Warum Solarplexus?
Die langjährige Erfahrung beim Lösen der Blockaden zeigt, daß einmal gelöste Blockaden auch dauerhaft gelöst bleiben. Von dieser Regel gibt es zwei Ausnahmen.

Die erste Ausnahme betrifft die Lymphknoten. Sie stehen untereinander in Verbindung, in der Regel von unten nach oben verlaufend. Dabei gibt es  funktionell zentrale und nachgeordnete Lymphknoten. Wenn ich die Blockade eines nachgeordneten Lymphknotens löse und den des zentralen nicht, ist bei späterer Überprüfung der gelöste nachgeordnete Lymphknoten „wieder zu“. Er bekommt seine Energie wieder, wenn ich den zentralen Lymphknoten öffne. Es kommt also darauf an, den/die zentralen Lymphknoten zu finden.

Die zweite Ausnahme ist die bzw. sind die Blockaden im Solarplexus. Der Solarplexus, das Sonnengeflecht, oder auch die Magengrube, ist ein autonomes Geflecht von sympathischen und parasympathischen Nervenfasern. Ein Schlag auf den Solarplexus kann zu Schwindel oder Bewußtlosigkeit führen. Auf Grund der heftigen Stimulation des Nervus vagus (Kopfnerv X) kommt es zu erweiterten Gefäßen im Bauchraum, Blutdruck und venöser Rückstrom zum Herz fallen ab, deshalb steht nicht mehr genug Blut zur Versorgung des Gehirns zur Verfügung, was den Schwindel oder die Bewußtlosigkeit auslöst. Die energetischen Blockaden des Solarplexus kommen zumeist von Schreck- oder Schockerlebnissen, teilweise zurückgehend bis in die Zeit der Schwangerschaft der Mutter (Kriegserlebnisse, plötzlicher Verlust des Mannes). Wenn ein Mensch viel erlebt hat und alt geworden ist, kann er viele solcher „beeindruckender“ Erlebnisse gehabt haben. Wenn in der Behandlung die Blockade des Solarplexus gelöst wird, ist es unter Umständen eine von vielen Blockaden - die aber gerade jetzt im Leben des Patienten eine Bedeutung erlangt hat. Zum Beispiel kann durch den jetzigen Tod eines entfernten Bekannten die Blockade aktiviert werden, die sich beim plötzlichen Tode der Mutter in der frühen Kindheit des Patienten gebildet hat. - Weitere Blockaden können später aktiviert werden, müssen aber nicht.

Welche Bedeutung hat der Solarplexus im Zusammenspiel der menschlichen Wesensgliedern? Die Ich-Natur des Menschen, die dabei eine Rolle spielt, „ist selbstverständlich ganz übersinnlich. Sie ist das Übersinnlichste, was wir zunächst haben, aber sie wirkt durch das Sinnliche. Dasjenige, wodurch das Ich sich hauptsächlich im intellektualistischen Sinne in der menschlichen physischen Natur auswirkt, ist das als das Gangliensystem bezeichnete Nervensystem, das Nervensystem, das vom Sonnengeflecht ausgeht ... dieses Sonnengeflechtssystem entfaltet eine Tätigkeit, die zunächst mit dem, was man im materialistischen Sinne Nervenleben nennen könnte, nichts besonderes zu tun zu haben scheint. Dennoch ist es der eigentliche Angriffspunkt für die wirkliche Ich-Tätigkeit ... Die Bedeutung des Wortes: Das Ich wirkt durch den Angriffspunkt des Sonnengeflechts – muß man sich völlig klarmachen. Diese Bedeutung liegt in Folgendem: Das Ich des Menschen selbst ist eigentlich mit einem sehr dumpfen Bewußtsein ausgestattet. Der Ich-Gedanke ist etwas anderes als das Ich. Der Ich-Gedanke ist gewissermaßen dasjenige, was wie eine Welle heraufschlägt ins Bewußtsein, aber der Ich-Gedanke ist nicht das wirkliche Ich. Das wirkliche Ich greift als bildsame Kraft durch das Sonnengeflecht in die ganze Organisation des Menschen ein.

Da das Gangliensystem die ganze Zirkulation des Blutes mitbedingt, so widerspricht das auch nicht der Tatsache, daß das Ich im Blute seinen Ausdruck hat. In diesen Dingen muß man das Gesagte eben ganz genau nehmen. Es ist etwas anderes, wenn gesagt ist: Das Ich greift durch das Gangliensystem in die Bildungskräfte und in die ganzen Lebensverhältnisse des Organismus ein, als wenn davon gesprochen wird, daß das Blut mit seiner Zirkulation der Ausdruck für das Ich im Menschen ist. Die menschliche Natur ist eben kompliziert.“5

Das Ich wirkt sich durch den Solarplexus aus. Es greift als bildsame Kraft in die ganze Organisation des Menschen ein. Wenn der Solarplexus energetisch blockiert ist, führt das zu Einschränkungen der Ich-Wirksamkeit.

Die PHYLAK-Spagyrik
Zum Lösen der Blockaden werden in vielen Fällen PHYLAK-Essenzen eingesetzt. Diese spagyrischen Essenzen nach Dr. Zimpel haben sich vielfach bewährt. Es ist für die spagyrische Arbeit wichtig, eine Vorstellung von der Entwicklung und Gestalt der Pflanzen als Gesamtorganismus aus Wurzeln, Blättern und Blüten zu haben. Mit den Essenzen wird auf drei Ebenen gearbeitet: Im Bereich der physikalisch-symptomatischen, der seelischen und der geistigen Arzneimittelbilder. Grundprinzip ist dabei, den aus seinem natürlichen Gleichgewicht gebrachten Körper mit Hilfe der Heilkraft von individuellen pflanzlichen Mischungen durch Stimulierung in seinen gesunden Zustand zurückzuführen. Anwendungsbereiche der Spagyrik finden wir in fast allen medizinischen Richtungen.

Die PHYLAK möchte Qualität in einem weiter gefaßten Sinne als dem analytisch stofflichen, wie es das deutsche Arzneimittelgesetz vorschreibt, verstehen. Die verwendeten Pflanzen stammen deshalb aus ökologischem Landbau; heimische Kräuter werden mehr und mehr von PHYLAK angebaut und frisch verarbeitet. Mittlerweile gibt es 87 Essenzen. Jede einzelne von ihnen hat einen konkreten Bezug zu einem der Elemente, wie sie sich im Periodensystem der Elemente finden. Zwischen ihnen besteht eine geniale Gesetzmäßigkeit von Kombinationsmöglichkeiten, Verwandtschaft, Verbindungen und Ergänzungen. So kann für jeden Patienten eine ganz auf ihn und seine aktuelle Gesundheitssituation abgestimmte Essenzen-Mischung hergestellt werden.

Neben dem Einsatz beim Blockadelösen während der Behandlung werden die PHYLAK-Essenzen zur Auflösung von energetischen Belastungen durch Schwermetalle, durch elektromagnetische Strahlungen, durch radioaktive Strahlungen usw. eingesetzt. Diese Fremdenergien arbeiten gegen unsere Lebensenergien. Sie schwächen und kränken uns.

Die Behandlung
Die Behandlung beginnt mit der Abfrage, ob und wieviel Gesamtenergie in und durch den Körper fließt. Sind die Nieren- und Blasenbahnen frei? Die Ausscheidungsorgane müssen funktionieren. Weitere Werte im Bereich Nerven, Herz, Bauchspeicheldrüse sowie die Werte für Leaky Gut (Aussage über den Stoffwechsel) und der Salzgehalt des Bindegewebes (Aussage über die Nierentätigkeit) werden ermittelt. Dann werden das Nerven-Sinnes-System, das Rhythmische System und das Stoffwechsel-System abgefragt, die Blockaden ermittelt. Die gefundenen Blockaden werden aufgeschrieben.

Nun wird begonnen, sie in der Reihenfolge aufzulösen, die sich im Gesamtzusammenhang als sinnvoll ergeben. Die Reihenfolge wird mit dem Tensor ermittelt. Der Fortschritt der Blockadelösung wird mit dem Tensor laufend überprüft. Behandelt wird so lange, bis jede Blockade hundertprozentig aufgelöst und der maximale Energiefluß erreicht ist. Jede Behandlung dauert maximal 90 Minuten. In der Regel benötigt der Körper nach jeder Behandlung zwischen vier und sechs Wochen, um die durch den Energiefluß möglichen Korrekturen im physischen Bereich durchzuführen.

Nach den Behandlungen (oft nur nach der ersten und in Abhängigkeit von den Beschwerden) kann es zu Ermüdungserscheinungen kommen, in Ausnahmefällen auch zu einer Erstverschlimmerung im Sinne der Homöopathie. Das dauert dann ein bis drei Tage und klingt wieder ab. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach der Anzahl der vorhandenen Blockaden und deren zeitlichen Ursprüngen. Verschiedene Ursa- chen (die im seelischen Bereich liegen) können sich über einen größeren Zeitraum verteilen. Die Auflösung muß entsprechend behutsam vorgenommen werden. Mit vier bis sechs Behandlungen innerhalb eines halben Jahres sollten Sie rechnen.

Was ist heilbar?
Wichtig nach der Behandlung ist, daß der Patient aktiv mitarbeitet, seinen Heilungsprozeß selbst in die Hand nimmt. In Abhängigkeit von der Ursache der Beschwerden (war es ein leichter Haushaltsunfall oder ein schwererer (Verkehrs-)Unfall? Handelt es sich um einen Schlaganfall, um Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson oder eine Krebserkrankung?) ist es sinnvoll, daß der Patient an der Erforschung der zugrundeliegenden Ursachen der Erkrankung (mit-)arbeitet. Je intensiver und erfolgreicher die Arbeit des Patienten ist, desto größer sind die Chancen auf Heilung.

Es heilt nur das, was „unheil“ ist. Eine frühere Ganzheit wird durch etwas Fehlendes, Abhandengekommenes ergänzt und wieder heil. An die Stelle einer unrechtmäßigen Ergänzung, z.B. durch einen Tumor, wird die rechtmäßige Ergänzung gesetzt, die – mit Hilfe des Patienten - zur Ausheilung und Wiederherstellung führt. Bei dem Heilungsprozeß gibt es keine Grenzen, auch nicht bei einer Krebs-Erkrankung, einem Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer. Es gibt nur die Grenzen, die jedem Patienten gesetzt worden sind oder die er sich selber gesetzt hat – und jetzt überwindet.

Durch die 10-jährige Licht-Energie-Arbeit nach Jürgen Stockmann in Berlin liegen diesem reichliche Erfahrungen in seinem Arbeitsbereich (vor allem der Muskulatur) vor. In der Arbeit mit der durch uns erweiterten Licht-Energie-Therapie vor allem im Bereich der Lymphknoten und der Nerven haben wir seit 2006 weitere vielfältige Erfahrungen gewinnen können. Alle Blockaden lassen sich lösen. Mit welchem Erfolg?

Alles ist möglich
Der Werbespruch eines Autoherstellers lautete „Nichts ist unmöglich“. Auf  den ersten Blick ein flotter Spruch, auf den zweiten Blick aber negativer Natur. Für die medizinisch-therapeutische Arbeit muß es aber einerseits konkreter und gleichzeitig offenlassender heißen: ALLES IST MÖGLICH.

Medizin ist mehr als
Naturwissenschaft,
Medizin ist
Erfahrungs-Wissenschaft.


In der Naturwissenschaft gilt die Reproduzierbarkeit von Ereignissen: Bei gleicher Versuchsanordnung muß man jederzeit zu gleichen Ergebnissen kommen. Das gilt nicht für die Medizin. Keine zwei Fälle gleichen sich. Nicht einmal der individuelle Mensch kann zweimal an der gleichen Krankheit erkranken.

Der Schritt über die Grenze vom Physisch-Toten zum Bildhaft-Lebendigen ist zwar nicht einfach, aber sowohl möglich als auch nötig als letztlich auch unumgänglich. Wie das geht, hat uns vor fast 100 Jahren der Pionier Dr. Rudolf Steiner gezeigt und in vielen Schriften auch den Weg dahin beschrieben („Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode“), den jeder gehen kann. Nichts von dem, was Rudolf Steiner geschrieben hat, ist heute überholt - es ist aktueller denn je...

Wenn ich mich in meinem Tun durch ein vorgegebenes Denken („Das haben wir schon immer so gemacht.“ - „Das haben wir noch nie so gemacht.“ - „Da kann ja jeder kommen.“)  einschränken lasse, kann ich auch nur in einem festgelegten Rahmen handeln. In unserer Zeit leben wir tief im Physisch-Materiellen und damit weiter denn je vom wirklichkeitsgemäßen Geistigen entfernt.

Wenn ich als Therapeut ein solides medizinisches Grundwissen in allen menschlichen Bereichen (dem physischen, dem ätherischen, dem astralischen und dem Ich-Bereich) habe und mir keine Beschränkungen auferlege, außer gewissenhaft und sorgfältig zu denken, zu fühlen (in einer  moralischen Grundstimmung, die im Neuen Testament als „Glaube, der Berge versetzt“ beschrieben ist, und zu arbeiten (mit „dem Heilungswillen, den Patienten gesund zu machen“), dann komme ich auch zu Ergebnissen und Erfolgen, die bisher niemand für möglich gehalten hat.

Und das kommt letztlich den Patienten zugute...

Nur Mut!

RUHE statt Ungeduld
Ich trage Ruhe in mir,
Ich trage in mir selbst
Die Kräfte, die mich stärken.
Ich will mich erfüllen
Mit dieser Kräfte Wärme,
Ich will mich durchdringen
Mit meines Willens Macht.
Und fühlen will ich
Wie Ruhe sich ergießt
Durch all mein Sein,
Wenn ich mich stärke,
Die Ruhe als Kraft
In mir zu finden
Durch meines Strebens Macht.

Rudolf Steiner
 
Verwendete Literatur
Vademecum Anthroposophische Heilmittel
Herausgegeben von der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte und der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, Dornach/Schweiz. 1. Auflage 2008.
1 Gertrud Hürlimann, Pendeln ist erlernbar. M&T Edition Astroterra
2 Rudolf Steiner, Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen, Gesamtausgabe GA 102, 06.01.1918
3 Rudolf Steiner, Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft, GA 96, 03.03.1907
4 Rudolf Steiner, Kosmogonie, GA 94, 04.11.06
5 Rudolf Steiner, Kosmische und menschliche Geschichte, GA 174, 14.01.17

Weiterführende Fragen
Um eine Antwort zu bekommen, muß ich eine Frage stellen. Ich kann nur eine Frage nach etwas stellen, was schon existiert. Die Antwort ergibt sich schrittweise. Je besser es mir gelingt, das Themengebiet einzukreisen und je genauer ich die Frage formulieren kann, desto eher und besser bekomme ich Antwort. Dazu mögen zur Anregung folgende Fragen dienen:

Vergangenheit ...
Warum erkrankt der Mensch?
Warum bin ich erkrankt?
Auf was will mich meine Erkrankung hinweisen?
Was habe ich nicht beachtet?
Wo bin ich nicht meinen Weg gegangen?
Wie hat die Krankheit mein Leben verändert?
Wie wäre mein Leben ohne Krankheit verlaufen?
Was muß ich an mir ändern, um aus der Krankheit herauszukommen?
Was werde ich tun, wenn ich wieder gesundet bin?
Warum verwende ich sowohl Kraft darauf zu zeigen, was nicht geht, statt anzufangen und die Hindernisse aus dem Wege zu räumen?
Ich fange jetzt sofort an!
... Zukunft

Weiterführende biografische Literatur
George und Gisela O`Neil, Der Lebenslauf – Lesen in der eigenen Biographie, Verlag Freies Geistesleben
Gudrun Burkhard, Das Leben in die Hand nehmen – Arbeit an der eigenen Biographie, Verlag Freies Geistesleben
Gudrun Burkhard, Schlüsselfragen zur eigenen Biographie – Ein Arbeitsbuch, Verlag Freies Geistesleben
Gudrun Burkhard, Die Freiheit im „Dritten Alter“ - Biografische Gesetzmäßigkeiten im Leben ab 63, Verlag Freies Geistesleben

Weitere Informationen
www.energetisches-heilen.de

 
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