Auch zukünftig: Mit beiden Füßen fest auf dem Heilpraktikerboden bleiben!
Wir sollen und wollen weder Ärzte sein noch Ärzte ersetzen. Wir Heilpraktiker haben unseren eigenständigen, aus der Tradition gewachsenen Wirkungsbe- reich zum Wohle der sich uns anvertrauenden Menschen mit all ihren Sorgen, Nöten, Krankheiten und dem Wunsch nach naturgemäßer Vorsorge.
Diese Aufgabe erfüllen wir in hoher Verantwortung, jedes Risiko für den Patien- ten meidend, individuell entsprechend den uns zur Verfügung stehenden breit gefächerten Möglichkeiten.
Bei diesem unseren Handeln wollen wir uns allein von unseren individuellen Möglichkeiten leiten lassen. Hierbei wollen und müssen wir frei sein von jeglichen äußeren Einflüssen, wie nicht erforderlichen Regularien, Versicherungsleistungen, Vereinheitlichungen, Techniken und anderen Einflüssen. Gerade die Vielfalt unseres Berufes macht denselben so schön und er- folgreich. Ganzheitlich betrachtet also eine Einheit in Vielfalt.
So wie der Baum seine Kraft aus den Wurzeln zieht, ziehen wir unsere Kraft aus der Tradition unseres Wirkens, uns besinnend auf das, was uns unsere Altvorderen vorgegeben und mitgegeben haben sowie aus der Entwicklung der Natur.
Unser Wirken kann nur darauf abzielen, daß unsere Tätigkeit auch zukünftig frei und unabhängig in ihrer großen Individualität, in ihrer gesamten Band- breite, ob Kleinstpraxis oder Großpraxis, ob modern, ob spartanisch oder tra- ditionell, ausgeübt werden kann.
Unsere Gemeinschaft muß immer wieder die Kraft und die Nahrung aus dem Inneren heraus finden, entsprechend der uns vorgegebenen Aufgabenstellung.
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