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Der "BDH" hat dem Chefredakteur der "Naturheilpraxis", Karl-F. Liebau, die vom BDH herausgegebene "Clemens-von-Bönninghausen Medaille" verliehen. Für seine besonderen Verdienste für den Heilpraktikerberuf und den Erhalt der Naturheilverfahren, wie es in einer Veröffentlichung des BDH heißt. Diese Meinung kann und darf ein Verein natürlich vertreten. Wie immer gibt es natürlich auch in diesem Falle Kritiker, die diese Meinung in einer solchen pauschalen Generalität nicht vertreten.
Besonders wird auch noch sein Engagement als seinerzeitiger Präsident des FDH hervorgehoben. Nun gut, vielleicht hat der BDH in der Vergangenheit entgegen anderen Äußerungen die damalige Fehlpolitik des FDH zum Schaden für den Berufsstand gut geheißen oder wünscht sich diese etwa gar auch heute noch.
Das Dumme ist nur, daß der geschätzte Kollege Liebau einem nicht seltenen Meinungswandel unterliegt, nachdem er für den Berufsstand risikoreiche Vorstellungen entwickelt hatte. In der BDH-Mitteilung heißt es u.a., daß Liebau an den Berufsstand die Mahnung richten würde, eine umfassende Dokumentation der Qualitätssicherungssysteme einzurichten und den BDH, quasi als Vorreiter, auf dem richtigen Wege sehen würde. Der BDH betreibt bekanntlich ein Punktesystem, bei welchem von Qualitätssicherung im tatsächlichem Sinne und einer sachgemäßen Dokumentation nicht gesprochen werden kann, jedoch mehr von einem für den Berufsstand risikobehafteten Vorgehensweise.
Noch im vergangenem Jahr hat Liebau gegenüber dem "Freie Heilpraktiker e.V. -FH-" eine andere Meinung vertreten. Hat etwa die Verleihung einer Medaille einen Sinneswandel herbeigeführt?
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