mit den Mitmenschen.
 
NATRIUM MURIATICUM - Salz - ist ein weiteres wichtiges Allergiemittel. Alter Kummer und die Beschäftigung mit vergangenen Ereignissen, Ängste abwechselnd mit Gleichgültigkeit und Ruhelosigkeit, weinen, wenn man sich bemitleidet fühlt, all diese typischen Symptome weisen hin auf Ängste, sich der Realität zu stellen und diese zu akzeptieren.
 
RHUS TOXICODENDRON - Giftsumach - hilft bei allen allergischen Reaktionen, besonders auch bei allergischen pickeligen und Bläschen-Ausschlägen. Auch bei diesem Mittel drücken sich vielfältige Ängste und Verlassenheit aus. Das Verhältnis zu den Mitmenschen wechselt zwischen Abschottung und Ausbrüchen von Scherzhaftigkeit und Sarkasmus, man fühlt sich beobachtet, ist argwöhnisch und grübelt über Unangenehmes aus der Vergangenheit nach.
 
URTICA URENS - Brennessel - ist ein wichtiges Mittel bei anaphylaktischem Schock mit Schwellungen und Urtikaria (juckende Quaddeln), Bienenstichen. Wird noch bei Gicht und Rheumatismus, Verbrennungen 1. Grades, Beschwerden des Deltoid-Muskels, bei Nierensteinen und krankhaften Folgen nach dem Genuß von Schellfisch eingesetzt. Bei Urtica urens sind keine psychischen Symptome bekannt. Ein gründlicher neuer Test wäre sicher reizvoll!
 
Trifft man beispielsweise in der Stadt seinen Ex-Freund oder Ex-Ehemann, kann die Folge leicht ein massiver Heuschnupfen-Anfall sein. Je nach Lage des Gemütszustandes hilft dann Natrium muriaticum (siehe oben) oder SEPIA - Tintenfischfarbe - (Abneigung gegen Ehemann, Familie).
 
Die Homöopathie will die Störung der Lebenskraft selbst beseitigen, denn hier liegt der Ursprung aller allergischen Reaktionen, indem sie dem Bewußtsein des kranken Menschen die dringend benötigte Information vermittelt, die eine Selbstheilung möglich macht.
 
Impfungen als Allergieauslöser
 
Aus der Geschichte der Medizin läßt sich auf der Grundlage der vorhandenen Daten leicht erkennen, daß zwischen der Einführung der Pockenschutzimpfung und der Entstehung der Pollenallergie ein statistisch erkennbarer Zusammenhang besteht, der nicht dem Zufallsprinzip unterliegt.
 
Aber, um auf die jüngste Entwicklung zu kommen, was hat sich in den letzten 40 Jahren so grundlegend verändert, daß es zu einem steilen Anstieg der allergischen Erkrankungen kommt? Nach dem 2. Weltkrieg kam es neben den Pockenschutzimpfungen erstmals zu weiteren Massenimpfungen. Schließlich nahmen in den sechziger Jahren die Gesundheitsämter den Kampf gegen die Kinderkrankheiten auf, indem sie gegen alle nur möglichen Krankheiten Impfungen propagierten und diese auch als Massenimpfungen in den Schulen einführten. Seit exakt diesem Zeitpunkt steigt auch die Zahl der allergischen Erkrankungen steil an. Ein Allergiker auf 30.000 Studenten um 1920, noch vor 7 Jahren jeder Fünfte ein Allergiker und heute, nach einem weiteren Anstieg der Impfungen, geht man davon aus, daß bereits jeder Dritte an allergischen Erkrankungen leidet, wozu nicht nur die (längst nicht mehr) harmlosen Pollenallergien zählen, sondern unter anderem Rheuma, Neurodermitis und schweres Asthma schon bei Kleinkindern.
 
Moderne Medikamente und Allergien
 
Antibiotika und Kortisone sind weitere bemerkenswerte Errungenschaften der modernen Medizin, die seit der Nachkriegszeit billig hergestellt und in Unmengen auf den Markt gebracht werden. Wo gibt es denn noch Kinder, die nicht regelmäßig mit Antibiotika versorgt und nach Impfkalender geimpft sind? Kenntnisse in sachgerechter Kinderpflege, die vor allem bei den Kinderkrankheiten erforderlich sind, fehlen heutzutage auch bei ausgebildeten Krankenschwestern. Wer weiß denn noch, daß Keuchhusten mit viel frischer Luft und dem sofortigen Hochnehmen der Kinder bei Hustenanfällen erfolgreich und ohne Komplikationen behandelt wurde, gänzlich ohne die scheinbar unentbehrlichen Antibiotika? Pflege bedeutet heutzutage oftmals nur noch das Verabreichen von Medikamenten. Dazu kommt eine übertriebene Angst davor, etwas in der Schule zu verpassen, wo doch ein Kind, das eine Krankheit erfolgreich überstanden hat, aus eigenem Antrieb leicht das Verpaßte aufholen kann!
 
Umweltverschmutzung
 
Als ein weiterer Faktor bei der Entstehung von Allergien wird oft die heutzutage bestehende Verschmutzung der Luft angeführt. In den Regionen der ehemaligen DDR, die mit besonders hoher Luftverschmutzung zu kämpfen hatten, war zwar die Anzahl der Erkrankungen der Luftwege auffällig hoch, die Häufigkeit von Allergien war aber sowohl in den verschmutzten Gebieten wie auch generell in der DDR weit niedriger als in Westdeutschland. Erst jetzt, nach 10 Jahren, gleicht sich die Entwicklung in Ostdeutschland dem Westen an. Inzwischen wurde durch die Schließung der Kinderhorte die frühkindliche Erziehung wieder zurück in die Familie verlegt, und es existiert die Vermutung, daß dadurch vielen frühkindlichen banalen Infektionen der Boden entzogen wurde. So fand man bei den Krippenkindern der ehemaligen DDR Antikörper gegen Wurminfektionen, über die ihre westdeutschen Altersgenossen nicht verfügten. Ein durch Mangel an Gelegenheit und vielleicht auch ein Zuviel an Hygiene nicht mehr gefordertes Immunsystem rastet möglicherweise besonders leicht aus, wenn es durch eingespritzte Impfstoffe überfordert wird. Mit der Impfung werden dem Körper künstliche Krankheiten, Quecksilber (Amalgam) und Formaldehyd neben anderen Konservierungsstoffen direkt ins Blut gebracht, ohne den normalen Schutz durch die Magen-Darm-Passage, was schnellste Reaktion und Hochrüstung von ihm verlangt.
 
Die Verunreinigung der Nahrungsmittel mit vielfältigen Zusatzstoffen - bekannt geworden sind besonders die Phosphate, Farbstoffe und Jodsalz - haben die Verträglichkeit der Nahrung beeinträchtigt und fordern das Immunsystem mit Belastung von Nieren und Leber heraus. Ohne Impfungen und Antibiotikabehandlungen werden diese Umweltfaktoren allerdings oft noch vom Körper toleriert; alles zusammen aber bringt das Immunsystem so durcheinander, daß es auch gegen normalerweise harmlose Stoffe aufrüstet.
 
Kinderkrankheiten - Schule des Abwehrsystems
 
Daneben kann sich das Abwehrsystem nicht mehr an Krankheiten üben, denn die sogenannten Kinderkrankheiten wurden vor dem Aufkommen der Antibiotika als wertvolle Schule des Abwehrsystems betrachtet. Selbstverständlich darf die Gefahr von Epidemien auch nicht geringgeschätzt werden, schließlich sind sowohl während der letzten Weltkriege als auch um die Jahrhundertwende viele Kinder an Kinderkrankheiten gestorben. Aber nicht die Entwicklung der modernen Medikamente und der Impfungen brachte die Wende, sondern verbesserte hygienische Verhältnisse und Ernährung auch für die ärmeren Schichten der Bevölkerung. Sie haben diese oft tödlichen Infektionskrankheiten harmlos werden lassen oder ganz zum Erliegen gebracht (Nicht die Impfungen, wie entgegen allen statistischen Tatsachen immer wieder gern behauptet wird (vgl. Thomas McKeown, Die Bedeutung der Medizin, Edition Suhrkamp).
 
Homöopathische Behandlung der Allergien.
 
In der homöopathischen Praxis zeigt sich immer wieder, daß sich ohne Impfungen und Vitamin- K-Gabe bei kleinen Kindern keine allergischen Erkrankungen wie z. B. eine Neurodermitis entwickelt.
 
Der sogenannte Heuschnupfen zeigt sich normalerweise erst ab dem Alter von 6 bis 7 Jahren und verläuft anfangs sehr leicht. Die heute bekannten vielfältigen Nahrungsmittel- und Medikamentenallergien lassen sich in der homöopathischen Anamnese direkt in einen Zusammenhang zu Impfungen, Behandlungen mit Antibiotika und weiteren modernen Medikamenten bringen.
 
Sind Impf- und Medikamentenstörung beseitigt, bedarf es noch des korrekten homöopathischen Simile gemäß den klassischen Regeln der Homöopathie, und der Körper stellt selbst sein natürliches Gleichgewicht wieder her.
 
Oft bedarf es bei den heute üblichen schweren Störungen, man denke nur an das allergische Asthma, vieler verschiedener Heilmittel, um in einem mehrstufigen Prozeß allmählich zur Harmonie und Gesundheit zurückzufinden.
 
Bei ganzheitlichem Denken ist ein sogenannter Desensibilisierungsprozeß nicht sachgerecht, denn wir wollen ja nichts mit Gewalt von außen erzwingen, was nur weitere Störungen der inneren Harmonie hervorruft, wenn doch mit wenigen intelligenten Informationen auf dem homöopathischen Weg das Abwehrsystem wieder zur vollen Gesundheit und Leistungsfähigkeit gebracht wird.

 
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