Ziele und Selbstverständnis


Wir machen Sie im Folgenden ausführlich mit unserem Selbstverständnis, unseren grundsätzlichen Auffassungen, unseren Zielen und grundlegenden Forderungen bekannt. Wir informieren Sie über
 
  • unsere Auffassung von Verbandsarbeit
  • unser Verhältnis zu anderen Interessenvertretungen
  • unsere Vorstellung vom Beruf der Heilpraktiker
  • unser Tätigsein und Europa
  • unsere Vorstellung von Imagepflege
 
Unsere Auffassung von Verbandsarbeit...
 
..kollegiale Zweckgemeinschaft statt Funktionärsverband

Unsere Verbandsorganisation hat sich das Ziel gesetzt, die Tätigkeit des Heilpraktikers in seiner jetzigen Form zu erhalten und die Existenz der Kolleginnen und Kollegen zu sichern. Verbandsfilz findet bei uns keine Grundlage, „Vereinsmeierei“ sowie Gerangel um Funktionen und Positionen, Institutionalisierung und Reglementierung lehnen wir ab. Wir wollen so wenig Verwaltung wie möglich, jedoch soviel wie erforderlich, um die intensive Mitgliederbetreuung wahrnehmen zu können. Und das ist viel!

Von großem Vorteil für die gesamte Arbeit wie auch für die effektive Mitgliederbetreuung ist es, daß wir unseren Verband zentral verwalten und alle Geschäfte zentral abwickeln.

...notwendiges Korrektiv

Wir sehen die Aufgabe und Rolle des Freie Heilpraktiker e.V. darin, auf berufs- und medizinalpolitische Entwicklungen korrigierend Einfluß zu nehmen. Unser Wirken notwendig, um auch zukünftig unser Wirken als echten freien Beruf zu erhalten. An der Erhaltung unseres freien Berufes in der jetzigen Form mitzuwirken, ist neben der intensiven Mitgliederbetreuung das Hauptargument, unserer Gemeinschaft beizutreten.

Unser Verhältnis zu anderen Interessenvertretungen
 
...überverbandliche Interessenvertretung und Gemeinsamkeit

Wir setzen uns dafür ein, daß in Fragen, die die Gesamtheit betreffen, überverbandliche Gespräche stattfinden. Ziel eines regelmäßigen Meinungsaustausches mit anderen Verbänden ist es, gemeinsam Vorstellungen und Forderungen zu erarbeiten, damit wir unsere Interessen nach außen schlagkräftig vertreten können.
 
Mit der überverbadnlichen Vereinigung "Die Deutschen Heilpraktikerverbände -DDH-" wurde als vorübergehende Organisationsform eine für bestimmte Zeit sachgemäße Abspracheform ein wichtiger Schritt vollzogen, an dem wir entschieden Anteil haben, um die verschiedenen Verbände zweckdienlich an einen Tisch zu bringen, damit in medizinal- und  berufspolitische Fragen gemeinsam gewirkt werden kann. Dies war, über die verschiedenen Organisationsformen hinweg, ein langer und schwieriger Weg. An dem Ergebnis haben wir ständig, trotz immer wieder auftretender Hindernisse und Steine, die uns in den Weg gelegt wurden, entscheidend mitgewirkt. In diesem Forum arbeiteten wir zunächst mit fünf, später mit vier, weiteren Berufsverbänden zusammen und haben auf diesem Wege gemeinsam die übergroße Mehrheit aller Heilpraktikervertreten.
 
Diese noch vollkommen gefestigte positive Entwicklung einer Zusammenarbeit bedarf der weiteren vorsichtigen Pflege. Damit ein positives Wirken und eine sinnvolle Zusammenarbeit durch derartige Strukturen nicht ausgehöhlt werden und erschlaffen, bedürfen jedoch solche Organisationsformen immer wieder der Überprüfung. Als ganz natürliche Entwicklung wurde nunmehr eine Neuorientierung, d.h. eine Auflösung der "DDH", erforderlich mit neuer, sinnvoller Zusammenarbeit auf ausgleichende Art und Weise, neuer Zielsetzung sowie neuer Organisationsformenfür erfolgreiche Zukunftsarbeit. Hierbei ist das besondere Mitwirken unserer Berufsgemeinschaft und deren Stärkung von großer Bedeutung.
 
Unser Verband muß weiter Motor sein und darf ds gesteckte Ziel nicht aus den Augen verlieren. Hierzu brauchen wir auch Ihre Unterstützung.
 
In der Sache hart aber auch zu Kompromissen bereit, soweit dies uns allen dient, ist für uns selbstverständlich.
 
Überschattet und negativ beeinflußt wird dieser Weg durch das Verhalten einiger regionaler und kleinerer Organisationen, Kooperationen und Arbeitsgemeinschaften, Fachorganisationen, die ihre eigenen Wege gehen wollen. Mit berufspolitisch unausgegorenen Ideen, getragen von mangelndem Kenntnisstand und daraus resultierenden großen Gefahren für die Heilpraktiker in der Gesamtheit. Es sit für die Zukunft und die Entwicklung wichtig, dieser von derartigen Organisationen betriebenen risikoreichen Berufspolitik auf nationalem und europäischem Gebiet ständig Einhalt zu gebieten und die Gefahren aufzuzeigen.
 
Zusammenarbeit Ja, wo dies im Interesse des Ganzen notwendig ist. Jedoch keine Struktur einer Art Einheitskammer, die die Vielfalt unserer Tätigkeit nur einengen würde.
 
Die fachlich ausgewogene Aus- und Weiterbildung der Fachgesellschaften jedoch schätzen wir und unterstützen diesselbe.
 
Wichtige sachgemäße Aufgaben, den gesamten Berufsstand betreffend, kommen der "AMK-Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktikerverbände" und der "Gutachter-Gebührenverzeichniskommission" als unabhängige Gremien zu, die wir mittragen und unterstützen.



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