04.02.2008: Astrologie
Der Sonnenlauf des Lebens oder die geheime Astrologie hinter der Schöpfungsgeschichte
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Heinz Bornemann, Astrologe
Vorbesprechung
Bevor wir uns mit den Zusammenhängen von Astrologie und Schöpfungsgeschichte beschäftigen, sollen hier kurz und knapp einige Grundbegriffe erläutert werden, und zwar so, wie sie im Folgetext Verwendung finden.
Sonne und Mond
Das Gegenstück zur Sonne bildet der Mond.
So wie die Sonne das Licht, den Geist, die Aktivität und das Leben verkörpert, so verkörpert der Mond die Finsternis, die Materie, die Passivität und die äußeren Formen, in denen das Leben wie in einem Gefäß aufgenommen und verborgen ist.
Diese beiden grundlegenden Prinzipien von Sonne und Mond, deren wechselnde Zustände und deren wechselnde Verhältnisse zueinander und Beeinflussung gegeneinander, sind der rote Faden durch die gesamte Schöpfungsgeschichte.
Der Weg der Sonne beginnt an ihrem Aufgangspunkt, dem Aszendenten, und sie steigt unaufhaltsam ihrem Zenit, dem Höhepunkt des Tages, zu. Auf diesem Scheitelpunkt, auf der Höhe ihres Glanzes und ihrer Macht, muß sie den Weg zu ihrem Niedergang antreten. Am Untergangspunkt, dem Deszendenten, verläßt sie die helle Tageshälfte und steigt in die dunkle Nachthälfte hinab. Jetzt befindet sie sich im Herrschaftsbereich des Mondes, was gleichbedeutend ist mit der Materie und den Formen, die selber leblos sind, aber das Leben in sich beherbergen. Dies entspricht der Welt, so wie wir sie kennen. Man kann die Dinge, aber nicht das Leben darin sehen. Man kann Bewegung erkennen, aber nicht den Beweger.
Die Sonne wird auf ihrem Weg in die Nacht immer mehr vom Mond verdeckt, bis sie ihren absoluten Tiefpunkt erreicht hat. Erst jetzt bekommt sie wieder Gelegenheit, sich langsam vom Tiefpunkt, der größten Finsternis, zu entfernen und einem neuen Aufgangspunkt zu nähern.
Die kosmische Familie
Die Mitglieder der kosmischen Familie sind, wie nicht anders zu erwarten, Vater, Mutter, Sohn und Tochter. Da oben geht es also genauso zu, wie bei uns zuhause.
Allerdings ist der Wirkungsbereich der kosmischen Herrschaften doch ein wenig höher anzusetzen.
Zur Charakterisierung dieser Personen reicht normalerweise ihre Bezeichnung als solche aus. Will man aber ein Prinzip daraus machen oder erkennt man ein Prinzip in diesen Familienmitgliedern, muß man eine andere Form wählen, die universell einsetzbar ist.
Diese universale Form eines Inhaltes ist in den Zahlen begründet.
Denn Zahlen sind nicht nur zum Zählen da.
Das ist nur ihre äußere Mondseite und daher nützliche Anwendungsmöglichkeit auf materiellem Gebiet.
Die Zahlen haben nämlich auch eine sonnenhafte, inhaltliche Bedeutung.
Diese sagt uns etwas über das Wesen einer Angelegenheit, Sache oder Person. Das Wesen der kosmischen Familienmitglieder, aber in Ableitung auch das der irdischen, kann also u.a. auch durch Zahlen charakterisiert werden.
Besonders in der jüdischen Geheimlehre, der Kabbala, werden die Bedeutungen und Wirkungen der Zahlen behandelt.
Wer dieses Thema vertiefen möchte, dem seien die Werke von Friedrich Weinreb empfohlen, der darüber reichlich geschrieben und uns diese Sachverhalte verständlich gemacht hat.
Hier sollen aber nur die ersten und wichtigsten Zahlenwerte dargestellt werden.
Die 1 steht für das Göttliche, den Geist und die Einheit.
Die 2 steht für die Entwicklungskraft, die Formen und deren Vervielfältigung.
Die 3 steht für das Männliche, das Innenleben, also dass, was auf das Äußere wirkt, aber selbst nicht sichtbar ist.
Die 4 steht für das Weibliche, das Materielle, Sichtbare und die größte Vielheit, die am 4. Schöpfungstag beginnt.
Entsprechend symbolisiert
die Zahl 1 den Vater die Zahl 2 die Mutter die Zahl 3 den Sohn die Zahl 4 die Tochter
Der Vater ist der Geist schlechthin und schöpferisch aus sich selbst heraus. Er verkörpert die Einheit des Lebens. Die Sonne ist sein Symbol.
Die Mutter ist das Formprinzip, das eines äußeren Anstoßes bedarf, um wirken zu können. Sie sorgt dann für die Vielheit und Entwicklung der Lebensformen und wird durch den Mond symbolisiert.
Die Form dient dem Geiste, z.B. damit er ein Geschöpf hervorbringen kann. Dieses Dienen hat also nichts mit Unterwürfigkeit zu tun. Der Geist aber verdient, und zwar die Form, die er sich vorgestellt hat.
1+ 2 = 3, der Sohn Der Sohn ist ein Spross von Geist und Form, und damit eine geistige Form. Etwas, was der Geist und die Form hervorbringen.
Sein Männliches zeigt, daß in der Form ein geistiger Kern steckt. Geistiges Wachstum oder eine geistige Frucht sind damit durch den Sohn realisiert.
Er wird durch den Planeten Mars symbolisiert.
2 + 2 = 4, die Tochter Die Tochter ist ein Sproß des Weiblichen, als seine Vervielfältigung und gleichzeitig seine Vollendung. Sie ist eine rein materielle Form. Eine geistige Form ist hier ausgeschlossen. Die Zahl 4 und ihr weiblicher Charakter zeigt an, daß diese Form das Männliche in sich aufnehmen kann. Durch sie ist materielles Wachstum oder eine materielle Frucht realisiert.
Symbolisiert wird sie durch den Planeten Venus.
In der Vererbungslehre finden wir interessanter Weise die gleichen Verhältnisse bei Söhnen und Töchtern wieder. Dort existiert zwar eine andere Sprache, aber erwähnenswert ist immerhin, daß die Verteilung der X- und Y-Chromosomen von Vater und Mutter darüber entscheiden, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Der Vater hat X- und Y-Chromosome, während die Mutter nur X-Chromosome besitzt. Vereinen sich ein Y-Chromosom des Vaters mit einem X-Chromosom der Mutter, dann ergibt das X+Y= Sohn. Vereinen sich dagegen je ein X-Chromosom des Vaters mit einem der Mutter, dann ergibt das X+X= Tochter.
Wenn wir nun den X Chromosomen die Zahl 2 und den Y Chromosomen die Zahl 1 geben, dann erhalten wir die gleichen Ergebnisse, wie die Väter der Schöpfungsgeschichte vor vielen tausend Jahren. Es sind dann X+Y = 2+1 = 3, also Sohn und X+X = 2+2 = 4, also Tochter.
Man kann immer nur wieder staunen, was im Wissen der Alten verborgen liegt.
Die 4 Quadranten der Häuser haben ihre Entsprechungen in den oben beschriebenen Qualitäten der Zahlen 1-4.
Die Zählweise folgt hier im Uhrzeigersinn und damit dem Tageslauf der Sonne. Das muß immer wieder betont werden, weil die Astrologen normaler Weise gegen den Uhrzeiger im Jahreslauf zählen.
So entspricht der 1. Quadrant der Sonne, dem Vater oder der Einheit, dem Geistigen, Ewigen und der Wirklichkeit hinten allen Dingen Der 2. Quadrant entspricht dem Mond, der Mutter oder der Vielheit der Formenwelt, so, wie sie aus der Vorstellung des Geistes hervorgeht. Ebenso der Verbreitung und Umformung der Formen.
Der 3. Quadrant entspricht dem Mars, dem Sohn oder dem männlichen Prinzip. Hier wirken die geistig /seelischen Dinge, die man nicht sehen kann, die aber durch unser Empfinden, Erinnern und Erleben wahrgenommen werden.
Männlich bedeutet im Hebräischen auch, sich erinnern, nämlich an den Ursprung in der Zahl 1.
Der 4. Quadrant entspricht der Venus, der Tochter oder dem weiblichen Prinzip. Hier sind die Dinge greifbar, materiell und können in die Tat umgesetzt werden, womit sie dann in Erscheinung treten.
Die zwei Schlangen
Die Schlange im Garten Eden ist das einzige Tier, das mit dem Menschen kommuniziert und ihn ermuntert, nach seinem eigenen Gutdünken zu handeln. Damit ist sie in einem ganz erheblichen Maße am Schicksal des Menschen beteiligt und sollte daher im Tierkreis wiederzufinden sein.
Im Tierkreis sind dann auch gleich zwei Schlangen verborgen.
Die eine steht für die Sonnenseite des Lebens, das Geistige, das Licht, den Tag und das elektrische, abgebende Prinzip.
Die andere steht für die Mondseite des Lebens, die Welt der Formen, das Materielle, die Nacht und das magnetische, aufnehmende Prinzip.
Man kann demnach von einer Sonnen- und einer Mondschlange sprechen. Diese schlängeln sich um eine gemeinsame Achse, wie um einen Stab oder einen Baum. Dieses Bild ist vergleichbar den beiden DNS Spiralen, die sich in entgegengesetzter Drehrichtung um eine imaginäre Achse schlängeln.
Die Sonnenschlange schlängelt sich, ausgehend vom Sonnen-Zeichen Löwe n bis zum Gegenzeichen Wassermann N und die Mondschlange schlängelt sich, ausgehend vom Mond-Zeichen Krebs b bis zum Steinbock Z.
(Die Mondschlange wird später einmal Eva im Garten Eden begegnen, denn Eva verkörpert die weibliche Mondseite des Menschen.)
Da die Sonne mit dem Tag und der Mond mit der Nacht gleichgesetzt werden, werden die angetroffenen Zeichen die Tag- oder die Nachtzeichen genannt.
Jedem Planeten, außer Sonne und Mond, wird nun jeweils ein Tag- und ein Nachtzeichen zugeordnet. Diese nennt man dann deren Tag- oder Nachtdomizile. In dem einen wirken die Planeten mehr auf sonnenhafte, geistige und in dem anderen Domizil mehr auf mondhafte, materielle Weise.
Das Tag-Domizil eines Planeten ist außerdem gleichbedeutend mit dem Haus des Vaters, so wie sein Nacht-Domizil dem der Mutter gleichkommt. Dies erklärt gleichzeitig, warum Sonne und Mond, als Vater und Mutter, nur ein Domizil haben, nämlich den Löwen für die Sonne und den Krebs für den Mond.
Durch die beiden Schlangen werden also die grundlegenden Wirkungsweisen der Zeichen und ihrer Domizil-Planeten festgelegt. Sie sind damit ganz elementare Bausteine der Astrologie.
4 kosmische Zustände
Außer dem Domizil, gibt es noch 3 weitere entscheidende Stellungen für Sonne, Mond und die Planeten. Diese Stationen werden als ihre jeweiligen kosmischen Zustände bezeichnet.
In Ableitung von den vier Kardinal- oder Wendepunkten der Sonne, als da sind: der Morgen, der Mittag, der Abend und die Mitternacht, erhalten diese kosmischen Zustände folgende Bezeichnungen:
Domizil - Erhöhung - Fall und Exil.
Das Domizil eines Planeten entspricht in gewissem Sinne der Sonne am Aufgangspunkt. Hier ist er zuhause und kann sich so zeigen, wie er ist und entweder seine sonnenhafte und damit geistige oder seine mondhafte und damit materielle Seite voll zur Wirkung bringen.
Je nach Planet und Sternzeichen kann das Domizil also ein sonnenhaftes Vater- oder ein mondhaftes Mutterhaus sein.
Bei Sonne und Mond, als Vater und Mutter, erübrigt sich natürlich diese Einteilung.
Ein Planet in seiner Erhöhung steht wie die Sonne im Zenit. Dies ist der Höhepunkt seiner Karriere und seiner größten Ausstrahlungskraft. Er wirkt daher auf sonnenhafte Weise und ist auf das Geistige gerichtet.
Ein Planet im Fall steht wie die Sonne am Untergangspunkt. Hier erfolgt der Wechsel von der Tages- zur Nachthälfte. Seine Wirkungsweise wechselt entsprechend von der sonnenhaften, geistigen, aktiven, zur mondhaften, der formenden, materiellen, passiven Seite.
Das Exil eines Planeten entspricht dem Tiefpunkt der Sonne oder dem Mitternachtspunkt. Sein Wesenkern oder Licht, bleibt im Dunkeln der Nacht verborgen. Die Mondkräfte, die für die Materie und die Formenwelt zuständig sind, haben ausnahmslos das Sagen. Ein Planet im Exil wird demnach seine Wirkung auf der formenden Mondseite entfalten und sich materiell auswirken.
Der Tierkreis als Elektromotor
Eine andere Einteilung der Zeichen in zwei extrem gegensätzliche Kräfte, wird durch Elektrizität und Magnetismus zum Ausdruck gebracht.
Unter elektrisch verstehen wir eine nach außen gerichtete, positive Wirkungsweise und unter magnetisch das Gegenteil, nämlich eine nach innen gerichtete, negative Wirkungsweise.
Die Sonne selbst, als das Symbol für den Vater, steht für das elektrische Prinzip und der Mond, als das Symbol für die Mutter, steht für das magnetische Prinzip. Alle anderen Planeten aber, da sie sowohl ein Vater- als auch ein Mutterhaus haben, wirken je nach dem auf elektrische oder magnetische Weise und damit positiv oder negativ.
Schauen wir uns den gesamten Tierkreis an, so können wir feststellen, daß sich die elektrischen und magnetischen Zeichen abwechseln
Technisch ausgedrückt: wir haben hier ständig wechselnde Plus- und Minus-Phasen. So etwas hält bekanntlich einen Elektromotor in Schwung.
Was für die Zeichen gilt, gilt natürlich auch für die Häuser und so haben wir eben auch die ständig wechselnden Plus- und Minus- Phasen zwischen den einzelnen Häusern.
Tierkreis und Häuser
Der Tierkreis, als ein geistiges Prinzip, untersteht der Sonne. Projiziert man diesen 12-teiligen Kreis auf die Erde, so entstehen die sogenannten Häuser, die dem Mond unterstehen. Der Mond hat übrigens auch eine Entsprechung in Immobilien und dem Heim. Die Bedeutung der Häuser ist denen der Zeichen gleichgestellt. Sie sind der irdische, mondhafte Ausdruck des Geistigen, Sonnenhaften. Wie im Himmel, so auf Erden. Wie oben, so unten. Wie der Herr, so’s Geschär.
Die Häuser bestimmen den Tag, und die Zeichen bestimmen das Jahr. Die Sonne durchläuft am Tage alle 12 Häuser und einmal im Jahr alle 12 Zeichen und damit den gesamten Tierkreis.
Die Zählweise der Häuser ist daher im Uhrzeigersinn und die Zählweise der Zeichen ist gegen den Uhrzeiger. (die meisten Astrologen zählen heute leider auch die Häuser gegen den Uhrzeiger)
Geist und Form
Diese beiden Begriffe durchziehen die gesamte Schöpfungsgeschichte und sollten daher im Vorfeld geklärt werden – zumindest in der Art, wie sie hier gebraucht werden.
Geist ist das lebendige Prinzip, aus sich selbst aktiv, und wird von der Sonne dargestellt
Form ist leblos und kann nur durch den Geist belebt und bewegt werden. Da sie passiv ist, muss sie vom Geist zu einer Tätigkeit veranlaßt werden, bzw. wird so gereizt, daß eine Reaktion erfolgt. Die Form wird vom Mond dargestellt
Es gibt zwei Arten von Formen: die materielle Form und die geistige Form
Die materielle Form ist wie ein Gefäß, das den Geist in sich aufnehmen kann. Dadurch entsteht eine lebendige Form, so, wie sie uns in den Lebewesen begegnet. Jedes Wesen hat eine andere Form, selbst diejenigen der gleichen Art.
Die geistige Form ist immateriell und beschreibt die Bilder und Strukturen, deren sich ein Geist bedient und evtl. vor dem geistigen Auge darstellt. Da sind als erstes die Gedankenformen zu nennen und die Vorstellungen, die wir uns von einer Sache machen. Die musikalische Form z.B., gehört ebenfalls hierher, da man sie weder hören noch sehen kann. (Wir hören die Töne, aber nicht die Form.)
In der Zusammenarbeit von Geist und Form entsteht das ganze Universum und all die Universen und Schöpfungen, die wir uns noch dazu denken können.
Die Form ist wie ein Werkzeug, dessen sich der Geist bedient. Damit ist es ihm z. B. möglich, sich ein Spiegelbild von sich selber zu erschaffen. Des weiteren kann er einem Gedanken eine Form geben und ihn so auf ewige Zeiten als einmalig und unnachahmbar etablieren. Niemand anderes wird je in der Lage sein, diese gleiche Gedankenform zu entwickeln oder zu zerstören. Sich ihrer evtl. zu bedienen, steht auf einem anderen Blatt.
Der Geist ist nur bedingt auf die Form angewiesen. Er kann durchaus die Form wieder verlassen. Die verlassene Form ist dann eben eine leblose Form. War es vorher ein Lebewesen, dann ist es jetzt eine (hoffentlich hübsche) Leiche.
So, wie die Form ohne Leben oder Geist sein kann, kann also auch der Geist ohne die Form sein.
Das ist sogar sein ursprünglicher Zustand. Wir sprechen dann vom formlosen Leben, oder dem Formlosen, das weder sichtbar noch vorstellbar ist, dessen Existenz aber eine Vorstufe der Schöpfung beschreibt. Anders ausgedrückt, es ist das noch nicht geschöpfte Leben.
Wenn uns ein Gespenst erscheinen sollte oder im Traum ein Bild auftaucht, ist es immer eine Geistform und niemals etwas aus dem Reich des Formlosen. Dieses Reich des Formlosen entspricht einem Schwebezustand und ist das Reich von vor der Schöpfung. Damit sich nun aber endlich Formen zeigen können und Entwicklung möglich wird, wird es höchste Zeit, daß etwas passiert. Ein erster Schöpfungstag muß her.
Die geheime Astrologie hinter der Schöpfungsgeschichte
Die Schöpfungsgeschichte nennt die einzelnen Schöpfungsphasen Tage.
Unsere sieben Wochentage haben ausnahmslos ihre Namen von den Himmelskörpern unseres Sonnensystems, die ihre scheinbare Bahn um die Erde ziehen. Beginnend mit Sonntag, dem Tag der Sonne, und endend mit Sonnabend, dem Tag des Saturns, was in der englischen Bezeichnung dieses Namens, nämlich Saturday, besser zum Ausdruck kommt.
Hier finden wir einen ersten Hinweis auf den elementaren Zusammenhang, den es zwischen Astrologie und der Schöpfungsgeschichte gibt.
Der Sonne wird hierbei eine ganz besondere Rolle zugestanden, denn sie ist die Schöpferin eines jeden Tages und so, wie die Woche mit dem Sonntag beginnt, beginnt auch die Schöpfungsgeschichte mit der Sonne, nämlich dem Licht, das werden soll.
Noch ist aber nichts geschehen. Es gibt noch nichts, was je erschienen wäre, noch etwas, das sich zum Ausdruck bringen könnte. Nichts kann sich niemandem mitteilen, noch kann sich etwas mit einem anderen in irgendeiner Form verbinden.
Dies gleicht einem Zustand, der gar keiner ist.
Vielleicht ist aber gerade dies die beste Voraussetzung dafür, daß ein unbändiger Wunsch nach Leben entsteht. Ein Drang, sich einem Gegenüber mitteilen zu wollen und Möglichkeiten zu schaffen, sich mit einem solchen auszutauschen oder gar zu verbinden.
Hier mag dann auch der Ursprung für einen jeden schöpferischen Gedanken liegen, der zum Ausdruck kommen und sich entwickeln will.
Ein solcher schöpferischer Gedanke ist immer originell, einmalig, ursprünglich und ahmt daher nicht nach. Er schafft aus innerer Offenbarung und gehorcht dem ihm aufsteigenden Impuls.
Dieser aufsteigende Impuls ist durchaus mit dem Aufgang der Sonne bei Tagesanbruch gleichzusetzen, da die Sonne aus der Nacht, dem Nichts, emporsteigt und so einen neuen Tag und damit neues Leben und Erleben erschafft.
Wie sich dieser neue und kreative Gedanke nun entwickelt, können wir an seinem Analogon, dem Lauf der Sonne durch den Tag, ablesen.
Diese Analogie zur Sonne ist außerdem auf jeden anderen schöpferischen Prozeß anwendbar und damit universal.
Die Sonne bringt es an den Tag. Hat sie einmal ihren Aufgangspunkt überschritten, erleuchtet sie mit ihrer ganzen Herrlichkeit den Tag. Sie symbolisiert in dieser Situation u.a. den strahlenden Helden, der aufbricht, um in die Welt zu ziehen oder um das Fürchten zu lernen, das ihm bis jetzt noch völlig fremd ist. In jedem Fall möchte dieser ein Abenteuer erleben und viel Neues kennenlernen. Das einzige, das ihm gewiss ist, ist, daß es eine Reise ins Ungewisse ist. Garantien oder Rückversicherungen gibt es nicht. Wird die Reise einmal angetreten, sind alle Möglichkeiten versperrt, den Rückwärtsgang einzulegen. Die Devise heißt also: immer vorwärts, immer weiter, egal, was da kommen mag. Und keine noch so düsteren Visionen können unseren Helden daran hindern, die Reise anzutreten.
Es ist noch früher Morgen und alles andere als heimelig. Das Bedürfnis sich zu verkriechen, scheint dem Aufbruch noch gleichwertig entgegenzustehen. Sobald aber der erste und mutigste Schritt getan ist, wird sich über verschiedene Phasen hinweg etwas bis dahin nicht Dagewesenes entwickeln und erleben können.
Dieser erste Schritt ist gleichbedeutend mit dem Aufgangspunkt der Sonne am Osthorizont. Von hier aus tritt sie ihre Reise durch den Tag an, und an ihren einzelnen Stationen auf diesem Weg läßt sich der Stand einer jeden Entwicklung des Lebens ablesen, und zwar sowohl im Großen, als auch im Kleinen.
Um diese Stationen des Tages für uns lesbar zu machen, bedienen wir uns dabei einer Analogie, die die Sonne in ihrem Jahreslauf auszeichnet. Dort schreitet sie bekanntlich von Monat zu Monat durch ein anderes Tierkreiszeichen. Diese Tierkreiszeichen haben inhaltlich klar bestimmbare Bedeutungen, die auf das Tagesgeschehen übersetzt werden können. Die Übersetzung oder Ableitung nennen wir die astrologischen Häuser, die sich damit als die zwölf Stationen der Sonne auf ihrer Tagesreise darstellen. Der Tageslauf der Sonne beginnt daher am Aszendenten. Aber im Gegensatz zum Jahreslauf, folgt die Sonne in ihrem Tageslauf von Ost nach West nicht den Tierkreiszeichen, sondern läuft, durch die Drehung der Erde bedingt, in die entgegengesetzte Richtung, was bei einer Horoskopdarstellung dem Uhrzeigersinn entspricht.
Daher haben die Häuser die entgegengesetzte Zählweise zu den Tierkreiszeichen. Sobald also die Sonne aufgestiegen ist, befindet sie sich in ihrem 1. Haus und wird alle 2 Stunden ein anderes erreichen, woraus sich dann die verschiedenen Geschehnisse inhaltlich bestimmen lassen.
Vom Aszendenten, ihrem Aufgangspunkt, bis zum Mittag, ihrem Zenit, was der Wegstrecke eines Viertelkreises entspricht, durchläuft sie also 3 Stationen bzw. Häuser.
Diese ersten drei Häuser werden als ein Quadrant zusammengefaßt. Es ist der Quadrant, der das Ewige verkörpert.
Wie sich das Ewige offenbart, können wir nun im Einzelnen an diesem Quadranten, seinen Häusern und sogar noch an deren Teilbereichen minutiös ablesen.
Beginnen wir also mit dem ersten Haus, dem Haus der Fische
Der Tag der Sonne s - der Sonntag Der 1. Schöpfungstag im Haus der Fische M Das Haus der Fische M
Das Haus der Fische ist das Haus der Träume, Möglichkeiten und Wünsche und all dessen, was es noch nicht gibt.
In dieser Traumzeit kurz über dem Horizont, entsteht der Wunsch, etwas erleben zu wollen. Prinzipiell müßte alles möglich sein, was man sich so wünschen kann, da es noch nichts gibt, was dem entgegenstände. Es kann also nicht verwundern, daß hier eine Schöpfung, welcher Art auch immer, beginnt.
Schöpfen heißt u.a., aus einem alten Zustand herausholen, herausschöpfen und sich davon lösen oder auch erlösen. Das können Zustände der Erstarrung, des fruchtlosen Träumens, Dösens, Komatösen und Vor- oder Unbewußten sein. Es kann aber auch ein Zustand sein, in dem man nichts erlebt und wo es niemand anderen gibt, dem man sich mitteilen kann. In einer solchen Situation, ist es sehr wohl denkbar, daß der Wunsch nach Erleben und Partnerschaft förmlich aus einem herausbricht und sich einen gangbaren Weg zur Verwirklichung suchen wird.
Aber auch in der Fische-Brust schlagen zwei Herzen. Eines, das sehr wohl mit dem gegebenen Zustand zurechtkommt und keinen Drang nach Veränderung verspürt, und ein anderes, das sich gefangen und gefesselt fühlt und entsprechend seine Fesseln sprengen will, um aktiv ins Leben eingreifen zu können.
Im Symbolbild schwimmen zwei Fische in entgegengesetzter Richtung, die mit einer Schnur, wie mit einer Nabelschnur, untrennbar verbunden sind.
Die eine, die weibliche oder auch linke Seite, fühlt sich wohl, „wie ein Fisch im Wasser“, und denkt gar nicht an Veränderung. Die andere, die männliche oder rechte Seite dagegen, sehnt sich nach Befreiung aus dem status quo, will aktiv gestalten und schöpferisch tätig sein.
Die Planeten im Haus der Fische
Im Haus der Fische befinden sich mehrere Planeten, die alle eine Bedeutung für diesen Tag haben.
Die meisten Planeten werden zwar erst im Laufe der Schöpfungsgeschichte als Tagesherrscher wirksam, sind aber als astrologische Größen auch schon hier im Haus der Fische präsent.
Während das Haus den Rahmen oder die Bühne abgibt, auf dem das Stück gespielt wird, sagt man von den Planeten, daß sie die Schauspieler und damit die eigentlich Agierenden sind.
Es sind dies am ersten Tag die Sonne, der Jupiter, der Neptun, die Venus und der Merkur.
Sie sind es also, die die Schöpfung tatsächlich in Gang bringen werden.
Wie sie das machen, obliegt ausschließlich ihrem speziellen Wesen, bzw. ihren Eigenschaften und ihren daraus sich ergebenen Möglichkeiten.
Es sollen daher zunächst einmal einige Bedeutungen der Planeten dargelegt werden.
Die Sonne s steht, wie bereits mehrmals betont, für den Vater, die Schöpferkraft, das Licht und das Leben. Sie benötigt keinen Impuls von Außen, um aus sich selbst aktiv zu sein. Als Schöpfungsprinzip des Tages ist sie daher die alles realisierende Kraft. Ohne sie wäre eine, wie auch immer geartete, Schöpfung nicht möglich.
Der Jupiter j, steht für Einheit, Ausweitung, sich alles ermöglichen wollen, was gewünscht ist, und für unbegrenztes Wachstum. Er zeigt uns die unendlich vielen Möglichkeiten, die noch nicht Realität geworden sind. Durch sein Tag-Domizil bekommen diese Dinge einen Lebens-Impuls aus sich selbst heraus und wollen sich bemerkbar machen. Jupiter realisiert hier also selber gar nichts. Er ist einem Schaufenster der unbegrenzten Möglichkeiten vergleichbar. So macht er Appetit auf mehr und regt zur Realisierung und zum Erleben an. In seinem Vaterhaus der Fische, ist er der Sohn, und ermuntert mit seinen Wünschen und Bildern den Vater zur Schöpfung.
Der Neptun G steht für Finsternis, Traum, Sehnsucht, sowie für Vorbewußtsein, Transzendenz, Ungelebtes, Unbegrenztes, das Chaos und den Rausch. Er verkörpert das unbeschriebene Blatt, auf dem etwas Neues, noch nicht Dagewesenes, hervorgebracht werden kann.
Durch sein Domizil, in dem er sich hier befindet, kann er diese Dinge ungehindert auf die Bühne bringen. Entsprechend wird z.B. die Sehnsucht nach Leben ein Antrieb für Aktivitäten werden können, und das noch nie Dagewesene wird seinen Weg ins Dasein suchen.
Neptun bringt also die besten Voraussetzungen für eine neue Schöpfung mit.
Die Venus g steht einerseits für Vorstellungen, Partnerschaft, Ausgleich und Schönheit und andererseits für Boden, Revier, Besitz, Gemeinschaft, Sinnenfreude und Sicherheit.
In ihrer Erhöhung als sonnenhaften Zustand, hat alles Irdische und Vorstellbare geistige Auswirkung und ist schöpferisch aus sich selbst heraus. So können sich neue Vorstellungen entwickeln und materielle Dinge, als zunächst geistige Formen, ihren Anfang nehmen. Hier im Anfang des Sonnenlaufes, bzw. einer Aktivität, steht also die Möglichkeit einer Realisierung bereits fest.
Der Merkur f steht für die zwei Seiten des Lebens. Diese gibt es zwar in der Einheit des Lebens noch gar nicht, aber, wenn es eines Tages dazu kommen sollte, muß auch das hier bereits angelegt sein.
Z.Z. steht Merkur lediglich einerseits für Kommunikation, Darstellung und Bewegung und andererseits für Ordnung, Unterscheidungsvermögen, Anpassungsfähigkeit, einen praktischen Nutzen erzielen und das Lernen, bzw. das Verarbeiten von Erfahrungen.
Durch seinen Fall können all diese Dinge aus dem geistigen Bereich in eine geeignete Form gebracht werden, und durch sein gleichzeitiges Exil in diesem Haus werden die Anlagen bereitet, um die Dinge dann auch praktisch umsetzen zu können. Sie werden sichtbar, lassen sich unterscheiden, und Bewegung ist möglich und verfehlt nicht ihren Zweck und Nutzen.
Merkur, als der Botschafter des Himmels, bringt die gute Nachricht auf die Erde. Erst jetzt kann man darüber reden und die Dinge aufzeigen, wie sie sich zugetragen haben.
In anderen Mythen, wie dem Mahabarata, ist es ein alter und weiser Mann, der über den Anbeginn allen Werdens berichtet. In jedem Fall darf man davon ausgehen, daß die Sache spannend wird, denn an zu erwartenden Ereignissesn ist wahrlich kein Mangel.
Wie wir sehen, es sind alle astrologischen Gegebenheiten bestens dazu geeignet, eine neue Schöpfung zu beginnen. Es gibt keinerlei Widersprüche, sondern nur günstige Voraussetzungen, die auf ihre Realisierung warten.
Durch Neptun im Haus der Fische wird an diesem Tage ein Traum offenbar und Jupiter ermuntert zu seiner Realisierung. Venus stellt die geistigen Voraussetzungen für die Erde vor, und die Sonne schenkt allem das Leben. Durch Merkur kommen Bewegung und Ordnung in die Szene und er sorgt dann auch dafür, daß die Nachricht zu uns gelangt.
Der Auftakt
Der erste Satz in der Bibel ist wie ein Auftakt im Zusammenspiel von Astrologie und Schöpfungsgeschichte. Er verschafft uns einen ersten Überblick über das Geschehen im Ewigen.
Er lautet: „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde...“
Das erste Wort der Bibel besagt nicht, daß es einen Startschuß gibt, ab dem dann die Entwicklung ihren Anfang nimmt, sondern dort steht „Im Anfang...“. Dieses “Im“ deutet auf ein „Im Prinzip“, wie sich ein Anfang gestaltet. Schöpfung hat keinen Anfang und kein Ende. Sie ist immerwährend.
Dieses : „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde...“ faßt inhaltlich alle drei Zeichen des 1. Quadranten in der richtigen Reihenfolge zusammen. Es ist der Quadrant des Ewigen und ein in sich geschlossener und übergeordneter Bereich, so wie es dieser ersten Aussage entspricht.
Bereits hier kann man nur staunen, wie präzise die Aussagen der Schöpfungsgeschichte mit den Häusern des Tierkreises übereinstimmen.
Fische M steht für: Im Anfang schuf Gott *)
Wassermann N steht für: den Himmel
Steinbock Z steht für: und die Erde
Der Himmel, der durch das Luft-Zeichen Wassermann angekündigt wird, entsteht dann am zweiten Tag und die geistige Erde am dritten, im Haus des Erd-Zeichens Steinbock.
Da es sich hier um den 1. Quadranten handelt, dessen Qualität das Ewige, Geistige oder auch Wirkliche darstellt, ist die Erschaffung der Erde noch nicht konkret unsere Erde, auf der wir leben. Es ist ein geistiger Zustand, ohne eine materielle oder stoffliche Qualität. Es ist die Erde im Ewigen oder, was man sich besser vorstellen kann, eine Erde im Traum. Unsere stoffliche Erde wird erst mit den Sternen am 4. Tag geschaffen. *) Die gesamten Bibeltexte sind der Übersetzung von Leopold Zunz entnommen, erschienen im Victor Goldschmidt Verlag, Basel Die Tierkreis-Zeichen unter der Lupe
Die einzelnen Beschreibungen der Tage im Schöpfungsbericht haben eine klare, immer wiederkehrende Struktur. Sie lassen sich nämlich ausnahmslos in vier Bereiche teilen, was den Vergleich zu den vier Quadranten in einem Tierkreiszeichen oder Haus nahelegt.
Denn genau wie der gesamte Tierkreis, lassen sich auch die Zeichen bzw. Häuser in gleicher Weise aufteilen. So kann man dann Zeichen und Häuser wesentlich differenzierter betrachten. Dieses Vergrößerungsfahren ist schon deshalb notwendig, weil die Fülle an Informationen sonst gar nicht genau genug zuzuordnen wäre.
Wir teilen also jedes Zeichen bzw. Haus in seine 4 Quadranten mit den dazugehörigen kleinen Zeichen. Diese kleinen Zeichen oder Segmente, entsprechen damit dem Zwölftel eines jeden Zeichens.
Um dieses Phänomen vor das geistige Auge zu bekommen, denken Sie sich einfach den Tierkreis als ein astrologisches Haus und tauschen sie nur bei Bedarf die Nummern der Häuser aus, da die Einteilung der Quadranten und Zeichen immer die gleiche bleibt.
Selbstverständlich gelten auch hier die gleichen Regeln der Interpretation, wie für die Zeichen und Häuser selbst. Das gilt auch bei möglichen weiteren Teilungen. Der 1. Quadrant im Haus der Fische M mit den Haussegmenten: Fische M , Wassermann N und Steinbock Z
Der Auftakt: „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde...“ entspricht dem 1. Quadranten im Zeichen der Fische. Dieser beginnt entsprechend ebenfalls mit dem Segment Fische. Wie im Großen, so im Kleinen. Die astrologischen Prinzipien bei Zeichen oder deren Verkleinerung bleiben, wie bereits dargelegt, unverändert die gleichen.
Der Traum oder die Idee von Himmel und Erde hat nun tatsächlich eine Auswirkung außerhalb der Fische hervorgerufen. Ein Dialog wird nun möglich. Zumindest ist die Generallinie festgelegt, und es sind zwei Eckpfeiler durch Wassermann und Steinbock geschaffen.
Fische selbst bleibt unbeteiligt, gibt aber die Linie vor und ist deshalb die eigentliche Kraft hinter dem Geschehen. Die Kreationen selbst, werden dann durch die anderen Zeichen sichtbar. Ein Weg scheint sich jetzt abzuzeichnen. Über die Details wird aber noch zu reden sein.
Im Bibeltext heißt es dann weiter:
„Und die Erde war öd’ und wüst und Finsternis auf der Fläche des Abgrundes, und der Geist Gottes schwebend über der Fläche der Wasser.“
Nach astrologischer Tradition haben die Zeichen in diesem Quadranten u.a. folgende Entsprechungen:
Fische symbolisiert das Unermeßliche, Unergründliche, Grenzenlose, das Chaos, die Leere und das Nichts. Wo noch nichts vorhanden ist, dort befindetn sich die Fische. Das kann scheinbar auch im Kopf des einen oder anderen Zeitgenossen sein und wenn das nur zeitweise der Fall ist. Bevor wir aber milde lächelnd uns ein bekanntes Gesicht vor Augen führen, von dem wir das schon immer angenommen hatten, sei uns bewußt, daß jeder Mensch diesen Fischezustand an jedem Tage lebt. Es ist der Schlaf, der Traum oder auch ein Schwebezustand. Hier ist nichts greifbar und doch alles vorhanden. Fische stehen für das Meer als unbegrenztes Wasser, die Wüste als grenzenlose Einöde, die Wildnis als ungezähmte Natur und die Finsternis, als unbewußte oder ungelebte Zustände des Lebens, die noch nicht am Leben teilhaben können.
Wassermann symbolisiert den Himmel, der am ersten Tag aber noch gar nicht vorhanden ist. Hier handelt es sich also vorerst um einen höheren Zustand, der über den Wassern der Fische anzusiedeln ist. Wassermann steht auch für die Ungebundenheit und die Polarität. So ist der schwebende Geist Gottes durch das Wasser nicht gebunden und zeigt mit seinem „Darüberschweben“ bereits einen höheren gegenüber einem niederen Zustand an, was dem Prinzip der Polarität entspricht. Da wir uns hier noch in der Einheit des Tages befinden, sind diese Gegensätze aber noch nicht voneinander getrennt und bilden daher ein Ganzes.
Der Steinbock ist ein Erdzeichen und steht für die Erde und den Fels. Bei ihm kann es hoch hinauf, aber auch steil bergab gehen, je nachdem welche Richtung gerade aktuell ist. Der Sturz und der Abgrund gehören somit hierher. Außerdem ist es beim Steinbock noch recht trocken, kalt und unwirtlich.
Steinbock steht u.a. für Recht, Gesetz und eine übergeordnete Macht. Der Geist in den Fischen zeigt uns damit an, daß er das Gesetz und der Herr von Ewigkeit her ist.
Daher kann man folgende Zuordnung treffen:
Fische M steht für: „...war öd’ und wüst, und Finsternis.... der Geist Gottes schwebend...“
Wassermann N steht für: „...über der Fläche der Wasser
Steinbock Z steht für: „Und die Erde,....auf der Fläche des Abgrundes,“
Die Übereinstimmungen der astrologischen Entsprechungen mit den Worten der Bibel sind problemlos nachvollziehbar und ohne Ausnahme stimmig. Man bedenke außerdem, daß wir hier sogar das Vergrößerungsglas auf das Haus der Fische gehalten haben, und auch hier, im Kleinteilbereich, finden wir die gewünschte Übereinstimmung.
Das läßt guter Hoffnung sein, daß auch im weiteren Verlauf der Geschichte die Zahnrädchen von Tierkreis und Schöpfungsgeschichte gut ineinandergreifen werden.
Der 2. Quadrant im Haus der Fische M mit den Haussegmenten: Schütze V, Skorpion C und Waage X
Im 1.Quadranten sind Erde und Wasser ruhig, und der Geist bewegt sich darüber
Im 2. Quadranten, beginnend mit Schütze, heißt es dann:
„Und Gott sprach: es werde Licht, und es ward Licht“
„Und Gott sah das Licht, daß es gut war...“
Die Schaffung des Lichtes ist rein geistiger Natur. Es ist als Ur-Licht das Licht des Lebens - nicht zu verwechseln mit dem Sonnenlicht, so wie wir es sehen können. Das erscheint erst am 4. Tag.
Dieses Licht-Leben kann sich noch nicht frei entfalten.
Es hat kein Gegenüber, dem es sich mitteilen könnte. Es ist gewissermaßen noch in der Finsternis des Fischehauses gefangen, von niemandem bemerkt.
Leben und Licht bedeutet auch den Willen, etwas zu erleben – sich, einen Partner und vieles andere mehr. Dies ist sogar die eigentliche Triebfeder für jede nur denkbare Entwicklung. Der 2. Quadrant steht in der Astrologie für das Gegenüber, wie die Umwelt im Allgemeinen oder einen Partner im Speziellen. Das der Wunsch nach Leben hier in Form des Lichtes zum Durchbruch kommt, ist daher wohl mehr als verständlich.
Die einzelnen Worte lassen sich wie folgt zuordnen:
Schütze V steht für: „Und Gott sprach: es werde Licht;
Skorpion C steht für: und es ward Licht.
Waage X steht für: „Und Gott sah das Licht, daß es gut war...“
Im Schützen kommt es zur Anweisung: es werde Licht.
Schütze ist ein Feuerzeichen und hat damit eine Affinität zum Licht. Als Zeichen der Ausdehnung verhilft es dem Licht, unvorstellbar große Entfernungen zu überbrücken.
Schütze ist weiterhin das Zeichen für Hoffnung und Zuversicht. Licht bringt Hoffnung in der Finsternis – es steht damit für das berühmte Licht am Ende des Tunnels.
Der Advent mit den brennenden Kerzen, fällt in die Jahreszeit des Schützen. Es ist ein Zeichen der Hoffnung in der Finsternis durch das Licht. Wenn die Not und die Verzweiflung am größten sind, kommt ein Licht des Trostes. Das Zeichen Schütze hat daher auch Analogie zu Trost, Ratschlag, Weitblick und vor allem, zur guten Botschaft, nämlich, daß das Leben weitergeht, und sei alles herum noch so trostlos, chaotisch und finster.
Skorpion ist ein Wasserzeichen, in dem der Feuerplanet Mars sein Tag-Domizil und Pluto, der Herr der Unterwelt, sein Domizil haben. Mars setzt einen geistigen Impuls zum Erscheinen des Lichtes und Pluto befreit das Licht aus der Finsternis der Unterwelt und bringt es gleich einem Vulkan hervor.
Mit dem durchbrechenden Feuer kommt auch Licht an einer Stelle zutage, wo man es gar nicht vermutet hätte. Es wird hier quasi frei gelassen bzw. realisiert. Der Schütze reicht den Plan an den Skorpion weiter und dieser setzt diesen dann um. So wird das Licht aus Feuer und Wasser des Geistes geboren (auch Fische ist ein Wasserzeichen).
Das Luftzeichen Waage wird von der Venus regiert, die für die schönen und harmonischen Dinge zuständig ist und für das gute Miteinander und den Ausgleich der Kräfte. Die Waage ist außerdem das Zeichen für Partnerschaft. Da es keinen Partner gibt, ist zu vermuten, daß das Licht Verbindung für eine Partnerschaft suchen wird, um Harmonie und Schönheit erzeugen zu können.
Waage, als Partnerschaftszeichen, kann unmöglich alleine sein. Es ist gewissermaßen ein Garant dafür, daß das Licht sein Gegenüber finden wird.
Das Licht wird also dem Wunsch Gottes entsprechen können und den Weg aus der Einsamkeit heraus finden. Dies wird im Text bestätigt, denn „Gott sah das Licht, daß es gut war...“
Der 3. Quadrant im Haus der Fische M mit den Haussegmenten: Jungfrau m, Löwe n, Krebs b
Im 3. Quadranten, beginnend mit Jungfrau, heißt es dann:
„... und Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis...“
Das Geschöpfte Licht wird nun folgerichtig von dem noch „Nicht-Geschöpften“, der Finsternis, unterschieden. Gleichzeitig vereint das übergeordnete Zeichen Fische die Gegensätze Licht und Finsternis im Ewigen.
Jungfrau m steht für: und Gott schied zwischen
Löwe n steht für: dem Licht
Krebs b steht für: und der Finsternis
Das Zeichen Jungfrau stellt einen Zustand dar, der als noch unberührter Urzustand anzusehen ist. Nur aus diesem unschuldigen und reinen Zustand heraus ist ein Unterschied feststellbar und wird in der Folge eine Scheidung fällig. Sie wird dann sogar zwingend notwendig, denn wenn das Zeichen Jungfrau seinen Urzustand behalten will, muß eine Scheidung von Licht und Finsternis durch zwei gesonderte Zeichen erfolgen, in dem sie ihren Platz einnehmen. So wird das Licht und damit das Leben aus der Jungfrau geboren und sogleich der Finsternis gegenüber gestellt. Hier liegt bereits der Urstoff für alle Konflikte, aber auch jeden Fortschritt und für jede Freude, die das Leben bereithält. Der Keim für die polaren Gegensätze, wie Mann und Frau, ist hier auch bereits angelegt.
Nach der Scheidung wird das Zeichen Löwe, in dem die Sonne ihr Domizil hat, für Licht, Mann, Selbständigkeit, Kreativität und den Geist stehen. Das Zeichen Krebs, in dem der Mond sein Domizil hat, steht dann für Finsternis, Nacht, Frau und die Welt der sichtbaren Formen des Lebens.
Die Sonne ist (wird) das Gestirn für den Tag und der Mond das für die Nacht, die Finsternis. Beide Zeichen unterscheiden sich auch in den Gegensätzen von Feuer und Wasser.
Das Zeichen Jungfrau ist u.a. für Unterscheidungsfähigkeit, Ordnung und Vernunft zuständig. Es steht weiterhin für zweckvolle und nutzbringende Handlungen, sowie für zu machende Erfahrungen. Man darf daher davon ausgehen, daß die Scheidung eine neue Ordnung schafft und dem Zweck dient, Erfahrungen zu machen, die bisher nicht möglich waren.
Alle Begriffe des Textes sind in diesem Quadranten wie selbstverständlich einzuordnen.
Da das Licht hier das eigentliche Thema ist, sollen noch einige Bemerkungen zur Sonne in diesem Quadranten folgen.
Die Sonne dient dem, der schöpferisch tätig ist, indem sie einen Impuls im Chaos setzt und dadurch hier Ordnung zeigt. Das Licht klärt auf, zeigt Konturen, Harmonie und Proportionen und steht am Anfang dessen, was wir Vernunft nennen.
Der Weg in die Existenz, ist der Weg, auf dem die Vernunft mitkommen muß. Ohne Vernunft, ohne das Vernunftzeichen Jungfrau, als Gegenzeichen zum Chaoszeichen Fische, ginge man wieder im Chaos unter.
Der 4. Quadrant im Haus der Fische M mit den Haussegmenten: Zwillinge v, Stier c, Widder x
Im 4. Quadranten, als der Quadrant des real Gegebenen, beginnend mit Zwillinge, heißt es dann:
„...und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht.
Und es ward Abend und es ward Morgen, ein Tag.“
Zwillinge ist ein Zeichen für die Zwie- oder Zweiheit des Lebens oder die zwei Seiten einer Medaille. Hier werden die Dinge als etwas Bestehendes in ihrem doppelten Sein benannt.
Dieses Doppelte, der Tag, besteht aus Abend und Morgen.
Die Reihenfolge von Abend und Morgen, entspricht dabei der Zeichenfolge vom Stier zum Widder.
Im Stier ist der Mond erhöht, als dem Synonym für den Abend.
Im Widder ist die Sonne erhöht, als dem Synonym für den Morgen.
Der Text ist demnach wie folgt zuzuordnen:
Zwillinge v steht für: und Gott nannte / ein Tag (als die Verbindung von Gegensätzen)
Stier c steht für: Finsternis / Nacht / es ward Abend
Widder x steht für: Licht / Tag / es ward Morgen,
Die Zwillinge sind ein Zeichen für intellektuelle Leistungen, wie z.B. dem Ding einen Namen geben. Sie sind aber auch ganz allgemein für die 2-heit oder die Dualität des Lebens zuständig. Daher Zwillinge. Die Dualität als Einheit, als Tag, aus Abend und Morgen, aus Licht und Finsternis. Hier wird auch die Doppelbedeutung von Tag ersichtlich. Zum einen wird Tag mit Licht gleichgesetzt, zum anderen bildet er die Einheit von Licht und Finsternis.
Die Dualität der Zwillinge zeigt uns damit, daß alles seine zwei Seiten hat und nichts einseitig zu betrachten ist, wenn man sich ein vollständiges Bild vom Leben machen will.
Zwillinge hat auch Analogie zur Kommunikation und zum Herstellen von Beziehungen. Entsprechend stark ist der Wunsch nach einem Gegenüber und nach Austausch. Leider ist aber keine Beziehung möglich, weil ein Gegenüber fehlt.
Dies wird in einem Zeichen der Kommunikation besonders schmerzlich empfunden und weckt entsprechend die Sehnsucht nach einem Gegenüber, dem etwas mitgeteilt werden könnte oder zu dem eine Beziehung möglich wäre.
Hier ist also die Geburt zu dem Wunsch nach Beziehungen. Wunsch und Sehnsucht haben ihre Entsprechung in den Fischen und die Zwillinge geben dem Wunsch einen konkreten Inhalt. So wird aus einem dumpfen, undifferenzierten Gefühl ein Wunsch nach Beziehungen.
Dieser Wunsch stärkt die Bereitschaft, sich zurückzunehmen, damit das Andere Raum hat, überhaupt entstehen zu können. Die Voraussetzung dazu muß die all umfassende Einheit allerdings erst noch schaffen. Da ist nun Intelligenz gefragt. Diese liefert der Zwilling. Zwillinge wird vom Götterboten Merkur regiert und ist ein geistreiches und sehr bewegliches Luftzeichen. Es wird einen Weg finden, der in seiner Natur liegt und der lautet erstaunlich einfach und zwingend: Die Einheit wird ein Zwilling. Ganz einfach.
Merkur hat jetzt eine Botschaft, die er verkünden kann.
Das Zeichen Stier steht für alles Bestehende, das Substanzielle, Kontinuierliche und die Ruhe, und die Erhöhung des Mondes im Stier symbolisiert die geistige Wirkung alles Bestehenden.
Das Licht des Tages hat also eine geistig, lebendige Substanz und ist nichts Leeres, das lediglich leuchtet.
Es ist damit lebendig und aus sich selbst leuchtend und wirkt kontinuierlich auf Substanz jeder Art. Ein Merkmal der Substanz ist die Ruhe und Unbeweglichkeit. Erst das Licht vermag die notwendige Bewegung für alles Substanzielle hervorzubringen. Die Substanz selbst ist, differenziert betrachtet, ein Teil der Nacht. Diese Nacht bekommt durch das Licht eine neue Qualität, wird aus ihrem Schattendasein herausgenommen und zu einen Teil des Tages und damit des Lichtes. So wie unser Körper als materieller Teil mit dem lebendigen Geist verbunden ist und uns erst so zu einem Lebewesen macht. Erst mit dem Tod wird diese Verbindung gelöst und der Körper tritt dann in einen quasi Vorschöpfungszustand.
Denn „Gott nannte das Licht Tag“. Der erste Schöpfungsakt besteht demnach nicht nur aus der Schaffung des Lichtes, sondern auch aus der gleichzeitigen Erhöhung der Finsternis als substanziell geistigen Teil des Tages. Das besagt die Erhöhung des Mondes im Stier. Die Substanz hat durch das Licht geistige Auswirkung.
In der jüdischen Astrologie beginnt die Schöpfung der Welt im Zeichen Stier. Hier sehen wir, daß dieses Stier-Prinzip die Substanz des Lichtes darstellt, das die Welt mit Leben füllt und in die Erscheinung bringt. Substanz und Leben, als Abend und Morgen machen erst einen kompletten Tag, auch den des Lichtes.
Im Zeichen Widder, als Verkörperung des Morgens, ist die Sonne erhöht. So symbolisiert es die Helligkeit des Tages und die geistige Kraft, den Impuls, den Anstoß, der etwas aus sich selbst in Bewegung versetzt. Dieses Etwas ist die Substanz in ihrem Ruhezustand. Da die Sonne das Männliche und der Mond das Weibliche symbolisiert, ist hier bereits angezeigt, daß es das männliche Prinzip ist, daß das weibliche anregen muß, um einen lebendigen Prozeß zu starten und in Gang zu halten.
Am Aszendenten kann dann der Aufstieg der Sonne zu einem neuen Tag erfolgen
So wird durch den Mond im Stier und die Sonne im Widder, am Ende dieses Tages bereits die Struktur aller folgenden Tage aus Abend und Morgen festgelegt.
Mit dem Durchgang durch alle 4 Quadranten hat ein Tag sich vollendet. Dieser wird bezeichnender Weise nicht als der 1. genannt. Ob es nun ein erster Tag sein wird, hängt somit mit einem evtl. zweiten zusammen, der diesen Tag dann erst zum Ersten macht.
Resümee
Es hat sich wohl schon jetzt gezeigt, daß die Aussagen der Bibel und die Bedeutung und Anordnung der astrologischen Zeichen völlig übereinstimmen, und man braucht nun nicht mehr gespannt zu sein, ob die weiteren Tage dieses Prinzip bestätigen, sondern nur noch, wie das im Einzelnen geschieht.
Und noch etwas erscheint jetzt schon absehbar: durch den beiderseitigen Vergleich lernt man sowohl etwas über die Schöpfungsgeschichte, als auch über die Astrologie. Wie fruchtbar sich ein gleichwertiges Gegenüber für eine Zusammenarbeit auswirken kann, zeigt direkt der nächste Tag, an dem es eigentlich erst so richtig losgeht. Bisher waren wir halt „Im Anfang“.
Der Tag des Mondes d – der Montag Der 2. Schöpfungstag im Haus des Wassermanns N
Der Montag hat den Mond im Namen.
Es ist die Zeit zwischen 8.00 und 10.00 Uhr morgens.
Die Sonne hat soeben das erste Haus verlassen und betritt nun das Haus des Wassermanns.
Der 2. Schöpfungstag entspricht damit auch dem Sternzeichen Wassermann. In seiner Einsamkeit des ersten Tages, wuchs im Geist die Sehnsucht, ein Gegenüber zu haben, dem er sich mitteilen könnte und mit dem er zusammen etwas schaffen kann, denn das Schöpferische ist seine Natur, die er unbedingt ausleben will.
In Ermangelung eines solchen Gegenübers, schafft er sich, dank seiner Schöpferkraft, ein solches Gegenüber nun selber. Das setzt allerdings voraus, daß er sich ganz erheblich zurücknehmen muß, damit das Gegenüber überhaupt Platz findet, um erscheinen und anwesend sein zu können. Nachdem diese Einsicht sich durchgesetzt hat, steht dem Erscheinen des Gegenübers eigentlich nichts mehr im Wege.
Hier bekommen wir auch gleich ganz diskret einen ersten Hinweis, auf welcher Grundlage ein Leben miteinander gestellt sein muß, soll es denn funktionieren. Anders ausgedrückt: die größten Egos haben sich am längsten ganz für sich alleine.
Deren Partner ist genau genommen nur zum Schein vorhanden, also nur rein körperlich.
Das reicht doch, denkt so ein Ego vielleicht. Leider ist der Körper, wie der Inder sagt, nur Maja, was soviel wie Schein oder Täuschung bedeutet.
Der Schein ist nun mal nicht die Wirklichkeit und nur mit dieser Wirklichkeit kann man eine Partnerschaft echt und tief erleben.
Partnerschaft läßt sich bekanntlich weder anfassen noch messen oder wiegen und daher auch nicht konsumieren. Das braucht sicher nicht weiter erläutert zu werden, das versteht selbst derjenige, der das mit dem Konsum noch nicht wirklich verinnerlicht hat.
Partnerschaft, als geistiges Prinzip, ist mit den Händen nicht begreifbar. Auch mit Geld ist da wenig zu machen, es sei denn, man möchte sich selbst gerne betrügen und den Schein für die Wirklichkeit nehmen.
Besser ist es also, man macht dem anderen Platz zum Leben. Dann kann dieser sich frei entwickeln und etwas von sich abgeben und mir schenken. Das war aber genau das, was ihm vorher nicht möglich war. Als Privateigentum war er lediglich ein Stück Fleisch, das für den Konsum und damit für den eigenen Verbrauch bestimmt war.
Jetzt, wo der Partner im Haus des Wassermanns einen Raum zum eigenen Leben vorfindet, ist echte Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe möglich und kann gelebt werden.
Was bereits im Vorfeld garantiert werden kann: Sie werden wirklich was erleben, wovon sie bisher nur träumen konnten.
Am 2. Tag erfahren wir also auch etwas sehr wertvolles über echte Partnerschaft.
Der Mond d als Schöpfungsprinzip
Der Mond ist das Gegenstück zur Sonne, so wie es die Frau zum Mann ist. Durch das weibliche, das zweite Prinzip, kann jetzt eine Schöpfung an Formenvielfalt und Erlebnisreichtum in einem ungeheuren Ausmaß geschehen. Daher ist die Herrschaft dieses Tages auch eine weibliche, nämlich die des Mondes.
Der Mond bringt die weibliche Seite des Lebens als etwas Gleichberechtigtes hervor, was er der männlichen Sonnenseite gegenüberstellt. So gesehen ist dann die weibliche Seite eine Spiegelung der männlichen.
Im Gegensatz zum aktiven, männlichen, das den Impuls zum Handeln aus sich selbst schöpft, ist der Mond das passive Element, das von außen angeregt werden will.
Er steht für das Finstere, das vom Licht der Sonne durchdrungen werden will. Da er kein eigenes Licht hervorbringt, reflektiert er dann dieses Licht in die Nacht hinaus, um den Wesen in der Finsternis etwas vom Licht des Lebens zu vermitteln.
Weiterhin steht der Mond für das Äußere, die Hülle, ein Gefäß oder eine Form, die etwas in sich aufnehmen kann. Als Formenschöpfer ermöglicht er dem Sonne/Geistprinzip seinen Geschöpfen eine Form zu verleihen. Diese Geist-Formen tragen dann das Geistige in sich, sind lebendig und können dann selbständig, ihrer Form entsprechend, agieren. Lebendiges Wachstum und Austausch in aller Vielfalt sind nun möglich.
Mit dem Mond tritt nun auch die Entwicklungskraft zutage. Diese besitzt die Fähigkeit, durch ständige Teilung eines Grundelementes, eine immer größer werdende Vielzahl hervorzubringen. Diese erreicht dann irgendwann die unvorstellbare Vielfalt der heutigen Entwicklung, vom kleinsten nur denkbaren Element bis zum größten Stern, inklusive aller Lebewesen. Voraussetzung dieses ganzen Prozesses ist natürlich, daß es zunächst einmal eine Ur-Teilung der Einheit des 1. Tages gegeben hat.
Der Mond sorgt auch für die sich abwechselnden Zyklen und für das Auf- und Abschwellen von bestimmten Phasen, wie bei Ebbe und Flut. In diesem Sinne wird sein Prinzip der Zahl 2 auch in unseren alltäglichen Lebensumständen spürbar.
Neben dem Mond als Herrscher des Tages, gibt es noch weitere Planeten, die diesen Tag beeinflussen.
Es sind dies die astrologischen Herren des Wassermanns, der Saturn S, der hier sein Tages-Domizil hat, und der Uranus A in seinem Domizil, sowie die Sonne s in ihrem Exil, der Neptun G, dem hier seine Erhöhung zugesprochen wird und der Pluto J in seinem Fall.
Die Kraft zur Wandlung
Hier soll sich nun die erste und daher entscheidende Wandlung in einen neuen Schöpfungszustand vollziehen. Es ist gewissermaßen die Mutter aller Wandlungen. Alle anderen, noch folgenden Wandlungen können nur auf dieser entscheidenden Grundlage erfolgen. Und weil diese erste Möglichkeit zur Wandlung gelingen muß, wenn die gesamte Schöpfung weiter fortschreiten soll, tritt hier auch eine spezielle Kraft zur Wandlung auf den Plan.
Es ist der Planet Pluto. Er steht für die gewaltigen Urkräfte, die die Dinge aus ihrem ursprünglichen Zustand in einen anderen verwandeln können. Er verkörpert damit den Prozeß, der aus dem Alten, etwas Neues macht. Ebenso sorgt er dafür, daß etwas bisher Verborgenes ans Tageslicht befördert wird, so, wie das auch bei jedem Geburtsvorgang der Fall ist. Der Ausbruch eines Vulkans, bei dem das Innere der Erde nach außen tritt, ist ebenfalls ein gutes Bild für diese Kraft des Pluto.
Im Haus des Wassermanns steht er in seinem Fall und wechselt so von seinem geistigen, sonnenhaften, in seinen mondhaften, formgebenden Zustand. Dieser Fall bietet die ideale Voraussetzung, um den Übergang von der Einheit des 1.Tages in einen Zustand einer sich entwickelnden Vielheit des 2. Tages zu bewerkstelligen.
Das Andere zulassen
Eine Wandlung zu etwas Neuem kann nur gelingen, wenn die Sonne des ersten Tages ihren Alleinvertretungsanspruch für das Leben zurücknimmt und einem gleichwertigen Gegenüber einen gebührenden Platz überläßt. Da der 2. Tag eine Weiterentwicklung des 1. Tages gewährleisten soll, muß die Sonne im Haus des Wassermanns einem Zustand genügen, der das genaue Gegenteil ihrer Wirkungsweise darstellt. Nur so ist es möglich, daß ihre zeugende Kraft Aufnahme und Verarbeitung zu etwas Neuem findet. Dieses Gegenstück bildet nun der Mond. Er stellt die formgebende Kraft zur Verfügung, die alles Geistige in sich aufnehmen kann. Werden diese beiden, Geist und Form, miteinander verbunden, kann dann eine, wie auch immer geartete, Lebensform entstehen.
Die Sonne steht daher im Haus des Wassermanns in einen Zustand, der in der Astrologie das Exil genannt wird, und der die mondhafte und formgebende Seite einer Planetenkraft beschreibt.
So ist es also möglich, daß sie in ihrem mondhaften Zustand den Mond, als ihr polares Gegenstück, hervorbringt.
Nur dieser spezielle Zustand der Sonne erlaubt es nämlich, daß das Mondprinzip überhaupt zum Zuge kommen kann. Gegen das „es werde Licht“, das alles überstrahlt, hätte es normalerweise gar keine Chancen.
Das Haus des Wassermanns N
Der Wassermann gilt von Haus aus als der geniale Erfinder. Wer so etwas schafft, wie für die Bedürfnisse des Geistes Formen zu kreieren, in denen er auf bestimmte Art agieren kann, dem ist eigentlich nichts unmöglich.
Der Wassermann wird deshalb auch später zum Zeichen des Menschen. In ihm stellen der Mond die Form zur Verfügung und die Sonne den darin wohnenden Geist. Er, der Wassermann, die menschliche Lebensform, hat damit einen direkten Draht zum göttlichen Geist, bekommt unmittelbar die Inspiration. Braucht nicht zu glauben, sondern hat Gewissheit durch ständigen Kontakt. (So ist es jedenfalls von der Anlage her ermöglicht.)
In seiner Projektion als Haus steht der Wassermann für das Schöpferische, das aus dem Haus der Fische diejenigen Fische schöpft, die ins Leben wollen. Da in den Fischen das Formlose zuhause ist, kann aus diesem formlosen Teig dann auch alles nur Denkbare an Formen kreiert werden und zwar in unbegrenzter Anzahl.
Voraussetzung für diesen Vorgang ist allerdings die Teilung der Einheit in zwei gleichberechtigte Teile. Dieses sind die beiden Pole des männlichen und weiblichen Prinzips, die alles Leben hervorbringen.
Damit der Plan gelingt und keine Unwägbarkeiten das göttliche Vorhaben verhindern können, sucht Gott sich den nun denkbar günstigsten Zeitpunkt dafür heraus, der sich finden läßt.
Unter menschlichen Gesichtspunkten kann man sich das in etwa folgender Maßen vorstellen: Er schaut ins Horoskop, um zu sehen, was die Stunde geschlagen hat. Nachdem er alle Zeichen und deren Konstellationen wie ein guter Schachspieler im voraus berechnet hat, kommt er zu dem Ergebnis: der Wassermann ist es. Der und kein anderer. Der hat zwei Wellen bzw. Schwingungen, die muß ich nur noch kurzschließen und kann sie dann für die eigenen Zwecke nutzen. Außerdem hat Wassermann etwas mit Elektrizität zu tun, bei der ein Strom fließt, was bestimmt den Energiebedarf auf ewig sichern wird. Schon unter diesem Aspekt der Ungebundenheit gegenüber anderen ist das von unschätzbar großem Vorteil.
So oder so ähnlich kam der Wassermann an diese Stelle im Tierkreis und wurde zum Zeichen der Polarität, als gleichwertige Gegensätze, wie es z.B. Mann und Frau sein können. In seinem Haus wird daher der entscheidende Unterschied geschaffen, den es in der Einheit des Fischehauses noch nicht gegeben hat.
Die zwei Pole
Der Saturn steht allgemein für Gesetz, Recht, Gegensatz, Polarität, Trennung, Ende und die Zeit
Da das Tag-Domizil einen sonnenhaft geistigen Zustand des Planeten beschreibt, werden diese Entsprechungen auch auf geistiger Ebene ihre Auswirkung finden. Der Saturn steht damit speziell im Haus des Wassermanns für Gerechtigkeit, gleiches Recht für alle, Gleichwertigkeit der Gegensätze, inspiriertes Recht, blitzartiges Ende, klare Trennung nach Unterschieden, und ist gegen jedwede Hierarchie, Bevormundung oder Ausbeutung. Damit ist Saturn in idealer Weise dazu geeignet, die Einheit an diesem Tag in zwei gleichwertige Teile zu teilen, so daß zwei Pole der ursprünglichen Einheit entstehen. Er schafft damit die Voraussetzung, daß die Entwicklungskraft des Mondes auch etwas vorfindet, was sich weiter entwickeln läßt.
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Der Himmel An diesem Tag sind die Konstellationen günstig, um einen Himmel zu erschaffen.
Uranus, der Herr im Hause Wassermann, ist der Himmel. Dieser trennt dann die Pole des Saturn voneinander, hält sie auf Abstand und sorgt so für ein Spannungsverhältnis zwischen diesen.
Gleichzeitig schafft er damit eine Möglichkeit für die Verbindung und den Austausch zwischen den Polen. Der Planet Uranus hat daher sein Domizil im Wassermann. In der griechischen Mythologie ist er der Vater des Saturn.
Ihm unterstehen die Inspiration, der Blitz, die Elektrizität, die Aufhebung von Blockaden und die Befreiung aus Gefangenschaft. Er verkörpert das schöpferische Prinzip im Hause des Wassermanns und steht immer unter Spannung. Er schöpft aus dem Haus der Fische das noch Unbewußte oder Ungelebte, um ihm eine eigene Entwicklung zu ermöglichen. Der Himmel ist damit ein Medium für das Leben, das sich entwickeln soll. Durch ihn kann es einen Austausch zwischen den Gegensätzen zweier Welten oder auch Schwingungsebenen geben.
Der Fisch ist an Land Wie kommt der Fisch an Land? Dafür gibt es gleich zwei Möglichkeiten. Die erste wird durch Uranus realisiert, indem dieser die Angel oder das Netz auswirft, und auf diese Weise einen Fisch an Land zieht, der dazu willig ist. Die zweite Möglichkeit kommt von den Fischen selber, die vom Planeten Neptun regiert werden. Der Neptun ist im Haus des Wassermanns erhöht und vollzieht das Gegenstück zur Sonne. Er, als Herr im Haus der Fische des ersten Tages, steht für die Finsternis, den Traum, das Unbewußte und Ungelebte, das noch keine Gestalt hat. Alles das sind gegenteilige Dinge zum Prinzip des Lichtes. Jetzt, durch die Erhöhung, werden aber genau diese Vorschöpfungszustände ins Licht gebracht und damit dem Leben zugeführt. Neptun übergibt gewissermaßen im Haus des Wassermanns das Formlose und Ungelebte dem Leben und seinen Formen. Hier findet demnach die eigentliche Erlösung aus der Finsternis statt. Der Fisch ist an Land. Wie wir bereits vom 1. Tages her wissen, ist es immer der männliche der beiden Fische, der den Drang nach neuem Erleben in sich spürt und daher in das Haus des Wassermanns gelangt. Dies ist ein weiteres Indiz für das Schöpferische des Wassermanns und die Aufgabe des zukünftigen Menschen.
Der Ursprung
Durch den Sprung aus dem Ur, aus dem Urzustand im Haus der Fische, wird die Ur-Teilung ermöglicht. Dies ist der Ursprung im wahrsten Sinne des Wortes. Die Voraussetzung für ein sich entwickelndes Leben ist damit geschaffen. Es ist daher auch der Ursprung aller Entwicklung, der durch das Prinzip der Zahl 2, eine Polarität schafft, die unter der Herrschaft des weiblichen Mondes eine große Vielfalt an Formen annimmt.
Im Vorgang der Zellteilung wird z.B. dieses Prinzip verwirklicht. Die Einheit der Zelle kann noch nichts bewirken, beginnt sie sich aber zu teilen und setzt diesen Vorgang ständig fort, nehmen Entwicklung und Formgebung ihren Lauf.
So ergänzen sich an diesem Tage alle anwesenden Planeten zusammen in wunderbarer Weise. Während die Sonne sich zurücknimmt, stellt der Mond das formgebende Prinzip der Entwicklung zur Verfügung. Pluto ermöglicht die Wandlungsfähigkeit und Saturn die Trennung der Einheit in zwei gleiche Pole. Uranus installiert dann den Himmel zwischen diesen Polen und fischt aus dem Haus der Fische das Unbewußte ans Tageslicht, während Neptun gleichzeitig das Ungelebte der nun möglichen Entwicklung und Ausformungsvielfalt übergibt.
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Der 1. Quadrant im Haus des Wassermanns N mit den Haussegmenten: Fische M, Wassermann N und Steinbock Z Analog zum 1. Quadranten des 1. Tages ist auch hier der Himmel das Thema. So kommt es zur Anweisung, bzw. zum Auftrag, den Himmel hervorzubringen. Der Planet Uranus hat im Wassermann sein Domizil. Uranus ist in der griechischen Mythologie der Himmel. Eine treffendere Bezeichnung für diesen Planeten, kann es in diesem Zusammenhang also gar nicht geben.
Im Text der Bibel heißt es nun weiter:
„Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung mitten in den Wassern und sie scheide zwischen Wassern und Wassern...“
Fische M steht für: Und Gott sprach: / ... mitten in den Wassern
Wassermann N steht für: Es werde eine Ausdehnung
Steinbock Z steht für: und sie scheide ...
Das Symbol des Wassermanns besteht aus zwei Wellen. Der Raum zwischen diesen Wel- len symbolisiert dabei die Ausdehnung, von der hier gesprochen wird.
Wasser heißt im Hebräischen „mem“ und bedeutet auch Zeit – die Zeit wird getrennt in eine jenseitige und eine diesseitige, in eine männliche und eine weibliche. (siehe F. Weinreb, Der göttliche Bauplan der Welt) Zeit ist aber auch eine Entsprechung des Saturn.
Die beiden Wellen des Wassermanns stellen damit den Tages- und den Nachtpol des Saturn dar.
Die obere Welle entspricht dem Pluspol, der dem Sonnen- und Lichtprinzip des 1. Tages zuzuordnen ist. Die untere Welle entspricht dem Minuspol, der dem Mond- und Formprinzip zuzuordnen ist.
Der Zwischenraum, der soeben geschaffenen Ausdehnung, ermöglicht die Kommunikationen zwischen den beiden Wellen. Diese Ausdehnung ist der Himmel.
Uranus, der Himmel, stellt damit die Verbindung zwischen den oberen und unteren, den sonnen- und den mondhaften Zuständen her.
Der Geist, als ewige Bewegung, verbindet diese Polaritäten durch das Medium Himmel und ermöglicht so einen ständigen Austausch.
Saturn als Urform, wird in zwei Pole geteilt. Einen feinstofflichen, geistigen Plus-Pol und einen grobstofflichen, „körperlichen“ Minus-Pol.
Dadurch entsteht Spannung, die eine Bewegung geradezu herausfordert. Man kann auch sagen, daß Spannung den Geist im Bewegung hält.
Technisch gesprochen, kann jetzt ein Strom fließen. Ein Wechselstrom.
Diese Urteilung wird auch Pate stehen, wenn der Mensch am 6. Tage in Mann und Frau und damit in Sonne- und Mondprinzip, geteilt wird.
Die Spannung zwischen Sonne und Mond wird uns ab jetzt durch die gesamte Schöpfungsgeschichte begleiten. Die Sonne entspricht dem elektrischen Prinzip, das sich durch den Magnetismus des Mondes hier entwickeln lassen kann. Magnetismus hält fest und verdichtet, damit Erscheinung überhaupt möglich werden kann.
Wallhall Das Wesen des Himmels als Medium für die Wellen zwischen dem Plus- und dem Minuspol wird in dem germanischen Begriff des „Wallhall“ besonders deutlich zum Ausdruck gebracht. Laut dem Runenforscher F. B. Marby bedeutet der Name Wallhall nämlich „Wellenhalle“, was einem Wellenraum gleichkommt. Allein die Tatsache, daß im Altgermanischen bereits dieser Begriff so präzise das eigentliche Wesen des Himmels beschreibt, was man von unserem Begriff „Himmel“ beleibe nicht behaupten kann, zeigt, daß unsere Vorfahren ein viel höheres Wissen um diese Welt und die Schöpfung besessen haben mußten, als allgemein hin behauptet wird. Sie waren ganz offensichtlich nicht die Barbaren, denen man erst die Kultur durch Rom beibringen mußte. Anders ausgedrückt, wie entsetzlich viel Wissen und Weisheit muß wohl durch die sogenannte Christianisierung zerstört worden sein, so daß in der Folge ein Glaube an die Stelle des bereits vorhandenen Wissens treten konnte. Durch diesen Glauben hatte man dann auch, als er erst mal etabliert war, immer wieder Wissen unterdrückt und Wahrheitssuchende verfolgt und umgebracht. Eine Folge davon ist ganz augenscheinlich, daß wir heute im allgemeinen ein diffuses Weltbild haben, in dem Religion, Astrologie und Wissenschaft getrennt voneinander existieren müssen.
Nun sollte man wissen, daß ein jeder Glaube den unteren Wellen der Mondsphäre angehört, während das Wissen oder die Gewißheit den oberen Wellen der Sonnensphäre zugehörig ist.
Der Mond steht u.a. für den Wechsel, die Veränderung und die damit einhergehende Entwicklung zur Vielheit, während die Sonne immer für das Alleine, Unveränderliche und das ewige Sein steht.
Glaube kann sich bekanntlich verändern, er ist nichts Feststehendes. Als Kind glaubt man
i. allg. andere Dinge, als man das als Erwachsener tut. Man kann auch den Menschen einen neuen (natürlich einzig wahren) Glauben aufzwingen, was ebenfalls zeigt, welcher Beliebigkeit der Glaube unterworfen ist. Denn, wenn es einen einzig wahren Glauben gibt, gibt es naturgemäß auch vieles andere, an das man glauben kann. Wenn es dann noch verschiedene Religionen gibt, die den einzig wahren Glauben, nämlich den Ihrigen, vertreten, wird es ganz einfach peinlich.
All dieses zeigt die Veränderbarkeit und den Wechsel in Glaubensdingen an, was durch das Prinzip des Mondes angezeigt ist. Wissen dagegen ist entweder vorhanden oder eben nicht. Es ist nicht veränderbar oder manipulierbar, man kann es aber unterdrücken und den Menschen eine Scheinwelt vorgaukeln, indem man ihnen z.B. einen wahren Glauben als lebenswichtig verkauft, damit sie nicht zu Wissenden werden.
Wer um das Wallhall wußte, war gegen Phantasiehimmel, in die man alles hineindichten konnte, gefeit. Man konnte ihm auch nicht damit drohen, nicht in den Himmel zu kommen, wenn er sich nicht dem neuen Glauben unterwirft. Wer um das Wallhall wußte, besaß nämlich auch astrologische Kenntnisse. Religion und Astrologie bildeten für ihn somit eine untrennbare Einheit von Glaube und Wissen.
Wissen über Bord zu werfen, nur um dann in Unwissenheit an etwas glauben zu können, war nun wirklich keine akzeptable, geschweige denn verlockende Alternative.
Der 2. Quadrant im Haus des Wassermanns N mit den Haussegmenten: Schütze V, Skorpion C und Waage X Im 2. Quadranten, beginnend mit Schütze, wird die Ausdehnung etabliert. Ausdehnung und Raum sind Prinzipen des Schützen und damit ist es auch dieser sich ausdehnende Zwischenraum. Gott schafft eine räumliche Ausdehnung und hält damit die Wasser auf Distanz. Diese wiederum macht eine Unterscheidung zwischen den Wassern erst möglich. Zur Erinnerung: Im Schützen erschien auch das Licht des ersten Tages, das einen Unterschied erst erkennbar machte.
Im Texte heißt es:
„Und Gott machte die Ausdehnung..“
Schütze V steht für: Ausdehnung ...
Skorpion C steht für: Und Gott machte ... (Skorpion produziert Formen, der Schmied ist sein Bild)
Waage X steht für: 2 Gegensätze sind im Gleichgewicht, (Waage = Partnerschaft)
Zum Schützen gehört alles Große, auch das unvorstellbar Große. Dieses muß aber, im Gegensatz zum Unbegrenzten der Fischen, eine Grenze haben und ist demzufolge nicht unbegrenzt.
Die Grenzen dieses Raumes sind die Wasser oder die Zeiten.
Wenn die gerade getrennten Zeiten wieder in den Fischen eine Einheit bilden, hört auch dieser Raum, diese Ausdehnung, auf zu existieren.
Durch das Zeichen Skorpion wird die Ausdehnung realisiert und fest zwischen den Wassern verankert. Als festes Wasserzeichen ist Skorpion für die Formgebung zuständig. Der Skorpion gibt damit auch dem Himmel seine endgültige Form. Diese ist selbstverständlich eine rein geistige. Der Bezug zur Form verrät uns aber auch schon, daß der Himmel für die Verwandlung der Formen zuständig sein wird. Auf dem Wege von den oberen zu den unteren Wassern kann diese Transformation geschehen. Auf dem Rückweg ist sie sogar zwingend, da beim Aufstieg ins Geistige alles Stoffliche zurückbleiben muß. Ob nun herauf oder herunter transformiert wird, ist demnach nur eine Frage der Ausgangsposition.
Die nun wirksam werdende Polarität muß ins Gleichgewicht der Kräfte gebracht werden.
Dafür ist das Zeichen Waage zuständig. Es ist das Zeichen der Partnerschaft, des Ausgleichs, des Gleichgewichts und der Harmonie.
Waage ist u.a. auch das Zeichen für die Vorstellungen, die wir von der Welt oder einer Sache haben, bzw. uns machen.
Dieser Quadranten wird als Ganzes auch der der Vorstellungen genannt, weil hier die Lebensformen entsprechend der Vorstellung des Geistes anzutreffen sind. Die Ausdehnung ist daher nach den Vorstellungen Gottes zustande gekommen.
Das klingt äußerst banal, nach wessen Vorstellungen hätte es denn sonst geschehen sollen? Wir werden jedoch sehr bald im Verlaufe der Schöpfungsgeschichte sehen, daß doch nicht alles nach Vorgabe läuft, und damit nicht nach Gottes ursprünglichen Vorstellungen. Erst dann wird klar, daß es hier doch nicht so banal ist, wie man sich das im ersten Augenblick vorstellt.
Resonanz und Gleichwertigkeit sind Prinzipen des Wassermanns. Die beiden Wellen des Wassermanns können daher in Resonanz treten und so das Trennende überwinden. Sie sind dann wie in einer Partnerschaft, wie ein Paar, das in Gleichwertigkeit vereint ist. Ein Ungleichgewicht oder die Herrschaft des Einen über den Anderen, ist durch Wassermann nicht möglich und würde auch durch die Waage zum Ausgleich gebracht werden. Im Wassermann offenbart sich damit das Vorbild für das Zusammenleben von Menschen in einer echten Partnerschaft.
Der 3. Quadrant im Haus des Wassermanns N mit den Haussegmenten: Jungfrau M, Löwe N und Krebs B Dieser Quadrant wird auch der seelische genannt. Wasser ist ein Bild für die Seele.
Die oberen Wasser bedeuten in diesem Zusammenhang dann die göttliche Seele, den Odem und die unteren Wasser die Leibseele aller Lebewesen.
Hier im 3. Quadranten, beginnend mit Jungfrau, wird dann, wie am 1. Tag, wieder eine (Unter-) Scheidung vollzogen.
Im Texte heißt es:
„... und schied zwischen den Wassern die unterhalb der Ausdehnung und den Wassern, die oberhalb der Ausdehnung;
und es ward also.“
Jungfrau M steht für: und schied zwischen den Wassern
Löwe N steht für: Wassern, die oberhalb der Ausdehnung (Sonne hat im Löwe ihr Domizil)
Krebs B steht für: Wassern, die unterhalb der Ausdehnung (Mond hat im Krebs sein Domizil)
Das Zeichen Jungfrau steht für die Fähigkeit der Unterscheidung. Entsprechend findet hier die Scheidung zwischen den Wassern statt.
Es steht auch für Ordnung oder Anordnung.
Im Symbol des Wassermanns sind die beiden Wellen übereinander angeordnet. Sie könnten theoretisch ja auch senkrecht oder diagonal angeordnet sein.
Die vorhandene Anordnung entspricht jedoch genau dem Schöpfungsbericht von den oberen und unteren Wassern (Wellen/Schwingungen) und kann daher als verläßlich archetypisch angesehen werden.
Sonne und Mond sind in diesem Quadranten mit ihrem Domizil vereint und so teilen sie sich die Wasser als gleichwertige Partner.
Der Sonne, als oberstem Schöpfungsprinzip, unterstehen die oberen Wasser.
Der Mond als Reflektor des Sonnenlichtes, symbolisiert dabei die unteren Wasser, als eine Reflektion oder Spiegelung der oberen.
Die Unterscheidung der Jungfrau betrifft damit auch die Unterscheidung nach den beiden Polen und ihren Entsprechungen, wie sie durch Sonne und Mond beschrieben sind. Als die elementarsten sind da zu nennen: männlich und weiblich, aktiv und passiv, elektrisch oder magnetisch, abstoßend oder aufnehmend, feucht und trocken, warm und kalt, hell und dunkel.
Der 4. Quadrant im Haus des Wassermanns N mit den Haussegmenten: Zwillinge V, Stier C und Widder X Der 4. Quadrant ist der Quadrant der sichtbaren Erscheinung. Hier wird alles greifbare Realität.
Die zwei Wellen stellen sich als Zwillinge dar, deren Plus- und Minus-Polarität dann in der Folge in den Zeichen Stier und Widder ihren Ausdruck findet.
Da Zwillinge als Zeichen auch für die Geschwister steht, können wir bereits hier einen Hinweis auf die zukünftige Tochter und den Sohn finden. Diese werden dann über den Stier, in dem der Mond erhöht ist, bzw. den Widder, in dem die Sonne erhöht ist, aktiviert. Dies hat, wie gesagt, noch als ein Hinweis auf Zukünftiges zu gelten. Die Anlage dazu ist aber bereits vorhanden.
Beginnend mit Zwillinge, heißt es dann im Text:
„... Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel“ „Und es ward Abend und es ward Morgen, der zweite Tag.“
In den Zwillingen, werden die Dinge als Realität beim Namen genannt.
Der Tag ist ein Symbol für das Doppelte, in dem Abend und Morgen verbunden sind. Die Zweiheit oder das Zwillingshafte finden demnach ihre eindeutige Entsprechung des Zeichens Zwillinge.
Am Abend beginnt die Nacht- oder Mondhälfte des Tages, am Morgen geht die Sonne auf. Es müssen also auch die Entsprechungen zu Sonne und Mond in diesem Quadranten gegeben sein. Diese Entsprechungen finden wir in den Erhöhungen von Mond im Stier und der Sonne im Widder.
Zwillinge V steht für: Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel .../ der zweite Tag
Stier C steht für: es ward Abend / die untere Wasser als Realität
Widder X steht für: es ward Morgen / obere Wasser als Realität höherer Welten
Alles Bestehende, Greifbare, Stoffliche, ist eine Entsprechung des Zeichens Stier. Damit wird die Realität des Himmels mit dem Beginn des Tages durch das Mondprinzip ermöglicht und begreifbar.
Der hier erhöhte Mond wirkt wie gesagt auf geistige Weise, womit das Feste, Substantielle und Ruhige des geistigen Zustandes dieser Tagesschöpfung angezeigt ist. Der Himmel hat demnach geistige Substanz und unterscheidet sich wesentlich vom Nichts oder einem lediglich leeren Raum. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es handelt sich hier noch nicht um unseren sichtbaren Himmel oder den Weltraum. Dieser wird erst am 4.Tage erschaffen.
Das Aufsteigende und damit sich erhöhende Prinzip wird durch den Widder dargestellt. Er gibt den Impuls für einen neuen Anfang und zeigt uns damit, daß diesem Tag ein nächster folgen wird.
Die Sonne, als Symbol für die obere Wasser, ist durch ihre Erhöhung im Widder anwesend. Sie erreicht hier ihren höchsten geistigen Zustand. Sie ist das Licht des Himmels, das in den nächsten Tag hineinwirken wird.
Damit vollendet sich der Himmel, der den Austausch zwischen den zwei Lebenszuständen ermöglicht.
Gott nennt den Himmel beim Namen. Seine Vollendung ist dadurch bestätigt.
Kommunikation und Austausch sind Prinzipien der Zwillinge. Das Zeichen der Zwillinge ist damit der Garant, daß Austausch zwischen den oberen und unteren Wassern funktioniert.
Wassermann ist der Garant, daß dies auch unter Gleichwertigen geschieht, sozusagen auf gleicher Augenhöhe. Hier gibt es keinen Herren und keinen Knecht. Der Austausch unter Gleichwertigen ist nun möglich.
Durch die Ruhe und Feste des Himmels, kann der bewegliche Geist, als der aktive Verbinder, tätig werden. Die Trennung bedeutet also keine Isolierung, sondern Austausch, in Beziehung treten können.
Der Himmel ist damit nicht die Wohnung Gottes (für Wohnung wäre das Zeichen Krebs zuständig), wie viele meinen, er ist aber ein Medium, das Bewegung zuläßt, und zwischen den Seelenzuständen, dem Dies- und dem Jenseits, die Kommunikation aufrechterhält und einen lebendigen Austausch ermöglicht. So gesehen agiert der Geist Gottes im Himmel und gibt über ihn seinen Geist, sein Leben, seine Kraft und auch seine Informationen an uns weiter und stellt Beziehungen aller Art zu uns her. Die gleiche Möglichkeit ist auch uns in Gegenrichtung gegeben.
Das Zeichen Wassermann gilt seit alters her, als das Zeichen der Inspiration, des Gedankenblitzes, der ungewöhnlichen Einfälle, des Originalen (im Gegensatz zur Kopie), des Genies und auch des Ungebundenen und desjenigen, der aus seiner Gefangenschaft ausbricht.
Der göttliche Funke kann durch die Verbindung dieser beiden Zeichen auf uns überspringen, und wir können in ständigem Kontakt mit dem Ewigen sein. Der Himmel ist in uns und der sichtbare Himmel nur ein Abglanz desselben, ein Bild, so wie die unteren Wasser den Abglanz oder das Spiegelbild der oberen darstellen. Entsprechend sind die Blitze an unserem Himmel Bilder von Gedankenblitzen.
Mit dem Ende dieses Tages ist die weibliche, formgebende Seite des Lebens gleichberechtigt neben die männliche, schöpferische getreten. Jetzt wird sich durch einen neuen aufsteigenden Tag am Aszendenten eine Frucht aus diesen beiden Prinzipen ergeben müssen. So viel kann schon jetzt abgeschätzt werden. Diese Frucht wird, daran hat sich bis heute nichts geändert, ein Kind sein. Und da wir uns noch im rein geistigen Quadranten befinden, ist dieses Kind dann zwangsläufig oder besser gesagt, gesetzmäßig, ein Sohn. Eine Tochter wird dann später aus dem materiellen, mondhaften Prinzip folgen. Diese hat dann maßgeblich daran Anteil, den Bruder aus der Finsternis zu ziehen, um ihm ein Leben im Licht zu ermöglichen. Auf einer anderen Ebene der Betrachtung wird die Tochter eine Prinzessin im Märchen sein, die der Prinz über alles in der Welt begehrt. Da diese durch das Böse an einen unerträglichen Zustand gebunden ist, wird der Prinz sie befreien und dann Hochzeit in seines Vaters Hause machen. Dafür werden beide schlußendlich am Aszendenten aufsteigen, denn erst dann ist die Venus erhöht und dem Sohn eine gleichwertige Braut. Geschichten, wie Schöpfungsgeschichte, Märchen oder Mythen haben mehr gemein, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Über die Astrologie können jedoch deren Parallelen und tiefere Bedeutungen deutlich dargestellt werden.
Der nun folgende 3. Tag wird ganz im Zeichen des Sohnes stehen, und an ihm wird es sein, ob und wie sich eine weitere Entwicklung vollzieht.
Der Tag des Mars H – der Dienstag Der 3. Schöpfungstag im Haus des Steinbocks Z Es ist die Zeit zwischen 10.00 und 12.00 Uhr mittags. Die Sonne bewegt sich auf ihren absoluten Hochpunkt, den Zenit, zu. Damit ist der Höhepunkt innerhalb des Quadranten erreicht und die maximale Potenz zum Schöpferischen gegeben. Wie nahe aber Höhepunkt und Sturz oder der tiefe Fall beieinander liegen, werden die Ereignisse dieses Tages deutlich machen.
Schöpferisches Tun ist und bleibt nun mal immer ergebnisoffen. Ungewollte, überraschende oder unvorhersehbare Ergebnisse sind sogar wahrscheinlicher, als erwünschte oder geplante, vorher festgelegt Dinge. Genau hier liegt das Spannende und Einmalige am schöpferischen Prozeß, und genau hier liegt der Unterschied zur Nachahmung oder Routine.
Nachdem man nun eine echte Partnerschaft die ganze Zeit über gelebt hat, bringt diese, was nicht weiter verwunderlich ist, auch ihre ganz speziellen Früchte hervor. Diese sind dann ausgesprochen lebendig und freiheitsliebend. In Anlehnung an die menschliche Partnerschaft, kann man durchaus sagen, daß die Frucht, das Kind, ebenfalls sein eigenes Leben leben will. Beim Apfelbaum machen wir davon im allg. nicht viel Aufhebens. Der Apfel fällt halt, wenn auch nicht weit vom Stamm, so doch in jedem Fall zu Boden. Das hat die Natur so eingerichtet. Bei unseren Früchten neigen wir da schon eher zu einer etwas abweichenden Meinung und wundern uns dann, daß die Brut was anderes will, als was wir wohl wollen. Bleibt zum guten Schluß nur, die Brut ziehen zu lassen. Das ist für alle das Beste und garantiert den Jungen reichlich neue Erfahrung. Es genüg i. allg., wenn man ihnen zu verstehen gibt, daß sie ihre Familie trotz allem behalten und die Bande nicht abreißen.
In den Geschichten und Märchen sind es immer die Söhne, die ausziehen, um z.B. das Fürchten zu lernen. Die Töchter bleiben schön zuhause. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine Metapher, die mit Jungs und Mädels nichts gemein hat. Es sind geistige Prinzipien. So handelt es sich immer um den Sohn in uns, der aus den oberen Wassern geschöpft ist und uns antreibt, was Neues erleben zu wollen. Unser Geschlecht spielt dabei keine Rolle.
Den Sohn zieht es also in die Welt hinaus, egal, was für Annehmlichkeiten er zuhause auch immer haben konnte. Der Drang zum eigenen Erleben ist es, der ihn hinauszieht. Dieses kann unmöglich von Vater oder Mutter bereitgestellt werden. Daher ist es nur eine Frage der Zeit und evtl. der Gesundheit, wann der Sohn sein eigenes Leben lebt.
So, wie in der menschlichen Partnerschaft, wird der Sohn, da er sein eigenes Leben führt, seinen Eltern etwas von dem geben können, was sein eigen ist. Wäre er zuhause geblieben, hätten die Eltern immer nur das erhalten, was sie ohnehin bereits besaßen, da alle Dinge des Sohnes bekanntlich von ihnen stammten. Das Leben würde also an sich selbst ersticken, und frische Luft kommt nun mal nur von draußen rein.
Der Tag des Sohnes Es gibt zwei Planeten, die Entsprechungen zum Sohn haben. Es sind diese der Mars als allg. Ausdruck des Sohnes und der Jupiter, als eine spezielle Eigenschaft. Zunächst der Mars.
Mars steht für den Sohn, so wie die Venus für die Tochter.
In seiner Eigenschaft als Sohn verkörpert er dann auch das Schöpfungsprinzip dieses Tages.
Mit dem 3. Tag ist uns also ein Sohn geboren, als eine geistige Form aus Sonne und Mond. Die Sonne, der Vater, gab den Geist, das Licht und das Leben, und der Mond, die Mutter, gab dem Sohn die nötige Form.
Etwas abstrakter formuliert haben wir hier die Zahl 3, die als Summe aus 1 und 2 hervorgeht, weil 1 + 2 = 3 ist.
Dieses Dritte soll die ganze Herrlichkeit der Schöpfung aus 1 und 2 zum Ausdruck bringen. Es soll, wenn sie sich bis an ihre Grenzen ausgedehnt und damit die Schöpfung erfüllt hat, diese dann wieder mit der 1, ihrem Ursprung, verbinden. Diese Einswerdung wird dann das größte Glück sein, das dieser Schöpfung wiederfahren kann. Die 3 darf sich demnach nicht verselbständigen, weil sie dann keinen Bezug zu ihrem Ursprung mehr hat, sondern soll, im Sinne eines Kreislaufes, immer wieder zur 1, zum Vater, zurückkehren können.
Dieser Vorgang läßt sich am Beispiel des Lichtes und den daraus erscheinenden Farben gut darstellen.
Die Lichtfarben Die Lichtfarben entstehen z. B. aus der Brechung des Lichtes und zeigen sich dann als ein Farbspektrum von Rot bis Violett. Dieses Farbspektrum ist allen Menschen als Erscheinung des Regenbogens am Himmel bekannt. Diese Regenbogenfarben kann man natürlich auch dadurch erzeugen, das man einen Lichtstrahl durch ein Prisma schickt, in dem es sich bricht, so daß auf der anderen Seite dann die Farben erscheinen. Hier wird aus 1 + 2 = 3. Addiert man nun die einzelnen Regenbogenfarben wieder, wird aus dem Farbspektrum das ursprüngliche weiße Licht.
So ergibt sich aus dem Zusammenfügen der Einzelteile der Zahl 3 dann wieder die 1, bzw. das Licht des 1. Tages, wie in einem Kreislauf, der sich beliebig oft mit dem immer gleichen Ergebnis wiederholen läßt.
Daß der Regenbogen als ein Symbol für eine heile Welt genommen wird, ist also nur allzu verständlich. So wird auch in der Bibel nach der Sintflut dem Menschen der Regenbogen als ein Zeichen der Hoffnung und der göttlichen Gnade gegeben.
Der Jupiter als Sohn des Lichtes Der zweite Planet, der einen speziellen Sohn verkörpert, ist, wie oben bereits erwähnt, der Jupiter. Dieser hat übrigens auch etwas mit dem Regenbogen zu tun, da er der Planet der Hoffnung, der Zuversicht und der göttlichen Gnade ist. Als Planet, der bereits durch sein Tag-Domizil oder Vaterhaus in der Einheit des 1. Tages anwesend war, hat Jupiter ein besonderes Verhältnis zum Licht. In dem Segment Schütze im Haus der Fische, als seinem Nacht-Domizil, konnte das Licht, als der Lebensfunke, daher auch erscheinen und sich ungehindert ausbreiten.
Durch diese spezielle Beziehung zum Licht des 1. Tages und durch seine Anwesenheit hier am 3. Tag, wird er zum Träger des Lichtes. Er stellt die Verbindung zwischen dem 1. und dem 3. Tag dar und erfüllt damit bereits eine Aufgabe, die an den Sohn gestellt ist.
Er, als der Träger des Lichtes, ist von seiner Mutter dafür mit der makellosesten, größten und reichhaltigsten Form ausgestattet worden, die man sich überhaupt nur denken kann. So erscheint er als das Schönste, Hellste und Lichtvollste, das die Schöpfung bisher gesehen hat. Dies kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, weil unsere Vorstellungskraft damit restlos überfordert ist. Versuchen wir es also erst gar nicht.
Jupiter verkörpert also den Sohn des Vaters, und damit des Lichtes und des Lebens. Ihm untersteht sinniger Weise auch das Blut.
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Das Haus des Steinbocks Z Der 3.Tag wird ein Tag der Entscheidung über den weiteren Verlauf der Entwicklung. Entscheidung ist eine der Entsprechungen des Steinbocks. Die Entscheidung wird auf dem höchsten Stand der Sonne und des Lichtes wirksam und damit Wirklichkeit werden.
Steinbock ist das Zeichen der Werte, Maßstäbe, der Konzentration auf das Wesentliche, auf das Wesen der Dinge und der Entscheidung. Es ermöglicht den steilen Aufstieg, aber auch den tiefen Fall. Es blockiert und hemmt dort, wo der Mensch nur auf sein kleines Ego hört und dabei ewige Werte außer acht läßt. Mit Steinbock sind auch immer die Zeit, die lange Dauer und das Ende verbunden.
Steinbock gehört zum geistigen Segment im Tierkreis. Hier geht es daher immer um Wesentliches, um Dinge, die den Kern des Ganzen betreffen.
Eine andere Entsprechung des Steinbocks ist das Prinzip der Hierarchie. Das besagt, daß nicht alle Söhne und Töchter des Himmels gleich sind, sondern verschiedene Fähigkeiten besitzen und damit verschiedene Aufgabe inne haben. Dies impliziert auch, daß einige mehr zu entscheiden und zu sagen haben als andere. Die Gefahr, aus diesem Grunde sich über andere erheben zu wollen, ist daher durchaus gegeben. Erhöhung und Sturz gehören sinniger Weise ja auch zum Steinbock.
Analog zum 1. Quadranten des 1. Tages ist hier am 3. Tag im Haus des Steinbock die Erde das Thema. Es ist die Erde im Ewigen, nicht die reale Erde, so wie wir sie kennen, diese erscheint erst am 4. Tag. Die Entsprechung zum Thema könnte gar nicht genauer getroffen sein, da es sich beim Steinbock um ein geistiges Erd-Zeichen handelt.
Die Planeten dieses Tages Schauen wir uns nun die astrologischen Gegebenheiten dieses Tages unter dem Gesichtspunkt der kosmischen Zustände der einzelnen Planeten an. Der Saturn hat hier sein Nacht-Domizil Der Mond ist hier im Exil Der Jupiter liegt in seinem Fall Der Mars erscheint in seiner Erhöhung
Der Baumeister der Erde Um so etwas wie eine Erde hervorzubringen, bedarf es einer Fähigkeit oder Kraft, die aus den unendlich vielen Teilen, die aus den unteren Wassern des 2. Tages hervorgehen, eine Auswahl trifft und zu etwas Eigenständigem formt, das von der übrigen Masse getrennt und damit klar unterschieden werden kann. Für diese formgebenden Kräfte soll hier der polarisierende Saturn zuständig werden. Er, der bereits am 2. Tag in einen Plus- und einen Minuspol geteilt wurde, soll nun auch das Feste zustande bringen und es dann vom Flüssigen trennen.
Seine Vorherrschaft in diesem Haus hat er sich durch die Entmannung seines Vaters Uranus gesichert. Damit ist die elektrisch uranische Kraft gekappt und die magnetische kann im Steinbock die vorherrschend wirkende sein.
Entsprechend findet Saturn hier sein Nachtdomizil vor und die freigewordene magnetische Kraft wirkt nun ungehindert konzentrierend, verdichtend, formend und trennend.
Die elektrische Kraft, die er ins Meer geworfen hatte, wird er erst am 6. Tage im Haus der Venus zu seiner Erhöhung gebrauchen.
Nun, da Erde und Wasser magnetischer Natur sind, werden sie sich als gleiche Pole gegenseitig abstoßen müssen, so daß die Erde sich vom Wasser tatsächlich abscheiden kann. Damit steht das Gesetz, nach dem die Trennung der Erde vom Wasser sich vollziehen soll, bereits fest, bzw. wird von Saturn festgelegt.
Denn Saturn unterstehen alle Naturgesetze und Normen, und er setzt diese konsequent für den Bau der Welt ein. Er gibt daher die entsprechenden Befehle und Anweisungen heraus, nach denen sich alle Entwicklung zu richten hat. Er ist der Baumeister, der die Pläne erarbeitet, die Richtung festlegt und den Fortgang der Arbeit sichert. Er regiert dabei mit harter Hand. Kompromisse gibt es nicht.
Was sich ihm nicht beugt, wird unweigerlich an seinem Widerstand scheitern oder zerbrechen.
Er trennt, wie am 3. Tage geschrieben steht, zunächst das Wasser von der Erde. Damit tritt die Erde wie ein Fels in der Brandung als etwas Selbständiges hervor und kann zur Trägerin einer eigenständigen Entwicklung werden.
Saturn erscheint so auch im Bild des berühmten Atlas, der die Erde und ihre ganze Schwere auf seinen Schultern trägt, damit sie nicht vom Wasser und damit von der Zeit verschlungen wird.
Für den Bau der Erde bündelt Saturn seine Kräfte, um sich ein eigenes Reich aufzubauen. Dabei geht er zielstrebig und vor allem strategisch, systematisch vor. Ohne ihn und seine Gesetze könnte nichts einen Halt finden oder eine stabile Substanz bekommen und würde sich entsprechend wieder in Straub auflösen müssen.
Durch Saturn im Haus des Steinbocks werden so der systematische Aufbau einer Sache und das Streben nach der höheren Position angezeigt, die erreicht werden soll und wie man diese erreichen kann. Damit ist aber auch viel Mühsal und Einsamkeit verbunden. Er sorgt für stabile Verhältnisse, ein verbindliches Recht und verleiht Anerkennung in der Öffentlichkeit.
Im negativen Falle wird er aber auch seine hohe Position dazu ausnützen können, um andere zu unterjochen und ins Elend zu führen. Dann gefällt er sich als Herr, der dem niederen Volke von oben herab die Gesetze und Regeln aufzwingt, nach denen sie sich dann zu Tode schuften können.
Die Ausformung der Erde Damit Saturn das Feste vom Flüssigen überhaupt trennen kann, bedürfen beide, um Bestand haben zu können, einer besonders formenden Kraft, die sie als unterschiedliche Elemente auszeichnet bzw. ausformt. Um diese Ausformung bewerkstelligen zu können, tritt nun der Mond hier im Steinbock auf den Plan. Gemeint ist sein kosmischer Zustand als Exil. Beim Mond entspricht das Exil einem doppelt mondhaften Zustand und damit der magnetisch, anziehenden Kräfte. Diese sind eine gute Voraussetzung für Verdichtungsprozesse, so daß es bei Bedarf zu einer grobstofflichen Welt aus Erde und Wasser kommen kann.
Die Erde in ihrer gesonderten Ausformung ist damit auch ein Produkt der Mondseite.
Der Mond ist somit oft ein Synonym für die Erde, die Materie, das Sichtbare, Greifbare.
Weil nun die Wasser sich an diesem Tag an einem Ort sammeln, tritt die Erde sichtbar in Erscheinung und kann sich als eigenständiges Element behauptet. Saturn sorgt dabei für die Sammlung der Wasser und der Tagesherrscher Mars für die Fähigkeit, erscheinen zu können.
Die Erde wird im Exil des Mondes dessen Entwicklungskräfte zur vollen Entfaltung bringen können. So wird sie sich zunächst selbst entwickeln und entfalten und dann zusätzlich noch eine enorme Vielfalt an Lebensformen hervorbringen.
Saturn und der Mond sind also zusammen das Planetenpaar für die Erde, um die es an diesem Tage geht. Sie tragen gewissermaßen zu dem Humus bei, auf dem sich die Ereignisse dieses Tages abspielen.
Mars und Jupiter dagegen bilden zusammen das Planetenpaar, das die Entscheidungen und Aktionen verkörpert, die diesen Tag zu einem ganz besonderen machen werden.
Vom Licht zum Schatten Neben seiner Eigenschaft als Lichtträger, hat Jupiter noch die Aufgabe, das Wachstum zu fördern und die Schöpfung bis an ihre Grenzen hin auszudehnen. Da die Pflanzenwelt dem Jupiter untersteht, wird an diesem Tage auch nur in den Bildern von Pflanzen gesprochen. Das Haus des Steinbocks verkörpert in diesem Zusammenhang u.a. auch Bäume. Sie sind das größt mögliche Wachstum auf dieser Erde und werden eine entsprechend wichtige Rolle an diesem Tage spielen.
Der Jupiter befindet sich hier, in seinem Fall, in einer Position des Wechsels, aus den Gefilden der sonnenhaften oberen Wassern in die der unteren, mondhaften. Anders ausgedrückt, er ist dabei, seine Tageshälfte zu verlassen, indem er seinem Untergangspunkt am Abend zustrebt, um dann in der Nacht auf seine mondhafte Weise wirken zu können.
In diesem Haus des Steinbocks ergibt sich daraus für den Jupiter als Sohn eine ganz merkwürdige Konstellation. Steinbock steht nämlich für eine steile Karriere oder einen hohen Aufstieg. Der Widerspruch besteht nun darin, daß, je höher und weiter Jupiter dem Zenit zustrebt, er gleichzeitig seinem Untergangpunkt immer näher kommt. Ein Konstrukt, aus dem echte Tragödien gefertigt sind.
Bei dieser feststehenden Tendenz wird es dann auch nicht weiter verwundern, daß Jupiter dem Wachstum der Mondseite immer mehr zusprechen wird.
Die Kräfte des Mondes, der äußeren Formen, werden immer mehr die Oberhand über ihn gewinnen.
So wird er das Sonnenhafte der Einheit nicht konservieren, bzw. die Verbindung zur Einheit nicht mehr lange aufrecht erhalten können oder wollen.
Jupiter, als der Licht- und Lebensträger, wird sich statt dessen dem Traum von der Fruchtbarkeit, Produktivität und Vielfältigkeit des neuen Lebensraumes, der Erde, zuwenden.
Er wird daher auch dafür sorgen, daß statt des sonnenhaften Baumes des Lebens an diesem Tag nur der mondhafte Baum der Erkenntnis von der Erde hervorgebracht werden wird.
Jupiter kehrt damit nicht in sein Vaterhaus zurück, da die Mondkräfte ihn vom Vater fortziehen. Der erste Vater-Sohn-Konflikt in der Geschichte ist damit besiegelt. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn hat hier seine Wurzeln.
Jupiter hat eigentlich Entsprechungen zu Größe, Fülle, Wachstum, Einsicht und Weitsicht. Das Haus des Steinbocks dagegen zu hohem Aufstieg, tiefem Absturz, Begrenzung und zu Mangel.
Zählt man beides zusammen, hat Jupiter hier einen Mangel an Einsicht, an Sicht in die Eins der Einheit. Gleichzeitig verschafft er dem Wachstum einen großen Auftrieb und treibt es in großen Höhen bis an seine Grenzen, was das Gegenteil von Mangel darstellt, nämlich eine enorme Fülle. Diese zwei Seiten ein und derselben Medaille stellen die Sonnen- und Mondseite des Geschehens dar. Auf der Sonnenseite herrscht der Mangel und auf der Mondseite die Fülle. Die Verbindung zum ersten Tag, dem der Sonne, ist damit auf ein Minimum reduziert. Ein Absturz aus der Höhe ist nur eine Frage der Zeit und damit eine Frage des Steinbocks, denn diesem unterstehen die Zeit, die Höhe und der Absturz.
Jupiter bekommt im Haus des Steinbocks einen Fall aus größt möglicher Höhe auf die Erde.
Die Söhne des Himmels Mars, der Sohn der Zahl 3, ist der Feuerplanet und steht für die Tat, das Zupacken, Dinge anstoßen, um damit den Stein des Steinbocks ins Rollen zu bringen. Mars steht außerdem für den Kampf, was auf Auseinandersetzung schließen läßt.
In seiner Erhöhung ist er auf das Geistige gerichtet. Die bevorstehende Auseinandersetzung wird damit eine von geistiger Natur sein. Zumindest wird sie starke geistige Auswirkungen haben. Es geht demnach auch um Geisteshaltungen, Interessen und Motive.
Mars schlägt mit geistigen Waffen zu, andere sind auch noch gar nicht vorhanden. Da es bis jetzt nur den Himmel und die Vervielfältigung der oberen und unteren Wasser im Ewigen gibt, können die Kämpfer des Mars auch nur Geister sein. Der Himmel kann nicht kämpfen, denn er ist fest zwischen den Wassern und als Medium für die Kommunikation und Transformation zuständig. Er würde sich damit aber auch, so wie es aussieht, durchaus für ein Schlachtfeld eignen. Die beiden Wasser können auch nicht miteinander kämpfen, da sie durch den Himmel voneinander getrennt sind und außer Schwingungen keine Bewegung hervorbringen. Die einzigen, die beweglich sind, sind die Lebensfunken, Söhne oder Geister aus den oberen Wassern, und damit ist es ein Kampf der Engel, Erzengel und aller geistigen Wesen der himmlischen Hierarchie. Daß so ein Kampf für einen Teil der Söhne auch zu einem tiefen Absturz führen kann, zeigt Jupiters Konstellation bereits warnend an.
Der Reichtum der Erde Durch die anwesenden Planeten des Tages, lassen sich auch die wesentlichen Merkmale dieser Erde beschreiben. So ist das Entwicklungsprinzip des Mondes in seinem Exil ganz auf die Vielfalt der Formenwelt der Erde ausgerichtet. Der Mond selber steht auch für Wasser, Flüssigkeiten und Nahrungsmittel aller Art.
Der Saturn steht für das Mineralreich, für Steine und Edelsteine und für den Bergbau. Ganz allg. gesagt, unterstehen alle Bodenschätze ihm.
Der Tagesherrscher Mars steht für Feuer und Metalle aller Art, speziell für Eisen und für Werkzeuge und Waffen. In seiner Eigenschaft als Herr des Skorpions, kommen dann noch Erdöl, Erdgas, sowie alle Produkte, die aus einer Fäulnis oder Gärung hervorgehen. Das Reich der Tiere gehört zwar auch zu diesem Mars, das ist aber an diesem Tag noch ohne Bedeutung.
Jupiter steht für Wachstum, Fülle, Reichtum, Überfluß und das Pflanzenreich, woraus sich auch seine Zuständigkeit für das Holz ergibt.
Damit ist der gesamte Reichtum der Erde im Großen und Ganzen beschrieben, und es wundert nicht, wenn durch diesen Reichtum Begehrlichkeiten entstehen.
Der Kampf der Geister Der Tagesherrscher Mars steht, wie gesagt, u.a. für Kampf und Auseinandersetzung. Es ist demnach auch zu erwarten, daß es dazu in irgend einer Weise kommen wird. Worum dann gestritten wird, wird sich aber noch zeigen müssen. Am Verhalten des Mars ist der Grund für den Kampf nicht ablesbar, da seine spontane Art keine bestimmte Richtung erkennen läßt. Ihm ist die Aktion wichtiger, als ein dahinter liegender Sinn.
Für Ziele, Strategien, Richtlinien, Gesetze oder Werte ist aber der Saturn zuständig.
Dieser ist hier in seinem Nacht-Domizil. Damit sind die Vielheit der unteren Wasser und die Erde mit diesen Themen verbunden.
Und so wird die Erde an diesem Tag aus dem Wasser emporsteigen. Mit ihr tun das naturgemäß auch alle Geister der Erde. Das Empor- oder Aufsteigen allein, genügt den Geistern der Erde unter dem Saturn auf Dauer aber wohl kaum. Sie wollen höher hinaus in eine Spitzenposition, so wie es Steinbockart ist.
Saturn steht außer für Ziele auch für die Spitzenposition in der Öffentlichkeit, den Thron und das Oberhaupt.
Der Mond steht für das Volk und damit für die große Masse, die es zu lenken gilt. Durch die Ausrichtung des Mondes auf die Vervielfältigung der Formenwelt, ist auch deren Ausrichtung die gleiche. Dazu kommt, daß der Mond festhält und sich alles einverleiben will.
Der Kampf der Geister hat damit eine klare Richtung. Es geht um die Erde, ihre Vervielfältigungskapazitäten und sicher auch um deren hemmungslose Ausbeutung.
Mars sorgt wie gesagt für den Streit und Saturn verfolgt hohe Ziele und bestimmt dem Volk, was es zu tun hat. Er ist staatstragend, predigt Verzicht und Karriere, legt die Richtlinien fest und verhängt Strafen. Jupiter verspricht großen Reichtum, allen Überfluß und ein Wohlleben.
Aber der eigentlich wesentliche Kampf, der sich hinter diesem äußeren verbirgt, ist ein anderer.
Auch, oder gerade weil es sich noch um die geistige Form der Erde im Ewigen handelt, sind die Folgen der Geisteshaltung viel gravierender und richtungsweisender, als würde Vergleichbares auf unserem jetzigen Erdball stattfinden.
Hier geht es um die gewaltigsten Geisteskräfte, die ganze Universen hervorbringen und dabei vor der Frage stehen, was sie nun damit anfangen sollen.
Die einen wollen die Verbindung der Erde (und aller Universen) zur Einheit nicht aufs Spiel setzen. Sie wissen, daß damit das Leben von seinem Ursprung getrennt und in eine Knechtschaft der Entwicklungskraft geraten würde. Dies wiederum würde bedeuteten, daß die Geister nur noch Arbeit leisten müßten, um immer mehr Dinge zu entwickeln oder zu produzieren, ohne selbst je ihrem Lebensimpuls gemäß leben zu können. Freiheit für sich und ihresgleichen wäre damit für alle Zeiten dahin.
Die anderen wollen eine hemmungslos sich ausbreitende Entwicklungskraft, die durch unzählig viele Geister in untergeordneter Stellung zu bewerkstelligen wäre und die ihnen großen Reichtum und Macht bescheren wird.
Die große Vielfalt des Lebens, die am 3. Tage möglich wird, soll nicht dazu genutzt werden, daß sie wieder dem Ganzen als reiches und neues Erleben zugute kommt, sondern soll, als von der Einheit isoliert, statt dem Gemeinwohl, nur noch Einzelinteressen dienen.
Die Folgen sind noch gar nicht absehbar, außer natürlich, daß die Einheit zerbricht.
Die Grundlage oder noch genauer, die Matrize für die Ausbeutung des Menschen, wird hier am 3. Tag verfertigt. Wie viele Millionen und aber Millionen von Menschen sind schon in den Abgrund gerissen worden, nur damit Macht demonstriert werden kann oder jemand davon besessen ist.
Das gesamte Elend dieser Welt hat hier im Steinbock eine erste und sehr entscheidende Ursache.
Das Zeichen Steinbock ist das Zeichen des Widerstandes. In diesem Umfeld stellt der Sohn sich gegen den Vater und wechselt in seinem Fall zur Seite der Mutter, der Seite der Welt und der Vielfalt der Formen. Kurz gesagt: der Sohn zieht aus seinem Vaterhaus aus, um in die weite Welt zu gehen.
Dabei gibt es noch gar keine Menschen, woraus sich wiederum schließen läßt, daß die
Konflikte in unseren Familien einem viel älteren Muster folgen, als man gemeinhin annimmt.
Eine ungeahnte Beziehung zum Ewigen wird im Alltag sichtbar.
Die Entscheidung über das zukünftige Leben fällt um 12 Uhr mittags.
Der 1. Quadrant im Haus des Steinbocks Z mit den Haussegmenten: Fische M, Wassermann N und Steinbock Z Im 1.Quadranten des 3. Tages findet die Urteilung der Wasser des 2. Tages ihre unendliche Fortführung und Differenzierung. Da die unteren Wasser, bzw. deren ausdifferenzierten Teile, für die Formenvielfalt zuständig sind, bringen diese auch die Unterschiede zwischen fest und flüssig, bzw. trocken oder feucht hervor.
Entsprechend kann jetzt zwischen fest und flüssig unterschieden werden, so daß die Wasser unterhalb des Himmels sich sammeln können, damit die Erde sichtbar wird.
Und Gott sprach: Es sammeln sich die Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort, und es werde sichtbar das Trockene, und es ward also.“
Fische M steht für: Und Gott sprach: ...die Wasser...
Wassermann N steht für: ...unterhalb des Himmels (also die unteren Wasser)
Steinbock Z steht für: Es sammeln sich..../ ...an einem Ort, und es werde sichtbar das Trockene.../ und es ward also.
Im 1. Quadranten kommt es zu einer Anweisung und gleichzeitig zur Durchführung.
Das Wasser-Zeichen Fische steht hier für das Wort, aus dem alles wird, denn es steht für das: „im Anfang“ und den ersten Impuls.
Die Polarität von Wasser und Erde wird durch den Wassermann angezeigt.
Durch ihn wird auch die Angelegenheit unterhalb des Himmels lokalisiert, wo die unteren Wasser anzutreffen sind. Diese verkörpern den mondhaften Minus-Pol, aus dem auch Steinbock / Saturn hervorgegangen ist.
Wenn die unteren Wasser oder die Zeit, sich sammeln, kann die Ewigkeit hier unterhalb des Himmels erscheinen. Die feste Erde kann so auch als Synonym für das geistig unveränderliche und damit für das männliche Prinzip verstanden werden. Entsprechend ist dann das bewegliche Wasser, als Synonym für das geistig veränderliche und damit für das weibliche Prinzip zu denken.
Das Haus des Steinbocks, als ein Erdhaus, bringt in seinem Steinbock-Segment, als seiner Verdopplung, dann auch ungehindert das Trockene hervor, das aus den unteren Wasser herausragt.
Das Prinzip der Konzentration, des Trockenen und des sich Erhebens, wird hier für den Steinbock zusätzlich bestätigt.
Es entstehen nun die Räume des Festen und Beweglichen jenseits des Zeitlichen. (Die Zeit als unabhängiger Faktor existiert im ewigen Quadranten noch nicht.) Das Feste ist demnach die Erde im Ewigen und als eine geistige Form zu denken, was sowohl diesem Zeichen Steinbock, als auch diesem Quadranten entspricht.
Es bedarf nun einmal immer zunächst einer geistigen Formvorstellung, damit sich etwas Konkretes entwickeln und dann im Diesseits erscheinen kann.
Darum ist auch die Kraft der Gedanken und des Wollens nicht zu unterschätzen. Wenn diese nach dem Steinbockprinzip gebündelt und auf den Punkt gebracht werden können, wird auch eine Wirkung bald zu spüren sein.
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Der 2. Quadrant im Haus des Steinbocks Z mit den Haussegmenten: Schütze V, Skorpion C und Waage X Im 2. Quadranten, wird die neue Situation entsprechend ihrer unterschiedlichen Formen (C) benannt „Und Gott nannte das Trockene Erde und die Sammlung der Wasser nannte er Meere und Gott sah, daß es gut war.“
Erde und Wasser, die noch als geistige Formen zu betrachten sind, werden hier im Quadranten der Vorstellungen benannt. Beide Formen, die des Trockenen und die des Nassen, sind im Skorpion vereint. Skorpion ist ein festes Wasserzeichen, das beide Elemente vermischen kann, um daraus neue Formen zu bilden, wie ein Töpfer, der den Ton neu verarbeitet.
Waage zeigt wieder die Vereinigung der Gegensätze an, zumindest das gute Miteinander. „... und Gott sah, daß es gut war.“
Schütze V steht für: Und Gott nannte (bestimmt einen Inhalt)
Skorpion C steht für: Erde und Wasser (die Formen des Daseins)
Waage X steht für: Und Gott sah, daß es gut war
Gott nennt die Dinge beim Namen, womit sie heil und vollkommen sind.
Ein Name ist hier nicht einfach nur die Bezeichnung einer Sache, um sie von anderen unterscheiden zu können, sondern sagt etwas über ihren Inhalt, über ihr Wesen und über ihre Geschichte oder Entwicklung aus. Nomen est omen, wie der Lateiner sagt.
Das Zeichen Schütze hat Entsprechung zu den geistigen Inhalten von Dingen und damit zur geistigen Botschaft, die ein Ding vermitteln kann. Es ist auch das Zeichen für die Fülle und das Vollkommen- bzw. Heilwerden, wenn etwas zerbrochen ist.
Schütze im Steinbock zeigt damit an, daß das, was zerbricht, wieder heil wird.
Da das Trockene den Namen Erde erhält, ist hier bereits ausgesagt, daß Erde etwas ist, das immer wieder vollkommen und heil werden kann, und wenn sie tausendmal zerbrechen sollte.
Es heißt aber auch, daß in der Erde heilende Kräfte sind, bzw. sie diese hervorbringt.
Das Zeichen Skorpion steht für die Formen des Lebens, es gebiert sie geradezu. Hier erscheint nun das Wasser getrennt von der Erde als die Formen des Flüssigen und des Festen, des Trockenen und des Nassen.
Skorpion steht aber nicht nur für die Formen, sondern auch für deren Veränderung, die Transformation und erlaubt damit eine Vermischung von Erde und Wasser. Dies ist, wie wir wissen, eine unabdingbare Voraussetzung, damit die Erde Leben hervorbringen kann, denn ohne Wasser ist bekanntlich kein Leben möglich, und daher findet ja auch der 1. Schöpfungstag im Wasserzeichen Fische statt.
Der Skorpion beinhaltet beide Optionen, die des Getrenntseins und die der Vermischung.
Auch in diesem Sinne kann die Erde hier für das Männliche und das Wasser für das Weibliche stehen. Denn erst beide zusammen bringen eine Frucht hervor.
Wie am ersten Tag stellt Gott fest. „...daß es gut war.“ und daß es offensichtlich damit seinen Vorstellungen entspricht.
Auch hier geschieht dies wieder bezeichnender Weise im Quadranten der Vorstellungen.
Das Zeichen Waage ist das Zeichen der Vorstellungen, der Vereinigung, der Harmonie und der Partnerschaft und damit der Einheit zweier Gegensätze, wie des Männlichen und es Weiblichen.
Der 3. Quadrant im Haus des Steinbocks Z mit den Haussegmenten: Jungfrau, Löwe, Krebs Im 3. Quadranten, beginnend mit Erd-Zeichen Jungfrau, wird der Erde eine Anweisung erteilt, wo ihre Aufgabe und wo ihr Nutzen sei.
Das Zeichen Jungfrau steht für einen Zustand der Erde, der darauf wartet, für etwas von Nutzen sein zu können, oder einer Sache zu dienen, damit deren Verwirklichung überhaupt möglich wird.
„Und Gott sprach: Es lasse hervorsprießen die Erde Gesproß, Kraut Samen bringend, Fruchtbäume Frucht tragend, nach ihrer Art, worin ihr Same ist, auf der Erde, und es ward also.
Pflanzen stehen für das Wachstum und die Vielheit, so wie Tiere später für die Formen des Lebens stehen.
Die Erde soll das Leben vom Kleinsten bis zum Größten entwickeln. Der ganze Reichtum wird möglich sein. Gesproß ist das ganz Kleine, das gerade aus der Erde emporkommen will oder das an einer Pflanze die ersten Anzeichen eines beginnenden neuen Lebens anzeigt. Diese erste Anzeichen von Wachstum, das einem Durchbruch aus dem vorherigen Zustand gleichkommt, untersteht dem Mars, dem Planeten dieses Tages.
Samen tragend, bedeutet Leben in sich tragen, um neues Leben hervorbringen zu können. Der Same ist eine Entsprechung für die Sonne und den Sohn.
Das andere Extrem zu Gesproß ist der Baum. Der Baum ist das Symbol für das größte Wachstum auf Erden und damit für den fertigen Zustand oder das Ziel. Das Zeichen Steinbock steht für das Erreichen eines Zieles, die Karriere, die Bestimmung und die Berufung.
Es gibt nichts größeres und komplexeres im Wachstum, als den Baum, ein Symbol des Steinbocks. Allerdings haben wir es hier mit einer hintergründigen Beschreibung des Typus Baum zu tun. Es ist nämlich von Fruchtbäumen die Rede, die Frucht tragen.
Im Hebräischen ist das deutlicher beschrieben. Dort heißt es:
Baum, der Frucht ist und Frucht macht. bzw.: Baum Frucht macht Frucht. (siehe F. Weinreb, Der göttliche Bauplan der Welt)
Das bedeutet: ein Baum, der schon sein Ziel erreicht hat, und zugleich auf dem Weg zum Ziel ist.
Oder anders ausgedrückt: Das Ziel des größten Wachstums, Reichtums, des Überflusses und der Ausbreitung des Lebens ist bereits erreicht, und gleichzeitig sind wir auf dem Weg dorthin. Ein immer währender Weg oder auch Kreislauf, der bereits das erreichte Ziel in sich trägt. Hier gibt es keine Angst vor dem Versagen, keine Not, auch Neid und Mißgunst können erst gar nicht aufkommen, da alles bereits für jeden da ist – kurz, es sind paradiesische Zustände.
Wir befinden uns jetzt zwischen 11.00 und 12.00 Uhr mittags, und die Sonne strebt unaufhaltsam ihrem Zenit zu.
Sie steht im Zeichen Löwe, dessen Segment hier im Quadranten angesprochen ist, in ihrer Herrschaft. Das gleiche betrifft den Mond bezügliches des Krebses.
Die Sonnen- wie die Mondseite sind noch gleich stark und damit im Gleichgewicht der Kräfte.
Es ist das erste Mal im Schöpfungsbericht, daß Gott nicht selber etwas aus dem Nichts schöpft, sondern daß er einen Befehl an einen Ausführenden richtet, der es aus sich selbst hervorbringen soll.
Dieses findet nun auch nicht mehr im Quadranten der eigenen Vorstellungen statt, sondern im Quadranten des Seelischen oder Männlichen, in dem das Schöpferische durch das Zeichen Löwe angezeigt ist.
Damit übergibt Gott auch den Ermessensspielraum an die Erde weiter und behält ihn nicht sich selber vor. Somit haben die Söhne Gottes jetzt einen Handlungsspielraum. Sie wissen um die Vorgaben, haben aber als selbständige Wesen die Freiheit über die Form oder den Weg der Verwirklichung. Sie haben aber auch die Freiheit, Dinge nach eigenen Vorstellungen zu verwirklichen.
Der Quadrant beginnt mit dem Erdzeichen Jungfrau, womit eine direkte Verbindung zur Erde hergestellt ist – der jungfräulichen, unbefruchteten und noch nicht aktiv gewordenen Erde.
Jungfrau, als Vaterhaus des Merkur, ist ein Zustand der Erde, der aus sich selbst keine Frucht hervorbringen kann, was dem männlichen Prinzip der Söhne entspricht, die ohne das weibliche oder die Töchter fruchtlos bleiben müssen.
So wie Steinbock für den Befehl steht, ist Jungfrau das Zeichen für den Befehlsempfang, und ist damit naturgemäß besonders empfänglich für Anweisungen. Daher sind auch die Untertanen und untergeordneten Ebenen einer Hierarchie hier anzutreffen. Jungfrau ist weiterhin das Zeichen für den Zweck und Nutzen einer Angelegenheit und neigt so vor allem zu wohl kalkulierter, ökonomische Handlungsweise.
Jungfrau im Steinbock zeigt damit, daß die Erde einen Auftrag bzw. eine klare Anweisung von höchster Stelle erhält. Und umgekehrt besteht aber auch die Möglichkeit, daß ein Befehlsempfänger selbst zum Befehlshaber werden, oder zumindest in der Hierarchie ein wenig emporklettern möchte.
Das Zeichen Löwe in diesem Quadranten deutet auf selbständiges Handeln. Als Vater- und Sonnenzeichen hat es einen direkten Bezug zu den Söhnen. Weiterhin steht Löwe für die Frucht oder Kinder. Die Söhne werden also sicher von dieser Kraft Gebrauch machen. Außerdem steht Löwe für das Schöpferische, also das, was von der Erde eingefordert wird. Hier wird auch noch einmal die Verbindung von Erde und Söhnen deutlich.
Um aber fruchtbar zu sein, muß die weibliche Seite mit von der Partie sein. Dafür steht das mütterliche Zeichen Krebs. So haben wir in diesem Quadranten die doppelte Bedeutung der Erde und das männliche Zeichen Löwe, sowie das weibliche Zeichen Krebs.
„Nach ihrer Art,“ besagt zunächst und primär, daß es nicht nach der Art eines anderen sein soll, sondern nur und ausschließlich nach der eigenen. Damit ist Authentizität verlangt und auch gegeben. Diese wiederum untersteht dem anwesenden Zeichen Löwen.
„Nach ihrer Art,“ besagt aber auch, daß es sich um Untergruppen oder um Teile des Ganzen handelt. Jungfrau beherrscht Untergruppen und auch die Teile des Ganzen und damit das Detail.
Hier haben wir wieder eine Verbindung von Löwe und Jungfrau.
„Gesproß“ untersteht dem Mond und „Kraut“ untersteht Jungfrau, aber auch dem Gegenzeichen Fische, im Sinne des Undifferenzierten.
Baum als Typus untersteht dem Steinbock, also dem Thema des Tages.
„Frucht tragend“ wird durch Krebs / Mond symbolisiert. Die Schwangerschaft hat hier ihre Entsprechung.
Die Frucht als solche, untersteht wieder Löwe / Sonne. Der Same ebenfalls. Fruchtbaum ist demnach eine Kombination von Steinbock und Löwe.
Und „Fruchtbäume Frucht tragend“ entspricht dann Steinbock / Löwe / Krebs.
Aus all dem bisher Dargelegtem kann man die einzelnen Aussagen folgendermaßen zuordnen:
Jungfrau m steht für: Erde / Kraut / Befehlsempfang
Löwe n steht für: Baum, der Frucht ist / Frucht / Same
Krebs b steht für: Es lasse hervorsprießen... / Gesproß / worin ihr Same ist / Frucht tragend / und Frucht macht
(„...hervorsprießen“ ist auch eine Funktion des Tagesherrschers Mars, der den Dingen zum Durchbruch verhilft)
Wir stehen jetzt kurz vor der Entscheidung des Tages. Die Uhr zeigt gleich Halb-Zwölf. Noch sind die Kräfte von Sonne und Mond ausgeglichen. Die Anweisung lautet, daß dieses auch so bleiben soll und die Erde bzw. die Söhne dafür eigenständig Sorge zu tragen haben. Das Symbol dafür ist der Baum, der Frucht ist und Frucht macht. An seinem Erscheinen wird man erkennen, ob die Erde der Anweisung folgt oder ihren eigenen Weg geht.
Der 4. Quadrant im Haus des Steinbocks Z mit den Haussegmenten: Zwillinge v, Stier c, Widder x Im 4. Quadranten, beginnt mit dem Zeichen Zwillinge. Es ist das Zeichen des Doppelten, der zwei Seiten einer Medaille oder der zwei Möglichkeiten. Je nach Einstellung wird man den einen oder den anderen Weg verfolgen. Man hat die Möglichkeit der Wahl.
Im Text heißt es nun: „Und die Erde brachte hervor Gesproß, Kraut Samen bringend nach seiner Art, und Bäume Frucht tragend, worin ihr Same ist, nach ihrer Art, und Gott sah, daß es gut war.
Und es ward Abend und ward Morgen, der 3. Tag“
v steht für: und Gott sah, daß es gut war / der 3. Tag
c steht für: Bäume Frucht tragend / Kraut Samen bringend (Fruchtbarkeit) / es ward Abend
x steht für: Und die Erde brachte hervor Gesproß,... / es ward Morgen
Der 4. Quadrant ist der der Zahl 4, der Zahl des Stofflichen, Materiellen, des Weiblichen und damit der Töchter.
Hier, im Konkreten, bringt die Erde es hervor.
Die Reihenfolge der Zeichen ist dabei nicht so wichtig, da in diesem Quadranten alles gleichzeitig erscheint. Es kommt also mehr auf die Inhalte an.
Wie sich eine Sache darstellt, ist eine Entsprechung der Zwillinge.
Das Hervorbringen bzw. das in Erscheinung treten, ist eine Entsprechung des Tagesherrschers, des Mars und hier speziell die des Zeichens Widders, seinem Nacht-Domizil, in dem er als Form erscheinen kann.
Er wird entsprechend der Nacht die Mondseite der Dinge hervorbringen wollen. Als Herr dieses Tages ist er allerdings in seiner Erhöhung und wird damit auf der geistigen Seite streiten. Zwei Herzen schlagen ach in seiner Brust. Ein Zustand des Zwiespaltes, wie er besser das Zeichen Zwillinge nicht beschreiben könnte.
Der zweite, übergeordnete Herr an diesem Tag ist der Saturn als Hausherr, der dem Mars das Spielfeld zur Verfügung stellt. Er hat hier im Steinbock sein Nacht-Domizil. Dieses schlägt eindeutig zu Gunsten einer Polarisierung des Mondes bzw. der Erde gegenüber der Einheit der Sonne aus.
Das Zeichen Steinbock ist das gehörnte Gegenzeichen zum Widder. Hier wird blockiert, abgewehrt, gemauert, gebremst. Alles wird introvertiert auf sich gezogen. Der Mars kann zwar kämpfen, aber eben nur einen inneren, geistigen Kampf ausfechten.
Die eigenen Maßstäbe Zwillinge ist das Zeichen für die zwei Seiten des Lebens, den Zwiespalt und den Zweifel. Zwillinge steht auch für Denken, den Intellekt und die Möglichkeit, die Welt einseitig, ihrer äußeren Erscheinung nach, zu betrachten und das Gegenüber als ein von sich Getrenntes zu sehen oder zu verstehen.
Wir befinden uns hier außerdem im Quadranten des Stofflichen, der Materie, des Real-Greifbaren. Daß Zwillinge daher bevorzugt einem diesseits gerichteten Denken erliegt, ist mehr als verständlich. Ihm wird schnell alles zur Ware, zu etwas von ihm Getrenntem, das er beliebig hin und her verschieben und das er kaufen und verkaufen kann, ohne eine Empfindung dafür aufzubringen.
Es ist auch das Zeichen der Geschäftsleute, Redner und der Lügner, Spitzbuben und Gauner.
Weiterhin steht Zwillinge für die Darstellung. In diesem Fall also, die Welt, so wie sie sich uns darstellt.
Das Herstellen von Beziehungen ist ebenfalls eine grundsätzliche Seite der Zwillinge.
Da wir uns hier auch im übergeordneten Zeichen Steinbock befinden, stellt sich die Frage, nach welchen Werten, Maßstäben und Normen werden Beziehungen hergestellt und stellt man sich dar?
Dieser Quadrant ist in der Astrologie auch der Quadrant des ich, der dem Quadranten des DU (der Waage) gegenübergestellt ist.
Die Maßstäbe, die hier angelegt werden, sind daher vorzugsweise die eigenen und damit in diesem Fall die Maßstäbe, die die Erde, bzw. die Söhne selbst anlegen. Entsprechend werden natürlich auch die Früchte ausfallen und die Entwicklung ihren Verlauf nehmen.
Die Welt wird aus eigennützigen Motiven vom äußeren Anschein her betrachtet, schon, um einen schnellen Gewinn aus der Sache zu ziehen. Der Wesenskern der Dinge bleibt daher in den Zwillingen leider sehr oft eine reine Nebensache. Und weil er sich nicht auf dieser Seite des Lebens zeigt, scheint er für die Logik auch nicht zu existieren
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Frucht tragend, worin ihr Same ist Das Erdzeichen Stier ist das Zeichen für die Erde im Diesseits. Hier ist alles praktisch, greifbar und sinnlich erfahrbar.
Der Mond ist hier erhöht und steht in diesem sonnenhaften Zustand, für das „Frucht tragend, worin ihr Same ist,“ (Frucht und Same als solche, unterstehen der Sonne)
Mond im Stier zeigt damit an, daß das Material und die Formen dieser Erde, das lebendige Prinzip des Geistes, den Sonnen-Lebens-Kern, den Sohn Gottes oder den Samen, in sich tragen. Wohl gemerkt: nicht außerhalb von sich, sondern in sich und daher ist dieser auch nicht sichtbar.
In älteren Darstellungen, die noch einen Bezug zu mystischen Inhalten haben, ist der Stier nur halb zu sehen. Daß der Stier nur halb zu sehen ist, besagt ganz einfach, daß die Welt sich hier im Diesseits nur halb zeigt. Der andere Teil bleibt verborgen. Wir sehen hier nur einen Torso.
Übrigens besteht hier eine Wortverwandtschaft zum Torero, der mit dem Stier, mit der Kraft der Erde, kämpft. Mars, der Kämpfer oder Torero, ist im Stier im Exil und kämpft daher mit der Mond- oder Erdseite.
Und die Erde brachte hervor... Widder ist das Zeichen der Durchsetzung oder des Durchbruchs einer Angelegenheit. Im Widder treten die Dinge in Erscheinung, treten in diese Welt. Darum gehört auch das „Und die Erde brachte hervor...“ in dieses Zeichen.
Im Zeichen Widder ist die Sonne erhöht. Sie spricht vom Sieg des Lebens. Aber leider befindet sich die Sonne hier nur in einem Widder-Segment und nicht im Zeichen des Widders. Hier ist sie im übergeordneten Zeichen des Steinbocks, einem weiblichen Erd-Zeichen mit sehr starker Prägung des Mondes.
Widder entspricht anatomisch dem Kopf. Steinbock steht dagegen für das Haupt im übergeordneten Sinne, das Oberhaupt. Widder steht für Angriff und Steinbock für die Verteidigung – eine widersprüchliche 2-heit der Gehörnten, die sich daher oft als Gegner betrachten. Mars / Widder ist der Krieg im Menschen, die Auseinandersetzung zwischen den Gefühlen und der Wahrnehmung, dem Ehrgeiz und der Gelassenheit, dem Gleichheitsgrundsatz und dem eigenen Vorteil. Mars ist auch der Sohn, der demzufolge den gleichen Krieg in sich verspürt.
Biblisch läuft das nun folgendermaßen ab:
Die Bäume In der Realität bringt die Erde nicht „Fruchtbäume Frucht tragend“ hervor, was laut Anweisung des 3. Quadranten geschehen soll, sondern nur „Bäume Frucht tragend“.
Im Hebräischen: statt: Baum, der Frucht ist und Frucht macht kommt: Baum, der Frucht macht
Dieser kleine, kaum bemerkbare, Unterschied, zwischen Fruchtbäumen und Bäumen hat es, wie wir gleich sehen werden, in sich und ist die Ursache zur weiteren dramatischen Entwicklung.
„Bäume Frucht tragend“, haben ihre Entsprechung in Steinbock / Krebs – ohne Löwen, bzw. die Sonne
Das Entwicklungsprinzip des Mondes ist nicht mehr in die Sonne integriert und wird eine eigene Dynamik entfalten, die eine immer größere Vielheit erzeugt.
Diese wird aber niemals die Chance haben, sich aus eigener Kraft wieder mit der Sonne als geistiges Zentrum verbinden zu können. Sie unterliegt damit der Gefahr, sich im Unendlichen zu verlieren.
In der Astrologie ist Entwicklung an die AchseMitternachts- und Mittagspunkt, kurz IC – MC, gebunden, die daher auch die Entwicklungsachse genannt wird. Diese entspricht genau dem Steinbock / Krebs, bzw. Saturn / Mond-Prinzip, wie der Baum der Erkenntnis, der Baum der Entwicklungskraft
Das MC ist der Punkt der Entscheidung, wo es keine faulen Kompromiss gibt. Entweder man wendet sich wieder seinem Ursprung, der Einheit der Sonne zu, oder man verabschiedet sich aus dem Bereich des ewigen Quadranten bzw. wird, als nicht mehr kompatibel, verabschiedet.
Da die Erde, bzw. die Söhne, nur den Baum des Wissens, also die Entwicklung zur Vielheit, hervorgebracht haben, können in Zukunft nun auch nur die Formen der Vielheit zur Vollendung gebracht werden.
Andererseits bringt dieser eigenständige Weg eine Vielheit der Entwicklung hervor, die es sonst nicht gäbe. Diese Entwicklung wird sich aber außerhalb des Ewigen in der Zeit und damit getrennt von der Einheit mit dem Vater ereignen müssen.
Die Loslösung vom Ganzen wird nun die gesamte weitere Entwicklung maßgeblich bestimmen.
„Gott sah, daß es gut war“, besagt aber wohl auch, daß es nur so eine weitere Entwicklung geben kann. Er nennt es aber nicht beim Namen! Es ist also nicht heil!
So ist es offensichtlich gut für eine weitere Entwicklung, bis es eines Tages wieder heil wird. Auch ein Umweg ist demnach ein gangbarer Weg und eine Fehlentscheidung immer noch besser, als gar keine Entscheidung.
Das Zeichen Steinbock ist das Zeichen für eine Krise und das ihm folgende, der Schütze, steht für die Überwindung von solchen delikaten Verhältnissen.
Luzifer und der Sturz der Engel am MC Das Medium Coeli, kurz MC genannt, versinnbildlicht den höchsten Punkt der Sonne am Mittag.
Jetzt, wenn die Sonne ihre Richtung beibehält, kann es nur noch bergab gehen und in der Folge wird sie am Abend ganz unter dem Horizont versunken sein. Ein Weg, dessen Folgen also absehbar sind.
Die größte Höhe ist bekanntlich die beste Voraussetzung für den tiefsten Sturz.
Nur hier am MC kann demnach der Sturz des Luzifers und seines Gefolges stattgefunden haben. Hier ist die Entsprechung dazu, auch wenn dieser Sturz sich evtl. in einer ganz anderen Zeit vollzogen haben sollte. Zeit spielt dabei gar keine Rolle, auf das Prinzip kommt es an, und das von Höhe, Hochmut und Fall ist nur hier im Steinbock gegeben.
Der Volksmund sagt ja auch: Hochmut kommt vor dem Fall.
Da Luzifer später dem Satan gleichgesetzt wurde, denkt man daher im ersten Moment schnell an den Saturn, der auch eine Namensverwandtschaft zu Satan hat. Ob die beiden wirklich etwas miteinander zu tun haben, darf aber durchaus bezweifelt werden.
In der Bibel kommt der Name Luzifer gar nicht vor.
Es gibt lediglich verschiedene Bibelstellen, die mit ihm in Verbindung gebracht werden, wie Jesaia 14- 12
„Du bist vom Himmel gefallen, Glanzstern, Sohn des Morgenrotes.“
Vom erstgeborenen Sohn Gottes, des hellsten und schönsten Ausdrucks allen Geschaffenen, spricht der Mystiker J. Lorber beim Luzifer.
Der Begriff Luzifer ist aus dem Lateinischen abgeleitet, aus Lux (Licht) und ferre (bringen) und bedeutet daher Lichtbringen. Der Morgenstern, die Venus, wurde daher als sein Planet angesehen.
Ungeachtet von positiven oder negativen Eigenschaften, die Luzifer angeblich haben soll oder auch nicht, kann uns daher nur sein Name den Aufschluß über seine Zuordnung unmißverständlich ermöglichen.
Gegen Saturn spricht bereits dieser Name, der wie gesagt von Licht abgeleitet ist. Saturn hat aber einen Bezug zum Dunklen und ihm untersteht die Farbe Schwarz.
Das Licht entspricht der Sonne, dem Vater, und der Sohn des Lichtes ist derjenige, der als Same in diesem Licht bereits angelegt ist.
Einmal davon abgesehen, daß die Venus ein Synonym für die Tochter ist und nicht den Sohn darstellt, ist die Venus sehr wohl am 1. Tag durch ihre Erhöhung in den Fischen vertreten. Die Erhöhung ist ein sonnenhafter Zustand, und der Same hat seine Entsprechung in der Sonne. Aber die Erhöhung zeigt bereits einen Zustand an, der sich bis zur Höhe entwickelt hat. Der Same jedoch ist der Beginn und nicht das Ende einer Entwicklung. Konsequent tritt Venus auch erst gar nicht am Tage des Sohnes in Erscheinung.
Dies tut sie erst in der Waage am 6. Tag, als der Mensch geschaffen wird.
Luzifer wird außerdem als Cherubim in Zusammenhang mit den Menschen gebracht. Cherubine sind ausgesprochen hochgestellte Wesen, die angeblich oder auch nur bildhaft den Thron Gottes tragen.
Luzifer fällt deshalb in Ungnade, weil er den Menschen deren hohe Stellung neidet. Er muß deshalb den Himmel verlassen. Hier wird ihm alles Negative der Welt zugeschrieben.
„In Eden, dem Garten Gottes warst du... Du, Cherub,... den ich gestellt auf den heiligen Berg Gottes,... Makellos, warst du in deinem Wandel seit dem Tage deiner Geburt, bis ungebührliches an dir gefunden ward.“( Ezechiel 28, 13-15
Wir werden bei der Analyse des 6. Tages in der 2. Schöpfungsgeschichte erkennen können, daß der Menschen im Prinzip des Wassermanns geschaffen wird und das Prinzip des Steinbocks den Garten Eden, als Baum-Garten, verkörpert. Damit wären wir wieder im Zeichen des 3. Tages.
Besinnen wir uns daher auf die Gegebenheiten des 3. Tages, des Tages der Bäume und des Sohnes.
Nur Jupiter ist es, der als Same am 1. Tage infrage kommt, denn die Fische symbolisieren das Taghaus des Jupiter. Das Taghaus aber ist das sonnenhafte Haus, und der Same hat seine Entsprechung, wie bereits erwähnt, in der Sonne. Jetzt, am 3. Tag, ist Jupiter wieder anwesend und kann damit als erstgeborener Sohn erscheinen.
Jupiter ist der größte Planet unseres Sonnensystems und damit so eine Art Nebensonne, was dem Verhältnis Vater Sohn durchaus entspricht.
Es gibt aber noch andere Indizien, die für den Jupiter sprechen.
Der Sturz der Engel setzt nun einen Ort oder Raum voraus, in den der Sturz erfolgen kann. Im Steinbock gibt es diesen Raum noch nicht, da Zeit und Raum, losgelöst vom Ewigen, noch nicht existieren. Es muß also erst ein Raum oder Ort geschaffen werden, der diese Aufgabe übernehmen kann.
Dieser Raum wird daher am nächsten Tag erschaffen, und zwar im Zeichen Schütze. Schütze ist das Nacht-Domizil des Jupiter und damit das Haus der Mutter.
Der Sturz des Jupiter ist demnach der Wechsel von der Sonnenseite im 1. Quadranten, auf die des Mondes im 2. Quadranten. Durch Luzifer wird eine ganz neue Seite der Schöpfung eröffnet, und zwar eine, die stark vom Mond, von der Mutter und damit der Materie bestimmt wird.
Über die Folgen des Sturzes spricht auch der Mystiker Jakob Lorber. Bei ihm werden die Geister nach dem Sturz in die Materie verband, wo sie nun den langen Weg durch die Evolution antreten müssen.
Hier sollen sie ihre Erfahrungen machen und in der permanenten Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse stehen. Dafür sollen sie sich vom Mineralreich über das Pflanzenreich und das Tierreich fortentwickeln, um wieder die Lösung aus der Verbannung zu erreichen.
Materie dient lediglich dem Einschließen von Geist. Man könnte sie auch den verdichteten oder schweren Geistzustand nennen. Die Materie ist demnach belebt und es gibt daher nichts auf der Erde oder im Weltraum, was nicht potentiell Leben in sich birgt. Auch die Sonnen und Planeten sind Lebewesen. Die Aufgabe des zukünftigen Menschen wird es nun werden, die Geister aus der Materie zu erlösen.
Diese Reihenfolge der Entwicklung entspricht übrigens auch genau der Folge der astrologischen Häuser 3 bis 6 und ihren zugeordneten Zeichen von Steinbock bis Waage. Jedes Zeichen hat bekanntlich viele Entsprechungen, die sich in diesem Fall wie folgt darstellen:
Haus 3, Steinbock steht für das Mineralreich
Haus 4, Schütze steht für das Pflanzenreich
Haus 5, Skorpion steht für das Tierreich
Haus 6, Waage steht für den Menschen, der eine Harmonisierungs- und Erlösungsfunktion innehat Die Meinung, daß alle Materie belebt ist und es nichts ohne Leben gibt, vertritt bereits im Mittelalter der große Paracelsus. Auch in der jüdischen Überlieferung, wird die gleiche Meinung vertreten. Diese Sicht der Welt ist also weiter verbreitet, als unser christlich kirchliches Weltbild es vermuten läßt.
Daß nun ausgerechnet Jupiter, als der Planet des großen Glücks und der Weisheit, der Luzifer sein soll, wird als Annahme vielen Astrologen sicher schwerfallen. Mit Luzifer wird doch immer etwas Negatives verbunden, aber niemals etwas, was dem Glück vergleichbar wäre. Saturn, als der Planet der Sorgen, Gebrechen und des Verzichts, würde den Vorstellungen da schon wesentlich näher kommen. Aber Jupiter,...?
Vielleicht liegt genau hier die Chance, das Bild des Luzifers aus dem Dunkel der Legenden ans astrologische Tageslicht zu holen und seine Eigenschaften und seinen Werdegang etwas genauer zu bestimmen.
Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß auch in der klassischen Astrologie der Jupiter, wie alle anderen Planeten auch, nicht nur positive Eigenschaften vertritt. Als negativ sind da sicher das Übertreiben, das Großspurige, das Zuviel in allen Dingen, seine Arroganz, die Besserwisserei, dieses „immer schon alles zu wissen, immer schon zu den Besseren gehört zu haben“, sich keine klaren Grenzen setzen, sich immer gleich eingeengt und beschnitten fühlen, sich aus der Verantwortung stehlen und die Arbeit anderen zu überlassen, die Zügellosigkeit im Rausch und und und...
Wir werden Jupiter in seinen verschiedenen Stationen im Tierkreis sehen und dabei ein schlüssiges Zusammenspiel seiner Möglichkeiten und Aufgaben erkennen, die sich aus diesem 3.Tag ergeben.
Die nächste Aufgabe wartet bereits am kommenden Tag auf ihn, da Jupiter im Schützen sein Nacht-Domizil hat.
Aber die große Aufgabe wird es sein, all das, was durch ihn zerbrochen wurde, wieder zusammenzufügen und mit seinem Ursprung in die Einheit zurückzuführen. Diese Einswerdung wird dann das größte Glück sein, was dieser Schöpfung überhaupt wiederfahren kann. Damit ist Jupiter endlich wieder der, den Astrologen so bekannte Planet des großen Glücks, des Heilwerdens und der Einsicht in den Sinn des Lebens. Nur als Verursacher der Trennung von der Einheit hatten wir ihn bisher noch nicht in den Astrologiebüchern ausfindig machen können. Das ist alles.
Und was ist mit dem Teufel?
In der Schöpfungsgeschichte ist er nicht auffindbar. Es gibt ihn dort ganz einfach nicht. Nicht einmal ansatzweise als eine negativ wirkende Kraft – also ist er auch kein elementarer Bestandteil dieser Welt. Und weil es ihn nach Gottes Wort nicht gibt, wurde er kurzerhand erfunden. Vielleicht war er nur deshalb von Nöten, weil man im Laufe der Zeit ein Gottesbild entwickelt hatte, dem lediglich die guten, gerechten und aufbauenden Seiten des Lebens zugesprochen wurden. So entstand dann irgendwann der liebe Gott. Aber wohin jetzt mit den vielen negativen, zerstörerischen Seiten dieser Welt? Es mußte also ein negativer Pol dem positiven Gott gegenübergestellt werden, ein Widersacher, dem man alles Gemeine und Grausame dieser Welt zuschreiben konnte. Damit war das Gleichgewicht dann wiederhergestellt. Der theologische Gott war aus dem Schneider, und der Teufel schmorte in der Hölle. Und wenn es dann Krieg, Hungersnot, Pest oder sonst eine Katastrophe gab, wußte man sogleich, wem man diese Grausamkeiten zuzuschreiben hatte. Das mag alles recht lächerlich und naiv klingen und auf unser heutiges Leben keinen gravierenden Einfluß mehr haben. Aber wenn man bedenkt, daß z.B. nach den Weltkriegen viele Menschen gerade von diesem Gottesbild maßlos enttäuscht wurden und fast daran zerbrochen sind, weil sie einfach nicht einsehen konnten, daß es einen so grausamen Gott geben soll. Die allgemein bekannte Schlußfolgerung war dann auch: es kann keinen Gott geben, denn der würde dieses unsägliche Leid niemals zulassen. So produzierte das jüdisch-christliche Gottesbild jede Menge Atheisten.
Besser wäre es demnach auch für den modernen Menschen, sich mit Astrologie zu beschäftigen, da diese schon immer das Negative wie das Positive als gleichbedeutende Bestandteile bzw. Kräfte dieser Welt erkannt und sie daher wie selbstverständlich mit einkalkuliert hatte.
Der Tag des Mars h – der Dienstag Der 3. Schöpfungstag im Haus des Steinbocks Z Es ist die Zeit zwischen 10.00 und 12.00 Uhr mittags. Die Sonne bewegt sich auf ihren absoluten Hochpunkt, den Zenit, zu. Damit sind der Höhepunkt innerhalb des Quadranten erreicht und die maximale Potenz zum Schöpferischen gegeben.
Wie nahe aber Höhepunkt und Sturz oder der tiefe Fall beieinander liegen, werden die Ereignisse dieses Tages deutlich machen.
Schöpferisches Tun ist und bleibt nun mal immer ergebnisoffen. Ungewollte, überraschende oder unvorhersehbare Ergebnisse sind sogar wahrscheinlicher, als erwünschte oder geplante, vorher festgelegte Dinge. Genau hier liegt das Spannende und Einmalige am schöpferischen Prozeß, und genau hier liegt der Unterschied zu Nachahmung oder Routine.
Nachdem man nun eine echte Partnerschaft die ganze Zeit über gelebt hat, bringt diese, was nicht weiter verwunderlich ist, auch ihre ganz speziellen Früchte hervor. Diese sind dann ausgesprochen lebendig und freiheitsliebend. In Anlehnung an die menschliche Partnerschaft, kann man durchaus sagen, daß die Frucht, das Kind, ebenfalls sein eigenes Leben leben will. Beim Apfelbaum machen wir davon im allg. nicht viel Aufhebens. Der Apfel fällt halt, wenn auch nicht weit vom Stamm, so doch in jedem Fall zu Boden. Das hat die Natur so eingerichtet. Bei unseren Früchten neigen wir da schon eher zu einer etwas abweichenden Meinung und wundern uns dann, daß die Brut was anderes will, als was wir wohl wollen. Bleibt zum guten Schluß nur, die Brut ziehen zu lassen. Das ist für alle das Beste und garantiert den Jungen reichlich neue Erfahrung. Es genüg i. allg., wenn man ihnen zu verstehen gibt, daß sie ihre Familie trotz allem behalten und die Bande nicht abreißen.
In den Geschichten und Märchen sind es immer die Söhne, die ausziehen, um z.B. das Fürchten zu lernen. Die Töchter bleiben schön zuhause. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine Metapher, die mit Jungs und Mädels nichts gemein hat. Es sind geistige Prinzipien. So handelt es sich immer um den Sohn in uns, der aus den oberen Wasserns geschöpft ist und uns antreibt, was Neues erleben zu wollen. Unser Geschlecht spielt dabei keine Rolle.
Den Sohn zieht es also in die Welt hinaus, egal, was für Annehmlichkeiten er zuhause auch immer haben konnte. Der Drang zum eigenen Erleben ist es, was ihn hinauszieht. Dieses kann unmöglich von Vater oder Mutter bereitgestellt werden. Daher ist es nur eine Frage der Zeit und evtl. der Gesundheit, wann der Sohn sein eigenes Leben lebt.
So, wie in der menschlichen Partnerschaft, wird der Sohn, da er sein eigenes Leben führt, seinen Eltern etwas von dem geben können, was sein eigen ist. Wäre er zuhause geblieben, hätten die Eltern immer nur das erhalten, was sie ohnehin bereits besaßen, da alle Dinge des Sohnes bekanntlich von ihnen stammten. Das Leben würde also an sich selbst ersticken, und frische Luft kommt nun mal nur von draußen rein.
Der Tag des Sohnes Es gibt zwei Planeten, die Entsprechungen zum Sohn haben. Es sind diese der Mars als allg. Ausdruck des Sohnes und der Jupiter, als eine spezielle Eigenschaft.
Zunächst der Mars.
Mars steht für den Sohn, so wie die Venus für die Tochter.
In seiner Eigenschaft als Sohn verkörpert er dann auch das Schöpfungsprinzip dieses Tages.
Mit dem 3. Tag ist uns also ein Sohn geboren, als eine geistige Form aus Sonne und Mond. Die Sonne, der Vater, gab den Geist, das Licht und das Leben, und der Mond, die Mutter, gab dem Sohn die nötige Form.
Etwas abstrakter formuliert, haben wir hier die Zahl 3, die als Summe aus 1 und 2 hervorgeht, weil 1 + 2 = 3 ist.
Dieses Dritte soll die ganze Herrlichkeit der Schöpfung aus 1 und 2 zum Ausdruck bringen. Es soll, wenn sie sich bis an ihre Grenzen ausgedehnt und damit die Schöpfung erfüllt hat, diese dann wieder mit der 1, ihrem Ursprung, verbinden. Diese Einswerdung wird dann das größte Glück sein, was dieser Schöpfung widerfahren kann. Die 3 darf sich demnach nicht verselbständigen, weil sie dann keinen Bezug zu ihrem Ursprung mehr hat, sondern soll, im Sinne eines Kreislaufes, immer wieder zur 1, zum Vater, zurückkehren können.
Dieser Vorgang läßt sich am Beispiel des Lichtes und den daraus erscheinenden Farben gut darstellen.
Die Lichtfarben Die Lichtfarben entstehen z. B. aus der Brechung des Lichtes und zeigen sich dann als ein Farbspektrum von Rot bis Violett. Dieses Farbspektrum ist allen Menschen als Erscheinung des Regenbogens am Himmel bekannt.
Diese Regenbogenfarben kann man natürlich auch dadurch erzeugen, daß man einen Lichtstrahl durch ein Prisma schickt, in dem es sich bricht, so daß auf der anderen Seite dann die Farben erscheinen. Hier wird aus 1 + 2 = 3. Addiert man nun die einzelnen Regenbogenfarben wieder zusammen, wird aus dem Farbspektrum das ursprüngliche weiße Licht.
So ergibt sich aus dem Zusammenfügen der Einzelteile der Zahl 3 dann wieder die 1, bzw. das Licht des 1. Tages, wie in einem Kreislauf, der sich beliebig oft mit dem immer gleichen Ergebnis wiederholen läßt.
Daß der Regenbogen als ein Symbol für eine heile Welt genommen wird, ist also nur allzu verständlich. So wird auch in der Bibel nach der Sintflut dem Menschen der Regenbogen als ein Zeichen der Hoffnung und der göttlichen Gnade gegeben.
Der Jupiter als Sohn des Lichtes Der zweite Planet, der einen speziellen Sohn verkörpert, ist, wie oben bereits erwähnt, der Jupiter. Dieser hat übrigens auch etwas mit dem Regenbogen zu tun, da er der Planet der Hoffnung, Zuversicht und der göttlichen Gnade ist.
Als Planet, der bereits durch sein Tag-Domizil oder Vaterhaus in der Einheit des 1. Tages anwesend war, hat Jupiter ein besonderes Verhältnis zum Licht. In dem Segment Schütze im Haus der Fische, als seinem Nacht-Domizil, konnte das Licht, als der Lebensfunke, daher auch erscheinen und sich ungehindert ausbreiten.
Durch diese spezielle Beziehung zum Licht des 1. Tages und durch seine Anwesenheit hier am 3. Tag, wird er zum Träger des Lichtes. Er stellt die Verbindung zwischen dem 1. und dem 3. Tag dar und erfüllt damit bereits eine Aufgabe, die an den Sohn gestellt ist.
Er, als der Träger des Lichtes, ist von seiner Mutter dafür mit der makellosesten, größten und reichhaltigsten Form ausgestattet worden, die man sich überhaupt nur denken kann. So erscheint er als das Schönste, Hellste und Lichtvollste, das die Schöpfung bisher gesehen hat. Dies kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, weil unsere Vorstellungskraft damit restlos überfordert ist. Versuchen wir es also erst gar nicht.
Jupiter verkörpert also den Sohn des Vaters, und damit des Lichtes und des Lebens. Ihm untersteht sinniger Weise auch das Blut.
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Zusammenfassung der ersten drei Tage Der 1. Tag ist der Tag des ursprünglichen Schöpfungsimpulses. Symbolisiert durch das: es werde Licht. Ein Impuls entspricht dem männlichen Prinzip (daher Gottvater und nicht Gottmutter). Es ist der Tag der Einheit, in dem alle Wiedersprüche als sich ergänzende Prinzipien ein Ganzes darstellen. Das eine ist ohne das andere nicht möglich. Am Ende des 1. Tages heißt es daher: Es ward Abend, es ward Morgen, ein Tag. Genaugenommen gibt es eigentlich nur diesen einen Tag als Schöpfungstag, denn Gott als die Eins oder das erste Prinzip von allem, schafft ein Ganzes und nicht nur einen Teil desselben, wie klein oder groß auch immer dieser sein mag. Er bringt damit die Kugel ins Rollen. Wie die Sache sich dann entwickelt, ob überhaupt oder auch nicht, ist nicht zwangsläufig als Vorgabe zu sehen. Das Leben hat immer die Möglichkeit, seinen eigenen Weg zu gehen. Das es überhaupt einen 2. Schöpfungstag gab, verdanken wir daher den Kräften, die in die Entwicklung wollten und daher aus der ursprünglichen Einheit ausschieden. So wurde aus der Eins die Zwei.
Der 2. Tag stellt das Prinzip der Entwicklung dar. In ihm wird das weibliche Prinzip offenbar, welches das polare Gegenstück zum Männlichen darstellt, symbolisiert durch die Teilung der Wasser in die oberen und unteren. Das Weibliche reagiert auf den Impuls des Männlichen, also auf etwas, was es vorfindet, und wird seinerseits aktiv. Diese erste Reaktion ist die Teilung der Einheit. Nun haben wir zwei gleichwertige Teile als Polarität der ursprünglichen Einheit und damit einen Plus- und einen Minuspol. Der Pluspol entspricht dabei dem männlichen Prinzip und der Minuspol dem weiblichen.
Am 3. Tag haben wir bereits das Ergebnis aus männlicher und weiblicher Aktivität.
Die Urteilung des 2. Tages setzt sich in unvorstellbar großer Zahl durch fortlaufende Teilungen der jeweiligen Pole als ein Entwicklungsprinzip fort. So ergeben sich aus der Teilung des positiven Poles die männlichen Lebensfunken oder Geistwesen und aus der Teilung des negativen Poles die weiblichen.
Die männlichen Geistwesen oder Lebensfunken werden die Söhne Gottes genannt und entsprechend sind die weiblichen die Töchter.
Die Polarität von Söhnen und Töchtern ergibt sich aus ihrem Ursprung aus den oberen bzw. unteren Wassern.
Die oberen Wasser als Pluspol verkörpern das Unveränderliche, Ursprüngliche des Lebensimpulses, mit dem Drang, schöpferisch tätig sein zu wollen.
Die unteren Wasser verkörpern als Minuspol, das Veränderliche, Wandelbare und damit das Entwicklungsprinzip.
Nun wird am 3. Tag berichtet, daß die Erde nicht den Befehl ausführt, der ihr gegeben wurde.
Damit wird das Entwicklungsprinzip weiter vorangetrieben, so daß eine neue Phase entstehen muß, die aus dem Ewigen herausfallen wird. Ein 4. Tag wird daher zwingend notwendig.
Kurzform 1. Tag. Der Schöpfergott schafft aus sich selbst heraus die Einheit aller polaren Gegensätze, wie hell und dunkel, männlich und weiblich. Abend und Morgen als ein Tag.
Ein jeder Impuls gilt als das männliche Prinzip.
2. Tag. Das weibliche Prinzip ist das Prinzip der Entwicklung und löst sich aus der Einheit, um sich zu verselbständigen.
Das 3. Prinzip des 3. Tages, nämlich das sächliche, ist bereits ein Ergebnis aus männlicher und weiblicher Aktivität und zeigt, daß die Schöpfung, nachdem sie einmal in die Entwicklung gegangen ist, eine eigene Dynamik entwickelt.
Damit werden im ersten Schöpfungszyklus die geistigen Grundlagen für das Leben und dessen Entwicklung auf der Erde gelegt, noch bevor diese real in Erscheinung tritt. Um Wachstum und Entwicklung zu ermöglichen, bedarf es daher auf der Erde immer der Vereinigung des Männlichen und Weiblichen, um ein Neues seiner Art zu schaffen. Anders formuliert: der Schöpfungsbericht spiegelt exakt das Lebensprinzip auf Erden wider. Wie Unten, so Oben. Wie auf Erden, so im Himmel.
Vorbesprechung für den 4. Tag. Der zweite Quadrant als Spiegelung des ersten So wie am Übergang vom 1. zum 2. Haus der Sprung aus dem Ur der Fische erfolgte, so kommt es hier zum Fall aus dem Bereich des 1. Quadranten des Ewigen, in den des 2. Quadranten, der Welt der Formen und Vorstellungen.
Hatten wir vorher eine Licht- oder Sonnenseite des Lebens im Ewigen, so ist es jetzt die Mondseite, die das Lebenslicht im Inneren der Formen beherbergt, damit dieses die Formen mit Leben füllen kann. Die Form selber hat kein eigenes Licht. Sie kann das Licht aber aufnehmen und auch wie der Mond reflektieren.
Um das Licht des Lebens, der vielen Geister, bzw. Söhne aufzunehmen, die den Wechsel vom 1. zum 2. Quadranten vollzogen haben, bedarf es einer ungeheuren Vielzahl an Formen, die sich noch im Laufe der Zeit immer weiter entwickeln können. Das wird man dann später einmal die Evolution nennen. (Wenn auch nur für bestimmte Lebensformen – Materie sehen unsere Wissenschaftler immer noch als unbelebt an.)
Für diese reichhaltige Formenwelt ist die weibliche Seite des Lebens zuständig, da ihr das Teilungs- und Vervielfältigungsprinzip inne ist. So ist sie dem stetigen Wandel ausgesetzt und damit das polare Gegenstück zum männlichen, das für das unveränderliche Prinzip des Lebens steht. Die Verbindung von männlich und weiblich ist, im Gegensatz zum Bereich des Ewigen, hier immer nur von kurzer Dauer, da sich das weibliche auch bei einer Verbindung ständig weiter verändern muß. Schon aus diesem Grunde muß das Männliche immer wieder neue Verbindungen mit dem Weiblichen eingehen. Das garantiert allerdings auch, dass das Männliche bzw. die Söhne Gottes, in allen Naturreichen der Schöpfung ihre Erfahrung der Verbindung mit dem Weiblichen machen müssen und so die Einheit nacheinander auf den verschieden Ebenen der Entwicklung erleben werden. Die Zeit erlaubt nun mal nur ein Nacheinander oder Schritt für Schritt und keine Gleichzeitigkeit, wie das im Ewigen möglich ist.
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Da der zweite Quadrant als Spiegelung des ersten, wie jede Spiegelung, dem Mond zuzuordnen ist, hat das natürlich zur Konsequenz, daß, obwohl das Geschehen noch eindeutig in der Tageshälfte stattfindet, dieser Quadrant damit relativ zum ersten ein mondhafter oder mondbetonter ist. Er verkörpert quasi ein „Mond in Sonne- Prinzip“. Sein Mondhaftes wird aber auch an seiner Ordnungszahl 2 ersichtlich, die dem Mond untersteht.
Der 2. Quadrant ist der Quadrant der Zahl 2. Diese Zahl symbolisiert die Entwicklungskraft des Mondes. Der Mond verkörpert ein anziehendes Prinzip mit negativer Polung, das für die Aufnahme und die Trägerschaft des Aufgenommenen zuständig ist. Das Bild dafür ist die Schwangerschaft, bei der das Kind von der Außenwelt abgeschirmt sich entwickeln kann. Die Mutter, deren Begriff mit Mater und damit auch mit Materie in Verbindung steht, trägt das Kind und damit das Leben in sich. Das Licht des Lebens der vielen Geister ist an der Materie nicht sichtbar und doch kann es sich mit ihr verbinden und sich mit ihr entwickeln.
Der Mond steht hier für die Materie oder die Mutter, die das Licht und das Leben über diese Zeit in sich trägt.
So wie die Kraft der Sonne als ein übergeordnetes Prinzip den 1. Quadranten beherrscht hat, so herrscht hier nun der Mond im übergeordneten Sinne und sorgt dafür, daß das Leben eine Bleibe oder Herberge haben wird. Der Mond, der im Astrologischen seine Entsprechungen zu Heim, Versorgung und Schwangerschaft hat, sorgt außerdem dafür, daß das Leben sich von Außen ungestört entwickeln kann und dies, die folgenden 9 Monate, Zeiten oder Zeichen lang.
In dem Moment, wo die Sonne in den 2. Quadranten tritt, beginnt eine ganz neue Phase in 3 Abschnitten, die eine Wiederholung der 3 Abschnitte des 1. Quadranten auf einer anderer Ebene darstellt. Es ist, als würde man ein Negativ von der Positivseite vorfinden. So wird auch hier in der 1. Phase das Licht, jetzt aber in seiner Entwicklung als Sonne, Mond und Sterne, erscheinen, dann kommt es in der 2. Phase zu einer Teilung und danach erscheinen in der 3. Phase die Tiere des Landes und danach der Mensch.
Am Schluß gibt es eine vergleichbare Situation wie am Ende des 3. Tages und den daraus notwendigen Wechsel in einen neuen Lebensabschnitt in einem neuen Quadranten.
Soweit der grobe Überblick über die einzelnen Phasen.
Während also die Sonne ihrem Abstieg entgegengeht, wechselt Jupiter, der sein Vaterhaus verlassen hat, in das Haus der Mutter. Nun ist er in der Welt angekommen, und es steht ihm jetzt eine Reise durch die 9 folgenden Zeichen bevor, da er nicht mehr auf dem direkten Wege in sein Vaterhaus gelangen kann. Gleichzeitig ist er auch, als Träger des Lichtes, der Garant, daß alle kommenden Zeichen mit Leben erfüllt werden. Diese 9 Zeichen oder Stationen können aber auch mit der Entwicklungszeit des Menschen von der Konzeption bis zu seiner Geburt gleichgesetzt werden. So, wie der Sohn, hat auch der Same gerade die Seiten gewechselt und in diesem Sinne ist die Befruchtung des Eis erfolgt. Eine neue Schöpfung kann nun beginnen, und so haben wir es wieder mit einem „Es werde Licht“ des sich entwickelnden Lebens zu tun.
Anregungen für Philosophie, Religion, Medizin und Wissenschaft Aus der großen Entwicklungslinie, die hier gerade aufgezeigt wurde, lassen sich bereits ganz fundamentale Sätze für Philosophie, Religion und Wissenschaft der Zukunft ableiten.
Da der Geist und damit das Leben aus der Ewigkeit in das Diesseits gelangt ist, wäre als erstes die Erkenntnis zu gewinnen, daß alles, und wirklich alles, was auf dieser Seite der Schöpfung existiert, lebendig ist, daß somit alles, was existiert, lebt. Und zwar ausnahmslos. Es gibt nichts auf dieser Welt, das nicht mit Leben erfüllt ist. Das bedeutet, daß jeder Stein, jeder Wassertropfen und selbst das Feuer und die Luft da keine Ausnahme bilden. Denn, es gibt nichts außerhalb des Lebens. Es gibt demnach auch keine tote Materie, und darum gibt es nicht nur organisches, sondern auch anorganisches Leben.
Unsere Wissenschaft sieht das bekanntlich völlig anders, da sie einseitig materialistisch ausgerichtet ist. Das liegt verständlicher Weise in ihrer Entstehung selbst begründet, denn sie konnte sich erst dadurch entfalten, indem sie sich vom Klerus und dessen Lehrmeinung eindeutig lossagte. Das tat sie dann gleich so gründlich, daß für sie weder Geist, Seele, Jenseits noch Gott existierten. In ihrer Geburtsstunde liegt also auch gleich ihr Sündenfall. Es hätte doch vollkommen genügt, sich vom Klerus unabhängig zu machen und die geistige Welt als Forschungsgebiet für sich in Anspruch zu nehmen. Dann hätten wir heute eine viel reichere Wissenschaft, die sich auch mehr dem Leben verpflichtet fühlte. Gleichzeitig hätte der Klerus viel Macht einbüßen müssen, da er dann nicht mehr konkurrenzlos die geistige Welt für sich in Anspruch hätte nehmen konnte.
Jetzt haben wir ein Glaubwürdigkeitsproblem damit, einem humanistisch gebildeten Mitmenschen die grundsätzlichste aller Lebensfragen dahingehend zu beantworten, daß das Leben ewig ist. Schlicht und einfach ewig. Und ähnlich, wie damals der Herr Galileo Galilei, werden wir, selbst nach Aberkennung unserer geistigen Urteilsfähigkeit, werden wir sagen, und es bewegt sich doch – aus Ewigkeit.
Leben ist also ewig, es hat keinen Anfang und kein Ende. Es untersteht weder der Geburt noch dem Tod. Nur die Formen des Lebens sind endlich, weil sie in Zeit und Raum sind. Es gibt daher kein werdendes Leben, wie das oft behauptet wird, wenn z.B. die Diskussion um Schwangerschaftsabbrüche entbrennt. Hier zeigt sich auch die ganze Absurdität von Festlegungen, ab wann menschliches Leben denn nun als menschliches Leben zu gelten habe, und bis wann man es als noch nicht menschlich betrachten kann. Das sind Weltanschauungen von Krämerseelen und Kleingeistern, die nur um den Erhalt ihres gut gezahlten Postens bemüht sind und das Bild ihrer eigenen Wichtigkeit in der Welt etablieren wollen. Wenden wir uns also wieder lieber dem Leben selber zu, das ist erfrischender und unendlich aufschlußreicher.
Das Leben, das aus dem ewigen Quadranten im Jenseits in den 2. Quadranten der folgenden Schöpfungstage gelangt ist, wird sich von der Pike auf hier im Diesseits durch alle Instanzen durchleben müssen. Das ist der vorgezeichnete Weg, denn jetzt gibt es keine Gleichzeitigkeit mehr, sondern nur noch das nacheinander in der zeitliche Abfolge.
Und da ist zuerst nun einmal nichts anderes vorhanden, als ein sich bildendes Weltall, das gerade aus einem Urknall hervorgegangen ist. Dem Leben bleibt also gar nichts anderes übrig, als sich in Form der Materie zu etablieren, dort seine Heimstatt zu nehmen, wo denn sonst, es ist doch nichts anderes vorhanden. Umgekehrt könnte man sagen, das Leben ist mangels Erfahrung und wohl auch Zeit zunächst nur in der Lage, sich diese Formen zu kreieren. Oder, das Leben ist so weise, sich erst einmal einen tragfähigen Boden zu erschaffen, auf dem es sich dann ausweiten und entwickeln kann.
Wie man es im Einzelnen auch immer betrachten will und selbst, wenn alles ganz anders abgelaufen sein sollte, würde das unter dem Strich auch nichts ändern. Wie man es also im Einzelnen betrachten mag, zunächst befindet sich das Leben eindeutig im ersten Reich der Natur, dem Mineralreich, denn auch die Natur fängt ganz, ganz vorne an, nämlich bei Eins.
Ist das Leben erst einmal etabliert und ergibt sich eine gewisse Sättigung an Lebenserfahrungen, und sind von aufgeschlossenen Geistern die vorhandenen Möglichkeiten ausgelotet, so entsteht der verständliche Wunsch nach etwas Neuem, nach neuem Erlebnisreichtum und Betätigungsfeldern. Denn das, was man bisher so erlebt hat, das kann’s doch wohl nicht gewesen sein. Ein weiteres Naturreich muß her, ein neuer Erfahrungshorizont mit vollkommen neuen Möglichkeiten der Betätigung. Dieses Reich, das sich nun auf der Grundlage des ersten herausbildet, ist das Pflanzenreich.
Ihm folgen dann bekanntlich das Tier- und das Menschenreich.
Das Leben geht also konsequent und kontinuierlich den Entwicklungsweg durch diese vier Naturreiche. Der Mensch stammt also nicht nur vom Affen ab. Das betrifft lediglich die reine Körperlichkeit. Er ist auch kein aufrechtgehender oder nackte Affe. Mit dem Affen ist die Entwicklung im Naturreich der Tiere abgeschlossen, und mit dem Naturreich des Menschen beginnt eine neue Entwicklungsphase auf einer höheren Ebene, einem höheren Bewußtsein, auch, wenn man manchmal den Eindruck haben kann, das so mancher Affe mehr drauf hat, als gewisse Zeitgenossen. Auf die Dauer macht’s aber der Mensch, da beißt kein Affe den Entwicklungsfaden ab.
Aus diesem Aufbau der Naturreiche ergeben sich entwicklungstechnisch gesehen, ganz andere Kombinations-, Erkenntnis- und Erlebnismöglichkeiten, als sich ein strenger und enger Darwinismus träumen läßt. Das Leben ist nun mal viel einfalts- und unendlich variationenreicher, als sich die etablierte Wissenschaft träumen läßt.
So kann ein Geist sich auf sehr, sehr vielfältige Art und Weise bis zum Menschen hocharbeiten. Er muß dafür gar nicht unbedingt die Erfahrung eines Affen machen müssen, er kann, ja gewiß, aber er muß es nicht. So kann er jedes Tierleben als Sprungbrett für das Menschenreich benutzen, das ist eine reine Frage des Charakters, des Willens, des Selbstbewußtseins und nicht zuletzt der Neugierde und Abenteuerlust. Egal, ob er nun seine Erfahrung als Ameise, Gottesanbeterin, Zebra, Maulwurf, Puma, Blindschleiche oder Elefant gemacht hat, er wird von jedem Tier ins Menschenreich aufsteigen können. Sehr wohl wird er aber ganz andere Erfahrungen und Fähig- und Fertigkeiten in sein Menschendasein mitbringen, als seine Mitmenschen, die eine vollkommen andere Entwicklungskombination beschritten haben, denn auch auf der Ebene der Pflanzen und Mineralien, gibt es viele Auswahlmöglichkeiten. Unsere Wissenschaftler glauben (nicht wissen) immer noch, daß sich das Leben aus irgend einer Suppe entwickelt hat, dort, wo die Voraussetzungen besonders günstig waren und zur rechten Zeit am rechten Ort ein glücklicher Umstand sich einstellen konnte, der so gut wie nirgends im Universum sonst sich ereignet hat, und dem wir es zu verdanken haben, daß wir jetzt Leben auf der Erde haben – als große Ausnahme. Und da Leben so selten ist, weil es nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen entstehen und sich entwickeln kann, forscht man jetzt auch mit ungeheurem Aufwand von Abermilliarden Dollar im Weltraum nach eventuell vorhandenem Leben, z.B. auf dem Mars.
Dieses Beispiel soll lediglich aufzeigen, wie entscheidend eine Weltanschauung sich auf das Denken und das Verhalten der Menschen auswirkt. Die Beschäftigung mit den Grundsatzfragen des Lebens ist also keineswegs nur intellektuelle Spielerei, sondern hat ganz ent- scheidenden Einfluß auf unser aller Wohl und Weh. Apropos Wohl und Weh, wenn das Leben doch angeblich so was Besonderes und Kostbares ist, warum wird es dann mit so viel Wissenschaft und dessen know how nicht besser geschützt? Statt dessen wird es mit viel wissenschaftlicher Erkenntnis allerorten im großen Stil und mit System zerstört, wie das nachweislich mit der Umweltzerstörung in bisher nie da gewesenem Ausmaß geschieht. Das wäre ohne unsere hervorragenden wissenschaftlichen Erkenntnisse gar nicht möglich, inklusive den Wissenschaftlern, die sich nur der Wissenschaft verpflicht fühlen, aber nicht dem Leben. Selbstverständlich machen die Drecksarbeit immer die anderen. Man selbst wäscht dann seine Hände in Unschuld, womit wir wieder bei der Religion wären.
Und nun weiter in unseren eigentlichen Betrachtungen.
Die großen Entwicklungsstufen bzw. die Naturreiche des Lebens unterstehen genau, wie alles andere hier auf der Welt, den vier Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft. Jedem dieser vier Elemente unterstehen drei Tierkreiszeichen, woraus sich deren Zahl Zwölf ergibt. Auch auf dieser Ebene ist der Tierkreis also ein Spiegel des Lebens. Die Zuordnung der Naturreiche ist nun folgende: Dem Feuer untersteht das Mineralreich, der Erde das Pflanzenreich, dem Wasser das Tierreich und der Luft das Menschenreich. Der Mensch ist demnach ein Luftgeborener und wird daher auch am 6. Tag im Luftzeichen Waage erscheinen. Die Tiere erscheinen am 5. Tag im Wasserzeichen Skorpion und die Mineralien am 4. Tag im Feuerzeichen Schütze. Und wo bleibt das Pflanzenreich? Nun, vier Phasen oder Reiche passen nicht in einen Quadranten, das dürfte unstreitig sein, ebenso haben dort nur drei Elemente Platz.
Für die Väter der Schöpfungsgeschichte war die Erde der Mittelpunkt des Universums und so haben sie das Pflanzenreich bereits im ersten Quadranten, am 3. Tage, im Erdzeichen Steinbock beschrieben, als die Erde sichtbar wurde und allerlei Kraut und die Bäume entstanden.
Die Erde entsteht damit bereits vor dem Sonnensystem. So ist das nun mal, wenn man sich als den Nabel der Welt betrachtet.
Unserer Betrachtung über die inneren Zusammenhänge der Entwicklung, tut das aber keinen Abbruch, zumal uns die astrologische Sicht der Schöpfungsgeschichte Dinge offenlegt, die uns auf wissenschaftlichem Wege nicht zu erschließen wären.
Da nun Jupiter als Sohn Gottes und Träger des Lichtes in dieser Welt erschienen ist, verkörpert er auch das Prinzip des Christus. Nicht etwa eines Erlösers durch einen bestimmten Glauben, einer Taufe und dergleichen, sondern als Bestandteil der Wesen in allen Entwicklungsstufen des Lebens. So ist er immer in jedem Wesen hier im Kosmos gegenwärtig, als ewiges Prinzip in jedem Sandkorn.
Wer dem Christus eine Geburt hier auf Erden verpaßt, muß ihn zwangsläufig anschließend auch wieder hier auf Erden sterben lassen. So sind nun mal die Spielregeln im Diesseits und in Raum und Zeit. Da es aber keinen toten Erlöser geben darf, muß der dann gleich wieder auferstehen, nicht ohne vorher dem Teufel eine kräftige Abreibung verpaßt zu haben, versteht sich. Alle Massenmorde der Christenheit waren dann wohl nur das Ringen mit dem Teufel jenseits von Eden, oder so ähnlich.
Das Bild des Christus hat bekanntlich noch seine Erweiterung, als Bild von der Jungfrau mit dem Kind, das hier ebenfalls seinen Ursprung hat.
Es ist ein Zeichen für die göttliche Gnade und heilende Kraft, die allen Wesen zuteil werden kann. Das Zeichen Schütze steht für Heilung, Gnade, Erfüllung und das große Glück. Das Kind wurde nicht auf herkömmliche Art und Weise empfangen, denn es ist zu ihr aus dem Ewigen gekommen. Der Begriff, unbefleckte Empfängnis, hat also durchaus eine gewisse Berechtigung, auch wenn den meisten Gläubigen dieser Hintergrund nicht bewußt sein dürfte.
Weil der Sohn im Zeichen der Heilung erscheint, ist er auch der Sohn als Heilsbringer oder Heiland, der in der Welt gegenwärtig ist, und zwar vom Anfang an. Er ist im eigentlichen Sinne sogar der Anfang und die Voraussetzung dieser Welt. Es bedarf demnach keines speziellen Datums, für sein Erscheinen in dieser Welt, es sei denn man akzeptiert den Anfang noch vor dem Urknall.
Wenn man überlegt, wie alt dieses Bild der Frau mit dem Kind eigentlich ist, mag es kaum verwundern, daß es bereits im Altertum und in der Antike anzutreffen ist.
Durch den Sohn hat die Mutter eine direkte Verbindung zum Vater. Wer sich im Gebet an sie wendet, hat somit einen Fürsprecher ersten Ranges oder auf höchster Ebene dieser Welt. Es ist auch ein Hinweis auf die hohe Spiritualität der Frau, die leider heutzutage in den Medien kaum zum Ausdruck kommt, geschweige denn, gewürdigt und verehrt wird. Wer selbstbewußt ist, besinnt sich auf den Christus in sich selbst und ist damit, ohne Umleitung über die Mutter, direlt im Vaterhaus.
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Der Tag des Merkur f – der Mittwoch Der 4. Schöpfungstag im Haus des Schützen V
Die Sonne, die soeben ihren Zenit überschritten hat, geht, zunächst noch kaum merklich, dem Abend entgegen und auf ihren Untergangspunkt zu. Es ist die Zeit zwischen 12.00 und 14.00 h.
Der Merkur f als Schöpfungsprinzip
Merkurs Entsprechungen sind u.a. Bewegung und Kommunikation.
Mit ihm kommt eine neue Botschaft in diese Welt. Er zeigt den Weg, der sich zum Gehen im Ausland oder einem unbekannten Terrain anbietet. Merkur ist der Bote, der Führung übernimmt.
Er hat hier im Haus des Schützen sein Exil. Dieses macht ihn fähig, auf die For- men des Mondes einzugehen und die Kommunikation in der Welt der Formen zu etablieren. Jede Form hat nun die Möglichkeit, etwas von sich zu erzählen. Informationen oder Botschaften können damit ausgetauscht werden.
Merkur bringt demnach mit der Botschaft auch gleich die Fähigkeit zur Bewegung für die Formen der Mondseite mit, die das Universum ganz konkret als Sterne, Planeten und Monde bestücken und ihre eigene Bewegung haben werden.
Sichtbare Bewegung ist ein Ausdruck des Lebens in der Form.
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Das Licht kommt in diese Welt Jupiter findet auf dieser Seite, jenseits des Ewigen, sein Nacht-Domizil vor. Da er am 1. Tag in seinem Vaterhaus anwesend war und so mit dem „Es werde Licht“ zum Sohn des Lichtes oder des lebendigen Geistfunkens wurde, ist dieses Nachthaus für ihn eher so eine Art Asyl, in das er das Leben hineinträgt. Damit ist er der Träger des Lebens auf dieser Seite der Nacht, bzw. des Mondes. Durch seinen Wechsel in sein Nacht-Domizil, kann das Licht jetzt hier ganz konkret in Erscheinung treten, auch wenn es nur das Licht des Ewigen als schwachen Abglanz reflektieren kann, so wie der Mond das Licht der Sonne lediglich reflektiert.
Jupiter verkörpert jetzt die Symbolfigur des Suchers mit einer Laterne, die ihm in der Nacht dieser Welt leuchten soll. Man schreibt ihm große Weisheit zu, weil er sich erinnern kann, wie es auf der anderen Seite war. Darum unterstehen dem Jupiter alle Ratgebenden, alle Philosophen und auch Priester, die schon von berufswegen glauben, die ewige Seite zu verstehen. Allgemeiner und alltäglicher kann man sagen, immer, wenn wir jemanden etwas erklären wollen, ihm einen Blick auf den Hintergrund einer Angelegenheit ermöglichen oder ihn, aus lauter Begeisterung für eine Sache, mit Missionseifer zu Leibe rücken, ist Jupiter im Spiel.
Der Weg des Sohnes in der Welt Damit Jupiter als Sohn das Licht auf die Nachtseite bringen kann, steht ihm wie selbstverständlich die Mutter zur Seite und sagt: Ich stelle ihm dafür in reichlichem Maße die weibliche Seite der Formenwelt zur Verfügung, da wird er eine gute Auswahl an maßgeschneiderter Kleidung vorfinden und reichlich Gelegenheit zum Wechseln haben. So kann er sich immer wieder in neuem Gewande der Welt zeigen, seine entsprechenden Erfahrungen machen und sich so ständig bis zu dem Grad an Reife fortentwickeln, der es ihm erlaubt, wieder sein Vaterhaus zu betreten.
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Der Sohn kann also nicht mehr auf dem direkten kurzen Wege innerhalb des ewigen Quadranten in das Vaterhaus im Zeichen Fische zurückkehren. Der Sohn wird, zumindest solange es eine Zeit gibt, für den Vater ein verlorener sein. Der Ausgang des Unternehmens ist zudem völlig offen und ungewiß, wie das bei jeder Schöpfung der Fall ist.
Der lange Weg durch die Instanzen der Materie beträgt, genau wie bei einer menschlichen Schwangerschaft, 9 Monate oder genauer 9 Tierkreiszeichen, die wiederum je einem Monat in unserer Zeit entsprechen.
Die Empfängnis des bereits existierenden Sohnes findet im Haus der Mutter statt, in dem sich Jupiter wie in eine Gebärmutter einnisten kann. Dieser Umstand wird von der Religion als unbefleckten, Empfängnis dargestellt. Die gesamte Entwicklung dieser Schwangerschaft führt dann durch die folgenden 9 Häuser und endet im Haus des Widders.
Das Zeichen Widder, bzw. das des Lamms, ist das Nacht-Domizil des Mars. Mars ist das Bild des Sohnes im allgemeinen. Jupiter dagegen verkörpert das Prinzip des Sohnes als Licht-, bzw. Lebensträger, der dieses in den 4. Quadranten der Welt der Erscheinung bringt, in dem der Widder das 3. Zeichen darstellt.
Das wiederum heißt, daß jeder Sohn und damit jeder geistige Sproß in der Materie dieses Ziel erreichen kann. Er wird ganz klein bei Null anfangen müssen, um sich dann bis in die höchsten Höhen des Menschseins entwickeln zu können.
Mars untersteht in der klassischen Astrologie außerdem die Zahl 9, die Zahl der Schwangerschaftsmonate. Auch die Schwangerschaft fängt bekanntlich bei Null, bzw. der Befruchtung an, und ermöglicht dann, daß ein voll entwickeltes und lebensfähiges Menschenwesen geboren werden kann. Auch dies ist ein Bild für den Weg des Geistes, bzw. des Sohnes, durch die Welt der Materie, bis er einen so hohen Entwicklungsgrad erreicht, daß er das Menschsein überwinden kann und zu einer höheren Ebene der Schöpfung Zugang findet.
Damit der Geist dieses Ziel auch erreicht, steht ihm auf allen 9 Abschnitten des Weges geistige Führung und Hilfe zur Seite. Der Sohn hat nämlich immer eine Verbindung zum Vater, da er das Leben selbst in sich trägt.
Ihm ist aber auch die Möglichkeit gegeben, die Dinge anzustoßen, um einen Vorgang ins rollen zu bringen. Daher verkörpert Mars das Prinzip der Impulsgebung, des Durchbruchs, des Ausbrechens und kann so jeden Geburtsvorgang einleiten.
Am Aszendenten findet dann endlich die Geburt des Geistes in die Ewigkeit statt. Diese Geburt ist gleichzeitig die Erlösung aus der Schwangerschaft bzw. aus der Gefangenschaft in der Materie. Die Erlösung selbst ist dann im Haus der Fische.
Wir finden demnach zwei wichtige Symbole des Christentums vor. Widder steht auch für das Lamm und, wie wir gesehen haben, damit auch für das Lamm Gottes. Das Zeichen Fische ist den Christen als Zeichen der Erlösung oder der „geistigen Wiedergeburt“ sehr geläufig. Jetzt wissen sie endlich warum.
Die Religion der Erlösung kommt ohne die tief im menschlichen Bewußtsein verankerten astrologischen Symbole der Erlösung nicht aus. Warum sollte sie es auch, die Symbole sind doch stimmig.
Und nun wieder zurück zum Jupiter.
In der Getrenntheit vom Ewigen Vater, gibt es nur noch die Hoffnung, daß der Sohn eines Tages sich auch wieder seiner Wurzeln erinnern wird und einen Weg einschlägt, der ihn in sein Vaterhaus zurückführt.
Hier liegt der tiefe Grund für die Tätigkeit des Menschen als religiöses Wesen, das seine Opfergaben bringt. Jupiters Entsprechungen sind im Schützen die Religion und der Priester und in den Fischen sind es das Opfer und das Heil. Der Sohn selber ist das lebendige Prinzip aller Geister in allen Lebewesen, das sich an ein Zuhause erinnert und sich nach diesem Hause sehnt. Die Erinnerung ist demnach eine männliche Komponente in einem weiblichen Milieu.
Der Weg zur Erlösung Jupiter wird dafür Sorge tragen, daß das Leben sich auf dieser Seite des Zeitlichen ausweiten wird. In seiner Funktion als Göttervater übernimmt er gleichsam dafür die Schirmherrschaft. Er wird seinen Beitrag dafür leisten, daß die olympische Flamme des Lebens heil durch die Nacht getragen wird, um den nächsten Morgen zu erleuchten. Jupiters Weg als Planet des Heils, ist damit auch schon vorgezeichnet.
Seit diesem Tag ist Jupiter der Planet der Freiheit für den Menschen und derjenige, der ihm eine Orientierung im Leben gibt. Mit ihm ist der Lebensweg durchaus begreifbar und macht einen plausiblen Sinn.
Jupiter als Planet des Heilens, des Wieder-Heile-Machens einer zerbrochenen Einheit, ist damit auch der Planet des Heilands, wenn dieses Wort sich überhaupt eindeutig von etwas herleiten soll.
Jeder Christ kennt die Aussage: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“
Sehen wir zunächst einmal von der Problematik ab, daß hier ein Alleinvertretungsanspruch formuliert wurde, und folgem den Sinn dieser Worte.
„Ich bin der Weg“ ist der Weg in der Materie durch die noch folgenden neun Häuser zum Aufstieg am Aszendenten im Haus des Widders, dem Haus des Lamms. Dieser Weg ist, da das Lebenslicht nicht sichtbar ist, wie eine neunmonatige Tragezeit des Geistes innerhalb einer Schwangerschaft zu begreifen. Die Mutter, die Materie, trägt das Leben in sich, ohne daß man es von außen erkennen kann.
„...die Wahrheit und das Leben“ bedeutet: ich bin aus dem Samen Gottes, des Schöpfers des 1. Tages im Haus der Fische, dem Haus der ewigen, nackten Wahrheit. Dort ist mein Vaterhaus oder mein Tages-Domizil. Dort bin ich als Same des Vaters bereits vom 1. Tage an angelegt gewesen, also von Ewigkeit her.
Es kann nur derjenige im Geiste wiedergeboren werden, der diesen neunmonatigen Reifeprozeß wie ich als Sohn absolviert hat.
Jedes Lebewesen hat den göttlichen Geistfunken in sich, der mit dem Sohn gleichzusetzen ist. Sonst würde oder könnte es nämlich gar nicht hier auf der Erde existieren. Daher gibt es nicht nur einen Sohn, sondern so unendlich viele, wie es Geistwesen gibt. Jesus hat also ein ewiges Prinzip verkörpert, das zum Heil führen wird.
Wir alle können daher auf der Erde diesen gleichen Weg gehen.
Es versteht sich von selbst, daß die Länge dieser neun Monate von Mensch zu Mensch recht unterschiedlich ausfallen kann, da es sich um ein Prinzip handelt, das jeden Zeitraum zuläßt. Das Zeitmaß liegt also ganz an jedem selbst. Wir haben nämlich auch die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. Diese erweisen sich dann oft als Umwege, was dann die effektive Zeit der neun Monate Schwangerschaft erheblich verlängern kann.
Es wird aber niemand verlorengehen, egal wie viele Ehrenrunde er auch immer drehen mag.
Jupiter ist nämlich der Planet der guten und durchaus frohen Botschaft für den Menschen, die da lautet:
Das Leben wird wieder in die Einheit zurückgeführt. Alles, was an Einheit zerbrochen oder von derselben abgebrochen ist, wird wieder, wie ein zerbrochener Spiegel, zu seiner neuen Ganzheit zusammengefügt werden.
Die Aussagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“, ist, nach all dem, was wir gerade gesehen haben, der Hinweis auf das grundlegende Prinzip der Schöpfung, das sich der Mensch bewußt machen soll, um seinen Weg des Lebens auch vollenden zu können.
Es liegt nun bei jedem von uns selbst, dieses grundsätzliche Prinzip der Schöpfung, was einem genetischen Code gleichkommt, einer einzelnen Person als Erlöser zuzuschreiben oder es einfach im göttlichen Bauplan dieser Welt zu belassen, was Sinn macht. Dem Prinzip macht ohnehin das keinen Abbruch.
Wichtig ist, sich bewußt zu machen, daß es dieses Prinzip überhaupt gibt.
Es besagt im übrigen auch, daß jeder für seinen Weg selbst verantwortlich ist. Die Verantwortung bei einer Institution abzugeben, funktioniert nicht. Denn diese kann niemals das Licht des Sohnes sein, der uns Führung anbietet. Auch wenn diese Institution von sich behauptet, stellvertretend für den Sohn hier auf Erden zu agieren. Erstens, wir brauchen gar keinen Stellvertreter, weil der Sohn bereits in uns ist, und niemand kann ihn dort vertreiben, und zweitens ist ein Stellvertreter nicht mit dem Original gleichwertig, und das Licht, das er verbreitet, gleicht daher eher einer geistigen Finsternis. Der Sohn ist mit uns Menschen auf der Erde, und zwar schon von Anbeginn der Zeiten, also noch bevor es uns als Menschen überhaupt gab. Wir haben über ihn, einen direkte Verbindung zum Vater. Alles ist von Anfang an wunderbar für uns Menschen bereitgestellt worden. Wir können, jeder für sich und unbeschadet, diesen Weg gehen. Wenn einige ihn in einer Gemeinschaft gehen, fühlen sie sich wesentlich sicherer. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß man letztendlich für sich selber verantwortlich bleibt. Außerdem kann derjenige, der lieber dem Herdentrieb folgt und damit das Risiko des einzuschlagenen Weges an die Gemeinschaft abtritt, sehr leicht vom Leitbullen oder Alphatier in die Irre geführt werden. Daß es dabei vielen anderen ebenso übel ergehen kann wie ihm selber, ist dann nur noch ein schwacher Trotz, hilft aber nicht wirklich.
In der Zeit nach dem Tode Jesu, kam es immer wieder zum Streit, ob Jesus auch tatsächlich der Christus, also der Erlöser sei. Diese Frage war alles andere als endgültig beantwortet. Paulus sorgte dann dafür, daß die Frage endlich vom Tisch kam.
Er sprach allen Menschen und aller Kreatur die Gottessohnschaft und damit das ewige Leben ihres Geistes ab und hob Jesus von Nazareth auf den Schild, als alleinigen Sohn mit allen dazu gehörigen Privilegien. Und nur, wer daran glaubte was ihm da erzählt wurde, solle das ewige Leben bekommen, also das, was er ohnehin schon seit Ewigkeiten besaß. Aber wer bitteschön wußte damals schon etwas über seine eigene Gottessohnschaft. Das Judentum hatte diesbezüglich keinerlei Vorarbeit geleistet, und so war es für Paulus ein leichtes Spiel, den Leuten etwas zu verkaufen, was sie schon längst besaßen. Und als man merkte, wie erfolgreich diese Strategie der Verdummung war, war es nur eine Folgerichtigkeit der Kirche, ihren Absolutheits- und Alleinvertretungsanspruch durchzusetzen.
Das göttliche Konzept der Erlösung ist am 4. Tage der Schöpfung an den Himmel geschrieben. Dort oben kann es niemand verbiegen, egal, welche Religion gerade die Meinungshoheit bei den Menschen ausübt.
Erlösung ist auch ohne jede Form einer etablierten Religion möglich. Vermutlich sogar wahrscheinlicher, mangels Massenhysterie, -dusseligkeit, -verdummung und/oder Nibelungentreue trotz intakter Gehirnwindungen.
Die frohe Botschaft dieses 4. Tages ist das Evangelium von dem gangbaren Weg des Geistes durch die Materie, beginnend mit dem Mineralreich, an dessen Ende ein Aufstieg in eine höhere geistige Sphäre möglich wird.
Die Sterne enthalten diese unzerstörbare Botschaft am Himmel.
Jupiter ist übrigens auch der Planet der Freiheit und der Fülle des Lebens.
Das Zeichen Schütze V und der Raum Um aus dem ewigen Quadranten in einen anderen übergehen zu können, bedarf es der Schaffung eines Raumes, der alles in sich aufnehmen kann, was sich in ihm ansiedeln möchte oder muß.
Dieser ist naturgemäß noch finster und leer, wie am ersten Tag.
Das Haus des Schützen, als erstes Haus im 2. Quadranten, ist das Haus, wo der Raum entsteht, den es bis dahin noch nicht gegeben hat.
In diesem mondhaften Domizil hat Jupiter eine materielle, aufnehmende und magnetische Komponente. Damit können alle Geister, die die Seite wechseln, in diesem Zeichen eine Herberge finden.
Hier kann Jupiter auch all das, was durch sein eigenes Verhalten zerbrochen ist und was bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und voneinander getrennt wurde, wieder zu einem Ganzen zusammenfügen und heilen.
Diese Situation ist dem Mythos von Isis und Osiris vergleichbar. Nachdem Osiris zu Tode gekommen war, wurden dessen Körperteile in tausend Stücke über das ganze Land verteilt. Vergleichbar einem zerbrochenen Spiegel.
Isis, die Mondgöttin, sammelt diese nun wieder auf der Mondseite zusammen und fügt sie zu einem Neuen Ganzen.
Schütze heilt die Wunden, spendet Trost, Zuversicht und Hoffnung auf bessere Zeiten und ist das Licht in der Finsternis.
Das Haus des Schützen bildet damit die erste Aufnahmestation für die Geister in der neuen Welt des Mondes. Astrologisch ist es das Haus für das Ausland, die Ferne und die Auswanderung. Es steht für die Überwindung von Krisen und ist damit wie geschaffen für die neue Situation.
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Das Leben, das sich im Haus des Steinbocks von seinem Ursprung und der Einheit entfernt hatte, um seinen eigenen Weg zu gehen, kann nun eine neue Bleibe in diesem Raum finden.
Es war die erste Auswanderung der Geschichte und fand bezeichnender Weise im Auslands-Zeichen/Haus Schütze statt.
Der neue Raum ist logischer Weise zunächst leer. Das Segment Fische am Anfang des Schützehauses zeugt davon, da Fische auch die Leere symbolisieren.
Dieser leere Raum ist nun in der Lage, alles in sich zu fassen, was aus dem rein geistig, ewigen Bereich des 1. Häuser-Quadranten in Richtung Materialisierung sich bewegen will oder muß.
Der Verdichtungsprozeß am MC war notwendig, um die ungeheure Menge an Energie, Bewegung, Licht und Spannung überhaupt von einem Bereich in einem anderen transportieren zu können. Gewissermaßen durch ein kleines schwarzes Loch im Zaun an der Grenze. (Grenze ist ein Synonym für den Steinbock und das MC.)
Der Raum ist wie ein Gefäß, das nicht auf die Welt begrenzt ist, sondern in dem der zukünftige Weltraum und was sich noch dahinter verbergen mag, eine Bleibe finden können. Dieser Raum ist deshalb aber nicht unendlich, schon weil er keinen Anfang hat, sondern grenzenlos und hat damit die Qualität des Ewigen, was wir am Segment der Fische im Schützen festmachen können. Damit wird verhütet, dass Dinge sich im Unendlichen verlieren könnten und so für das Leben verloren wären.
Im Normalfall der Entwicklung, und von der wollen wir hier immer ausgehen, um uns nicht in allzu großen Spekulationen und letztlich in der Unendlichkeit zu verlieren, wird für alle geistigen Sonnenkräfte und mondhaften Formenkräfte ein Raum geschaffen, damit sie sich weiter entwickeln können. Die Geister oder Söhne, sowie die Töchter, die die Seite wechselten, haben einen unvorstellbar kleinen Raum eingenommen, schon deshalb, weil es auf der ewigen Seite gar keinen Raum gab. Und dieses räumlich unvorstellbar kleine Konglomerat aus männlichen Lebensfunken und weiblichen Formkräften brachte nun eine ebenso unvorstellbare Ausdehnung zustande, die bis zum heutigen Tage anhält. Die gewaltige Ausdehnung nennen unsere Wissenschaftler den Urknall. Dieser vollzieht sich natürlich nicht im Aufnahmelager der Fische, sondern erfolgt im Wassermann-Segment, das auf die Fische folgt.
Der Steinbock, als 3. Segment im 1. Quadranten des Schützehauses, lieferte dazu die notwendige Zeit, die Natur-Gesetze und die Strukturen, nach denen dieser Vorgang abzulaufen hat, und bewirkt durch seine konzentrierende Kraft, daß die Expansion sich nicht im Unendlichen verliert. Er trennt nach gewohnter Weise die schweren von den leichten und die flüssigen von den festen Stoffen. Er stellt auch gleich einen Bauplan her, so wie das seine Art ist und bestimmt, was im Einzelnen zu tun sei. Diesen Plan übergibt er dann dem Schützen, der sich um die Organisation kümmern soll.
Schütze hat eine zentrifugale Kraft, die der zentrierenden Kraft des Steinbocks völlig entgegensteht. Nimmt man beide Kräfte zusammen, entsteht die Drehbewegung um ein Zentrum oder eine Achse. Man stelle sich einen Hammerwerfer vor, solange er den Hammer noch nicht weggeschleudert hat. Das Seil, an dem der Hammer befestigt ist, stellt die zentrierende Kraft des Steinbocks dar, die den Hammer zum Mittelpunkt ziehen will. Der Hammer selbst, steht für die zentrifugale Kraft des Schützen, die nach außen drängt. Da weder das Seil den Hammer zur Mitte ziehen, noch der Hammer davonfliegen kann, bleibt nur noch die Kreisbahn um das Zentrum, den Athleten, übrig.
Diese beiden Kräfte geben nun dem Ganzen den rechten Schwung und ermöglichen die Rotation und Kreisbahnen von Planeten und anderen Himmelkörpern.
Da das Zeichen Schütze diesen Tag beherrscht, wird auch diese Drehbewegung die herrschende Bewegung im neuen Raum sein. Durch die expansive Kraft bildet sich dann auch noch die Spirale als Grundform der Galaxien.
Damit ist ein großer Teil der Organisationsarbeit bereits geleistet.
Hier, im 1. Quadranten, findet im Kleinen eine Wiederholung des ersten Tages statt, als es hieß: Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Auch jetzt sind wieder die 3 Zeichen Fische, Wassermann und Steinbock maßgebend beteiligt, und es werden ein Himmel als Raum und eine Erde auf der materiellen Seite geschaffen.
Als kleine Story kann man sich das Geschehen in den ersten sechs Segmenten im Haus des Schützen in etwa so vorstellen:
Einem Fischer (wie immer beginnt es mit den Fischen) ist ein Ei ins Netz gegangen. Kommt der Wassermann vorbei und fragt den Fischer, was es damit auf sich hat. Dieser hat aber wie immer keine Ahnung und träumt weiter vom dem ganz großen Fang. Der Wassermann muß dann auch gleich mit diesem Ei herumexperimentieren. WOOMM – da fliegt ihm das ganze Ding um die Ohren. Wie der Zauberlehrling steht der Wassermann nun ziemlich hilflos da und ruft nach seinem Meister.
Der Meister, sprich, der Steinbock, kommt auch sofort und sorgt mit seiner Anziehungs- und Gesetzeskraft dafür, daß Ordnung ins Chaos kommt. Außerdem verfaßt er auch gleich einen Plan zur weiteren Bearbeitung, den er dem Schützen übergibt. Der fügt die zueinander gehörigen Teile wie bei einem Puzzle weiter zusammen und stellt der Anziehungskraft noch seine Fliehkraft entgegen. Jetzt kreisen große Mengen Materie um die Zentren des Steinbocks. Zur Weiterverarbeitung erhält der Skorpion den Auftrag, dem Ganzen und den Teilen eine gescheite Form zu geben. Skorpion ist begeistert, denn er matscht seit Kindheitstagen mit Vorliebe in der Eierpampe und kreirt Unmengen an Förmchen. Als er endlich fertig ist, möchte er sich dann bei der Waage beliebt machen. Die hat aber noch ganz andere Vorstellungen von Harmonie und Schönheit, als daß sie mit diesen vereierten Dingern zufrieden sein könnte. So werden dann zum guten Schluß die Kugeln richtig rund, die Kreisbahnen gleichmäßig und die Sonne scheint herrlich warm vom Himmel. Zusammenfassend läßt sich die Entwicklung in bezug auf die Entstehung des Weltalls im 1. und 2. Quadranten im Hauses des Zeichens Schütze so darstellen:
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M steht für: leerer Raum
N steht für: Urknall
Z steht für: Naturgesetze, Bauplan
V steht für: Rotation, Kreisbahn, Spirale - Organisation des auseinanderfliegenden Mineralreiches
C steht für: Vielfalt der Formen - Geburt und Vernichtung, auch ganzer Galaxien
X steht für: Ausgleich der Kräfte, Harmonie der Formen, Vereinigung und Gleichgewicht der Gegensätze
Im Haus des Schützen entsteht also der gesamte Welt-Raum mit seinen Galaxien, Sonnensystemen und Planeten, und da Schütze eine Affinität zu Bildern hat, dürfte hier auch das Abbild von der Welt im Ewigen zu finden sein. Ein weiterer Hinweis, daß Schütze auch mit der Religion zu tun hat und der Suche nach dem Sinn des Lebens und der verlorenen Einheit des Ewigen.
Es ist verständlicher Weise auch das Zeichen der Größe, der Ferne, der Ausdehnung und der Fülle des Lebens, auch mit all seinen Übertreibungen, sowie der Zuversicht, daß das Leben irgendwie weitergeht und sich die Einzelnen Teile des Lebens wieder zu einem Ganzen vereinigen lassen.
Im Folgenden werden die einzelnen Schritte aufgezeigt, so wie sie uns der Schöpfungsbericht darlegt.
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Das Licht erscheint in dieser Welt Der 1. Quadrant im Haus des Schützen V mit den Haussegmenten: Fische M, Wassermann N und Steinbock Z Am 4. Tage werden die Lichter am Himmel und die Sterne geschaffen. Das Ur-Licht, als Lebenslicht des 1. Tages, tritt als Sonne, Mond und Sterne in Erscheinung und wird konkret im Diesseits erfahrbar.
Das Licht erscheint hier also nicht als Leben aus dem Chaos, sondern ist an die Materie gebunden. Diese ist nun in ihren unendlichen Ausformungen die Trägerin des Lebenslichtes.
Damit wird an diesem Tage festgelegt, wie die Entwicklung hier in der Welt zu laufen hat, bzw. auf welcher Grundlage dies geschehen muß. Zu aller erst muß das Leben sich mit einer Materie verbinden, die noch keine erkennbaren Formgebilde hervorgebracht hat. Erst danach wird, entsprechend den gestiegenen geistigen Wünschen und Anforderungen und wohl auch durch ein sich weiter entwickeltes Organisations- und Strukturiertalent, eine konkrete Formenwelt, wie die der Sterne, herausgebildet werden können.
Das legt den Gedanken nahe, daß die Sterne, Planeten, Monde, Kometen und ähnliche Körper, mit Leben erfüllt sind, und nicht irgendwelche toten Klumpen im Universum darstellen, auf denen sich erst noch das Leben entwickeln wird, wenn die Voraussetzungen dazu günstig sind, so wie es unsere Wissenschaften behaupten, die immer noch davon ausgehen, daß Leben aus toter Materie entsteht. Das Leben ist ewig, unzerstörbar und zunächst völlig unabhängig von der Formenwelt, ebenso von Temperaturen, Gasen und anderen Elementen. Es war bekanntlich schon da, als es noch gar keine Formen im Diesseits gab. Leben entsteht nicht irgendwo im Diesseits, es ist von Ewigkeit her da. Es verbindet sich vorzugsweise mit den Formen, um in einer ganz bestimmten und zeitlich begrenzten Art und Weise mit ihnen wirken und seine Erfahrungen machen zu können. Dies wiederum fördert die Evolution der Geister, die das eigentliche Leben als Söhne Gottes verkörpern. Wir können daher getrost vom Geist der Erde, der Sonne oder des Mondes sprechen, ebenso vom Geist ganzer Systeme, wie dem Sonnensystem oder der Galaxien.
Diese schaffen für unzählige andere Geister die Voraussetzungen, das diese auf ihren Körpern oder innerhalb der Systeme eine Entwicklungschance bekommen. Auch das ist ein konkreter Teil der frohen Botschaft dieses 4. Tages, daß das Leben nicht verloren geht, sondern neue Wege zur Vollendung beschreitet.
Wir können daher sagen, daß das erste Naturreich, nämlich das der Mineralien, welches an diesem Tag geschaffen wird, auch der erste Träger des Lebens ist. Es steht ohnehin kein anderer Träger zur Verfügung. Das Lebens kann außerdem nicht warten, bis sich eine höhere Organisation in der Formenwelt entwickelt hat, in die es dann eintreten könnte, da es selbst den Motor darstellt, der jedwede Entwicklung erst ermöglicht. Das Leben, das aus dem Bereich des Ewigen kommt, muß das annehmen, was es hier vorfindet, etwas anderes ist nicht da. Das impliziert gleichzeitig, daß ohne Ausnahme alle Geistwesen, die auf dieser Seite der Materie erscheinen, ganz unten, quasi bei Null, ihren Entwicklungsweg beginnen müssen, um hier ihre ersten elementaren Erfahrungen machen zu können, die sie für ihre weitere Evolution benötigen. Dies ist eine ganz wichtige Erkenntnis aus den Ereignissen dieses Tages. Die Entwicklung des Lebens beginnt schrittweise von einem Nullpunkt, den wir i.allg. als leblose Materie bezeichnen. Erst wenn hier eine gewisse Sättigung an Erfahrungen erreicht ist, werden weitere Naturreiche notwendig, um den Erfahrungshorizont und den Entwicklungsstand der Lebensfunken erheblich ausweiten zu können.
Vorausschauend läßt sich jetzt schon sagen, daß die Erschaffung des Menschen erst nötig sein wird, wenn das Naturreich der Tiere nicht mehr ausreichend ist, um eine höhere Entwicklung der Lebensgeister zu gewährleisten.
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Im 1. Quadranten kommt es zur Anweisung „Und Gott sprach: es seien Lichter an der Fläche des Himmels, zu scheiden zwischen Tag und Nacht,
Fische M steht für: Und Gott sprach: es seien Lichter
Wassermann N steht für: an der Fläche des Himmels
Steinbock Z steht für: scheiden zwischen Tag und Nacht, - analog dem 3.Tag, wo die Erde vom Wasser geschieden wird
Im Segment Fische spiegelt sich das Licht des 1. Tages.
Im folgenden Segment Wassermann ist es der Himmel, und im letzten Segment des Steinbocks, ist es die Scheidung, die auch wieder eine Sache der Entscheidung ist.
Diese Entscheidung trifft aber dieses Mal Gott selber. Der neue und noch leere Raum muß zuerst einmal das ihm Bestimmte oder Zugewiesene aus dem 3. Tag aufnehmen, um es dann nach ewigem Vorbild zu teilen. Diese Teilung wird, da sie unter der Herrschaft des Schützen stattfindet, im großen Stil ausfallen, damit eine enorme Größe entfalten und sich außerdem noch expansiv auswirken.
Am Beginn können auch eine oder evtl. auch mehrere Explosionen stattfinden, mit diversen Kettenreaktionen, da der Wassermann diese Entsprechungen aufweist.
Der Steinbock liefert dazu die Gesetze, nach denen dieser Vorgang abzulaufen hat und durch seine konzentrierende Kraft, daß nach der Explosion sich die Masse zu Klumpen verdichtet. Durch seine Kraft, Dinge voneinander scheiden zu können, werden, analog zum 3. Tag, außerdem die festen von den flüssigen oder gasförmigen Elementen geschieden.
Wir stellen weiterhin fest, daß die Lichter als gleichwertig behandelt werden, was sie als dem Wassermann zugehörig auszeichnet.
An der Fläche des Himmels’ besagt zunächst, daß diese Lichter nicht direkt an die unteren Wasser gebunden sind, sondern in der Ausdehnung des 2. Tages beheimatet werden. Damit befinden sie sich auf der Ebene der Verbindung zwischen den Wassern. Sie sind demnach dem geistigen Prinzip zuzuordnen.
Nur deshalb werden sie eine Botschaft weitertragen können.
Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da das Licht ein geistiges Prinzip ist, und daher konsequent in einem geistigen Bereich angesiedelt wird, auch wenn es hier als ein Konkretes und an eine Form Gebundenes in Erscheinung tritt.
Aufgabe des Lichtes ist es, eine Unterscheidung möglich zu machen, so wie im Prinzip am 1. Tag, allerdings jetzt konkret zwischen Tag und Nacht, zwischen Geist und Materie, Einheit und Vielheit, Diesseits und Jenseits.
Licht schafft Bewußtsein und Weisheit, die es natürlich auch zu nutzen gilt, um die Entwicklung in die rechte Richtung voranzutreiben.
Schütze steht für die Weisheit und die Weite. Man kann große Entfernungen zurücklegen, ohne aber den geistigen Bezug zu den Dingen und Umständen zu verlieren.
Das Zeichen bzw. Segment Steinbock steht, wie bereits weiter oben erwähnt, für Maßstäbe, Werte, Gesetze, Objektives, von ganz Oben, von höchster Stelle und auch für Anweisung, Befehl, Richtlinie, Norm usw.
Die Sache des Schützen, des 4. Tages, ist es nun, auch die Naturgesetze, die gültigen Normen, für die Verbindung mit dem Ewigen herzustellen, daher ist hier im Schützen auch die Religion zu finden. Es ist auch ein Zeichen der Astrologen, wenn auch nicht das einzige, da hier der Tierkreis entsteht. Der entscheidende Hinweis auf die Astrologie erfolgt aber erst im nächsten Quadranten.
Werde Astrologe Der 2. Quadrant im Haus des Schützen V mit den Haussegmenten: Schütze, Skorpion und Waage Hier im 2. Quadranten findet unter dem doppelten Einfluß des Schützen, etwas ganz außergewöhnliches statt. Schütze, der durch seinen Domizil-Herren, den Jupiter, eine direkte Verbindung zur Einheit des 1. Tages hat, weil dort der Jupiter in den Fischen sein Tag-Domizil hat, ist das Zeichen, das stets nach dem tieferen Sinn einer Sache fragt.
Der Schütze ist damit in besonderer Weise geeignet, Zeichen und deren Inhalt oder Botschaft zu deuten. Allen Geschöpfen werden damit die Sterne als Orientierungshilfe gegeben. Das die Pflanzen und Tiere sich z.B. nach dem Mond richten, ist durchaus kein Geheimnis, auch wenn noch mehr Fragen offen, als beantwortet gelten dürften. Was weiß der Mensch eigentlich über die Wirkung der Gestirne auf Bakterien, Mikroorganismen oder auf Mineralien oder andere Dinge, die er für unmöglich hält, bloß weil er sie nicht versteht.
Hier im doppelten Schützen kommt es daher auch für den zukünftigen Menschen zur Aufforderung, die Sprache der Sterne zu verstehen und deren Botschaft zu deuten. Damit sind die Astrologie und die Astronomie, noch vor der Religion, die erste klar definierte Aufgabe für den Menschen.
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Im Texte heißt es: „... und sie seien zu Zeichen und Zeiten und zu Tagen und Jahren.
Und seien zu Lichtern an der Fläche des Himmels, zu leuchten auf die Erde und es ward also.“
Schütze V steht für: sie seien zu Zeichen und Zeiten und zu Tagen u. Jahren - entspricht einer inhaltlichen Bestimmung.
Skorpion C steht für: und seien zu Lichtern an der Fläche des Himmels, - analog zum 1. Quadranten, werden hier die Lichter zum Thema, werden platziert und erhalten ihre endgültige Form.
Waage X steht für: zu leuchten auf die Erde und es ward also, - analog zum 1. Quadranten, wird hier die Erde hervorgehoben, indem sie das Licht erhält.
„sie seien zu Zeichen und Zeiten“ stellt die Zeichen an erste Stelle. Die Sterne als Zeichen können uns Wissen über diverse Umstände vermitteln. Dabei geht es um die Qualität der eit. Wir sollen erst einmal die Qualität der fraglichen Zeit ermitteln, bevor wir eine wichtige Aktion starten. Denn alles hat seine Zeit. Laut Moses gibt es eine Zeit zu Diesem und eine Zeit zu Jenem. Wir haben also die Möglichkeit, unsere Entwicklung zu fördern oder durch Ignoranz oder Phlegma zu behindern. Es liegt an uns, die Zeichen der Zeit anhand der Sterne zu ermitteln. Dies ist bereits ein praktisches Beispiel für die Wertigkeiten, die wir im Alltag anlegen sollten. Zu allererst ist der geistige Aspekt einer Sache oder eines Umstandes zu erfassen. Erst dann kommt das Formale der Umsetzung. Also den ersten Stellenwert hat die Sonne und dann hilft uns der Mond bei der Realisierung.
Es gibt aber noch einen anderen Aspekt, den wir nicht außer Acht lassen sollten. Dieses „Zeichen und Zeiten“ deutet auf Intelligenz und damit Leben hin, das sich hinter oder in den Sternen verbirgt. Es spricht darüber hinaus nicht nur vom Leben innerhalb der Himmelskörper, sondern auch von den planetaren Systemen, in denen sich diese befinden. Ohne Intelligenz wäre die gewaltige Organisation des Weltalls wohl kaum zu bewerkstelligen, und Intelligenz ist nur dort anzutreffen, wo es Leben gibt. Die Lebensgeister haben damit ihre erste Bewährungsprobe im Diesseits bestanden. Sie sind in der Lage, sich in allen nur denkbaren Situationen und Umständen zu organisieren und aus einem nichtssagenden Klumpen Materie eine unendliche Formenvielfalt zu entwickeln. Dabei können sie auf ein Prinzip bauen, das quasi ein Grundbaustein des Diesseits ist, nämlich das der Polarität, so wie sie am 2. Tag geschaffen wurde. Dies wird in der Aussage deutlich, daß es ein Licht für den Tag und eines für die Nacht geben soll. Die Anweisungen Gottes werden, im Gegensatz zum 3. Tag, diesmal von den Geistern Eins zu Eins umgesetzt, auch das setzt Intelligenz voraus. Es bleibt ihnen diesmal auch gar nichts anderes übrig, denn sonst würden sie sich ihrer neuen Lebensgrundlage bereits zu Anfang der Entwicklung berauben. Den Weg durch die Instanzen müssen sie im übrigen erst noch kennenlernen.
Im Gegensatz zum ersten Tag, als es hieß, „Es werde Licht“, entstehen hier nun die physische Welt und das ihr eigene Licht, das uns bis heute am Leben erhält.
Zum ersten Mal wird hier im Text der Begriff Tage in Verbindung mit der Zeit gebracht. Diese Art des Tages sollte daher tunlichst nicht mit einem Schöpfungstag verwechselt werden.
Auch der Begriff „Jahre“ ist neu. Tage wie Jahre werden für die Erde vom Zentralgestirn Sonne abgeleitet. Die Sonne und das Licht des Geistes bleiben also die Grundlage des Lebens.
„zu Tagen und Jahren“ zeigt auch, daß hier die Rotation und die Kreisbahn der Erde angesprochen sind, denn aus diesen beiden Bewegungen entstehen Tage und Jahre.
Dem Schützen unterstehen damit die Rotation und die kreisende Bewegung im Kosmos.
Schütze sorgt für die kreisende Bewegung der Klumpen um ihre Zentren. Hier entstehen nun die Galaxien, Milchstraßen, Sonnen- und Planetensysteme. Steinbock gab die Gesetze, die Drehachsen und die Anweisungen, Schütze fügt nun alles um diese Achsen zusammen. Die überall im Kosmos zu beobachtende Form der Spirale, hat in der zentrifugalen Drehkraft des Schützen ihre Grundlage.
Skorpion bildet die Formen von Sonnen, Planeten und Mond aus und bringt diese in die rechte Formation, damit das ganze System funktionieren kann.
Eine Entsprechung des Skorpions ist auch der Schmied, also derjenige, der mit glühendem Eisen umzugehen versteht und dieses in eine Form bringt. Das Wasserzeichen Skorpion beherrscht das Feuer, das ist einmalig im Tierkreis. Skorpion steht daher auch für die Schmelze, die Verschmelzung, die Lava, den ausbrechenden Vulkan, und steht damit für Zustände, die eine Sache umformen oder transformieren können, damit sie gewissermaßen für eine Aufgabe als Form gußfähig sind.
Es ist das Zeichen, das aus Altem, etwas Neues hervorbringt. Ein Zeichen, daß mit Zwang und Leiden schafft.
Skorpion übergibt dann der Waage seine Kreationen, die aber für das Schönheitsempfinden der Waage noch viel zu grob geschmiedet und ungeschliffen sind. Sie sorgt daher für die (fast) perfekten Kugelformen der Sterne und die gleichmäßigen Kreisbahnen der Galaxien, Sterne und Planeten.
So sorgt sie für den harmonischen Ablauf des ganzen Geschehens, die Harmonie der Sphären, der Himmelsmechanik und für den Ausgleich der Kräfte, damit sich die Dinge die Waage halten.
Ganz perfekt funktioniert das zwar nicht, es gibt da immer wieder Irrläufer, wie Kometen, Asteroiden, oder ähnliches. Aber im Großen und Ganzen funktioniert es eigentlich perfekt.
Da dieses „... und es ward also“ in diesem Quadranten der Vorstellungen geschieht, entspricht das Gewordene auch Gottes eigenen Vorstellungen.
Dieser Quadrant steht auch für ein Gegenüber, eine Umwelt, einen Partner.
Gott schafft sich hier ein neues Gegenüber, das eine Beziehung zum ewigen Leben und damit zu ihm aufnehmen kann.
Dieses Gegenüber ist kein homogenes Ganzes, sondern besteht aus einer unendlichen Vielzahl an Formen, die mit den Geist- oder Lebensfunken eine zeitliche Verbindung eingehen.
Da der Geist beweglich und kreativ ist, kann er dann auch Anforderungsprofile an die Formen stellen, damit diese sich für seine Bedürfnisse eignen.
Die Fähigkeit zur Vermischung und Transformation, wie sie durch den Skorpion angezeigt ist, ist daher ein wesentlicher Bestandteil für die Entwicklung des Lebens in der Formwelt des Mondes.
Die Erde muß nun von Außen beleuchtet werden, da sie vom Lebenslicht getrennt in der Materie erscheint. Die Sonne, so wie wir sie kennen, ist jetzt nur noch ein schwacher Abglanz des ewigen Lichtes, mehr eine Erinnerung daran oder ein mattes Spiegelbild.
Durch die Bestrahlung von außen, wird das Licht auf dem Weg zur Erde gebrochen und es können jetzt auch die Farben auf der Erde erscheinen.
Eine kleine Abhandlung über die Körperfarben Über die Lichtfarbe wurde bereits am 3. Tage gesprochen, als ein Beispiel für das Licht des Lebens, seine Aufteilung in die 7 Regenbogenfarben und schließlich wieder deren Einsammlung im weißen Licht. Die Farblehre kennt aber auch die Körperfarben.
Körperfarben sind die Farben des Malers und alle Farben von Gegenständen, so wie sie uns erscheinen. Mischt man deren Grundfarben zusammen, vernichten diese sich gegenseitig und es entsteht Schwarz.
Bei den Lichtfarben ist es genau umgekehrt. Addiert man die Lichtfarben, so entsteht wieder ein weißes Licht.
Auch die Körperfarben sind natürlich ohne Licht nicht denkbar. Nur ist es bei ihnen so, daß ein Körper oder Gegenstand jede Menge Licht und damit Farbe absorbiert und uns dann nur noch in der Farbe erscheint, dessen Licht er reflektiert, gewissermaßen wieder hergibt oder nicht festhalten kann. Die Farbe eines Gegenstandes ist so gesehen immer nur ein kleiner Abglanz des tatsächlichen Lichtes, und damit ist (fast) alles, was uns hier auf Erden erscheint, auch immer nur ein schwacher Abglanz dessen, was es in Wirklichkeit ist. Die Wirklichkeit aber ist das Wesentliche, das Ewige hinter den Dingen. Astrologisch ist es im Quadranten von Fische, Wassermann und Steinbock anzusiedeln.
Man kann bei den Körperfarben sagen, je dunkler der Gegenstand oder die Erscheinung, desto mehr Licht und Leben wird verschluckt oder unterdrückt, je heller, desto mehr Licht und Leben wird abgestrahlt und dem Leben zur Verfügung gestellt.
Dieses Prinzip von Hell und Dunkel findet sich in Analogie zu Gut und Böse in der Religion wieder, und zwar in diesem Sinne durchaus zu recht.
Übrigens hat Steinbock, in dessen Zeichen die Brechung des Lichtes passiert, die astrologischen Entsprechungen zu Bruch, brechen, zerbrechen, sowie zu absorbieren, eisern festhalten und zur Farbe Schwarz, was nach diesen Erläuterungen wohl gut nachvollziehbar ist.
Das Licht der Eins, der Sonne wird gebrochen und auch absorbiert im Steinbock, wenn die Sonne auf ihrem Zenit (Zenit = 0° Steinbock) steht, auf ihrem höchsten Punkt, an dem sie das meiste und hellste Licht zur Erde schickt - um 12.00 Uhr mittags.
Das heißt übersetzt dann auch, das buchstäblich alles gebrochen auf der Erde erscheint und wir immer nur Teile des Ganzen erkennen können.
Von der Farblehre her gesehen, werden nun die Körperfarben das Übergewicht haben. Die Welt wird farbig und in unendlich vielen Farbnuancen und Schattierungen erscheinen.
Analog dazu haben die Farben des Lichtes ein verborgenes Dasein und zeigen sich an Gegenständen nur ab und an als flüchtige Erscheinungen. Im großen Stil sind sie jedoch täglich am Himmel zu sehen und besonders intensiv beim Morgen- oder Abendrot, oder auch beim Regenbogen. In jedem Fall immer dann, wenn das Sonnenlicht in irgend einer Art und Weise durchbricht und damit die matten Gegenstände dieser Welt umspielt.
Alles erscheint jetzt in irgendeiner Farbe, die aber immer nur einen verschwindend kleinen Teil des Farbspektrums darstellt. Die Körperfarben können vor allem niemals zu weißem Licht werden, sondern bestenfalls als weiße Farbe erscheinen - der schwache Abglanz des weißen Lichtes, vergleichbar dem Mondlicht zum Sonnenlicht.
Je mehr man aber die Farben miteinander vermischt, um so dunkler und unansehnlicher können sie werden, bis sie zum guten Schluß gänzlich als Schwarz erscheinen. Dann wird kein Licht und damit Leben, mehr reflektiert.
Dies ist durchaus ein brauchbares Bild für das Leben in diesem Quadranten der Formenwelt des Mondes. Je mehr die Vervielfältigung fortschreitet, die Dinge quasi aufeinandergetürmt werden ohne Verbindung zum Ewigen, desto weniger wird das Licht des Lebens durchscheinen können, und die Welt wird immer düsterer, statt licht und farbig. Mit Geld ist da nun mal nichts zu machen.
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Die Unterscheidung der Lichter Der 3. Quadrant im Haus des Schützen V mit den Haussegmenten: Jungfrau, Löwe, Krebs Im Text heißt es weiter: „Und Gott machte die beiden großen Lichter: das große Licht zur Herrschaft des Tages und das kleine Licht zur Herrschaft der Nacht, und die Sterne.
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Jungfrau m steht für: Und Gott machte / und die Stern - Merkur als Herr der Jungfrau steht allg. für Stern Löwe n steht für: das große Licht zur Herrschaft des Tages Krebs b steht für: das kleine Licht zur Herrschaft der Nacht Während im vorherigen Quadranten die Sache im Sinne des Schützen groß angelegt wird, wird sie hier im Sinne der Jungfrau differenziert ausgearbeitet, sprich, es wird entsprechend unterschieden.
Ursprünglich sollen 2 gleich große Lichter da sein, von zwei verschiedenen Größen ist jedenfalls keine Rede, – dann erscheint ein kleineres für die Nacht in Abhängigkeit vom größeren für den Tag, da das Nachtlicht nicht das ursprüngliche ist.
Da wir es hier mit dem Tag des Merkur zu tun haben, und Jungfrau gleichzeitig das Taghaus des Merkur darstellt, wirkt Merkur mehr im sonnenhaft, geistigen Sinne. Daher liegt auch das Übergewicht bei dem größeren Licht der Sonne, die auch im geistigen Sinne dem Tag entspricht. Die Nacht erhält dagegen das kleinere Licht, da hier ohnehin nur das Licht der Sonne reflektiert wird.
Jungfrau ist u.a. das Zeichen für Orientierung, Unterscheidungsvermögen, die Dinge sinnvoll und zweckmäßig zu gestalten.
Es wundert daher nicht, daß zwischen den beiden großen Lichtern unterschieden wird und der Mond das kleinere erhält. Dies erfolgt entsprechend ihrem Zweck und Nutzen. Das ist ökonomisch und zeigt eine gute Haushaltung. Alles Entsprechungen der Jungfrau.
Der geistige Aspekt ist dabei, daß die Sonne das Leben verkörpert und der Mond nur dessen Formen auf dieser Welt widerspiegelt. Daher muß das Leben das größere Licht erhalten.
Das Zeichen Löwe steht für das Leben, das Erleben, das Handeln und für Führung und Herrschaft. Hier hat die Sonne ihr Domizil. Damit steht Löwe eindeutig für das beherrschende, große Licht.
Das Zeichen Krebs steht für das kleine Licht der Nacht, da es vom Mond beherrscht wird.
So kann sich auch das hier noch nicht Erschienene entwickeln. Der Weg ist ihm dabei auch schon vorgegeben, da der Mond das Licht der Sonne reflektiert.
Wie bereits erwähnt, bedeutet Merkur im Jüdischen ganz einfach Stern, sowohl im Singular, als auch im Plural. Seine Entsprechungen in der Jungfrau sind u.a.: Zersplitterung, Bestandteile, kleine Dinge, sich im Detail verlieren, aber auch Ordnung und Sortierung.
Die Sterne erscheinen gegenüber den Lichtern von Sonne und Mond sehr klein und sind wie die unendlich verstreuten Splitter eines zerbrochenen Spiegels über den ganzen Himmel verteilt.
Daher muß man, will man die Orientierung nicht verlieren, Ordnung schaffen.
Merkur hilft dabei zu gliedern, zu differenzieren, messen und zu sortieren.
So können wir aus der Vielzahl der Sterne die für uns relevanten erkennen und nutzen.
Mit Merkur im Schützen erlangen wir so die Einsicht in die Ordnung der Dinge – im Inneren wie im Äußeren, und lernen zu unterscheiden. Der Tierkreis mit seinen Wandelsternen kann jetzt entdeckt und vom anderen Himmel unterschieden werden. Er ist nur ein Bestandteil am Himmel, aber von großen Nutzen für die Einsicht in die Schöpfung.
Augen unterstehen astrologisch Sonne und Mond, den Lichtern am Himmel. Beobachtung untersteht dem Merkur. Auge hat mit Sehen, Sicht und Einsicht zu tun, ein Licht geht uns auf, vor allem dem, der Augen hat zu sehen und der dann genau hinschaut.
So wie Merkur im Schützen Führung anbietet, bieten jetzt auch die Sterne eine Führung auf dem Weg des Lebens, da sie uns eine Botschaft des Ewigen und eine Orientierung im Hier und Jetzt sein können.
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Die Zweiheit als Licht Der 4. Quadrant im Haus des Schützen V mit den Haussegmenten: Zwillinge, Stier, Widder Im Text heißt es weiter:
„Und Gott setzte sie an die Fläche des Himmels, zu leuchten auf die Erde. Und zu herrschen am Tage und in der Nacht, und zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis, und Gott sah, daß es gut war.
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Und es ward Abend und Morgen: der 4. Tag“ Der Tagesherrscher Merkur betont durch sein Nachthaus die Zwillinge, besonders stark das Wesen dieser Zwillinge. Diese zeigen an, daß das Leben hier im Diesseits ein doppeltes bzw. zwillingshaftes ist, mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite, einer Tag- und einer Nachtseite. Daher herrschen die Sterne über Tag und Nacht, und scheiden zwischen Licht und Finsternis. Auch die Zeichen Stier und Widder in diesem Quadranten müssen von ihren beiden Seiten betrachtet werden, um sie als Ganzes zu erfassen. So steht Stier für alles Bestehende, Substantielle oder Stoffliche. Wer dies nur von der äußeren Seite des Anscheines begreift, erfaßt die Welt auch nur einseitig, materiell. Beim Widder ist es das gleiche, da er für das Erscheinen in dieser Welt steht. Man sollte jedoch nicht die Welt nur am äußeren Schein messen.
Schütze, als übergeordnetes Zeichen, gibt die Einsicht in die Dinge, die Sicht aus höherer Warte. Und Merkur, als Schöpfungsprinzip, gibt dem Intellekt seines Zeichens Zwillinge die Möglichkeit, hinter der äußeren Fassade der Welt, die Ewigkeit ins Kalkül einzubeziehen.
Zwillinge v steht für: Und Gott setzte sie.../am Tage u. in der Nacht-Doppelheit der Realität/ Gott sah, daß es gut war / Tag Stier c steht für: an die Fläche des Himmels/ (zu leuchten)auf die Erde / zu herrschen in der Nacht / es ward Abend Widder x steht für: zu leuchten...../zu herrschen am Tage / es ward Morgen
Der 4. Quadrant ist der Quadrant des Stofflichen, der Zahl 4, des realen Erscheinens in der Materie und damit des Weiblichen oder auch der der Töchter.
Hier erscheint das Weltall nun konkret mit seinen Galaxien, Milchstraßen und Sonnensystemen. Damit findet auch der Tierkreis mit seinen Lichtern und Planeten hier seine Vollendung.
Alle Funktionen, die vorher bereits angesprochen wurden, werden hier noch einmal aufgeführt bzw. angesprochen, vergleichbar einer letzten Überprüfung vor der Premiere.
Zwillinge steht für „ein Zeichen geben“, etwas anzeigen, erzählen, darüber reden, egal, ob es sich dabei um irgendwelche Inhalte handelt oder um Zeiten, Gewichte, Längen, Volumen.
Damit können jetzt die Sterne zu „Zeichen und Zeiten“ sein, so wie das bereits angekündigt wurde. Merkur, als der Herr dieses Tages und gleichzeitig der Zwillinge, seinem Nachtzeichen, hat hier die dominante Position, die Dinge auch körperlich dingbar und sichtbar zu machen.
„...und Gott sah, daß es gut war“.
Der 4., als der Quadrant des Stofflichen und der Erscheinung, zeigt an, daß das, so wie es in Erscheinung tritt, gut war.
Etwas differenzierter betrachtet:
Entsprechend den Zwillingen ist es gut, daß das Leben in Doppelheit angelegt ist, um zwischen dem Licht und der Finsternis unterscheiden zu können, aber auch, um die männliche Seite im Verborgenen lassen zu können und nur die weibliche, die Nachtseite der Töchter, zu zeigen.
Jupiter, der das Licht ins Diesseits gebracht hat, ist in den Zwillingen in seinem Exil. Dies ist dem Nacht-Domizil vergleichbar. Er wirkt damit auch hier auf der materiellen Ebene und läßt das Licht als etwas Konkretes erscheinen, obwohl es ewigen Ursprungs ist. Durch den Sohn Jupiter sind beide Seiten des Lichtes hier im Diesseits möglich. Gott kann daher mit seinem Sohn zufrieden sein, und er „sah, daß es gut war“.
Das Zeichen Stier zeigt, daß die Materie hier erscheint, damit die weibliche Seite sich entwickeln kann. Durch den erhöhen Mond im Stier, wird aber auch die Sonnenseite, der Lebensfunke, in der Materie weitergereicht, denn der Mond muß auf sonnenhafte Weise wirken. Das Bild der Arche, die das Leben in ihrem Inneren vor äußeren Einflüssen schützt und über die Zeit rettet, ist hier durchaus verwendbar.
Im Widder hat der Geist dann die Gelegenheit, sich innerhalb der Materie durchzusetzen. Hier ist die Sonne erhöht und kündet vom Sieg. Die Sterne werden durch ihre Zeichen den Geistern den Weg aus dem Gefängnis der Materie, der Schwere und der Finsternis weisen. In diesem Sinne strahlt das Licht der Sonne und der Sterne jetzt von oben auf die Erde.
Jupiter sorgt für das Licht im Diesseits, indem er das olympische Feuer hier entzündet hat.
Und es ward Abend und Morgen: der 4. Tag
An diesem Tage geht der Weg über die Mondseite zur Sonnenseite des Lebens. Der Tag verbindet beide miteinander.
Der 4. Tag enthält dies als Botschaft.
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Der Tag des Jupiter j – der Donnerstag auch der Tag des Gottes Donar Der 5. Schöpfungstag im Haus des Skorpions C Die Sonne befindet sich in dieser Phase von 14.00 – 16.00 h genau zwischen ihrem Zenit und ihrem Untergangspunkt. Ein Aufenthaltsort, der beiden Seiten gerecht werden muß. So wie das auch am 2. Tag der Fall war, als die Wasser oben von den Wassern unten getrennt wurden, aber beide als gleichwertig und notwendig für jede Entwicklung anzusehen sind.
Hier ist es jetzt das Naturreich der Tiere, das geschaffen wird, um sich zu entwickeln.
Es erscheinen die beweglichen Tierformen für das Leben, die den gesamten Raum von unten bis oben ausfüllen.
In der Tiefe werden die Fische genannt und oben am Himmel die Vögel. Dazwischen, also an Land, gibt es bisher noch nichts.
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Der Jupiter j als Schöpfungsprinzip Jupiter, als einer der Hauptverantwortlichen für die jetzigen Umstände, steht für die Verbindung der äußeren Formen mit ihrem Wesenskern. Diese beiden Pole in jedem Lebewesen, sind durch Jupiters Domizile im ewigen Quadranten und in diesem Quadranten angezeigt. Daher ist er auch der Planet des Heilens, ist derjenige, der dafür sorgt, daß die Verbindung zum Ewigen nicht abreißt. Und selbst dann, wenn dieses doch geschehen sollte, ist es seine Aufgabe, die Verbindung wiederherzustellen. Jetzt leistet er genau die Arbeit, die er am 3. Tag als Lichtträger hätte erledigen sollen – aber dann wäre ja die Welt, so wie sie heute ist, niemals entstanden.
Jupiter sorgt nun für das Wachstum, die Fülle, die Ausbreitung und den Reichtum des Lebens in all seinen Ausformungen und dafür, daß der gesamte Lebensraum ausgefüllt wird. Diese Aufgabe hatte er auch seinerzeit hervorragend beherrscht und es gibt eigentlich gar keine Veranlassung, sie einem anderen zu überlassen, da sie auch jetzt bei ihm in guten Händen ist.
Als Lichtträger im Ewigen, ist ihm der Umgang mit dem Licht auch auf dieser Seite wohl vertraut. Nur kümmert er sich jetzt um das Licht der vielen anderen, statt nur im eigenen Licht zu glänzen. Er trägt dieses Licht bis in die tiefsten Tiefen des Skorpions, also dorthin, was man später einmal die Unterwelt, die Teufe oder Tiefe nennen wird, wo die Teufel ihr Dasein fristen. Und wenn es noch tiefere Schichten geben sollte, wird Jupiter auch dorthin das Licht tragen. Dem Prinzip macht das keinen Abbruch.
Jupiter, als Herr dieses Tages, gibt uns auch einen Hinweis, warum es überhaupt zu den Formen des Lebens gekommen ist.
Er befand sich am 3. Tag im Steinbock in seinem Fall, und damit im Wechsel aus den Gefilden der oberen Wassern in die der unteren.
Jupiter steht u.a. für Einsicht in die Dinge, auch für die große Übersicht, den Weitblick, und, wie bereits schon mal erwähnt, für die Ausdehnung. Durch seinen Fall steht er der magnetischen Seite des Saturn näher als gewöhnlich und ist entsprechend anfällig für diese.
Saturn steht für Mangel, Einengung, Verzicht, Stillstand, Erstarrung.
Es gibt daher einen Mangel an Einsicht, und statt eines weiten, gibt es nur einen sehr begrenzten Überblick. Statt einer großen Ausweitung, gilt dies hier nur sehr eingeengt und kann sogar völlig zum Stillstand kommen und in der Erstarrung enden.
Die Verselbständigung der Entwicklungskraft am 3. Tag, die keinerlei Einsicht in die Zusammenhänge des Ewigen zeigte, hätte demnach Stillstand oder Erstarrung in diesem Quadranten bedeuten können. Um der Entwicklung und dem Leben aber eine Chance zu geben, wurden der Raum, die Zeit und die vielfältige Ausformung des Lebens ermöglicht.
Jupiter ermöglicht an diesem Tag allen Geistern einen neuem Lebens- und Entwicklungsraum, indem er das neue Naturreich der Tiere ermöglicht.
Die Tiere dieses Tages, die auch in der Psychologie für die unerlöste Form des Lebens stehen, erfahren damit gleichzeitig, daß es auch für sie eine Weiterentwicklung und Vollendung geben wird und am Ende des Weges eine Erlösung aus der Entwicklung und damit eine Vollendung steht. Die ersten Formen von Erlösung haben die Geister bereits erfahren können, als sie die Gelegenheit nutzten, um aus dem Naturreich der Mineralien ins Reich der Pflanzen aufzusteigen. Nun kann sich die Entwicklung oder Evolution auf die nächst höhere Ebene begeben und diese voll entwickeln.
Da alle Geister bei Null anfangen mußten, wissen sie diesen Aufstieg durchaus zu schätzen.
Die Vielfalt der Formen des Lebens Zur Vielgestaltigkeit der Formen bedarf es zweier Voraussetzungen. Erstens, es muß einen enormen Reichtum an unterschiedlichen Wesen geben und zweitens, diesen muß eine maßgeschneiderte Form angepaßt werden können, eben, damit sie ihre Wesensform auch leben können.
Da der Mond generell für die Formenwelt zuständig ist, wird er auch in diesem Fall gefordert sein müssen. Und um dieser speziellen Aufgabe gewachsen zu sein, nimmt er hier im Haus des Skorpions seinen kosmischen Zustand des Falls ein.
Beim Fall befindet er sich nämlich in einem Wechsel von seiner Tages- auf seine Nachtseite. Damit nimmt seine Wirkung im Geistigen ab und die im Stofflichen zu. Die geistigen Formen können so problemlos in die stofflichen oder körperlichen Formen schlüpfen.
Der Mond fungiert hier gewissermaßen wie ein Schuhanzieher, der es dem Fuß erleichtert und teilweise auch erst ermöglicht, in dem passenden Schuh Platz zu nehmen. Und wer den passenden Schuh hat, wird neue Erfahrungen machen können und letztendlich sein Pflanzendasein ablegen, um in den höheren Entwicklungsstand der Tiere vorzustoßen zu können.
Die Entwicklungskraft des Mondes erzeugt auf die eben beschriebene Weise für jeden Geist ein passendes Kleid oder eine materielle Form in einer großen und bunten Vielfalt.
Man sollte sich aber nicht von der Vielfalt und Großartigkeit der Formenwelt täuschen lassen, denn, egal wie groß die Vielfalt durch die Entwicklungskraft vorangetrieben wird, und wie differenziert und einfallsreich auch immer die Formen dieser Welt gestaltet sein mögen, sie sind immer nur der äußere Anschein einer dahinterliegenden verborgenen Geistigkeit. Sie stehen immer nur im Dienste eines höher entwickelten Geistes und damit Bewußtseins, als sie es selber sind. Ohne das Leben der Sonne, der Zahl 1, sind diese nur hohle oder leere Hülsen, ohne irgend einen Sinn und Zweck, ganz zu schweigen von einer, wie auch immer gearteten, Bedeutung.
Daher nennt der Inder diesen äußeren Anschein der Welt auch „Maya“, was soviel wie Illusion und Täuschung bedeutet, und trifft damit durchaus den Kern der Sache.
Jupiter, als Herr der Fische, steht für die Wirklichkeit hinter allen äußeren Dingen.
Als Tages-Herr der mondhaften Tierformen zeigt er, daß die Betrachtung der äußeren Formen, auch wenn sie einem viel Freude bereiten, keinen wirklichen Halt im Leben bieten und letztlich nur Enttäuschung bringen werden, wenn man den Wesenskern dahinter nicht erkennt.
Der Gemeinschaftsgeist der Arten Fast alle Lebensformen bilden in ihrer Vielfalt wiederum Arten, die in einer Gemeinschaft oder Sippe zusammenleben wollen und zum Teil auch müssen. Diese bilden dann gleichzeitig die Vielfalt des Bestandes des gesamten Lebens auf der Erde. Ob wir nun die vielen Arten der Fische uns vor Augen führen, die in mehr oder weniger großen Schwärmen die Meere bevölkern, oder ob es die Vogelschwärme am Himmel sind, die sich von Zeit zu Zeit bilden, spielt im Grunde keine Rolle. Fest steht, daß alle Lebewesen einer Gemeinschaft bedürfen. Die Unterschiede liegen also lediglich in Anzahl, Dauer und Häufigkeit des Gemeinsamen. Denn auch der Einzelgänger bedurfte einer schützenden Gemeinschaft, bevor er einem Leben in Einsamkeit gewachsen ist. Damit dieses Gemeinschaftsprinzip realisiert werden kann und Bestand hat, tritt nun die Venus in ihrem Exil auf den Plan. Diese Venus ist die des Zeichens Stier, in dem die Gemeinschaft und der Bestand allen Lebens verankert sind. Im Stier hat sie außerdem ihr Vaterhaus und weiß um den geistigen Hintergrund allen Lebens auf der Erde. Diesem Geist verhilft sie nun, sich als Gemeinschaftsgeist fest zu manifestieren. Dieses ist, wie wir wissen, für das Überleben hier auf dem Planeten von großer Bedeutung und meistens sogar unverzichtbar. So sichert Venus in ihrem Exil den Bestand der Geister in ihren Lebensformen.
Das Haus des Skorpions sorgt außerdem für die feste Verbundenheit der Gruppenmitglieder. Es macht die Einzelnen fähig, für die Gemeinschaft zu sorgen, zu kämpfen und sich sogar, wenn es notwenig erscheint, zu opfern.
Skorpion sorgt bekanntlich auch für die Ausscheidung, und damit, in Entsprechung zur Venus, auch die aus einer Gemeinschaft.
Wenn ein Wesen dem vereinbarten Gemeinschaftsprinzip oder dessen Anforderungen nicht mehr entspricht, weil sein Körper kraftlos oder krank ist, kann es seinen Schutz durch die Gemeinschaft verlieren und so schnell zur Beute von geeigneten Räubern werden. Wir kennen das alles als die Gesetze der Natur, die keine Ausnahme macht und keine Gnade kennt.
Nur der Mensch, der am folgenden Tag auf den Plan tritt, wird die Freiheit der Entscheidung bekommen, sich für andere einsetzen und Hilfe leisten zu können.
Der Kampf um die Erhaltung der Art Auf Erden zu erscheinen, ist eine Sache. Auf Erden aber auch bleiben zu können, eine ganz andere. Daher ist die Erhaltung der Art unabdingbar mit dem Leben hier auf der Erde verbunden. Wer sich nicht durchsetzen kann, wird weniger werden und schließlich ganz verschwinden. Damit die Arten sich erhalten können, brauchen sie also Kampfgeist, Selbstbehauptungswillen und Durchsetzungsfähigkeit Daher ist an diesem Tage der Mars anwesend.
Im Skorpion hat er sein Tages-Domizil und wirkt damit auf der geistigen Seite. Demnach steht hier nicht so sehr das egoistische Einzelinteresse im Vordergrund, sondern der Einsatz für die Erhaltung der Art. Damit ist gewährleistet, daß die Nachkommen eine Chance haben und die Evolution ungehindert fortschreiten kann.
Mars, der alte Kämpfer, verhilft aber auch den Arten, sich mit aller Zähigkeit gegen die Widerwertigkeiten des Daseins zu behaupten.
Der Himmel als Transformator Ob eine Höherentwicklung eines vorherigen Lebenszustandes möglich ist oder nicht, wird nicht auf der Ebene der Lebensformen entschieden werden können, da die Form nur ein Werkzeug eines geistigen Wesenszustandes ist. Sie ist damit natürlicher Ausdruck desselben.
Die Entscheidungshoheit verbleibt also immer auf der geistigen Eb ene. Diese Instanz zur Höherentwicklung wird hier nun durch die Anwesenheit des Uranus abgedeckt.
In seiner Erhöhung stellt Uranus seine höchste geistige Wirkung dar. Ihm werden daher auch die höher entwickelten Lebensformen zugeschrieben. Das Bild dafür sind die Vögel, die an diesem Tag erscheinen. Uranus, der Himmel, wird an diesem Tag eine geistige Form kreieren können, die einen Himmel im Sinne des Skorpions darstellt. Dieser Himmel dient dann der Schulung zur Weiterentwicklung und Transformation der Geister. In den Reichen der Mineralien und Pflanzen gab es eine solche Nachhilfe noch nicht. Wäre vermutlich auch gar nicht angenommen worden. Ein gewisses Mindestmaß an Bewußtsein ist wohl unumgänglich dafür.
Jetzt kann die Entwicklung sich ebenfalls entwickeln, was eine Beschleunigung der ganzen Evolution zur Folge hat. Beschleunigung bedeutet natürlich auch, mehr Erfahrungen machen zu können.
Die Unterwelt Im Reich der Mineralien gab es noch kein Oben oder Unten. Das ist eine neue Errungenschaft des Tierreiches. Dieses Oben und Unten stellt aber nicht nur die Räume für höhere und niedere Formen des Lebens zu Verfügung, das ist eigentlich etwas Selbstverständliches, sondern hier ergibt sich eine neue Dimension für die Entwicklung. Oben und Unten ist auch gleichbedeutend mit Hell und Dunkel, Aktiv und Passiv, Lebenswillen und Verzagtheit und weiterer Gegensatzpaare des Lebens, wie z.B. die Welt unter der Welt. Jetzt haben wir eine Unterwelt. Hier im unterirdischen Haus des Skorpions, der Unterwelt, können auch unterdrückte Formen eine gewisse Zeit lang eine Bleibe finden. Dies sind zunächst diejenigen, die bereits ins obere Leben traten, wenn auch oft nur kurz, und die dann mit Macht wieder zurückgedrängt wurden, und wo sich dann die Frage ergibt: wohin denn mit ihnen?
Diese finden über den Mond ihren Zugang in die Unterwelt. Durch seinen Fall im Skorpion kann er diese von oben nach unten, oder von der Tages- in die Nachthälfte wechseln lassen, sie aber nicht wieder herausholen. Das erledigt dann irgendwann der Herr der Unterwelt, der Pluto, mit seiner enormen Schubkraft, die aber erst mit dem 10.Tag ihre volle Wirkung entfalten kann.
Das Haus des Skorpions C Skorpion, als Haus dieses Tages, steht für die Transformation des Lebens. Darunter darf man mindestens zwei elementare Dinge des Lebens verstehen. Zum Einen die Geburt, als das „in-die-Welt-gestoßen-werden“ und zum anderen das Sterben, als das „aus-der-Welt-gestoßen-werden“, inklusive aller Veränderungen im Laufe des mehr oder weniger langen Aufenthaltes in der derzeitigen Lebensform. Die Geburt, wie auch das Sterben unterstehen dem Skorpion! Das besagt natürlich zu aller erst, daß die Lebensformen dem Prozeß von Geburt und Tod unterworfen sind.
Außerdem unterstehen dem Skorpion die Gene und damit jede Mutation, Genmanipulation und alle evolutionären Prozesse.
Die Entwicklung der Arten durch die Evolution, bezieht also aus dem Skorpion ihre Kraft. Mars als Herr im Skorpion, ist damit auch der Herr über Leben und Tod. Venus sorgt in diesem Exil für die Artenvielfalt, und Jupiter sorgt dabei für die größt mögliche Ausbreitung.
Jupiter hat hier aber auch schon Stellung bezogen, um in Zukunft den Menschen einen Blick in die Tiefe zu ermöglichen, die der Skorpion bereithält. Er sorgt dann dafür, daß es Einsicht in die Zusammenhänge der Entwicklung gibt. Etwas, was es bisher noch nicht gegeben hatte. Warum kommt was zustande? Wohin entwickelt sich was? Was ist der Sinn des Ganzen?
Diese Einsicht wird auch eingefordert werden und sogar die gesamte weitere Geschichte ab dem 6. Tag entscheidend bestimmen.
Vom Skorpion zum Adler Skorpion, als das Zeichen der Transformation, hat neben dem Symbol des Skorpions auch noch das des Adlers. Eine bemerkenswerte Mischung, da diese beiden gegensätzlichen Symbole zunächst gar nicht in Zusammenhang zu bringen sind.
Hier hilft uns ein Blick auf die anwesenden Planeten im Zeichen Skorpion.
Uranus steht im Skorpion in seiner Erhöhung.
Der Adler ist ein Symbol für den Wassermann und seinen Planeten, den Uranus. Damit wäre die Zuordnung kurz und bündig erklärt. Uranus, der Himmel, stellt also die höhere Sphäre der Geister im Skorpion dar. Daß er hier einen Himmel installiert hat, wurde ja bereits erwähnt.
Im Skorpion und dessen Haus sind demnach zwei extreme Zustände vorhanden. Ein Himmel und eine „Hölle“, als ein oberer und ein unterer Entwicklungsstand. Die Symbole dafür sind der Adler und der Skorpion mit dem Stachel.
Im Symbol verweist die nach unten gehende Linie mit dem abschließenden Pfeil, auf den Abstieg in einen unteren Bereich der Unterwelt. Gleichzeitig symbolisiert der Pfeil aber die Möglichkeit, dort wieder herauskommen zu können. Der Pfeil ist ein Symbol für einen Impuls und die eigene Initiative. Diese wiederum unterstehen dem Männlichen in uns, das aus sich selber aktiv sein kann. Der Mars hat diesen Pfeil daher auch in seinem Symbol. Das Zeichen des Skorpions zeigt damit auch in seinem Symbol, wie der Phönix aus der Asche aufsteigt.
So wird jede Schwäche, die einem Wesen das Überleben hier im Diesseits zum Verhängnis wird, im Skorpion aufgearbeitet, um einen neuen, lohnenden Versuch starten zu können.
Man ahnt schon, daß auch hier bereits für den Menschen vorgesorgt wird.
Unsere Verstorbenen, die im allg. noch einige Inkarnationen vor sich haben dürften, finden hier im Himmel des Skorpionhauses ihre Bleibe als lebendige Geistwesen.
Technisch gesprochen, nimmt der magnetische Pol des Himmels die Verstorbenen auf. Das Magnetische ist schließlich anziehend und festhaltend. Nun beginnt ein Transformationsprozeß, der religiös formuliert auch ein Läuterungsprozeß sein kann, um die Wesen zu höheren Ebenen des Lebens tauglich zu machen. In diesem Prozeß wird sicher auch das alte Leben reflektiert und es wird im nachhinein verständlich. Der himmlische Psychologe wird’s schon richten. Nachdem ein Wesen gewissermaßen hochtransformiert wurde und eine höhere Stufe der Entwicklung erreicht hat, kann es vom elektrischen Pol des Himmels dann ausgestoßen werden. Dieser Ausstoßungsprozeß sorgt für eine neue Geburt, bzw. Inkarnation und Skorpion ist der Raum oder der Kreissaal der Inkarnationen.
Stellt sich noch die Frage: Und warum kommen die Verstorbenen nicht in den Himmel des Ewigen, des 1. Quadranten? Antwort: Weil sie mit ihren Inkarnationen noch nicht fertig sind. Erst wenn sie den Kreislauf von Geburt und Tod hinter sich lassen, steht ihnen der Himmel des Ewigen offen. Der Kreislauf von Geburt und Tod und die Möglichkeit seiner Überwindung werden hier im Skorpion durch seine beiden Symbole dargestellt. Für die Überwindung steht natürlich der Adler, die Form des Uranus, des Himmels, der sich dann mit dem Himmel im Ewigen kurzschließen kann.
Eigentlich ist das alles ganz einfach und logisch aufgebaut – nach einem göttlichen Bauplan.
Der 1. Quadrant im Haus des Skorpions C mit den Haussegmenten: Fische M, Wassermann N und Steinbock Z
Hier im 1. Quadranten des Skorpionshauses kommt es zu einer neuen Schöpfung im kleinen: die Formen für das bewegliche Leben sollen nun geschaffen werden.
Der Schöpfungsvorgang ist der gleiche, wie wir ihn bereits bei den ersten Tagen des Schöpfungsberichtes kennen gelernt haben.
Er beginnt mit den Fischen. Diese stellen hier die noch nicht vorhandene Form dar, das Formlose, denn die Formen sollen ja erst noch geschaffen werden. Fische ist also der formlose, chaotische Zustand des Lebens. Das „es werde Licht“ in den Fischen des 1. Tages, ist die Erschaffung des Lebens. Dieses Leben, das im Großen bereits geschaffen wurde, muß aber hier im Diesseits im Kleinen am 5. Tag noch eine Bleibe finden. Daß dies in unglaublicher Anzahl geschehen kann, garantiert der Tagesherrscher Jupiter, der gleichzeitig sein Tages-Domizil in den Fischen hat. Jupiter steht für Ausdehnung und Fische für das Grenzenlose. In dieser Kombination steckt die größt mögliche Zahl im Diesseits, jenseits aller Vorstellungskraft. Dadurch wird auch Geistern, die in Zukunft den Weg durch die Materie gehen, immer eine Lebensform im Diesseits ermöglicht.
Der Wassermann kann nun aus den Fischen das Leben schöpfen und ihm eine höhere oder niedere Form geben, analog zu den Wassern oben und den Wassern unten.
Im Steinbock wird dann zwischen den Geistern klar unterschieden und es wird eine Hierarchie gebildet. Hier wird auch, analog zum 3. Tag, daran gearbeitet, daß die Geister neue Formen des Wachstums hervorbringen sollen, die wiederum Frucht tragen.
Der Text der Bibel klingt dagegen völlig unverdächtig:
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„Und Gott sprach: Es sollen wimmeln die Wasser vom Gewimmel Leben-Atmender, und Gevögel fliege über der Erde, an der Fläche des Himmels hin“
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Fische M steht für: Und Gott sprach: Es sollen wimmeln die Wasser Wassermann N steht für: vom Gewimmel Leben-Atmender / und Gevögel fliege ... / an der Fläche des Himmels
Steinbock Z steht für: ... über der Erde
Die Tiere, die an diesem Tag erscheinen sollen, entsprechen einem neuen Naturreich. Dieses erstreckt sich von seinen noch ungelebten und chaotischen Zuständen bis zu seinen vielfältigen Ausformungen und somit vom niedrigsten bis zum höchsten Entwicklungsstand.
Die Formen der Tiere stehen damit auch für alle Geistformen eines Entwicklungsgrades, der über dem der Geister im Reich der Pflanzen anzusiedeln ist.
Viele davon haben wir ins Reich der Märchen und Fabeln verbannt, weil wir so realistisch sind. Der Skorpion wird aber dafür Sorge tragen, daß sie uns eines Tages, in welcher Form auch immer, wieder begegnen.
Das Zeichen Fische steht am Anfang des Prozesses, und verkörpert den bis dahin noch formlosen Zustand. Durch Wassermann entstehen dann die männlichen und weiblichen und alle sich polar gegenüberstehenden Formen. Steinbock trennt dann nach Eigenschaften und unterwirft sie den Gesetzen des Skorpions.
Mit den Tieren erscheint auch das bewegliche Leben mit Fleisch und Blut.
Blut untersteht dem Jupiter, der hier als Tagesherrscher fungiert.
Der Herr über Schütze und Fische zeigt damit, daß Blut ein ganz besonderer Saft ist, der die Verbindung zum Leben im Ewigen aufrecht erhält.
Der 2. Quadrant im Haus des Skorpions C mit den Haussegmenten: Schütze V, Skorpion C und Waage X
Jupiter, als Herr dieses Tages und durch sein Domizil im Haus des Schützendoppelt vertreten, garantiert die Mehrung, Vielfältigkeit und die Ausdehnungsmöglichkeit der Geist- und Lebensformen. Damit werden, analog zum 4. Tag, alle Geistformen einen Lebensraum finden, um sich entwickeln und um einer Heilung und Erlösung aus der Materie entgegengehen zu können. Jupiter ist der Garant, daß das Leben nicht verloren geht.
Im Folgezeichen, dem Skorpion in seiner Verdopplung, werden dann den Geistformen die maßgeschneiderten Lebensformen angepaßt. Dies können uns bekannte Tiere oder heute als „Fabelwesen“ abgetane Geister sein, wie Zwerge, Elfen, Naturgeister und dergleichen mehr. Alles, was sich in irgend einer Form als lebendiger Geist bemerkbar machen will und eventuell auch für uns sichtbar ist.
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Und Gott schuf die großen Seetiere, und alles Leben Atmende, das sich regt, wovon die Wasser wimmeln, nach seiner Art, und alles Gevögel mit Schwingen nach seiner Art, und Gott sah, daß es gut war.
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Schütze V steht für: Und Gott schuf die großen Seetiere ...
Skorpion C steht für: ... und alles Leben Atmende das sich regt, wovon die Wasser wimmeln, nach seiner Art, und alles Gevögel mit Schwingen nach seiner Art ...
Waage X steht für: ... und Gott sah, daß es gut war.
Das Zeichen Schütze steht für die großen Dinge des Lebens. Daher sind hier die großen Seetiere anzusiedeln. Entsprechend natürlich auch alle anderen großen Tiere, wie Saurier, Drachen, Ungeheuer usw. und später, als die Formen i.allg. etwas kleiner ausfallen, dann auch die großen Tiere der Gegenwart, wie die Pferde, als spezielles Tier des Schützen.
Der Lebens-Atem kommt aus den oberen Wassern des Wassermanns. Er ist damit den Söhnen als Lebensfunken zuzuordnen. Das zeigt, daß die Söhne ihre Entwicklung bis zum Tierreich vorangetrieben haben und damit ein ganz neues Naturreich entwickeln.
Atem ist auch Austausch im rhythmischen Wechsel des Ein- und Ausatmens.
Der Rhythmus des Ein- und Ausatmens untersteht, wie übrigens jeder Rhythmus, dem Wassermann.
Der feinstoffliche Austausch zwischen Oben und Unten ebenfalls.
Die Formen verbinden das Leben mit Zeit und Raum, machen somit einen Austausch möglich. Dieser Austausch findet durch den Atem statt. Uranus, der hier im Skorpion erhöht ist, sorgt dabei für die geistige Ebene dieses Prozesses.
Der Raum des 2. Tages war der Himmel zwischen dem Oben und dem Unten. Nun ist es das Oben und Unten innerhalb des Raumes. Ein schwacher Abglanz dessen, was einmal möglich war, oder positiv ausgedrückt, ein vortreffliches Bild des Ewigen hier in Zeit und Raum.
Skorpion ist das Zeichen für Veränderungen, Transformation, Mutation, die Gene und steht für die Fähigkeit des Lebens, für jeden gewünschten Lebensraum eine passende Form zu kreieren.
Das Zeichen Waage steht für Ausgleich und Harmonie zwischen den Gegensätzen und daher auch für Partnerschaft. Die Lebensformen, so unterschiedlich sie auch immer sein mögen, stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, das man nicht stören sollte.
„und Gott sah, das es gut war.“
Es ist der Quadrant der Vorstellungen, und offensichtlich entspricht das Ergebnis den Vorstellungen Gottes.
Der 3. Quadrant im Haus des Skorpions C mit den Haussegmenten: Jungfrau m, Löwe n, Krebs b
Wir befinden uns nach wie vor im übergeordneten Quadranten des Mondes und seiner Entwicklungskraft.
Alle Geister, die ihre spezielle Körperform haben, als maßgeschneiderten Anzug sozusagen, und damit Lebewesen sind, sollen ihre Entwicklung nun weiter vorantreiben. Sie erhalten dazu ausdrücklich einen Auftrag. Im Text heißt es dazu:
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Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch...“ Jungfrau m steht für: Und Gott segnete sie und sprach (am 6. Tag wird hier ein Fluch stehen) Löwe n steht für: Seid fruchtbar Krebs b steht für: ... mehret euch Das Zeichen Jungfrau stellt einen unbefruchteten Zustand dar, also einem dem noch keine Befruchtung widerfahren ist. Dies muß nicht zwangsläufig bedeuten, daß da noch kein Sex oder Vergleichbares stattgefunden hat. Es geht hier einzig und allein um die Frage: befruchtet - ja oder nein? Was dann Moralapostel aus diesem Zustand machen, ist eine höchst zweifelhafte Angelegenheit und zeugt von wenig Geist. Es ist der Zustand der Jungfrau, des Unbefruchteten, der geradezu die Anweisung: „Seid fruchtbar und mehret euch ...“ herausfordert. Wäre Jungfrau bereits ein befruchteter Zustand, würde die Anweisung wenig Sinn machen. Da Jungfrau ein Erd-Zeichen ist, wird deutlich, daß die Erde nicht, wie noch am 3. Tag, aus sich selbst eine Frucht hervorbringen kann. Dadurch, daß die Erde ihr Licht von außen durch die Sterne und durch Sonne und Mond empfängt, so wie es am 4. Tag beschrieben ist, ist aber ein Leben möglich, das sich fruchtbar weiterentwickelt. Auch, daß gerade in diesem Quadranten sich die beiden Zeichen für Fruchtbarkeit und Vermehrung befinden und damit die Angelegenheit komplettieren, ist schon bemerkenswert. Hier zeigt sich einmal mehr, in welcher außergewöhnlichen Übereinstimmung die Schöpfungsgeschichte mit dem Tierkreis und damit mit der Astrologie steht. Die drei Ebenen, Körper, Seele, Geist werden durch den Segen miteinander vereint. Du sollst dich körperlich, seelisch und geistig weiterentwickeln. Nicht einseitig, sondern auf allen drei Ebenen gleichzeitig. Und damit das auch funktioniert, bekommst du den besagten Segen als Siegel. Durch den Segen sind die Ebenen geistig miteinander verbunden In der Einheit des ewigen Quadranten ist ein gesonderter Segen nicht notwendig, da es hier keine körperliche Ebene gibt. Segen ist nun ein Mittel, um von außen auf die Entwicklung positiv Einfluß zu nehmen, und um die verlorene Einheit, zumindest teilweise, wiederherstellen zu können.
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Das Zeichen Jungfrau ist ein Erdzeichen und steht in einem 90° Winkel zum Feuer-Zeichen Schütze im 2. Quadranten, das über Jupiter eine Verbindung zu den Fischen im 1. Quadranten herstellen kann. Dieser Winkel untersteht dem Saturn, dem Herrn des Steinbocks, aus dem 1. Quadranten. Wir haben hier also drei Quadranten miteinander verbunden. Jungfrau, die zum unteren Teil des Tierkreises gehört, stellt die Verbindung zum oberen Teil her. Der Herr der Jungfrau, der Merkur, hat interessanter Weise gleich 3 Symbole zu dem seinen vereint. Es sind dies das Kreuz für die Erde, der Halbkreis des Mondes für die Seele und der Vollkreis der Sonne für den Geist. Merkur, der im Griechischen Hermes heißt, ist ganz eindeutig entsprechend seinem Symbol ein dreifacher, ein Hermes Trismegistos Merkur, der am 4. Tag der Bote der guten Nachricht war, daß das Leben weitergeht, ist hier nun der Träger zur Verbindung der einzelnen Ebenen durch den Segen. Das Zeichen Löwe steht dafür, eine Frucht hervorzubringen und auch selber Frucht zu sein. Darum werden das Kind und die Kindheit diesem Zeichen zugeordnet. Kinder oder Nachkommen, welcher Art auch immer, sind ein Zeichen von Fruchtbarkeit. Das Zeichen Krebs steht für Schwangerschaft, Wachstum, Schutz, Geborgenheit und Ernährung. In ihm herrscht der Mond, also die Entwicklungskraft. Darum steht dieses Zeichen ganz allg. für Vermehrung und Versorgung. Zum „Seid fruchtbar und mehret euch ...“ gehören also beide Zeichen, denn das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Damit sind aber auch Sonne und Mond als gleichwertig zu betrachten und damit wieder Geist und Form.
Der 4. Quadrant im Haus des Skorpions C mit den Haussegmenten: Zwillinge v, Stier c, Widder x Hier, im Quadranten des Realen, kommt es dann zur Ausführung. In seinem Nachthaus, dem Haus der Zwillinge, verweist Merkur auf die Doppelheit des Lebens und in seinem Symbol, daß dieses von Sonne, Mond und Erde realisiert wird. Die Sonne ist in diesem Quadranten im Zeichen Widder erhöht und der Mond ist es im Zeichen Stier. Der Mond symbolisiert damit den Geist in der Materie, da Stier ein Erdzeichen ist, und die Sonne kündigt vom Sieg der Geister, die sich von der Materie wieder befreien werden. Widder, das Lamm, der Sohn soll die Erlösung bringen. Zwillinge besagt hier im Skorpion konkret: Alle Geister, die sich in einen Körper einnisten konnten, stellen die Doppelheit des Lebens aus Körper und Geist dar. Die Körperlichkeit kann dabei sehr unterschiedlich ausfallen, denn es gibt eine enorme Artenvielfalt, die nicht zuletzt vom Entwicklungsstand der Geister oder Söhne abhängig ist. Im Text heißt es dann weiter: „... Und füllet die Gewässer der Meere, und des Gevögels sei viel auf der Erde. Und es ward Abend und es ward Morgen, der 5.Tag v steht für: Wasser u. Erde, Fische u. Vögel (doppelte Realität) der Tag (Vereinigung der Gegensätze) c steht für: des Gevögels sei viel auf der Erde (c = Bestand) / es ward Abend x steht für: füllet die Gewässer/es ward Morgen Gott sagt weder, daß es gut ist, noch, daß es nicht so ist. Nur der Segen im vorherigen Quadranten weißt darauf hin, daß die Lebensformen eine besondere Verbindung zum Ewigen haben. Man muß diese beiden Quadranten daher als eine Einheit betrachten. (Wir werden diese auch später noch als die beiden zusammengehörigen in Form von männlich und weiblich kennenlernen.) Beim Vergleich der beiden Quadranten, werden außerdem die Polaritäten der Zeichen zueinander deutlich. Während Widder eine positives Ladung hat, hat sein Gegenüber im anderen Quadranten, die Fische, eine negative. Der negativ geladene Stier hat seinen Gegenpol im positiven Wassermann. Widder ist aktiv, daher ist die Anweisung „füllet“ ihm zuzuordnen, während das „sei viel“ eine passive Angelegenheit ist, die eine Menge oder den Bestand anspricht und daher zum Stier gehört. Nun nehmen wir die Spiegelung über die Aszendentenachse zu den Fischen und dem Wassermann im 1. Quadranten.
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Widder spiegelt sich dabei in den Fischen und Stier im Wassermann. So haben wir im Widder die Verbindung von „füllet“ und „Gewässer der Meere“, die den Fischen unterstehen und die „Vögel“ des Wassermanns mit der Erde, die dem Erd-Zeichen Stier zugeordnet ist. Erst durch die Polarität von positiver und negativer Ladung gemeinsam, ergibt sich ein Ganzes. Über diese Spiegelung, ist somit die Verbindung der Lebensformen mit dem Ewigen dargestellt. Da Sonne und Mond außerdem im Widder bzw. Stier erhöht sind, wird darauf verwiesen, daß alles Leben in seinen vielfältigen Formen eine geistige Wirkungsweise haben wird. Der Himmel (Wassermann) soll eine Realität der Erde (Stier) sein und die Ewigkeit (Fische) soll hier erscheinen (Widder) können.
Die beiden Zeichen mit ihren Spiegelungen, sind übrigens die vier weiblichen Zeichen in der jüdischen Astrologie und werden daher auch unter diesem Aspekt als eine Einheit gesehen.
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Der Tag der Venus g – der Freitag auch der Tag der Göttin Freya Der 6. Schöpfungstag im Haus der Waage Die Bahn der Sonne führt sie immer näher an das Ende des Tages. Sie tritt um 16.00 Uhr nachmittags in das Waagehaus ein, und wird um 18.00 Uhr genau an ihrem Untergangspunkt, dem Deszendenten, kurz DC genannt, angekommen sein. Der kosmische Zustand der Sonne im Haus der Waage wird daher als der ihres Falls bezeichnet, was auch für den Laien leicht nachvollziehbar ist.
Zum Unterganspunkt hin werden die geistigen Auswirkungen der Sonne dann zunehmend schwächer erkennbar. Der Geist scheint damit einen immer schwereren Stand gegenüber den Form-Kräften des Mondes zu bekommen. Das sollte aber nicht negativ gewertet werden, da dieser Zustand eine ideale Voraussetzung dafür bietet, daß der Geist in die Formwelt des Mondes eintauchen kann.
Mars, der Sohn und Kämpfer, befindet sich hier im Exil. Entsprechend muß er auch auf der Mondseite kämpfen. Er wird sich entsprechend dafür einsetzten können, daß für den Geist ein neues Form- oder Naturreich eingerichtet werden kann.
Sonne und Mars wirken also in gleiche Richtung.
Auch Venus, als Symbol für das Weibliche und die Tochter, hat ihren Bruder Mars auf ihrer Seite.
Nur Saturn, der hier in seiner Erhöhung steht, muß in geistiger, sonnenhafter Weise wirken. Er wird daher aus höherer Warte die Aufsicht über die anstehenden Dinge übernehmen und darauf achten, daß die Gesetze eingehalten werden und man die Ziele nicht aus den Augen verliert.
Der 6. Tag als Spiegelung des 3. Tages Der 6. Tag im Haus der Waage ist die Wiederholung oder Spiegelung des 3. Tages im Steinbock auf einer anderen Ebene.
So, wie nach dem 3. Tag die Erde erscheint, indem sie vom Wasser getrennt wird, erscheinen jetzt hier die Tiere auf dem Land. Und wie am 3. Tage die Erde aufgefordert wird, fruchtbar zu sein, entsteht an diesem Tage der Mensch der ebenfalls fruchtbar sein soll. Die Bäume des 3. Tages werden auch an diesem Tag eine entscheidende Rolle spielen. An ihnen wird sich die Notwendigkeit zu einem Übergang in den nächsten Quadranten erweisen.
Der 6. Tag ist der am umfangreichsten beschriebene, da ihm auch noch die 2. Schöpfungsgeschichte mit der Erschaffung des Menschen und dem Garten Eden zuzurechnen ist.
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Die Venus als Schöpfungsprinzip Die Hauptperson ist an diesem Tag die Venus. Sie steht für Partnerschaft, Schönheit und Harmonie. Sie befindet sich hier in ihrem Mutterhaus, wodurch sie ihre Ideen und Wünsche, wie sie bereits am 1. Tage ersichtlich waren, in die Tat umsetzen kann, indem sie eine konkrete Form erhalten werden. Diese Verbindung vom 6. Tag zur Erhöhung im 1.Tag läßt außerdem hoffen, daß die Kreationen dieses Tages auf irgend eine Art und Weise eine Erhöhung in einem neuen 1. Tag einer neuen Entwicklung erfahren werden.
In diesem Quadranten, der sich hier seinem Ende zuneigt, ist der Mond, als Spiegelung der Sonne, das übergeordnete Prinzip. Seine Entwicklungs- und Formkraft findet in der Tochter ihren höchsten Ausdruck. Dieser Umstand läßt sich auf folgende Weise erklären.
In der Zahlenmystik findet jede Zahl in ihrer Potenzierung ihre größte Ausweitung und Vollendung.
Die 1 ist in sich bereits vollendet, da 1 x 1 gleich 1 ist. Daher ist sie die Zahl der Sonne, des Lebens, der Einheit oder des Vaters. Die Zahl der Mutter oder des Mondes ist die 2. Diese findet ihre Vollendung in der 4, da 2 x 2 gleich 4 ist und diese 4 ist nun mal die Zahl der Tochter.
Der 2. Quadrant stellt eine Wiederholung des 1. Quadranten auf der Mondebene dar. Der 6. Tag ist damit eine Wiederholung des 3.Tages. Da der 3. Tag dem Sohn untersteht, ist dessen Spiegelung konsequenter Weise auch der Tag der Tochter und damit der Venus vorbehalten.
Sogar am Sohn selbst, ist das Wiederholungsprinzip auf anderer Ebene erkennbar. Am 3. Tag steht der Sohn sonnenhaft, männlich erhöht und am 6. Tag steht er mondhaft, weiblich im Exil.
Die Entwicklungskraft des Mondes findet also an diesem Tag in der Tochter ihren höchsten Ausdruck und wird von den Söhnen unterstützt.
Die Kreation des heutigen Tages wird demnach eine Ausformung des männlichen Prinzips hier auf der Erde sein müssen. Auch in diesem Sinne ist der 6. Tag eine Wiederholung des 3.Tages und impliziert die tatkräftige Einflußnahme der Söhne auf die Formgebung der neuen Kreatur. Nach ihren Vorstellungen oder ihrem Bilde wird die Form ausfallen müssen.
Die Form selber untersteht an diesem Tage aber der Venus als dem Schöpfungsprinzip des Tages.
Venus wird ein geeignetes Terrain bzw. Umfeld schaffen und dafür sorgen, daß die Balance zwischen den Naturreichen harmonisch verläuft.
Auch der Ausgleich der gegensätzlichen Pole, des männlichen und weiblichen, fällt in den Zuständigkeitsbereich der Venus, und so liegt es nahe, ihr die Aufgabe zu übertragen, daß die neue Kreation einen Sinn für Partnerschaft und den Ausgleich der Kräfte entwickelt.
Bei der Venus besteht aber durchaus auch die Gefahr, daß sie sehr leicht den sonnenhaften Wesenskerns der Dinge vergißt, weil sie sich mehr von den Äußerlichkeiten der Erscheinung angezogen fühlt, was wiederum auf die starken Entwicklungs- und Formkräfte des Mondes in ihr zurückzuführen ist. Daher ist ihr oft Schönheit und Liebreiz vollkommen genug.
So stark, wie die Venus in ihrem Nachtdomizil in der Waage erscheint, ist sie auf geistigem Gebiet demnach gar nicht.
Ein anderer Schluß aus diesem Umstand wäre allerdings, daß Venus von ihrer weiblichsten Seite her, nämlich als Eva, eine ganz andere Aufgabe zukommt, als ihr normaler Weise angedichtet wird, und zu der sie wunderbar ausgerüstet ist.
Und das ist, den Menschen, als bisher höchstentwickelten sonnenhaften Geistfunken, auf die Nachtseite der Schöpfung vorzubereiten und ihn dafür tauglich zu machen. Wie könnte der Mensch seine Aufgabe in den folgenden Schöpfungstagen erfüllen, wenn er nicht dafür ausgerüstet würde? Venus, der Planet der Partnerschaft, ist hier für jedwede Formen von harmonischen Zusammenleben zuständig. Das bezieht sich zum einen darauf, daß der Mensch als Paar erscheint, und zum anderen, daß der Mensch ein partnerschaftliches Verhältnis zu seiner Umwelt, wie zu seinem Körper hat und damit zu allen anderen Naturreichen. Dies setzt natürlich ein Bewußtsein voraus, das diese Aufgabe auch zu schultern vermag. Woraus sich wiederum schließen läßt, daß die Population des Menschen einen recht großen Entwicklungsschritt gegenüber dem Tierreich darstellen wird.
Venus als Prinzip der Tochter in uns, ist dabei nicht auf das weibliche Geschlecht beschränkt, sondern hat ihre Wirksamkeit genauso im männlichen Geschlecht, wie umgekehrt Mars als Sohn, nicht auf das männliche Geschlecht begrenzt ist, sondern auch den Lebensfunken im weiblichen Geschlecht zum Ausdruck bringt.
Die Marskraft der Söhne Gottes Saturn und Mars hatten am 3. Tag im Haus des Steinbocks bekanntlich die Gelegenheit genutzt, um von Fall zu Fall auch eigene Wege gehen zu können. Diese führten zur Entfernung von der alles tragenden Einheit, und so mußte eine neue Möglichkeit des Lebens über die Alternative von Zeit und Raum geschaffen werden.
Mars, als Sohn und der Zuordnung zur Zahl 3, wirkt hier in seinem Exil auf mondhafte Weise. Er wird daher aktiv an der Formenwelt arbeiten wollen oder müssen. Diesen Formen kann er, da er selber den Lebensimpuls besitzt, einen eigenen Impuls zur Aktivität geben. Er braucht sich nur selbst als Vorbild für diese Kreationen zu nehmen. Entsprechend wird er die Formen nach seinem Bilde oder seinen Vorstellungen schaffen können. Schließlich befinden wir uns hier im Waagehaus und damit im Haus der Vorstellungen, die man sich von seiner Umwelt macht.
Mars ist der Typus des Sohnes, also nicht zwangsläufig als Einzelkraft zu nehmen. Als Typus verkörpert er ein Prinzip, das jedem beliebigen Geist- oder Lebensfunkens auf allen Stufen der Entwicklung zu eigen ist.
Sein Nacht-Domizil ist das Zeichen Widder und sein Tag-Domizil ist das Zeichen Skorpion.
Widder gibt Mars den Impuls zum Handeln und seine Durchsetzungsfähigkeit, und durch den Skorpion kann er seinen Ideen eine konkrete Form verleihen oder diese den sich verändernden Gegebenheiten anpassen.
Mars verkörpert damit das Prinzip der Söhne Gottes, die lebendige Wesen nach ihrem Bilde schaffen können. Es müssen aber durchaus nicht die einzigen Söhne sein, die in dieser Richtung sich engagieren. Die Saturnkraft der Söhne Gottes Saturn steht in der Waage erhöht und seine Anwesenheit wird hier entsprechend rein geistige Auswirkungen haben.
Sein Thema, der Baum, wird daher eine geistige Auseinandersetzung herausfordern, die dann als die Erkenntnis von Gut und Böse in die Geschichte eingehen wird.
Die Fundamente des Saturn sind in seinen Domizilen Wassermann und Steinbock verankert. In seinen erhöhten, sonnenhaften Zustand hier in der Waage, werden die oberen Wasser des Wassermanns ungehindert zum Zuge kommen können und die mondhaften und formbildenden Kräfte des Steinbocks mit Lebenskraft erfüllen können. Dies sind hervorragende Voraussetzungen für die Schaffung eines neuen Naturreiches, in dem die Geistwesen sich geistig auf ein höheres Niveau erheben können.
Der Saturn des Steinbocks ist der Baumeister. Er beherrscht die Naturgesetze, die Hierarchien und in der Waage die Statik, den Ausgleich der Kräfte. Hier im Haus der Waage ist er der geistig wirkende Baumeister, der dem Leben auf der Welt einen vorläufigen Höhepunkt verleiht. Dieser vorläufige Höhepunkt der Schöpfung auf unserem Globus ist das Naturreich des Menschen, das an diesem Tage durch die Erschaffung des Menschen seine Entwicklung nimmt.
Das Naturreich der Tiere erhält an diesem Tage ebenfalls seine höchste Entwicklungsstufe durch die Tiere des Landes. Diese ist damit natürlich nicht abgeschlossen, sondern wird zunächst, wie jede andere Entwicklung auch, einen langen ungeordneten, chaotischen Zustand durchlaufen, der dann allmählich in einen geordneten übergeht, bis schließlich die Tiere sich entwickeln, die dann dem Menschen begegnen.
Der Saturn, der am 3. Tage dem Sohn sein Domizil zur Verfügung stellt, hat entsprechend gute Beziehungen zum Prinzip des schöpferisch tätigen Sohnes. So können hier, in seiner Erhöhung, die Kräfte beider Prinzipien besonders gut und leicht miteinander zusammenarbeiten. Die Widersacher Mars und Saturn, als die Prinzipien von Angriff und Verteidigung, überwinden ihren Widerspruch im Zeichen der Partnerschaft und Harmonie und ermöglichen so die Schöpfung der menschlichen Population. Die Elemente des Mars sind Feuer und Wasser und die des Saturns sind Luft und Erde. Damit stehen dem Menschen alle 4 Elemente zur Verfügung. Als viertes Naturreich baut die menschliche Population damit auf den drei vorherigen Naturreichen auf, quasi als Basismatarial.
So stehen dem Menschen alle wichtigen Erfahrungen der Evolution zur Verfügung. Er muß sie sich allerdings auch bewußt machen.
So erhalten die Wesen, die sich auf dieser neuen, höheren Ebene ansiedeln wollen, eine ganz neue Möglichkeit zur Weiterentwicklung und werden zu bisher ungeahnten Ufern aufbrechen können.
Die Schöpfung des menschlichen Naturreiches, ist in seiner Ausführung eindeutig nicht allein auf den Schöpfergott zurückzuführen, sondern beruht auf einer Anzahl von fleißigen Geistwesen oder Söhnen, die vermutlich auch wieder hierarchisch gestaffelt vom Ideenproduzenten bis zum Ausführenden ihre Arbeit verrichten.
Daß der Schöpfergott seine Helfer und ausführenden Organe hat, die ihm ständig zur Seite stehen, die eventuell auch selbständig schöpferische Aufgaben übernehmen, geht aus der Textstelle hervor, in der es heißt, „laßt uns machen einen Menschen...“ Man kann sich das genauso vorstellen, wie in einem größeren Betrieb, wo der Chef mit seinem Führungsstab die wesentlichen Ziele vorgibt und deren Realisierung dann den dafür geeigneten Abteilungen für Biotechnik überläßt.
Da Mars ebenfalls an der Schaffung des Menschen beteiligt ist, ist es durchaus denkbar, daß sich Mars und Saturn irgendwann in den Haare liegen, weil der eine z.B. pro und der andere kontra Mensch eingestellt ist. Zumindest stellen diese beiden Planeten sich ständig widerstreitende Prinzipen dar.
Saturn ist der Planet für Planung und Strategie, Verteilung von Aufgaben und er steht für Hierarchie, in der er vorzugsweise selbst ganz oben steht.
Da Saturn hier in der Waage erhöht steht, ist es klar, daß das sonnenhafte Prinzip den oberen Platz einnehmen muß. Entsprechend wird er übergeordnete Richtlinien, Anweisungen und Mahnungen mit Strafandrohung zu deren Einhaltung aufstellen.
Saturn hat bei den Astrologen einen schlechten Ruf, wen wundert’s, weil er für Behinderung, Strafen, Erschwernis, Mühsal und Entbehrung steht. Es werden aber zu guter Letzt wieder die Saturneigenschaften sein, die dazu beitragen, daß Erlösung möglich wird. Seine anderen Eigenschaften, wie Zielstrebigkeit, klare Regeln, Disziplin, Ausdauer und Gerechtigkeit, werden in Zukunft sehr gefragt und gewinnbringend einzusetzen sein.
Luzifer Mit der Schöpfung der menschlichen Population wird auf der Seite der Materie ein recht beachtlicher Entwicklungsstand ersichtlich, der sogar den Neid der Götter hervorrufen kann. So soll z.B. Luzifer die Stellung der Menschen in der Schöpfung argwöhnisch betrachtet haben, weil er einen Machtverlust seinerseits befürchtete. Um seine Befürchtungen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen zu können, bekam er dann die Gelegenheit, den Himmel mit seinem Gefolge zu verlassen und ebenfalls auf der Seite der Materie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Geister auf allen Ebenen der Naturreiche erleben und damit überprüfen zu können. Die Ergebnisse seiner unfreiwilligen Expedition sind uns allerdings nicht überliefert.
Luzifer, als der bekannteste Vertreter der Gottessöhne, der Probleme damit hatte, daß der Mensch enorme Aufstiegschancen hat, muß natürlich nicht der einzige seiner Art gewesen sein. Es ist sogar anzunehmen, das eß solche Luzifers immer wieder gibt und geben wird, denn im Prinzip des 3. Schöpfungstages ist, wie wir bereits gesehen haben, auch der Sturz aus vermeintlich sicherer Höhe jederzeit möglich. Wer also zu viel Druck auf seinem Kessel hat, kann dann durch so eine Art Überdruckventil, aus der Ewigkeit in Zeit und Raum entweichen. Auf diese Art kann dann auch der Nachschub für das Diesseits auf ewig aufrechterhalten werden.
Der geistige Träger der Sonne Durch die sinkende Sonne sind die geistigen Kräfte der Einheit immer schwerer erkennbar, aber bleiben natürlich trotzdem wirksam.
Das Geistleben muß sich auf einen Zustand vorbereiten, in dem es für die Außenwelt nicht mehr erkennbar sein wird und doch volle Leistung erbringen muß.
Da die Möglichkeiten des Tierreiches ausgereizt sind, wird eine ganz besondere Lebensform benötigt, die es so bis jetzt noch nicht auf der Erde gibt. Das wird nun die Aufgabe des zu schaffenden Mensch werden.
Als die Kreation dieses Tages wird er im Sinne der Tagesherrscherin Venus von der Welt eine eigene Vorstellung entwickeln müssen, wobei er immer zu seiner Umwelt ein ausgeglichenes Verhältnis anstreben sollte, damit er in Harmonie mit der Natur und seinen Mitmenschen leben kann.
Harmonie, Ausgleich, Partnerschaft, das Paar, sind Entsprechungen der Venus.
Die männliche Seite verkörpert dabei die Tagesseite und die weibliche die Nachtseite. Das ist soweit noch nichts besonderes, aber es geschieht auf einer höher entwickelten Ebene, als das bisher im Tierreich möglich war, denn hier gibt es jetzt die Möglichkeit zur Entscheidung, eine völlig neue Erfindung. Und zwar kann die eine Seite sich anders entscheiden, als die andere oder diese zu einer Tat veranlassen, die sie eigentlich gar nicht will. Der Mensch kann sich so selbst zum eigenen Gegenspieler werden. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten und ist ein erster Hinweis, daß es nicht langweilig werden wird.
Nachdem diese neue Grundlage geschaffen ist, wird die weibliche Seite die männliche dazu veranlassen, auf die Nachseite zu kommen, darauf kann man getrost wetten.
Dann kann die Sonne untergehen, ohne aus dem Bewußtsein zu verschwinden und damit in gewissem Sinne in der Finsternis verloren zu gehen.
Der Mensch wird zum Licht- und Bewußtseinsträger in der Finsternis der Nacht und ihm ist es als erstem vorbehalten, mit einer positiven Lebenseinstellung, trotz aller zu meisternder Schwierigkeiten, mit dem Sonnenlauf auch sein Leben vollenden zu können.
Der 1. Quadrant im Haus der Waage mit den Haussegmenten: Fische, Wassermann und Steinbock Am Beginn des 6. Tages, erscheinen die Tiere des Landes.
Im Haus des Skorpions wurden am 5. Tag die Tiere geschaffen. Tiere haben auch in der traditionellen Astrologie ihre Entsprechung im Skorpion. Da ist wieder eine 100%ige Übereinstimmung zwischen Tierkreis und Schöpfungs- geschichte.
Nun befinden wir uns aber im Haus der Waage im 1. Quadranten, wo auf den ersten Blick nichts auf das Thema Tiere hindeutet.
Offensichtlich haben wir es daher mit einer ganz anderen Qualität zu tun.
Der 6. Schöpfungstag ist eine Wiederholung des 3. Tages auf einer anderen Ebene.
So, wie am 3. Tag die Erde sichtbar wird, erscheinen hier nun in Analogie die Lebensformen auf der Erde.
Erinnern wir uns außerdem: Am 3. Tage gab Gott der Erde Anweisungen und die Erde brachte etwas hervor, was dem nicht entsprach.
Nun gibt Gott wieder der Erde Anweisungen, aber jetzt führt er diese selber aus und daher ist das Ergebnis auch genau so, wie er es vorgegeben hat.
Wir können daraus schließen, daß die Tiere, die hier am 6. Tag auf dem Land erscheinen, in diesem 1. Quadranten ihren höchsten Stand der möglichen Entwicklung finden. Damit wird den Geist- oder Lebensfunken innerhalb des Tierreiches eine weit höhere Stufe des Lebens eröffnet, als das bei den Fischen und Vögeln im Skorpion der Fall ist.
Soweit die allgemeine Betrachtung. Schauen wir jetzt, ob sie sich auch im Detail bestätigt.
Zunächst der originale Bibeltext:
„Und Gott sprach: es bringe hervor die Erde Leben-Atmendes nach seiner Art, Vieh und Gewürm und Getier des Landes nach seiner Art; und es ward also.“
„Also machte Gott das Getier des Landes nach seiner Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art, und Gott sah, daß es gut war.“
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Analog zum 1. Tag: „Im Anfang „...schuf Gott den Himmel und die Erde...“ wo bereits alle 3 Zeichen des ersten Quadranten angesprochen waren, werden auch hier im ersten Satz: „Und Gott sprach: es bringe hervor die Erde Leben-Atmendes,...“ alle 3 Zeichen angesprochen.
Fische steht für: Und Gott sprach:
Wassermann steht für: ... Leben-Atmendes ... Steinbock steht für: ... (es bringe hervor) die Erde...
Im Einzelnen lassen sich die biblischen Aussagen dann folgendermaßen zuordnen:
Fische steht für: Und Gott sprach: es bringe hervor... / Also machte Gott das Getier Wassermann steht für: Leben-Atmendes nach seiner Art / Vieh
Steinbock steht für: ... die Erde / (Getier) des Landes / Gewürm des Erdbodens / ... und Gott sah, dass es gut war.
Die drei aufgezählten Arten an Lebensformen, als: Gewürm, Vieh und Getier, finden ihre Entsprechungen in den drei Zeichen dieses Quadranten.
Die Zuordnung des Gewürms zum Erd-Zeichen Steinbock, leuchtet wohl am ehesten ein, denn es sind Tiere des Erdbodens, die in der Erde leben. Dazu kommt noch ihre lange, schmale Form, die ebenfalls dem Steinbock untersteht.
Vieh ist dem Wassermann zuzuordnen. Es ist eine Lebensform, die aus dem Getier hervorgeht, so wie aus der Einheit der Fische im Wassermann eine Differenzierung durch die Teilung der Wasser entsteht.
Das Getier, als die allgemeinste Form der Bestimmung, gehört zu den Fischen, wo es noch keine Differenzierung gibt.
Um das eben Gesagte noch einmal anschaulich zu machen, hier eine Übersicht:
Fische steht für: Getier
Wassermann steht für: Vieh
Steinbock steht für: Gewürm
Das selbst bei solchen kleinen Details die Schöpfungsgeschichte sich in ihrer Struktur am Tierkreis orientiert, ist immer wieder erstaunlich und kann gar nicht genug betont werden.
Durch diese bestimmte und dreifache Benennung der Tiere, ist der 1. Quadrant erfüllt.
Die Venus, als Herrscherin des Tages und der Waage, hat ganze Arbeit bei der Vielfalt der Formen geleistet. Sie repräsentiert in diesem Stand auch die Vorstellungen, die wir uns von der Umwelt machen. Daher steht: „... und Gott sah, daß es gut war.“ Es entspricht damit den Vorstellungen Gottes.
Eine harmonische Zusammenarbeit und Vollendung ist erfreulicherweise das Ergebnis.
Das wird u.a. auch dadurch verständlich, daß es sich bei den Landtieren, wie im gesamten Tierreich, bei der Artenvielfalt immer um die Formenwelt des Mondes handelt, zu denen Venus in ihrem Nacht- oder Mutterhaus eine starke Affinität hat. Damit ist dann auch die Entwicklung des Tierreiches abgeschlossen.
„... und Gott sah, daß es gut war“
Eine abgeschlossene Entwicklung meint, daß diese im Prinzip des 6. Tages geschieht. Da Schöpfung ein immerwährender Prozeß ist, dauert die Entwicklung der Tierwelt bis heute an. Sie ging zunächst durch ein Chaos und pendelte sich dann nach und nach mit fortschreitender Entwicklung in ein geordnetes System ein. Es wird aber niemals das Naturreich des Menschen erreichen, da dieses eine völlig neue Ebene des Lebens darstellt. So gesehen besteht auch gar keine Notwendigkeit zu einer Entwicklung der Tiere über ihr eigenes Reich hinaus.
Wichtig ist nur, daß die Geistwesen nach ihrer Erfahrung im Tierreich eine neue, höhere Bühne betreten können, wenn sie denn wollen.
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Teil 13 Der 2. Quadrant im Haus der Waage X mit den Haussegmenten: Schütze, Skorpion und Waage So wie am 4. Tag beim Übergang vom 1. zum 2. Quadranten, eine völlig neue Situation entsteht, so entsteht auch hier im 2. Quadranten der Waage etwas völlig Neues: der Mensch tritt auf den Plan.
Schauen wir uns zunächst den Bibeltext an.
„Und Gott sprach: laßt uns machen einen Menschen in unserem Bilde nach unserer Ähnlichkeit; und sie sollen bewältigen die Fische des Meeres und das Gevögel des Himmels und das Vieh und die ganze Erde, und all das Gewürm, das sich regt auf Erden.“ „ Und Gott schuf den Menschen in seinem Bilde...; Mann und Weib schuf er sie“ (Gen. 1.27)
Die Zuordnung des Textes zu den Zeichen ist hier folgendermaßen:
Schütze steht für: Und Gott sprach: laßt uns machen einen Menschen in unserem Bilde
Skorpion steht für: und sie sollen bewältigen die Fische des Meeres und das Gevögel des Himmels und das Vieh und die ganze Erde, und all das Gewürm, das sich regt auf Erden.“ Waage steht für: Und Gott schuf den Menschen...Mann und Weib schuf er sie
Zuerst ist die Idee, erst dann kommt die Umsetzung.
Die Idee des Menschen ist, wie alles andere auch, bereits mit Beginn der Schöpfung am 1. Tag geboren. Sie ist demnach wesentlich älter, als das o.g. Gespräch.
Ob diese Idee nun auch in die Entwicklung kommt und wie, ist eine ganz andere Frage und von vielen Einflüssen, bzw. Beeinflussungen abhängig, z.B. von dem Wunsch, diese Idee jetzt auch umzusetzen und nach welchem Vorbild das zu geschehen hätte.
Der Schöpfergott hat keine menschlichen Eigenschaften. Wozu auch sollte er diesen Rückschritt in die Enge und Unvollkommenheit antreten. Dazu gibt es wirklichen keinen Grund, nicht einmal nach menschlichen Maßstäben. Daraus läßt sich schließen, daß er auch nicht unser Ebenbild ist oder umgekehrt, denn Bild und Eigenschaften hängen nun mal sehr eng zusammen, um nicht zu sagen, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Des Rätsels Lösung liegt wohl in dem „... laßt uns machen...“
Es handelt sich hierbei eindeutig um den Tatbestand, daß mehrere Beteiligte zugegen sind.
Das Bild, das hier als Vorlage dient, ist demnach den Geschöpfen der Hierarchie oder den Gottessöhnen entliehen, die nach ihren Vorstellungen und ihrem Bild die Form des Menschen schaffen wollen, aus welchen Gründen auch immer.
Andererseits wäre ein ganz anderer Grund darin zu sehen, daß die Verfasser dieses Textes den Menschen aufwerten wollten, ganz schlicht und einfach.
Wir befinden uns jetzt im Zeichen des Schützen und dieses hat das Bildhafte oder das Bild auf seiner Agenda.
Das Symbol für den Schützen ist ein Zentaur, also ein Menschentorso auf einem Pferdeleib.
Für sich betrachtet ist das eine unzulässige Mischform aus zwei Naturreichen, die auf Dauer keinen Bestand haben kann. Man kann darin aber auch eine Symbolik sehen, daß der Mensch dem Tierreich entstammt, quasi aus ihm herauswächst, zumal der Kopf, und damit das Bewußtsein, über dem tierischen Unterleib angesiedelt ist. Umgekehrt ist es auch ein Zeichen für das nach wie vor im Menschen wirkende Tier, als seine jüngste Erfahrung, das sich immer wieder einen eigenen Weg zum Ausdruck verschafft, oft gegen jede menschliche Vernunft.
Das Zeichen Skorpion ist ein festes Zeichen und steht damit für Grundlagen, die nicht veränderbar sind und das, obwohl es für Transformation steht, also für die ständige Wandlung ... „und sie sollen bewältigen...“ hat grundsätzlich immer eine Transformation zur Folge. In diesem Fall geht es aber offenbar um den geistigen Sinn dahinter, der diesem Geschehen zugrunde liegt, denn alle astrologische Entsprechungen finden wir merkwürdiger Weise komplett im 1. Quadranten wieder
...die Fische des Meeres... steht für: Fische ...das Gevögel des Himmels und das Vieh ... steht für: Wassermann ...und die ganze Erde / und all das Gewürm, das sich regt auf Erden... steht für: Steinbock Der Mensch wird hier in seiner spirituellen Entwicklung, und nur in diesem Sinne des 1. Quadranten, über das Tierreich gestellt. Er soll die Entwicklung weiterführen, indem er dieses Naturreich bewältigt und sich nicht etwa bewältigen lassen, um dann nach unten ins animalische abzurutschen. Ihm ist damit eine schöpferische Aufgabe gegenüber der Natur zuge- wiesen.
Trotzdem bietet „sie sollen bewältigen...“ aber auch reichlich Stoff für Mißverständnisse und Rechtfertigungen, wie z.B. ich habe das Recht, mich überall und in jedem Umfang an der Natur zu bedienen, schließlich bin ich ein Herr von Gottes Gnaden. Diese einseitig, materialistische Ausrichtung jenseits des 1. Quadranten, ist reichlich auf dem Globus anzutreffen, aber deshalb nicht unbedingt auch die richtige. Habgier, Stolz und ein Mangel an Achtung und Wertschätzung Gott und dem Leben gegenüber, hatten bereits am 3. Tag im Steinbock zur Abspaltung von der Einheit geführt. Skorpion ist das Zeichen für Ideologien, und wenn sich erst einmal eine solche Ideologie festgesetzt hat, ist sie nur schwer wieder auszurotten und bleibt entsprechend gefährlich für das Leben hier auf diesem Planeten.
Das Partnerschafts-Zeichen Waage, das hier in seiner Verdopplung auftritt, bringt dann das wichtigste Paar der Schöpfungsgeschichte hervor: „Und Gott schuf den Menschen ... Mann und Weib schuf er sie“
Hier im kardinalen Luftzeichen Waage taucht die Polarität des Lebens wieder auf. Im ersten Luftzeichen der Schöpfung, dem Wassermann, wo die Teilung der Wasser geschah, wurde die Polarität bekanntlich zur Lebens- und Entwicklungsgrundlage. Ein Umstand, der auch einem festem Zeichen entspricht. Nun wird die Polarität hier durch die Erwähnung der beiden Geschlechter zum kardinalen Prinzip erhoben und damit zum Impulsgeber für die weitere Entwicklung gekürt.
Ein wesentliches Element ist dabei sicher, im Sinne der Waage, immer um einen Ausgleich, um eine Ausgewogenheit zu sorgen und nicht nach Rache, Vergeltung und Vernichtung des vermeintlichen Gegners zu sinnen. Dieses würde einen Teufelskreis in Gang setzen, der das Leben auf der Erde eher vernichten wird, als daß es sich zur vollen Blüte entfalten könnte. Eine Gesinnung des „Aug um Auge, Zahn um Zahn“ kann daher niemals dem kosmischen Waageprinzip des Menschen entsprechen und schon gar nicht als eine Leitlinie des Schöpfergottes verstanden werden. Sehr wohl aber läßt sich auf den Charakter einer Gottheit schließen, die solches Gedankengut in den Geist und die Seelen der Menschen einpflanzt.
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Der 3. Quadrant im Haus der Waage mit den Haussegmenten: Jungfrau, Löwe und Krebs „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen:
Seid fruchtbar und mehret euch, und füllet die Erde und machet sie euch untertan, und bewältigt die Fische des Meeres und das Gevögel des Himmels und alles Getier, das sich regt auf Erden.“ (Gen.1.28)
Jungfrau m steht für: Und Gott segnete sie und sprach:
Löwe steht für: Seid fruchtbar
Krebs steht für: mehret euch
Segen bedeutet, alle drei Ebenen, die körperliche, die seelische und die geistige, sind als Einheit zusammenzufassen. Der Herr der Jungfrau, der Merkur, vereinigt als einziger Planet in seinem Symbol 3 Elemente, nämlich den Kreis, den Halbkreis und das Kreuz, für Geist, Seele und Körper.
Jungfrau selbst bezeichnet einen unbefruchteten Zustand und fordert entsprechend die Anweisung: „Seid fruchtbar und mehret euch“ geradezu heraus.
Das Thema der Bewältigung von Fischen, Vögeln und Getier wurde bereits im vorherigen Abschnitt behandelt.
Eine Aussage sollte allerdings unserem ganz besonderen Augenmerk gelten. Es ist das:
„... und machet sie euch untertan“
Es darf mit Fug und Recht bezweifelt werden, ob diese Aussage tatsächlich eine göttliche Offenbarung ist, denn sie macht bei Lichte betrachtet überhaupt keinen Sinn, außer eben einen ideologischen, der gegen das Leben gerichtet ist. Die Entwicklung der Geister bedarf keinerlei Unterdrückung von Untertanen und schließt diese sogar geradezu aus, da es sich kontraproduktiv auf sie auswirken würde.
Selbst wenn bei einigen Geistern diesbezüglich Gelüste aufkommen sollten, so müssen diese, wenn sie genügend Bewußtsein haben, klar erkennen, daß die Erde ihnen niemals untertan und sie damit niemals deren Herr sein können.
Die Menschen sind immer von der Erde abhängig. Das fängt bereits bei ihrem Körper an, der bekanntlich von der Erde genommen ist. Es ist also die Erde, die ihnen die Körper zur Verfügung stellt, damit sie sich überhaupt hier als Menschenwesen einfinden können. Was die Erde ihnen nicht gibt oder zur Verfügung stellt, werden sie auch nie erwerben können. Man kann zwar die Erde im Sinne von Landwirtschaft bearbeiten, aber niemals die Erde zwingen, einen Ertrag hervorzubringen. Man kann auch Bodenschätze aus ihr gewinnen. Aber auch diese kommen nicht auf Befehl zutage, so wie es nach Gutsherrenart zu geschehen hätte, sondern es bedarf eines bestimmten Technik- und Energieaufwandes, also Arbeit und nicht etwa Herrschaft, um einen Gegenwert von der Erde zu erhalten.
Bezeichnend ist, daß dieser Herrschaftsanspruch in dem Quadranten aufgestellt wird, in dem sich das Zeichen Löwe befindet. Das Zeichen Löwe steht nämlich für Herrschaft und Egoismus, so daß diese Energien gut bedient werden konnten. Löwe steht aber auch für die Sonne, das Leben und dessen Früchte. Eine Herrschaft aus reinem Egoismus, die sich immer nur sonnengleich um sich selber dreht, ist gegen das Leben gerichtet und damit gegen sich selbst, beraubt sich der möglichen Früchte und zerstört sich letztendlich selber.
Dieser Egoismus und diese Großmannssucht des Löwen in uns, werden ständig und zu allen Zeiten reichlich bedient. Es ist etwas vollkommen alltägliches, daß wir es als solches kaum noch registrieren.
Und so sind wir ständig von Aussagen, Normen und Bildern umgeben, die diese Großmannssucht gegenüber der Natur widerspiegeln und anheizen, die aber nicht als solche ernstgenommen werden.
Hier nur ein kleines Beispiel von abertausenden, das vollkommen harmlos und unschuldig daherzukommen scheint. Da ist so ein Titel eines völlig belanglosen Abenteuerfilmes wie „Herr der sieben Meere“.
Man bedenke doch nur den Anspruch, den dieser Titel vermittelt. Diese angeblichen Herren konnten vermutlich noch nicht einmal schwimmen, geschweige denn übers Wasser laufen, was man von einem Herren der Meere, der diesen Namen auch verdient, durchaus verlangen könnte.
Ein zweites banales Beispiel sei noch erlaubt, nämlich die Aussage von Bergsteigern, sie hätten diesen oder jenen Berg bezwungen, bloß weil sie seinen Gipfel erklommen haben. Die glauben offensichtlich, was sie da von sich geben. Und wir? Sind wir wirklich spirituell schon so weit heruntergekommen? Tatsache ist, wir schlucken diesen maßlosen Größenwahn gedankenlos und kaufen auch noch deren Bücher oder schauen deren Filme an.
Wen das nicht überzeugt, und wer weiterhin auf seinem biblisch verbrieften Herrschaftsanspruch besteht, sollte sich dann vielleicht die ultimative und grundsätzliche Frage gefallen lassen:
ob so ein Herr der Erde ihr denn Befehle erteilen kann, was von einem echten Herren nach bibelart doch zu erwarten sein müßte?
Spätestens hier muß wohl jedem denkenden Menschen die ganze Lächerlichkeit dieser Forderung und ihre unbeschreibliche Arroganz und Dummheit dem Leben gegenüber klar werden. Man kann diese Stelle im Bibeltext auch als eine Keimzelle für die Rechtfertigung jeder Brutalität des Menschen gegenüber der Kreatur und der Ausbeutung der Erde verstehen.
Denn welchen Schaden die Beherzigung dieses Satzes unter den Völkern und an der Natur angerichtet hat, mag jeder in den Geschichtsbüchern oder der aktuellen Tageszeitung nachlesen.
Zweifel an dem göttlich Ursprung dieses Satzes sind also mehr als angebracht.
Und sehr wohl lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken, welchem Herrn und Gott wir eigentlich dienen, wenn wir diesen Satz beherzigen. Dem Schöpfergott jedenfalls nicht.
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Der 4. Quadrant im Haus der Waage mit den Haussegmenten: Zwillinge, Stier und Widder Und Gott sprach: Siehe, ich gebe euch alles Kraut Samen tragend, das auf der Fläche der ganzen Erde, und jeglichen Baum, an welchem Baumfrucht, Samen tragend, euer sei es zum Essen. Und allem Getier des Landes und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, worin ein Lebensodem, (geb’ ich) alles grüne Kraut zum Essen; und es ward also“. „Und Gott sah alles, was er gemacht, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend und ward Morgen: der sechste Tag Zwillinge steht für: ...siehe, ich gebe euch... Und allem Getier... Stier steht für: Und Gott sah alles, was er gemacht / und es ward Abend Widder steht für: ... und siehe, es war sehr gut / und ward Morgen: der sechste Tag Zwillinge steht für zwei Dinge gleichzeitig. Hier sind es zum einen die Menschen und zum anderen die Tiere und damit die Elemente Luft und Wasser, als positive und negative Polungen. Beiden, Mensch und Tier, steht laut Aussage, durch Dinge aus dem Pflanzenreich, das Erdelement und damit die gesamte Erde, zur Verfügung. Der Mensch hat dann noch Anspruch auf Samen und Frucht, welche dem Zeichen Löwe aus dem Feuerelement und somit dem Mineralreich unterstehen. Damit sind alle vier Elemente bzw. alle vier Naturreiche angesprochen. Wir nähern uns offenbar mit großen Schritten der Vollendung zu und entsprechend ist auch alles in allem im doppelten Sein des Lebens vertreten. Da gibt es dann noch interessante Details. Im Pflanzenreich unterstehen die niedrigen Pflanzen, nahe dem Erdboden, dem Zeichen Stier und die Bäume dem Steinbock. Dem dritten Zeichen, der Jungfrau verbleiben dann die Büsche, Sträucher und das Getreide. Die Segnungen des Zeichens Stier stehen sowohl dem Menschen als auch den Tieren zur Verfügung. Der Mensch aber kann darüber hinaus noch die Segnungen des Zeichens Steinbock genießen. Im Steinbock entscheidet sich, analog zum 3. Tag, welchen Weg der Mensch einschlagen wird. Die Tiere haben diese Wahl bekanntlich nicht, weil ihnen, wie der Text deutlich macht, nicht die Bäume zur Verfügung stehen. Dann sind da noch die Samen und Früchte des Löwen. Baumfrüchte und -samen stellen die Verbindung zwischen Steinbock und Löwe her. Der Löwe sagt von sich: Ich bin, der ich bin. Ich bin so, wie ich bin, ich bin authentisch, schöpferisch und ein Herrscher – der, wenn er denn legitimiert sein will, vom Steinbock die Krone auf bekommt. Löwe und Steinbock hängen ganz offensichtlich sehr eng miteinander zusammen. Wenn also im Steinbock irgendetwas schief läuft, z.B. durch Hochmut oder mangelnde Achtung dem Leben gegenüber, dann erhält der Löwe eine zweifelhafte Legitimation, und seine Herrschaft und sein Selbstverständnis gründen auf unsicherem Boden oder dünnem Eis, auch wenn der äußere Anschein strahlend etwas anderes darstellt. Das Bild von der Macht oder dem Riesen auf tönernen Füßen hat hier seine Wurzel. Ton ist eine Form der Erde und Steinbock ist ein Erdzeichen. Ohne astrologische Kenntnisse wären diese Zusammenhänge wohl kaum auszumachen. In diesem Quadranten stellen die beiden Zeichen Widder und Stier die beiden Pole der Zwillingsseiten dar. Die Gegensätze Sonne und Mond, Geist und Materie finden ihren Ausdruck in der Erhöhung der Sonne im Widder und des Mondes im Stier. An diesen beiden Zeichen im materiellen Quadranten ist also auch das zwillingshafte dieser Welt ersichtlich. Stier ist der Negativpol und stellt den Bestand oder alles Geschaffenen dar. Widder ist der Positivpol, der zu neuen Taten drängt. Und wenn alles sehr gut ist, kann man hier am Aszendent aufsteigen und so das Zeichen hinter sich lassen, um in eine neue und höhere Spirale der Entwicklung einzugehen. Damit endet die 1. Schöpfungsgeschichte, „... und siehe, es war sehr gut“ Es gibt noch einen 2. Schöpfungsbericht, der die Ereignisse des 6. Tages beschreibt. Es bietet sich daher an, diesen Bericht hier direkt folgen zu lassen.
Der 6. Schöpfungstag im Lichtes der 2. Schöpfungsgeschichte Die 2. Schöpfungsgeschichte gibt uns Auskunft über die Details des 6. Tages Ganz grob überschlagen, läßt sich sagen, daß der Mensch in der Tageshälfte als Geistwesen geschaffen und in den Garten Eden gesetzt wird. Dieses Eden ist ein Bild für die vorweltlichen Lebensumstände des Menschen. Kurz vor dem Untergangspunkt im Haus der Waage, wenn die Sonne diese Tageshälfte verläßt, kommt es zu Adams Biß in die Frucht vom Baum der Erkenntnis, und der Mensch wechselt nun als Folge davon in die Nachthälfte des Waagehauses. Am Ende des 4. Quadranten in der Waage, kurz vor dem nächsten Tag und dem nächsten Zeichen Jungfrau, wird der Mensch aus dem Garten Eden verwiesen und erscheint in seiner mondhaften Körperlichkeit hier auf der Erde. Damit ist der Untergangspunkt oder Deszendent überschritten und eine neue Ära auf der unteren, der Nachtseite des Lebens, kann beginnen. Wir befinden uns, wie gesagt, auch bei diesem 2. Bericht im Haus der Waage. Dieses wird in gewohnter Weise in die 12 Segmente geteilt, so daß wir wieder einen kleinen Tierkreis mit seinen Quadranten innerhalb dieses Zeichen haben. Da nun die 2. Schöpfungsgeschichte die Dinge wesentlich detaillierter beschreibt, ist es an manchen Stellen sogar notwendig, diese kleinen Segmente abermals in einen Tierkreis zu verlegen. Dies klingt vielleicht etwas kompliziert, ist es aber nicht, da die Prinzipien der 12 Zeichen immer die gleichen bleiben, egal auf welcher Ebene man sie auch betrachtet. Es handelt sich ganz einfach um das Prinzip der stetigen Teilung, also genau das, was wir auch in der gesamten Schöpfung wiederfinden. Wir werden es im Text kaum merken, außer vielleicht, daß uns die Reihenfolge der Zeichen manchmal etwas merkwürdig vorkommen mag. Die Details zur Erschaffung des Menschen Wir starten wieder am Aszendenten und mit dem Segment Fische, entsprechend dem Aufstieg der Sonne am Morgen.
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