28.05.2008: Dunkelfeld-Blutdiagnostik und Cyklogenie nach Prof. Dr. Enderlein


Die Geschichte des Monomorphismus und Pleomorphismus

Anghelika Ueberdick, Heilpraktikerin

Ungefähr um 1898 begann ein Streit unter den Wissenschaftlern über die Art, das Wesen und das Verhalten der Bakterien. Bis dahin kannte man die Milzbranderreger, die Choleraerreger, die Diphtherie-, Typhus-, Tuberkulose- und den Syphiliserreger.

Hauptsächlich zwei Denkrichtungen nahmen für sich in Anspruch, das wahre Wesen der Bakterien zu kennen. Die einen behaupteten, Bakterien seien nicht imstande, ihr Erscheinungsbild zu verändern; die anderen behaupteten das Gegenteil: daß sich nämlich unter bestimmten Bedingungen Bakterien durchaus verändern, bzw. eine andere Gestalt annehmen und sich weiterentwickeln können.

Die erste Gruppe waren die Monomorphisten (von griech. monomorph-eingestaltig), die zweite Gruppe waren die Pleomorphisten (von griech. pleomorph-mehrgestaltig).

Louis Pasteur (1822-1895) war ein Monomorphist, auf seinem Sterbebett jedoch erklärte er den bedeutenden Satz: DAS MILIEU IST ALLES, DIE MIKROBE IST NICHTS. Er bekannte sich zum Pleomorphismus.

Begründer des Pleomorphismus war der Franzose Antoine Bechamp. Seitdem haben wir es mit einem ständigen Wandel der Mikroorganismen zu tun: durch Antibiotika und alle chemischen Kampfmittel die seitdem gegen die nicht nur krankmachenden, sondern auch gegen die physiologisch guten (gesunderhaltenden) Bakterien eingesetzt werden, entwickeln sich die Mikroorganismen ständig in höhere valente Formen (krankmachende Formen) weiter, nämlich in Viren, Bakterien und Pilze.

Die kämpfende Medizin versucht seit über 100 Jahren den Krebs zu bekämpfen und zu besiegen. „Wie sieht der Sieg aus….?“

Durch Seuchen, wie z.B. AIDS und SARS, wird uns deutlich gezeigt, daß sich Viren immer in neuere und aggressivere Erscheinungsformen weiterentwickeln. Kampf erzeugt immer einen Gegenkampf. Hören wir doch endlich auf zu kämpfen!

Nur durch die ganzheitliche Betrachtungsweise, der CYCLOGENIE (CYKLOS bedeutet KREIS, GENOS-GEBURT), können wir natürliche Heil- mittel – REGULATOREN – einsetzen. Diese Regulatoren können unter bestimmten Voraussetzungen die entarteten Mikroorganismen – Viren, Bakterien, Pilze – wieder in die Urform, den Endobiont, zurück bringen.

Prof. Dr. Günther Enderlein (1872-1968) war in erster Linie ein Biologe und Zoologe. Er entdeckte 1916 anläßlich verschiedener Forschungsarbeiten in der Dunkelfeld-Blutdiagnostik bewegliche Kleinstlebewesen im Blut, die mit höher organisierten Bakterienformen Verbindungen eingingen. Der Bakteriologe Enderlein konnte sich diese Erscheinungen zunächst nicht erklären. Durch Recherchen fand er die Arbeit von Antoine Bechamp aus dem Jahre 1883. Bechamp behauptete hierin, daß alle tierischen und pflanzlichen Zellen Kleinstlebewesen sogenannte „granulations molecularis“ enthielten, die beim Zugrundegehen der Zellen weiterleben. Außerdem könnten sich Bakterien verändern und dadurch andere Erscheinungsformen annehmen, sofern sich ihr Milieu verändert. Viren, Bakterien sowie Pilze seien somit nichts anderes als unterschiedliche Erscheinungen einer Mikrobenart. Bechamp erkannte hierin die Grundzüge des Pleomorphismus.

Dr. Wilhelm von Brehmer (1883 – 1958) entdeckte 1928 den Blutparasiten Siphonosphora-polymorpha im roten Blutkörperchen des Menschen, das sich unter gewissen Bedingungen zu krankhaften Formen weiterentwickeln kann. Das besondere an der von Brehmer-Methode ist das Färben von Nativ- oder Vitalblut auf einen Objektträger, wodurch gewisse hochvalente Formen sichtbar werden. Durch die Weiterentwicklung der Technik zum Phasenkontrastmikroskop, ist es uns heute möglich gewisse Formen ohne Färbung umgehend zu betrachten.

Wichtigster Aspekt auch für von Brehmer ist die Klärung des Säure-Basen-Milieus im Organismus. Er entwickelte dafür den Haemo-Ionometer. Das Robert-Koch-Institut mit der Humboldt-Universität in Berlin, unter der Leitung des damals weltberühmten Hämatologen Prof. Dr. Victor Schilling bestätigten 1935, daß die Siphonosphora-polymorpha der zweite echte Blutparasit ist, der sich im Erythrozyten entwickelt. Der erste bis dahin bekannte Blutparasit war das Plasmodium-malariae. Damit war von Brehmers Entdeckung wissenschaftlich beglaubigt und in der medizinischen Fachwelt anerkannt. Die Erreger machen einen artspezifischen Zyklus durch, wie ihn die Lehrmedizin und -bakteriologie bei Malaria als selbstverständlich akzeptiert. Die Entwicklungsstadien von Viren, Bakterien und Pilzformen erkennt die Lehrmedizin bis heute jedoch nicht an. Obwohl es doch in der ganzen Natur keine Ausnahme vom Gesetz des ewigen Wandels und der Einheit des Makrokosmos mit dem Mikrokosmos gibt (z.B. Kaulquappe, Frosch, Raupe, Schmetterling).

Cyklogenie bedeutet die Wandlung und Wanderung aller pathogenen und nicht-pathogenen Keime durch alle Phasen (Valenzen) von der Grenze der Sichtbarkeit, und darunter dem Virusbereich, über die höhervalenten Phasen der lehrbuchgemäßen Kokken und den Stäbchen bis hin zu den kulminanten Phasen der Pilze und ihren Myzelien. Dabei spielt der Bakterienkern (Mych) eine wichtige Rolle, des weiteren der pH-Wert, d.h. der Säure-Basen-Haushalt des Organismus des Menschen (zum Vergleich: wie beim Aquarium). Nur wenn das Milieu nicht in Ordnung ist, kann die pathogene Entwicklung stattfinden. Entweder ungeschlechtlich durch Teilung oder auf geschlechtlichem Weg durch Sprossung nach vorangehender Kernverschmelzung. Das Prinzip der Polymorphie wurde 40 Jahre nach Enderlein durch den Nobelpreisträger Lederburg bestätigt.

Die o.g. Wandlungsphasen (insgesamt 16) stellen sich wie folgt dar:

1. Stufe: Apathogene Formen

- Protit, Urform der Bakterie
- Filium
- Spermit
- Symprotit
- Mikrochondrit

2. Stufe: Pathogene Formen

- Makrosymprotit
- Makrochondrit
- Sporoider Symprotit
- Filitnetze
- Mychit
- Cystit
- Thecit
- Diökothecit

- Bakterien; Stäbchen- oder Kokkenform

- Streptokokken
- Staphylokokken
- Mycobacterium tuberculosis
- Leptotrichia buccalis

In späteren Veröffentlichungen beschäftigt sich Enderlein insbesondere mit dem Kreislauf des Mucor-racemosus Fresen (Pilzphase). Von großer Bedeutung war auch der Nachweis, daß Bakterien einen Kern, in der Enderleins’chen Nomenklatur auch Mych genannt, besitzen und sich auf geschlechtlichem sowie ungeschlecht- lichem Wege vermehren können. Er erkannte, daß im Blut aller Säugetiere also auch des Menschen, ein in Symbiose lebender Mikroorganismus (Symbiont) pflanzlicher Herkunft lebt. Die Höchstphase (Kulminante) dieses Symbionten, der von Enderlein auch als Endobiont bezeichnet wurde, ist der Pilz Mucor racemosus Fresen. Die Bakterienformen dieser Cyklode werden überwiegend als Leptotrichia buccalis Robin bezeichnet. Im gesunden Blut kommen normalerweise nur Primitivphasen des Mucor racemosus Fresen vor. Diese siedeln sich im Blutplasma, in den Blutzellen sowie in allen Körpersäften und Geweben an. Sie besitzen eine große Bedeutung als Regulatoren in der Körperabwehr sowie in der Viskosität des Blutes. In Form von Thrombozyten, die laut Enderlein ein Teil dieser Cyklode darstellen, erfüllt der Endobiont wichtige Aufgaben bei der Blutgerinnung. Im menschlichen Organismus kommt außer dem Endobionten ein weiterer Mikroorganismus pflanzlicher Herkunft vor. Die Pilzphase dieses Symbionten ist der Aspergillus niger van Thieghem, das entsprechende Bakterium, das Mycobakterium tuberculosis.

Die Primitivphasen des Aspergillus niger besitzen eine Bedeutung bei der Regulation des Kalziumstoffwechsels und des Zitronensäurezyklus.

Mikroorganismen innerhalb der Cykloden

Die primitivste Entwicklungsform jeder Mikrobe ist das Protit, es stellt ein unbewegliches pflanzliches Eiweißkolloid mit einem Durchmesser von ca. 0,01 Mikrometer dar. Enderlein bezeichnete das Protit als die Urform und den Urbaustein des Lebens.

Dieses Protitmaterial kann sich in Abhängigkeit vieler Milieufaktoren zu verschiedenen Formen zusammenlagern.

Ein Filium entsteht durch eindimensionale lineare Anordnung des Protitmaterials. Durch seinen geringen Durchmesser ist das Filium genauso wie das Protit in herkömmlichen Mikroskopen nicht sichtbar.

Ein Symprotit ist eine dreidimensionale Anordnung der Protite. Sein Durchmesser kann bis zu einem Mikrometer ansteigen und ist daher im Dunkelfeldmikroskop sichtbar.

Das Chondrit zählt ebenso wie ein Protit und Symprotit zu den apathogenen Primitivphasen. Es wird in Form eines hantelförmigen Gebildes im Mikroskop sichtbar.

Es besteht ein ständiger Wechsel zwischen den Protiten, so daß ein Wandel von Symprotit zu Chondrit, Filium und umgekehrt ständig stattfindet. Es ist ein ständiger Auf – und Abbau der Protite zu verzeichnen.

Der Spermit stellt eine weitere Form der apathogenen Stadien dar. Er besteht aus einem Symprotit als Köpfchen und einem Filium als Geißel. In der Lehrmedizin werden Spermite als Bakteriophagen bezeichnet. Der gängigen Lehrmeinung nach können Bakteriophagen Bakterien vernichten. Enderlein erkannte jedoch, daß die Spermite sich mit den Bakterienphasen verbinden und durch den Abbau der Bakterien sowie Spermite neues Protitmaterial entsteht.
Aus den Symprotiten können durch eine milieuabhängige Aufwärtsentwicklung verschiedene Bakterienphasen hervorgehen.

Das Mychit stellt die Grundform der Bakterienphase dar. Es ist als eine kugelförmige Zelle mit einem Kern im Mikroskop sichtbar. Alle weiteren Aufwärtsentwicklungen der Bakterienphase gehen aus dem Mychit hervor.

Das Cystit entsteht durch eine Vergrößerung des Kerns innerhalb des Mychit. Aus dem Cystit kann durch Zerfall des Kerns der Thecit hervorgehen.

Durch Kernteilung und Streckung des Zellleibes bildet sich aus dem Mychit ein Zweierstäbchen, das als Didimychit bezeichnet wird. Dieses Bakterienstäbchen zählt bereits zu den Bakterienphasen der Leptotrichia buccalis Robin.

In vielen Büchern werden die Entdeckungen des Prof. Dr. Enderlein mit den Erkenntnissen Dr. Wilhelm von Brehmers gleichgesetzt, wobei der entgültige Beweis bislang nicht angetreten wurde. Wenn man diesen Autoren Glauben schenkt, dann dürfte es sich bei der Leptotrichia buccalis Robin um den Mikroorganismus mit dem Namen Siphonospora polymorpha von Brehmer handeln.

Enderlein unterteilte die Bakterienphase in mehrere Nomenklaturen, die sich nach der Anzahl der Kerne innerhalb des Bakteriums sowie dessen Länge richten. Hierzu verwendete er Bezeichnungen wie: Basitstadium, Phytite, Rhabdite, Linite sowie Ascite.

Die Conidie ist ein Dauerstadium, das aus dem Mychit hervorgeht. Es besteht aus einem Mychit mit einer festen Membran. Durch die Verbindung der Gonidie mit den Spermiten beginnt die Cyklode des Aspergillus niger van Thieghem.

Der Übergang von den Bakterienphasen zu den Pilzphasen ist fließend. So stellt das Mychascit eine ungefähre Grenze zwischen den Bakterien und den Pilzphasen dar. Es besteht aus mehreren aneinandergereihten Bakterienformen und kommt daher in seinem Aussehen den Pilzfäden recht nahe. Auf dem Höhepunkt steht der Pilz z.B. Mucor racemosus Fresen (Höchststadium) im Basitstadium (Kokken) oder im Chondritstadium (Viren) liegen. Enderlein sprach in diesem Zusammenhang davon, daß er Zeit seines Lebens nur zwei Cykloden erforscht hätte, jedoch noch tausende weitere brachliegen würden.

Die Aufwärtsentwicklung wird ausgelöst durch eine Verschlechterung des körpereigenen Milieus. Dies ist abhängig von vielen Faktoren, insbesondere der Ernährung. Ferner werden von verschiedenen Wuchsformen der Cykloden organische Säuren gebildet, die die Verschiebung des Milieus begünstigen. Enderlein bezeichnete die milieuabhängige Aufwärtsentwicklung der Mikroben auch als anartatisches Grundgesetz.

Bei der Aufwärtsentwicklung der Mikroben spielen überdies noch atomphysische sowie quantenbiologische Faktoren eine Rolle. Die verschiedenen Wuchsformen gehen durch Quantensprünge blitzschnell ineinander über. Enderlein verglich diese Quantenbiologie mit der Quantenphysik, bei ersterer ist die kleinste Einheit das Protit, bei letzterer das Proton.

Mit Ausnahme der Primitivphasen (Symbionten) sind alle Entwicklungsstadien in Abhängigkeit von ihrer Entwicklungsstufe mehr oder weniger pathogen.

Belastendster Faktor aber ist vor allen Dingen die falsche Denk- und Lebensweise, so daß sich das Apathogene zum Pathogenen entwickeln kann und krankhafte Störungen ausgelöst werden können. Von Freunden zu Feinden. Die Naturheilkunde ist bestrebt, aus Feinden wieder Freunde werden zu lassen. Dazu werden die Regulatoren eingesetzt. Wichtigste Voraussetzung: der Patient muß mithelfen!!!

Die Cyklogenie hat sich bis heute trotz Nichtbeachtung durch die Lehrmedizin hartnäckig am Leben erhalten. Heute feiert sie infolge der raschen Entwicklung in der Dunkelfeld-Blutdiagnostik und -therapie eine beachtliche nationale wie internationale Renaissance.

Mikroorganismen können sich in Erythrozyten entwickeln oder aus den Infektionsquellen devitale Zähne (tote Zähne), dentale Herde ohne Leben, Wurzelgranulome (entzündliches Gewebe) und Darm entstehen, von wo aus das Blut über bekannte hämatogene und lymphogene Wege infiziert wird. Vermutlich ist beides der Fall. Wenn der Darm mit gezielten Reinigungskuren und verschiedenen Therapeutika saniert wird und danach frei von Sporen, Viren, Bakterien und Pilzen ist, bessern sich die Blutwerte spontan!!!

Trotzdem muß noch eine weitere, im Plasma, freie Keimentwicklung angenommen werden, so wie Enderlein, von Brehmer und Hafeli immer behauptet haben. Dafür ist in erster Linie der Blut-pH-Wert verantwortlich.

Das Milieu ist alles, die Mikrobe ist nichts!!!

Mikrobenentwicklung nach von Brehmer:

Wenn sich der Blut-pH-Wert im idealen Bereich von 7,2 - 7,3 befindet, kann sich keine Mikrobe weiter in die Pathogenität entwickeln, d.h. sich im Milieu einnisten und ausbreiten. Erst wenn der Blut-pH-Wert in Alkalessenz von 7,4 übergeht, scheinen sich spontan aus Nahrungsproteinen eine infektiöse DNS-RNS (Informationsträger der Zelle) nach bisher nicht bekannten Gesetzmäßigkeiten, entweder zu Sporen, Viroiden, Viren, Bakterien oder Pilzen weiterentwickeln. Im Dunkelfeld lassen sich solche Entwicklungsstadien verfolgen.


Die Gesundheit wird von 4 Säulen getragen:

- dem Säure-Basen-Haushalt
- dem Wasserhaushalt
- dem Elektrolythaushalt
- der Atmung; sprich Sauerstoffaufnahme

Wenn eine der 4 Säulen ins Ungleichgewicht gerät, kommt alles aus dem Gleichgewicht; Krankheit nimmt ihren Weg!!!

Es gilt zu beachten: wie im KLEINEN so im GROSSEN.

Wenn der Mensch in seiner Gefühls- wie in seiner Gedankenwelt im Ungleichgewicht ist, ist auch der Säure-Basen-Haushalt nicht mehr im Gleichgewicht.

Ernährung, die übersäuert: tierische Eiweiße, Weißmehl, Zucker, Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, Nikotin; eben alle Genußmittel.

Wir haben unsere Genußmittel zu unseren Nahrungsmitteln gemacht. Da alle Genußmittel übersäuern, wird den Mikroben das entsprechend saure Milieu bereitet. Viele Erkrankungen kann man deshalb als Zivilisationserkrankungen bezeichnen.

Hinzu kommt häufig negativer, zwischenmenschlicher, privater wie beruflicher Streß. Außerdem nähren Bewegungsmangel, Elektrosmog, Umweltvergiftungen und Wasseradern das saure Milieu.

Basische Ernährung: Gemüse, Obst, Vollwertkost, vorvergorene Milchprodukte, Ernährungsform nach Dr. Johanna Budwig, Hay’sche-Trennkost und reichliche Flüssigkeitsaufnahme eines ohmhaltigen Wassers. Stark unterstützend wirkt hierbei die körperliche, seelische und geistige Hygiene.

Das Fundament jeder Therapie sind das Entsäuern (Herstellen des gesunden Säure-Basen-Haushaltes), reichliche Flüssigkeitsaufnahme ohmhaltigen Wassers und eine basische Ernährung. Erst wenn ein gesundes Fundament vorherrscht, kann der Körper saniert werden. D.h., zunächst werden beherdete Zähne, Herde, der Darm, die Lymphe sowie die Organe und Nerven entgiftet, um dann die extra- wie intrazelluläre Entgiftung einzuleiten. Erst dann können die entsprechenden Regula-toren wirken und eine individuelle Aufbautherapie sinnvoll eingesetzt werden.

In der ganzheitlichen Regulationstherapie hat, neben der körperlichen Behandlung, auch das Lösen seelisch-geistiger Blockaden eine große Bedeutung.

Eine ganzheitliche Regulationstherapie bringt ein körperlich - seelisch - geistiges Gleichgewicht sprich HARMONIE hervor, so daß die Energien wieder frei fließen können.

Jeder Mensch trägt zwei Leben in sich

Zellenleben Bakterienleben

Je nach körperlich-seelisch-geistiger Lebenssituation ist jeder Mensch dem lebensbejahenden oder lebensvernichtenden Prinzip zugeneigt.

Cyklogenien und deren Zuordnung zum Krankheitsgeschehen

Die Entwicklungsgeschichte des Lebens auf unserem Planeten begann vor vielen Millionen Jahren. Die Erde besaß noch keine Sauerstoffatmosphäre und die ersten einzelligen Lebewesen formierten sich in den Urmeeren.

Fressen oder gefressen werden – auch dieses Motto galt schon in diesen Tagen. So geschah es auch und geschieht es heute immer noch, daß eine Mikrobe eine andere in sich aufnahm und an Stelle des üblichen Verdauungsprozesses sich eine Symbiose zwischen Wirt und Symbionten entwickelte. Dieser Prozeß wird von der herkömmlichen Lehrmedizin anerkannt.

Man nimmt an, daß das Zentriol sowie die Mitochondrien sich auf diese Weise in Zellen entwickelten. Reste aus dieser ehemaligen Eigenständigkeit lassen sich nachweisen. So besitzen sie beispielsweise eine eigene DNS-Struktur.

Erst durch die Mitochondrien gelang den einzelligen Lebewesen in grauer Vorzeit die Umstellung aus dem weniger erträglichen Gärungsstoffwechsel hin zum energiereichen Verbrennungsstoffwechsel.

Viele einzellige Arten haben sich jedoch den Gärungsstoffwechsel noch im „Gedächtnis“ behalten und können je nach Lebensbedingungen, die sie vorfinden, vom Verbrennungsstoffwechsel umschalten auf den Gärungsstoffwechsel (Krebszelle).

Andere Zellen entwickelten sich in der Evolution beträchtlich weiter, so daß für einen der neugewonnenen Symbionten kein Lebensraum mehr in ihnen war, und er sie deshalb wieder verlassen hat. Dieses Beispiel ist zutreffend auf das Zentriol und die Nervenzellen unseres Körpers.

Durch die Spezialisierung der Nervenzelle auf die Reizleitung haben sie ihre Teilungsfähigkeit, für die jede Zelle Zentriole braucht, eingebüßt. Dies alles ist anerkannte Schulmedizin.

Professor Dr. Enderlein beschreibt in seinen über 500 Werken weitere Symbionten, die allen Pflanzen, Tieren und auch dem Menschen innewohnen. Es handelt sich hierbei um die apathogenen Formen der Urcyklode (Mucorcyklode), sowie der Cyklode des Aspergillus niger. So benötigen die Mito- chondrien die Symbionten der Mucorcykloden für den Stoffwechsel und damit zur Energiegewinnung die dem gesamten Organismus zugute kommt. Die Thrombozyten, die laut Meinung der Lehrmedizin aus dem Zerfall der Megakaryozyten in Knochenmark entstehen, sind ebenfalls Abkömmlinge der Urcyklode. Der Megakaryozyt ist voll mit endobiontischem Material, das er als Thrombozyt in die Freiheit entläßt. Thrombozyten können jedoch auch aus anderen Zellen z.B. den Erythrozyten hervorgehen, was viele Forscher schon unter dem Mikroskop betrachten konnten. Ferner stellte Enderlein fest, daß die Symbiose mit den apathogenen Stadien der Aspergillus niger an der Basis der Entstehung der Wirbeltiere erfolgte. Als Beweis führte er die primitivste Urform der Wirbeltiere, das Lanzettfischchen, an. Dieses fossile Relikt besitzt noch kein Knochenskelett. Im Verlauf der Weiterentwicklung des Lanzettfischchens entwickelte sich die Symbiose zwischen den Wirbeltieren und den Primitivphasen der Aspergillus niger Cyklode. Letztere bewirken die Verkalkung des Skeletts und die Entstehung der Wirbelsäule. Beide Symbionten werden diaplazentar übertragen. Sie stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander und ergänzen bzw. ersetzen sich gegenseitig. Durch eine Milieuveränderung, also eine Veränderung der Lebensräume der Symbionten, kann es zu einer Aufwärtsentwicklung im Sinne des Pleomorphismus kommen, die dazu führt, daß aus den apathogenen, also gesunden Formen, krankmachende Faktoren werden.

Aufwärtsentwicklungen der Urcyklode (Mucorcyklode)

Bei einer Aufwärtsentwicklung der Mycorcyklode entwickeln sich aus dem gesunden Chondrit-Stadium in den Körperzellen, Blutzellen sowie im Blutplasma pathologische Strukturen. Einige von ihnen besitzen vornehmlich Hinweischarakter, d.h. sie zeigen uns im Dunkelfeldmikroskop, daß im Lebensraum des Endobionten eine Veränderung stattfindet. Zu diesen Strukturen zählen beispielsweise die Mitochondrien sowie Makrosymprotite. Einige Behandler vermuten jedoch auch einen Zusammenhang zwischen Makrosymprotiten und Darmpilzerkrankungen, andere schließen aus dem Vorhandensein von Makrosymprotiten, daß sich der betroffene Patient mit zuviel Eiweiß ernährt. Dieses Eiweiß macht sich der Endobiont bei seiner Aufwärtsentwicklung zunutze. Durch die Aufwärtsentwicklung kann es auch zu einer Störung innerhalb der Entwicklung der Thrombozyten kommen, was in einer Thrombozytopenie also in einer Verminderung der Anzahl der Thrombozyten enden kann. Da die apathogenen Formen der Urzyklode auch intrazellulär vorhanden sind, kann es auch hier zu einer Weiterentwicklung kommen. Im Fall der Erythrozyten kann dies zu einer Formveränderung führen, die im Dunkelfeldmikroskop sichtbar ist. Der Endobiont baut in diesem Fall das in den Erythrozyten befindliche Hämoglobin um und ernährt sich hiervon. Dadurch, daß dem Erythrozyten das Hämoglobin nicht mehr zum Sauerstofftransport zur Verfügung steht, kommt es zu einer weiteren Verschlechterung des Milieus und zu einer weiteren Aufwärtsentwicklung des Endobionten. Der hiervon betroffene Mensch bekommt nicht mehr genügend Sauerstoff. Er ist oft müde und schlapp, lustlos, und die körperlichen und geistigen Fähigkeiten lassen nach. Kommt durch eine Weiterentwicklung des Filium zum Filit im Blut, dann noch eine Stauung dazu, werden so die schon in ihrer Funktion geschwächten Erythrozyten auch noch massiv in ihrer Fließeigenschaft behindert. Dies kann zu ernsthaften Durchblutungsstörungen führen. Hieraus entstehen Krampfadern, Hämorrhoiden, arterielle Durchblutungsstörungen aber auch schwere Erkrankungen wie Schlaganfall, Angina pectoris, Herzinfakt oder ein Hörsturz mit den oft bleibenden Folgen. Entwickeln sich die intraerythrozytären Formen weiter, führt dies zur Ausbildung von Stäbchenformen. Diese Stäbchen werden nach Enderlein Leptotrichia buccalis oder nach v. Brehmer auch Siphonospora polymorpha genannt. In anderer Literatur werden diese Stäbchen auch als Amöbida kachexica oder Onkomyxia bezeichnet. Die beiden letzten Namen deuten auf die unmittelbare Verbindung zum Krebsgeschehen hin.

Erkrankungen der Aspergilluscyklode

Eine Weiterentwicklung der Aspergilluscyklode läßt sich nur sehr schwer im Blut feststellen, da sie sich hauptsächlich im lymphatischen Apparat sowie im Bindegewebe abspielt.

Da die Aufwärtsentwicklung der Aspergilluscyklode mit der Entstehung des Mycobakterium tuberkulosis einhergeht, stehen bei den Erkrankungen dieser Cyklode die tuberkulösen sowie pseudotuberkulösen Erkrankungen im Vordergrund. Zu den pseudotuberkulösen Erkrankungen zählen zum Beispiel die akute oder auch chronische Appendizitis, akute Gastroenteritis sowie akute Enteritis. Da die apathogenen Stadien dieser Cyklode für die Bildung von Knochensubstanz benötigt werden, sind auch an dieser Stelle Störungen bei einer Weiterentwicklung zu erwarten. Hierzu gehören Erkrankungen wie Morbus Scheuermann, Arthritis und Arthrose der Gelenke, Osteoporose usw. Aber auch Lungenerkrankungen wie die Lungen-TBC, Bronchitis oder der Krupp-Husten werden dieser Cyklode zugerechnet.

Die Blutentnahme

Für die Dunkelfeld-Blutdiagnostik verwendet man arterielles Blut, welches aus den Kapillaren der Fingerbeere des linken Ringfingers entnommen wird (Haut ist hier dünner).

Wählen Sie jedoch eine andere Entnahmestelle, so muß für reproduzierbare Blutpräparate immer die gleiche Entnahmestelle verwendet werden. Das Ohrläppchen sollte nicht verwendet werden, da das feine Kapillarsystem kaum die großen Blutorganellen hindurch läßt. Desinfektionsmittel könnten das Blut verändern! Ein kräftiges Abwischen mit einem Tupfer reicht in der Regel. Zum Einstechen werden Einmallanzetten oder ein Lanzettiergerät verwendet; das tut weniger weh und ist für Kinder auf jeden Fall besser einzusetzen. Auch die Einstichtiefe läßt sich besser und genauer einstellen.

Auf gar keinen Fall darf der Finger bei der Blutabnahme gedrückt werden, es verändert das Blutpräparat enorm. Es kommt dabei zu viel Gewebsflüssigkeit heraus, was zu einer falschen Interpretation der Blutzellen führen kann. Der entnommene Blutstropfen wird durch vorsichtiges annähern mit dem Deckglas zum „Überspringen“ abgeholt und vorsichtig auf den Objektträger aufgelegt. Auch könnte ein zu festes Aufdrücken des Blutpräparates die Interpretation verfälschen. Selbstverständlich kommen nur saubere, fettfreie Objektträger zum Einsatz. Der Blutstropfen sollte nach Verteilung, die in der Regel bei richtiger Abnahme kreisförmig zerläuft nur 2/3 bis 3/4 der Deckglasfäche erreichen und darf keinen Randschluß bilden.

Praktische Vitalblutbetrachtung im Dunkelfeldmikroskop

Das Blutpräparat wird auf den Objekttisch aufgebracht und anschließend in der 100fachen Vergrößerung abgefahren und betrachtet, bei auffallenden Formationen im Plasma, wie Veränderungen der Blutzellen, wird kurz auf die 400fache Vergrößerung umgeschaltet; um es dem Patienten besser zeigen und erklären zu können. Ist das gesamte Blutpräparat betrachtet worden, wird auf die 1000fache Vergrößerung umgeschaltet, um z.B. die intrazelluläre Belastung der Blutzellen genauer sehen zu können. Die gesamte Durchsicht des Blutpräparates dauert in der Regel 1 Std., in der der Patient dabei ist und soweit schon mal alles erklärt bekommt. Gleichzeitig kann die Untersuchung auf Video oder DVD, wenn vorhanden, aufgenommen werden (bietet sich für den Therapieverlauf sehr an). Das Blutpräparat wird ab jetzt alle ? Std. betrachtet, bis zur 3. besser noch bis zur 5. Std. Für die längere Betrachtung kann das Deckglas an den Seiten mit Vaseline wie verschweißt werden; so kann das Blutpräparat noch nach Tagen betrachtet werden. Die spezielle Aufwärtsentwicklung der pathogenen Formen kann so sehr schön verfolgt werden. Manche pathogenen Formen verlassen erst nach Tagen die Blutzellen und sind dann erst im Plasma sichtbar. Auch das ist für den Patienten aufzuzeichnen, um ihm seinen Krankheitsverlauf besser nahezubringen und um die Bereitschaft für die Therapie zu erhöhen.

Formationen im Plasma, Veränderungen der Blutzellen und ihre pathogenen Formen

1. Symblasten


Mucorsymblasten deuten auf eine Verschiebung des Milieus hin. Sollten mehr als 5 Symblasten auf einem Blutpräparat sichtbar sein, so ist dies ein Grund weiter zu forschen, es könnte eine mykotische Belastung vorhanden sein. Aspergillussymblasten deuten auf eine Tendenz zu Erkrankungen von Haut, Lunge, Knochen oder Lymphe hin.

2. Kristalle

Sie deuten in der Regel auf Belastungen der Gelenke des Bewegungsapparats im Allgemeinen hin. Desweiteren kann der Patient zur Steinbildung neigen. Der Säure-Basen-Haushalt ist hier im Ungleichgewicht. Kleinere kristalline Strukturen können auf eine erhöhte Harnsäure hinweisen, manchmal sind auch Eiweißerscheinungen dabei vorhanden.

Zuviel Eiweiß in der Nahrungsaufnahme und wahrscheinlich eine Eiweißverwertungsstörung.

3. Filitbildung

Vorzeitige Filitbildung kann ein Mangel an Antioxidantien bedeuten.
Ist das Plasma sofort im gesamten Blutpräparat damit belastet, bei gleichzeitiger starker Verthrombung der Erythrozyten mit intra- wie extrazellulärer Be- lastung der Siphonospora polymorpha – Endobiont oder anderen pathogenen Formen, kann dies auf eine Präcancerose hinweisen. Herzinfakt wie Apoplexgefahr. Weitere Abklärung notwendig.

4. Schwarze Löcher

Eine Stelle inmitten des Blutpräparats, in der sich viele def. Leukozyten aufhalten und kaum Erythrozyten sichtbar sind. Es kann auf ein Entzündungsgeschehen im Organismus hinweisen. Fragen, ob zur Zeit ein Infekt da ist. Es kann auch ein tiefer liegendes Herdgeschehen sein. Weiter nachforschen. Nimmt der Patient Marcumar oder ASS ein, kann das auch zu der Erscheinung führen.

5. Geldrollenbildung

In der Regel findet man hier einen Flüssigkeitsmangel vor. Der Patient trinkt zu wenig, weiterhin ist der Organismus übersäuert. Ferner tauchen sie bei einer Darmstörung oder auch bei Entzündungen im Körper auf. Durchblutungsstörungen können auch vorliegen, auch hier weitere Abklärung notwendig.

6. Beurteilung der Erythrozyten

Manchmal können sie eine Zitronenform annehmen: Leberstoffwechsel unterstützen. Nehmen sie eine Wolkenform an: Nierensystem unterstützen.
Weiter werden die Form und die Größe, Zellmembran, endobiontische Belastung betrachtet. Eindellung ist durch Cholesterin möglich.

7. Beurteilung der Leukozyten

Grobe Abschätzung der vorhandenen Anzahl der Leukozyten. Betrachten von Form, Aussehen, Bewegung, einheitlicher Größe der Granula, Segmente, Zellmembran. Differentialbild.

8. Beurteilung der schon vorhandenen pathogenen Formen im Plasma

Welche Entwicklungsformen des Endobionten sind sichtbar. Beurteilung im Hinblick auf ihre Pathogenität. Alles sollte innerhalb der ersten 5 Minuten nach Blutentnahme stattgefunden haben, da das Blut altert und damit in eine letale Phase übergeht. Auch diese Phase ist wichtig. Blut eines gesunden Organismus hält länger. Bei chronischen Erkrankungen zerfällt das Blut wesentlich schneller. Gesundes Blut bringt selbst nach Stunden bzw. Tagen keine höheren pathogenen Entwicklungsformen des Endobionten hervor.

Um die Selbstheilungskräfte immer wieder anzuregen, habe ich auf Grund meiner jahrelangen Seminar- und Praxiserfahrung eine DVD für zu Hause entwickelt. Dies ergab sich aus vielen Patientennachfragen, die nach technischen Möglichkeiten zur Unterstützung der Zellreinigung und Erneuerung (tägl. sterben 600 Milliarden Zellen ab und genauso viele werden tägl. aufgebaut, pro Sek. sind das mehr als 10 Millionen Zellen) für zu Hause gefragt haben. Daraus entstand die Produktion einer geführten Meditation mit der 1200fachen Vergrößerung einer Dunkelfeld-Blutaufnahme (mit gesunden Zellen) als DVD, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu stabilisieren. Der Wirkungsgrad des Therapieverfahrens steigt mit der Häufigkeit der Anwendung. Es empfiehlt sich, die Übung wiederholt anzuwenden, um die Stabilisation über die Aufnahme der gesunden Zellen auf allen Ebenen des Seins zu initiieren.


 
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