Die Ausbildung zum Heilpraktiker


Eine unserer wichtigen Aufgaben ist es, an der Aus- und Weiterbildung der Heilpraktiker auf allen Ebenen mitzuwirken. Der Heilpraktikerberuf ist neben dem Arztberuf ein wesentlicher Faktor im Gesundheitswesen. Die Erlaubniserteilung zur Ausübung der Heilkunde ohne ärztliche Bestallung ist an gesetzliche Regelungen mit bestimmten Auflagen gebunden.
Grundlagen der Ausbildung zum Heilpraktiker sind insbesondere:
Das Heilpraktikergesetz
Die Durchführungsverordnung (DVO) zum Heilpraktikergesetz
Sorgfaltspflichturteil des BGH
Die Leitlinien für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern des Bundesministeriums für Gesundheit
Länderrichtlinien für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern
Gesetze und Verordnungen, die dem Heilpraktiker Einschränkungen auferlegen
Wichtige Grundsatzurteile

Umfassende rechtliche Regelungen

Mit diesen gesetzlichen Grundlagen ist staatlicherseits sichergestellt, dass Gefahren von der Bevölkerung, d.h. vom Patienten ferngehalten werden.
Die rechtlichen Grundlagen und die Kenntnisüberprüfungen der Heilpraktikeranwärter vor einem Gesundheitsamt, die ohne eine qualifizierte und gezielte Ausbildung nicht bestanden werden kann, garantieren die Behandlungssicherheit.

Die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen für unseren Berufsstand sind aus unserer Sicht gut.

Der Beruf des Heilpraktikers zeichnet sich durch eine individuellen Begabungen und die erfahrungs-heilkundlichen typischen Behandlungsmethoden des Heilpraktikers aus.

Der rechtliche Status wird hier zusammengefasst.

Zweigleisige Ausbildung

Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist zweigleisig gestaltet.
Die Ausbildung muss so angelegt sein, dass der Anwärter oder die Anwärterin die staatlichen Grundbedingungen erfüllt und die Kenntnisüberprüfung erfolgreich absolviert.

Die Ausbildung muss aber auf die spezifischen naturheilkundlichen und ganzheitlichen Diagnose- und Therapieverfahren ausgerichtet sein.

Es bestehen vielfältige Möglichkeiten, sich vorzubereiten:

  • mehrjährige Ganztagsschule
  • mehrjährige Abendschule
  • mehrjähriges Wochenendstudium
  • mehrjähriges Fern-Seminar-Studium

Neben diesen schulischen Vorbereitungen erfolgt die Ausbildung insbesondere in den naturheilkundlichen Fächern durch Kurse und Fortbildungsseminare, die die Berufsverbände der Heilpraktiker neben anderen Institutionen anbieten.

Ausbildungsberatung
Wir beraten über die Möglichkeiten der Heilpraktiker-Ausbildung und die Perspektiven.

Rufen Sie einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Freie Heilpraktiker e.V. unterhält keine eigenen Heilpraktikerschulen. Die Beratung ist kostenfrei.

Auf unserer Presse-Info-Seite finden Sie eine ganze Reihe von grundsätzlichen Hinweisen zur Heilpraktiker-Überprüfung und Heilpraktiker-Tätigkeit:
www.freieheilpraktiker.com/Presseinfo

 


 
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