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von Peter A. Zizmann, 380 S., überarbeitete 2. Auflage, durchgehend vierfarbig, 73 Fotos, ISBN 978-3-9810261-9-1, EURO 24,90, Verlag Volksheilkunde Ein individuell auf den einzelnen Patienten und seine Beschwerden abgestelltes durchdachtes Teerezept stellt immer eine besondere Maßnahme für den Patienten dar und kann das Vertrauensverhältnis steigern. Gut ausgewählte Teemischungen sind hochwirksame und nebenwirkungsfreie, wenn es richtig gemacht wird, therapeutische Maßnahmen.
Leider wird in vielen Praxen die Pflanzentherapie, die Verordnung von Teemischungen, viel zu wenig beachtet, obwohl gerade diese Therapie ein Novum der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker ist und sein sollte, wenn nicht gar muß.
Mit Recht wird immer wieder beklagt, daß pflanzliche Komplexpräparate zu einem großen Teil Opfer der Arzneimittelgesetzgebung geworden sind. Das Fehlen vieler Präparate wird bedauert und stellt in zahlreichen Fällen die Heilpraktikerin und den Heilpraktiker vor neue Überlegungen.
Eine hervorragende Alternative stellt die Verordnung von Teemischungen dar, d.h. das Fehlen von manchen Komplexpräparaten kann hervorragend ersetzt werden. Dies erfordert allerdings ein Umdenken und das Hineindenken in die Materie.
Mit dem vorliegenden Buch ist der Einstieg für den nicht mit der Therapie ganz Vertrauten hervorragend geeignet wie aber auch der geschulte Verordner Anregungen und nicht bekannte Rezepturen findet.
In dem jetzt in 2. Auflage erschienenen Fachbuch stellt der Autor am Anfang das Grundwissen der Pflanzentherapie und der Rezeptkunde vor. Der Hauptteil des Werkes wird dann mit über 300 Teerezepten, jeweils einzelnen Diagnosen zugeordnet, in alphabetischer Reihenfolge erfaßt.
Erläutert werden aber auch die Möglichkeiten der Drogen und ihrer Bestandteile.
Die einzelnen Teepflanzen werden mit ihrem Anwendungsbereich, mit Zubereitungs- und Dosierungsvorschlägen, mit den Inhaltsstoffen und auch den Monographien dargestellt. Hervorzuheben ist, daß mit den einzelnen verwendeten Drogen keine Polypragmasie betrieben wird, sondern sich immer auf wenige beschränkt wird.
Den Abschluß bildet dann das Kapitel Wirkstoffe und Wirkrichtungen.
Ein echtes Lehr- und Nachschlagewerk.
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