02.09.2009: Qualitätsnormen FH-Freie Heilpraktiker e.V. setzen sich immer mehr durch


Begriffe wie „Qualitätsmanagement“, „Qualitätssicherung“ oder ähnliches „schwirren seit längerer Zeit durch die Gefilde“. So, als ob es nie fundierte Qualität und belegte Qualität bei den Heilpraktikern gegeben hätte. Oder vielleicht bei einzelnen Organisationen nicht, die nun Nachholbedarf haben.

Auch innerhalb der „UDH-Union Deutscher Heilpraktiker e.V.“ gab es oder gibt es noch das sogenannte Punktesystem, welches eine Qualitätssicherung vortäuscht. Auf die zahlreichen Veröffentlichungen zu diesem Thema, insbesondere im Zusammenhang mit der fehlgeleiteten Berufspolitik des „BDH“ sei verwiesen. In mehreren Versammlungen und durch Bildung von Gremien hat nunmehr die „UDH“ für ihre Gesamtorganisation ein sogenanntes Qualitätsmanagement verabschiedet.

So soll es ab 01.01.2010 einheitliche Teilnahmebescheinigungen und Urkunden sowie Nachweishefte zur Eintragung von Fortbildungen und Bewertungsbögen geben.

Dies soll auch für den Landesverband Baden-Württemberg gelten, der sich demgemäß von dem Punktesystem in Zusammenarbeit mit dem BDH zu lösen hat. Dies dann wohl auch erst zum 01.01.2010. Warum erst zu diesem Zeitpunkt muß gefragt werden. Zumindest hat sich Herr Patzelt, der Vorsitzende des genannten LV telefonisch dahingehend geäußert, daß er die Mitglieder über das einheitliche System der UDH informiert habe. Bleibt abzuwarten, was daraus in der Praxis wird. Zur Zeit auf jeden Fall macht er fleißig weiter mit BDH und DHZ und unterstützt damit deren risikoreiche Berufspolitik.

Wir freuen uns über die Entwicklung von derartigen Qualitätsorientierungen in die richtige Richtung und über gewisse Annäherungen untereinander.

Schön wäre allerdings gewesen, wenn man die Gelegenheit genutzt hätte, vorher vielleicht einmal andere Verbände der Gemeinschaft zu kontaktieren, um so eine gemeinsame Grundlage zu schaffen. Diese hätte ein guter Anfang für eine breitgefächerte allgemein getragene Orientierung sein können.

An dieser Stelle sei aber auch nochmals auf die schon seit langen Jahren bei dem “Freie Heilpraktiker e.V. -FH-“ praktizierten Qualitätsnormen hingewiesen mit den daraus gewonnenen Erfahrungen.

Jede Weiterbildung wird durch eine differenzierende Teilnahmebescheinigung bestätigt und in der Bundesgeschäftsstelle archiviert. Ausbildungsseminare und -kurse werden je nach Inhalt und Sachgebiet unterschiedlich bewertet und beurkundet, je nachdem ob es sich um eine Weiterbildung mit oder ohne Prüfung handelt.

Daran orientiert gibt es Teilnahmebescheinigungen oder Urkunden (Zertifikate). Diese wiederum unterscheiden sich nach Heilpraktikern(innen), Berufsanwärtern(innen) und anderen Berufen gemäß ihren Befähigungen und der rechtlichen Möglichkeiten einer Anwendung. Hierbei werden entsprechende zusätz-liche Hinweise in den Befähigungsnachweisen gegeben.

Seit einiger Zeit werden in den Befähigungsnachweisen, wie in den Verbänden abgesprochen, auch die Stundenzahlen angegeben. Alle Kursus- und Seminarteilnehmer erhalten die Möglichkeit Beurteilungen zum jeweiligen Seminar über Referent(in), Inhalt Kursusablauf, Material usw. abzugeben.

Nur am Rande sei bemerkt, daß das System des „Freie Heilpraktiker e.V.“ auch Pate bei den Zertifizierungsrichtlinien der „DDH“ gestanden hat.

Referenten(innen), die die vorgegebenen Anforderungen nicht oder nicht mehr erfüllen, werden abgemahnt oder eine Mitwirkung kommt nicht mehr zum tragen.

Selbstverständlich werden auch diese Weiterbildungsmaßnahmen einzel in das Archiv des „FH“ aufgenommen und sind so jeder Zeit abrufbar.


 
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