04.02.2011: Eine bemerkenswerte Hand!


Die bemerkenswerte Hand von Johannes Heesters 5.12.1903 – Anläßlich seines 107. Geburtstages

Irmgard Wenzel, Heilpraktikerin

Anm. d. Red.: Die Erstveröffentlichung mit Beurteilung erfolgte ohne Kennt­nisstand, wer sich hinter der Hand verbirgt, in „Bild“, 22.08.2009. Nach­druck mit freundlicher Ge­neh­mi­gung von „Bild“.
Die Kenntnisse über Heesters werden in der Hand bestätigt.
 
Der Handteller (ohne Daumen und Fin­ger bis zum Handgelenk) zeigt eine unverbrauchte Frische, die jedoch vom Leben gekennzeichnet ist. Eine Be­sonderheit weist die lange Lebenslinie (1), deren Übersetzung ist, in welcher Qualität ein Leben gelebt wurde. Diese Lebenslinie weist wenige Störzeichen auf, nach chirologischen Aspekten ist sie fast als ideal zu bezeichnen. Eine lange Lebenslinie (wie hier) bedeutet, daß Herr Heesters sein Leben in vollen Zügen und voller Freude auskostet. Eine lange Lebenslinie ist nicht Hinweis auf ein langes Leben (auch, wenn es in diesem Falle stimmt), es bezeichnet die Intensität der Lebens­gestaltung.  Die Abzweigung (2) gibt die Information, daß im Alter von etwa 57 Jahren eine wesentliche Veränderung in seinem Leben eingetreten ist, die sein Leben auf, im wahr­sten Sinne des Wortes, 2 Beine stellt (Lebenslinie gabelt sich bei (3) in zwei „Beine“ auf)

Eine besondere Beachtung  verdient der Daumen­bal­lenberg, der Venusberg, der Berg der Liebe, Lust und Lei­den­schaft, der Vi­talität und Lebensenergie. Er ist im unteren Bereich, dort, wo die Energie- und An­triebs­kräfte liegen, voller Frische (Kreis). Die Zei­chen darauf (Rauten­for­men) lassen nur erahnen, mit welch einer Sou­veränität er Lebens­situa­tionen meistern kann. Die tiefe Einkerbung (Pfeil 1a) zeigt an, daß Herr Hees­ters ein hohes Alter hat. Nor­malerweise sieht der gesamte Daumen­ballenberg so aus, wie oberhalb der Einkerbung (1B)
 
Der gut biegbare Daumen (4) bildet einen Wahlspruch. „Ich passe mich so lange meinem Umfeld an, wie es meiner eigenen Wei­ter­ent­wicklung dienlich ist“. An der Dau­menkuppe wird die mo­mentane (?) Er­schöpfung deutlich sichtbar. Sie ist eingefallen, ein Hinweis, daß sich Herr Hee­sters überfordert hat und Ruhe braucht. Zei­ge-, Mittel- und Ringfinger weisen nicht in diesem Maße diese Er­schö­pfungs­zeichen am Fin­ger­­ballen auf (Dau­men = Persönlichkeit, Zeige­finger = Ego, Mit­telfinger = Ver­antwortung, Ring­finger = Kreativität und Partnerschaft, Klein­finger = Kommuni­kation. Der Kleinfinger ist eben­falls von enormer Frische wie bei einem jungen Menschen. Er steht für Sprache, Dar­stellung, Kom­mu­nikation und nach außen gerichtete Pro­zesse – Geschäfte z.B. Sicht­bar ist je­doch an den Fingern der Lebens­­kraft­- ver­brauch. Wenn wir uns nun noch einmal den Handteller ansehen, fällt die gerade Kopflinie (5) auf. Logik, Planung, schlußfolgerndes Den­ken sind die Haupt­merk­male dieser Li­nie. Da sie lang ist – bis zum Hand­tellerrand, weiß der Eigner ziemlich genau, was er in seinem Leben wollte oder auch nicht. Er hat es seiner Umwelt damit nicht immer leicht ge­macht. Seine Herzlinie (6) hat eine Einbuchtung (Pfeil) und endet auf dem Jupiterberg. Er wußte, wie er wirkte und konnte das gut in Szene setzen. Die Einbuchtung zeigt an, daß er Lob, Anerkennung (Ap­plaus?) brauchte. In­teressant ist auch der Venusring, das kleine Halbrund über der Herzlinie (7), der Mittelfinger und Ringfinger wie ein Dach eingrenzt. Charme, Flirt, Leich­tig­keit, spielerische Sexua­lität mit Niveau sind (waren) für ihn wichtig.  
 
Der Bereich des äußeren Hand­tellers (Uranusberg) (Viereck = 8) weist Herrn Heesters als einen intuitiven Menschen aus, der den inneren Impulsen (auch wenn er nicht wußte, warum etwas richtig war) folgte. Es sind die In­tui­tiv­linien, die der Handmitte zustreben und ihm viel in der Kom­bi­nation mit der geraden Kopflinie „eingebracht“ haben. Der Marsberg (Nr. 9 = Viereck) liegt in Fal­ten. Er muß in früheren Jahren nicht jedem Streit aus dem Wege gegangen sein, sondern um das ge­kämpft haben, was ihm wichtig war. Heute braucht (kann?) er nicht mehr zu kämpfen (Berg ist ein wenig eingefallen).
 
Fazit: Es sind nicht die „Mittelchen“, die ein Mensch nimmt, um gesund zu bleiben, sondern das Bewußtsein und das Wissen um den Schlüssel des Lebens: Was gibt und was nimmt mir Energie? 

© Saskia Eisele, Fotoredaktion "Bild"
 
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